11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Für unsere Geschäftstätigkeit ist es unerlässlich, natürliche Ressourcen in Anspruch zu nehmen. Ressourcenverbräuche entstehen bei der RSAG vor allem durch den Dieselverbrauch des Fuhrparks. Hinzu kommen weitere Verbräuche von elektrischem Strom in unseren Anlagen und Gebäuden und zu einem geringeren Maß durch die Beheizung unserer Gebäude mit Erdgas, Flüssiggas und Fernwärme. Die nachfolgende Auflistung zeigt, welche natürlichen Ressourcen die RSAG im Berichtszeitraum in wesentlichem Umfang beansprucht hat:  
In geringem Umfang nutzen wir Fernwärme und Wasser für die Bewirtschaftung unserer Gebäude, Materialien für die Verwaltung (Papier und Bürobedarf) sowie Öle in der Werkstatt. Genaue Daten zu unseren Ressourcenverbräuchen finden Sie in den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 und 12.  


Da einige unserer Betriebsstätten in oder neben Natur- und Landschaftsschutzgebieten liegen, ist es uns ein besonderes Anliegen, die biologische Vielfalt zu erhalten und zu fördern. Um den Flächenverbrauch unserer Anlagen, Wertstoffhöfe und Deponien auszugleichen, stellen wir Ausgleichsflächen bereit, die wir als Lebensräume für Pflanzen und Lebewesen gestalten. In Sankt Augustin installierten wir ein Amphibien-Leitsystem, um dort umherwandernde Tiere wie beispielsweise Kreuzkröte, Kammmolch und Gelbbauchunke vor dem Autoverkehr zu schützen. Bis 2023 wollen wir mit dem Projekt „Deponie auf Deponie“ unseren Flächenverbrauch weiter minimieren. Auf allen unseren Grundstücken überwachen wir, wie sich die Bestände von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten entwickeln. Die Ergebnisse dieser Beobachtungen veröffentlichen wir auf unserer Webseite unter www.rsag.de/schutzgebiete. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie in unserem Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2018 (S. 21).  

Wesentliche ökologische Auswirkungen und Einflussmöglichkeiten werden auch in den Kriterien 10 und 12 sowie in den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 13 berichtet.