11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als Wohnungsunternehmen definiert die GWG-Gruppe Flächen und Boden, Baustoffe, Energie und Wasser als die wesentlichen in Anspruch genommenen Ressourcen. Für die Bereiche Energie- und Wasserverbrauch sowie das Abfallaufkommen werden detailliertere Angaben unter den Leistungsindikatoren 11 bis 13 aufgeführt. Für die Baustoffe und die Flächeninanspruchnahme können derzeit keine genaueren Angaben vorgenommen werden.

Die wesentliche Geschäftstätigkeit der GWG-Gruppe liegt in der Errichtung, Betreuung, Bewirtschaftung, Verwaltung, dem Erwerb und der Veräußerung von Wohnungen und Gebäuden. Diese Tätigkeit erfordert es, dass natürliche Ressourcen in Anspruch genommen werden. Dessen ist sich die GWG-Gruppe bewusst und strebt daher an, die ökologischen Auswirkungen – soweit es geht und mit den sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vereinbar ist – zu minimieren.

Mit Blick auf die Ressource Boden wird bei der Errichtung neuer Bauvorhaben nach hoher Flächeneffizienz gestrebt. Gleichzeitig wird die Nachverdichtung in den Vordergrund gestellt und versucht, die Flächenversiegelung zu minimieren bzw. bei der Weiterentwicklung von Quartieren Flächen zu entsiegeln.

Die GWG-Gruppe schafft durch Nachverdichtung einen Beitrag zur Siedlungsentwicklung in den Metropolregionen. Hierbei wird neuer Wohnraum durch Neubau oder Aufstockung/Erweiterung von Bestandsimmobilien geschaffen und bestehender Wohnraum kontinuierlich modernisiert.