11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Das Kerngeschäft der Basler Versicherungen liegt im Dienstleistungssektor ohne ressourcenintensive Produktion. Dennoch können wir durch verantwortungsvolles Handeln die negativen Umweltauswirkungen des Unternehmens weiter verringern. Dabei schließen wir sowohl das Unternehmen als großes Ganzes als auch das Verhalten der einzelnen Mitarbeiter*innen ein.  

Der nachfolgende Berichtsteil umfasst die wesentlichen Standorte der Basler Versicherungen in Bad Homburg, Bremen und Hamburg. An diesen drei Standorten haben rund 92 Prozent der Mitarbeiter*innen ihren Dienstsitz.



Hauptenergieträger sind


1) Erstmals weisen wir in unserer Bilanz einen kalkulatorischen Wert des Energieverbrauchs aus, der auf Homeoffice-Tätigkeiten unserer Mitarbeiter*innen entfällt. 
2) Enthält das für den Bürobetrieb erforderliche Verbrauchsmaterial, wie etwa Briefumschläge und Hygienepapier. Erstmals aufgenommen haben wir die bei einem externen Dienstleister produzierten Druckstücke.
3) Beinhaltet das für den Bürobetrieb erforderliche Drucker- und Kopierpapier.
4) Enthält Kältemittel-Nachfüllmengen für Klima- und Kälteanlagen. In geringem Umfang wurden Kältemittel nachgefüllt. In die Berechnung fließt jedoch zusätzlich ein kalkulatorischer Verdunstungsverlust von vier Prozent je Anlage ein.
5) Enthält den Verbrauch für die nach Baurecht vorzuhaltenden, regelmäßig zu testenden Notstromdieselaggregate. Die entsprechenden Verbräuche weisen wir in 2021 erstmals getrennt vom PKW-Diesel aus.

Neben eigenen Bemühungen der Basler Versicherungen zur Reduzierung des Stromverbrauchs (siehe dazu Kriterium 12) hat sich die durch die COVID-19-Pandemie bedingte geringere Büronutzung noch einmal günstig auf den Elektroenergie-Verbrauch der Basler ausgewirkt. Im Vorjahresvergleich konnte der bereits stark gesunkene Stromverbrauch so nochmals um rund 3,6 Prozent verringern werden. Bezogen auf die verbrauchte Elektroenergie pro Mitarbeiter*in ergibt sich eine Reduzierung von rund 7,3 Prozent.  

Bezüglich des Verbrauchs der Heizenergie haben witterungsbedingte Effekte – insbesondere am Standort in Hamburg – zu einem höheren Verbrauch geführt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hatte Deutschland den kältesten Frühling seit 2013 zu verzeichnen. Zugleich war Hamburg in 2021 eine der sonnenärmsten Regionen Deutschlands. Im Vorjahresvergleich ist der Verbrauch witterungsbedingt um rund 12,6 Prozent gestiegen. Bezogen auf den Verbrauch an Heizenergie pro Mitarbeiter*in ergibt sich eine Steigerung von rund 13,6 Prozent.