11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die wirtschaftlichen Tätigkeiten unserer Sparkasse haben auch Einfluss auf die Umwelt, aus deren ökologischen Folgen wiederum Kosten entstehen. Ein umweltbewusstes Verhalten in der eigenen Geschäftstätigkeit ist uns wichtig, um unserer Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft gerecht zu werden.

Als Sparkasse setzen wir wenig natürliche Ressourcen für unseren Geschäftsbetrieb ein. In erster Linie ist dies Papier. Daneben benötigen wir Strom, Heizenergie und Wasser. Die Verbräuche und Maßeinheiten sind in den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12 dargestellt.

Wir sehen derzeit weder in unserem eigenen Geschäftsbetrieb noch in unseren Geschäftsbeziehungen Risiken, die schwerwiegende ökologische Auswirkungen haben könnten.

Uns ist jedoch bewusst, dass unsere Kredit- und Anlageentscheidungen ökologische Auswirkungen haben können. Als regional tätiges Kreditinstitut vergeben wir Kredite nahezu ausschließlich an Kunden, die in unserer Region beheimatet sind und damit deutschen und europäischen Normen und Gesetzen unterliegen. Insbesondere die Sanierung von Wohneigentum unterstützen wir mit der Vergabe von KfW-Förderkrediten.

Wesentliche Ziele für die Sparkasse Trier im Bankbetrieb sind - unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten - den Energie- und Ressourcenverbrauch zu verringern und die CO2-Bilanz des Arbeitens zu verbessern. Wir sensibilisieren unsere Mitarbeitenden für ein umweltbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz. So wollen wir Schritt für Schritt den ökologischen Fußabdruck unserer Sparkasse verkleinern.

Im Rahmen der von uns unterzeichneten Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften (siehe Kriterium 1) streben wir an, bis spätestens im Jahr 2035 im eigenen Geschäftsbetrieb CO2-neutral zu sein.

Im Jahr 2019 wurde der regelmäßige Geschäftsbetrieb der Sparkasse Trier im Rahmen eines Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durch die TÜV Rheinland Energie und Umwelt GmbH energetisch evaluiert. Auf Basis der innerhalb der Analyse gewonnenen Erkenntnisse wurden, soweit möglich, spezifische Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Senkung der Energiekosten ausgearbeitet, wirtschaftlich bewertet und beschrieben. Bei Standorten, die zu hohe Energieverbräuche aufgewiesen haben, wurde empfohlen, bei zukünftigen Modernisierungen einen Schwerpunkt auf beeinflussbaren Stromverbrauch zu legen.

Der TÜV-Rheinland als durchführende Institution schreibt in seinen Schlussfolgerungen im Energie-Audit unter anderem Folgendes: Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Sparkasse Trier kontinuierlich einen großen Anteil der zur Verfügung stehenden Ressourcen in die energetische Sanierung und Modernisierung ihrer Standorte und Geschäftsstellen investiert. Dies zeigt sich insbesondere im guten bis sehr guten Allgemeinzustand der Liegenschaften, was u.a. darin begründet liegt, dass eine vorbildliche Vermeidung von Investitionsstaus und die regelmäßige Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen fest in der Unternehmensphilosophie verankert sind. Dies ist auch der Grund, weshalb in einigen betrachteten Liegenschaften kein wirtschaftlich sinnvolles Einsparpotenzial identifiziert werden konnte.

Eine aktuelle Maßnahme ist der Umbau und die energetische Sanierung unseres Hauptstellengebäudes unter der Projektbezeichnung „Arbeitsplatz der Zukunft". In neuen lichtdurchfluteten Räumen entstehen moderne und zeitgemäße Arbeitsplätze mit Flächen für effizienten Austausch und fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit. Dabei werden nachhaltige und ökologische Aspekte wie Energieverbrauch, papierarmes Büro, Verringerung der Büroflächen und mobiles Arbeiten berücksichtigt.