11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als Nachhaltigkeitsexperten sind uns die ökologischen Auswirkungen unseres Unternehmens natürlich bekannt. Für unsere Tätigkeiten benötigen wir Energie (für Wärme, Strom, Mobilität) Nahrungsmittel (während der Arbeitszeit und für Seminarteilnehmer), Bürotätigkeit (Papier, weitere Büroartikel und ggf. IT-Ausstattung).

Für die Deckung dieses Bedarfs sind wir auf natürliche Ressourcen angewiesen, wie Erdgas, Wind & Wasser, Erdöl & Wasserkraft, Boden, Wasser und Sonne. Unseren Energieverbrauch (Wärme, Mobilität, Strom) und die damit verbundenen Emissionen in die Luft (Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Stickoxide und Feinstaub) haben wir als wesentlich identifiziert und erfassen diese daher auch genauer (s. Leistungsindikator SRS-302-1, SRS-305-1, SRS-305-2, SRS-305-3, SRS-305-5 und 13. Klimarelevante Emissionen).

Für die anderen genannten Bereiche achten wir auf geringen Energieverbrauch, hohe Langlebigkeit sowie bei Papier auf den Blauen Engel (100% Altpapier). So erneuern wir z.B. unsere IT Hardware im Durchschnitt nur alle 4-5 Jahre. Bei den eingekauften Lebensmitteln achten wir auf Bio- bzw. Demeter-Qualität und auf die Herkunft der Lebensmittel (möglichst regional und saisonal).

Energie- und Ressourcenverbrauch wird durch zahlreiche technische Maßnahmen und angepasstes Nutzerverhalten so gering wie möglich gehalten. Besonders im Bereich der Mobilität konnten wir durch verändertes Nutzerverhalten eine Verringerung des Energieverbrauchs und eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien erreichen (Leistungsindikator SRS-302-4).

Da bei uns geringe Mengen an Abfällen anfallen ist dieser Bereich für uns nicht als wesentlich identifiziert. Abfälle falle nur haushaltsüblichen Mengen an und werden ortsüblich getrennt (Papier, Verpackungen, Weiß-Glas, Buntglas, Kompost, Restmüll, Batterien, Elektroschrott, Leuchtstofflampen, Sperrmüll).

Den Flächenverbrauch für unsere Bürotätigkeit sehen wir als nicht wesentlich an, da das Gebäude in dem wir arbeiten seit über 100 Jahren existiert und sich die Grundfläche seitdem nicht verändert hat.