11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Versicherungslösungen sind Dienstleistungen und nehmen keinen großen Einfluss auf natürliche Ressourcen. Da die Barmenia aber auch Versicherungsschutz für Umweltrisiken bereithält, sieht sie es als ihre Unternehmensverantwortung an, neben wirtschaftlichen und sozialen Aspekten auch das Bewusstsein für die Umwelt zu schärfen.

Die Erfassung von Verbrauchskennzahlen aus dem Geschäftsbetrieb ist quantitativ.
Im Produkt- und Kapitalanlagenbereich sowie in den Einkaufsrichtlinien fließen qualitative Umweltaspekte ein.

Quantitative Ermittlung von Kennzahlen für Geschäftsbetrieb
Seit 2015 wirtschaftet die Barmenia an ihrem Wuppertaler Hauptstandort klimaneutral.
Jährlich werden die unvermeidbaren CO2-Emissionen kompensiert.

Der Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e. V. (VfU) stellt ein
"CO2-Berechnungstool" zur Verfügung, aus denen die wesentlichen Kennzahlen zur betrieblichen Umweltleistung von Finanzdienstleistern hervorgehen. Die Barmenia erfasst und veröffentlicht seit 2015 folgende Kennzahlen, die in CO2-Emissionen umgerechnet werden:
Qualitative Umweltaspekte in Produkten und Kapitalanlage sowie Einkauf
Neben der Umsetzung von Umweltmaßnahmen im Geschäftsbetrieb fließen qualitative Umweltaspekte auch in Produktlösungen und die Kapitalanlage ein (s. dazu "10. Innovations- und Produktmanagement"). Darüber hinaus beinhalten auch die Einkaufsrichtlinien für die Betriebsausstattung entsprechende Aspekte: