11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Für ein Transportunternehmen stellt der Kraftstoffverbrauch der Fahrzeugflotte den mit Abstand größten Ressourcenverbrauch dar. Insgesamt wurden im Jahr 2019 1.752.483 l Diesel verbraucht. Dies entspricht einem Energiegehalt von rund 62,8 GJ bzw., 17.500 MWh. Die Treibstoffverbräuche können fahrzeugspezifisch ausgewertet werden. Zu den weiteren Ressourcenverbräuchen können derzeit keine Angaben gemacht werden, da alle Objekte nur angemietet sind. Die Betriebskosten für den Energie- und Wasserverbrauch oder auch für die Abfallentsorgung etc. sind in den Mieten enthalten. Eine mengenabhängige Aufschlüsselung pro Mieter ist den Vermietern aktuell nicht möglich, da keine individuellen Unterzählungen zur Verbrauchserfassung vorhanden sind und auch bei der Müllentsorgung Sammelcontainer, die von allen Mietern genutzt werden, Verwendung finden. Der Aufbau entsprechender Messeinrichtung wird von den Vermietern unisono als unwirtschaftlich eingeschätzt und nicht unterstützt. Die Einflussmöglichkeiten auf die Gebäudetechnik oder die Beschaffung von Energie sind ebenfalls nicht gegeben und eine Verlagerung der Betriebsstätten ist aufgrund verschiedener Faktoren nicht möglich.
Die Recht GmbH wird bis zur nächsten Berichterstattung Alternativen prüfen, um künftig zumindest überschlägige Indikatoren benennen zu können. Vermutlich werden diese aber aufgrund der geringen Relevanz im Vergleich zu den Treibstoffverbräuchen keinen signifikanten Einfluss auf die Gesamtbilanz haben, sondern bestenfalls das Gesamtbild vervollständigen. Beispielseise dürften die Energieverbräuche für die Beheizung des angemieteten Büros in einem hocheffizienten Verwaltungsgebäude sehr gering ausfallen. Auch der Papierverbrauch ist hier praktisch vernachlässigbar, da die allermeisten Geschäftsprozesse ausschließlich digital bearbeitet werden.