11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Seit 2017 werden Verbräuche und Kennzahlen für einen internen Umweltbericht erhoben. Grundlage dafür sind die Kennzahlen zur betrieblichen Umweltleistung für Finanzdienstleister des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e. V. [VfU-Kennzahlen]. Wir erheben diese Daten jährlich. Eine genaue Quantifizierung der Ziele bzw. Kontrollprozesse ist noch nicht installiert. Die Zielfestlegung ist für das Jahr 2020 geplant.

Die Nutzung von natürlichen Ressourcen fällt primär über den Energie- und Wasserverbrauch in den Bürogebäuden an. Als Finanzinstitut mit einer hohen regulatorischen Dokumentationspflicht kommt zudem ein hoher Verbrauch an Papier zustande. Durch die zunehmende Digitalisierung von Prozessen und Dokumenten wird der Papierverbrauch jedoch deutlich reduziert.

Sämtliche Zahlungsverkehrskarten, die vom Deutschen Sparkassenverlag (DSV) bereitgestellt werden, bestehen aus PVC und sind im Verbund mit den elektronischen Funktionselementen (Chip/Modul/Antenne) recycelbar. Als zentraler Hersteller für die Sparkassen-Finanzgruppe trägt der DSV dafür Sorge, dass die Anforderungen aus dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) für Chipkarten erfüllt und umgesetzt werden. Dieses verpflichtet den Kartenhersteller zur Rücknahme und Kennzeichnung der Chipkarten.

Zahlen zum Umfang der Ressourcennutzung finden sich in den Angaben zu den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12.