11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

  • Im Bereich des Gebäude-Energiemanagement versucht die Kindernothilfe durch sinnvolle technische Modernisierungen Ressourcenschonung durch Einsparungseffekte zu erzielen.
  • Für den Anbau (Baujahr 2013) wird Geothermie für die Heizung und Kühlung genutzt. 
  • Die Photovoltaik-Anlage erzeugt im Jahresdurchschnitt 2.900 kwH, was etwa 1,5 % des Gesamtverbrauchs entspricht.
  • Derzeit wird die Beleuchtung im Haus auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Ende 2018 war ein Anteil von etwa 60 % abgeschlossen, voraussichtlicher Abschluss wird 2021/2022 sein.
  • Im Jahr 2018 wurde der Kessel der Heizung durch ein zeitgemäßes Modell mit integrierter Steuerung ersetzt.
  • Als Papierqualität im Haus wird sowohl für Briefkopfbögen als auch DIN-A4 Kopierpapier die Sorte „Biotop 3 extra“ von Mondi verwendet. Es handelt sich hierbei um ein holzfreies, naturweißes Multifunktionspapier und ist ausgezeichnet mit „Green Range“ , „FSC“, „EU Ecolabel“
  • Die bei Druck und Erstellung von Printprodukten (z.B. Jahresbericht, Kindernothilfe-Magazin) anfallenden CO²-Emmissionen werden kompensiert. 
  • Grundsätzlich gilt bei der Kindernothilfe die Zug-vor-Flug-Regel. Mitarbeitende die viel Reisen erhalten eine Bahncard der Firma.
  • Im Nahbereich sind öffentliche Verkehrsmittel zu bevorzugen.
  • Jährlich findet eine Fahrrad-Aktion statt um die Mitarbeitenden zu motivieren auf Pkw-Fahrten zu verzichten. Die Wege-Kilometer werden tabellarisch erfasst.
  • Die Vorstände haben keine persönlichen Dienstwagen, es gibt einen Dienstwagen auf den der Vorstand ein Erst-Zugriffs-Recht gegenüber den anderen Mitarbeitenden hat.
  • Die bei Fernreisen anfallenden CO²-Emissionen werden über die Klimakollekte kompensiert.
Aufgrund des Charakters unserer Organisation stellen natürliche Ressourcen wie Wasser, Boden, Abfall etc. für keine wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen für die Kindernothilfe dar. Sie führen allerdings in der Summe der Maßnahmen zur Verbesserung der internen Umweltperformance der Kindernothilfe, die die Glaubwürdigkeit der Organisation stärkt und eine nachvollziehbare Verbindung zwischen interner Leistungserbringung und glaubhafter programmatischer Ausrichtung und Außendarstellung aufzeigt.