11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als nicht produzierendes Unternehmen nimmt die BARMER nur in begrenztem Umfang natürliche Ressourcen in Anspruch. Durch die Nutzung von Büro- und Geschäftsräumen und unsere IT-Infrastruktur sowie Anfahrten und Dienstreisen von Mitarbeitenden spielt vor allem Energie in Form von Strom, Fernwärme, Öl, Gas und Diesel eine Rolle. Für 2021 entfallen rund 80% unserer Emissionen auf diese Bereiche. Unser Bedarf an bundesweit direkt bezogenem Strom beläuft sich auf rund 20,7 Mio. kWh.

Wasser wird bei der BARMER hauptsächlich zu Reinigungszwecken, in sanitären Anlagen und zur Zubereitung von Getränken und Speisen genutzt. Für unsere Hauptverwaltungsstandorte beläuft sich der Verbrauch in 2021 auf rund 20.500 m3.

Daneben wird durch Papier und Druckprodukte Holz als natürliche Ressource in Anspruch genommen, die Menge an benötigtem Büropapier wurde durch die Digitalisierung und verschiedene Maßnahmen wie Druckeroptimierung reduziert und der Großteil des Bedarfs auf Recyclingpapier umgestellt. Mit weniger als 20% ist der Anteil an den für 2021 ermittelten CO2-Emissionen vergleichsweise gering.