11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Um die gewünschte Leistung für ihre Kunden zu erbringen, nutzt COM Software als IT-Dienstleister eine – zum Teil auch gebraucht erworbene – Computer- und Hardware-Ausstattung, die äußerst langlebig ist. Weiterhin kommt Büromaterial in immer geringeren Mengen zum Einsatz. Der überwie-gende Teil davon ist Papier, Tendenz weiter abnehmend. Faxgeräte, die viel Papier verbrauchen, wurden bereits vor Jahren abgeschafft und sowohl mit dem Kopierer als auch mit dem Drucker lässt sich Papier beidseitig bedrucken. 

Das von COM Software derzeit eingesetzte Papier trägt das „EU Ecolabel“, also das Europäische Umweltzeichen. Auch hier zeigt sich der Trend zur Digitali-sierung: Zunächst wurden noch vorhandene Papierbestände aus 2018 verwendet. Zusätzlich wurden in 2019 wieder 35.000 Blatt Papier gelagert.

Tonerkassetten für den Drucker werden zum Recycling gegeben, Flipchart-Stifte sind nachfüllbar und lösungsmittelarm. Beim gesamten Büromaterial-Einkauf wird – soweit möglich – auf Nachhaltigkeit geachtet.

Da nicht produziert wird, beschränkt sich der Wasserverbrauch auf den Bedarf, der in Büros üblich ist: Wasser wird für Getränke benötigt, für die Nutzung der Sanitäranlagen und zum Putzen. Um Abfall zu vermeiden, installierte COM Software eigens Wasserspender für die Mitarbeitenden.

Die Ressourcen „Boden“, „Fläche“ und „Biodiversität“ werden durch die Geschäftstätigkeit von COM Software nicht nennenswert tangiert.

Weitere Details finden Sie in den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 - 12.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Seit dem 1.4.2014 befindet sich der Firmensitz von COM Software in einem neuen, verkehrsgünstig gelegenen Bürogebäude. In diesem Gebäude wird die Energieabrechnung zentral gehandhabt, so dass ein einzelner Mieter keinen separaten Anbieter wählen kann. Derzeit wird für alle Mieter „Grauer Strom“ geliefert. Einen Wechsel zu Ökostrom plant der Vermieter nicht.

Unabhängig davon bemüht sich das Unternehmen seit Jahren erfolgreich den Stromverbrauch der eigenen Bürofläche zu reduzieren. Leider hat es durch einen Wechsel des Vermieters und mehrfache Wechsel der Hausverwaltung bis Ende 2020 noch keine Abrechnung für das Jahr 2019 gegeben. Daher musste für die CO2-Berechnung als Anhaltspunkt erneut auf die Werte des Jahres 2018 zurückgegriffen werden. Wie schon im Bericht des Vorjahres beschrieben, ist eine noch stärkere Senkung des Stromverbrauchs aus heutiger Sicht nicht möglich, denn die jetzige Energiekennzahl von 23,23K(EI) (kWh/qm/a) liegt weit unter dem durchschnittlichen Verbrauch von Büroflächen und bietet kein Einsparpotential mehr.

Erfreulich ist, dass sich in 2019 die Zahl der Mitarbeitenden mit dem umweltfreundlichen Jobticket von neun auf zehn weiter gesteigert hat.

Die Zahl der Geschäftsreisen mit der Bahn sank projektbedingt auf knapp 45.000 km, da der Kunde die Pflicht zur Anwesenheit vor Ort reduzierte. Dafür stiegen die mit einem PKW zurückgelegten Geschäftsreisen wieder auf die Größenordnung von 2017. Der zwischenzeitliche Niedrigstand im Jahr 2018 ist auf die temporäre Abwesenheit eines Vielfahrers zurückzuführen. 

Die Auswirkungen dieser Fahrten auf den CO2-Ausstoß finden Sie unter Kriterium 13 und dessen Leistungsindikatoren.

Durch einen insgesamt sparsamen Ressourcenverbrauch des Unternehmens ergeben sich keine wesentlichen Risiken auf Ressourcen und Ökosysteme.

Auch umgekehrt gilt: Geschäftsbedrohende Risiken durch den Klimawandel zeichnen sich aus heutiger Sicht für COM Software nicht ab.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

COM Software ist ein Dienstleistungsunternehmen, das keine Produkte im klassischen Sinn herstellt. Daher muss auch nichts verpackt werden.

Verwendete, nicht erneuerbare Materialien waren in 2019 Computer-, Telefonie- und Druckerausstattung mit einem geschätzten Gewicht von 75 kg sowie Papier mit einem Gewicht von 175 kg.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Der Strom- und Gasverbrauch für die Büroräume in Eschborn wurde für das Jahr 2019, wie oben berichtet, bisher leider nicht berichtet. Für die Indikatoren wurde daher zum Teil auf die Werte des Vorjahres zurückgegriffen.

Der Kraftstoffverbrauch aus nicht erneuerbaren Energien entsteht durch Verbrennung von Diesel bzw. Benzin für geschäftliche Fahrten. Es wurden 7.805 Liter Diesel und 7228 Liter Benzin benötigt.
a)   7.805 l Diesel   299.524,7  MJ
    7.228 l Benzin 233.464,4  MJ
c) i) 13.850 kWh Strom (Wert aus 2018)      49.860,0  MJ
c) ii) 27.659 kWh Gas (Wert aus 2018)      99.572,4  MJ
e) Gesamter Energieverbrauch   682.421,5 MJ
g) https://www.umrechnung.org/masseinheiten-energie
https://www.energie-lexikon.info/dieselkraftstoff.html

https://www.energie-lexikon.info/benzin.html
 

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Wie oben beschrieben gab es durch Wechsel der Hausverwaltung bis Ende 2020 noch keine Abrechnung des Vorjahres.

Weder zum Gas- noch zum Stromverbrauch liegen daher Werte vor, so dass eine Aussage nicht möglich ist.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Die Wasserentnahme beschränkt sich auf Wassernutzung in den Sanitärräumen, in der Kaffeeküche und zu Putzzwecken. Für das Jahr 2019 wurde wegen fehlender Abrechnung auf die Werte des Geschäftsjahres 2018 von COM Software zurückgegriffen. In diesem Jahr wurden 68,4 Kubikmeter Frisch-wasser verbraucht, welches zu 100 Prozent vom regionalen Versorgungs-unternehmen (Wasserversorgung Main-Taunus) bereitgestellt wurde.

Laut Umweltbundesamt liegt Deutschland weit unter dem kritischen Wert für Wasserstress, so dass keine weitere Aufschlüsselung gemacht werden muss.

Insgesamt ist die Wasser-Bilanz der COM Software eine absolut positive: Der Wasserverbrauch entspricht rund der halben Jahresmenge einer dreiköpfigen Familie und beträgt in der CO2-Bilanz des Unternehmens knapp ein Prozent.
Die Indikatorenwerte sind im Einzelnen:
a) v) 68,4 m3
c) i) 68,4 m3

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Aufgrund ihrer Tätigkeit entsteht bei der täglichen Arbeit in den Büroräumen von COM Software lediglich „harmloser“ Abfall – also Abfall, der nicht die Umwelt belastet.

Das Abfallvolumen lässt sich nicht exakt spezifizieren, denn derzeit wird es nicht mengen- oder volumenmäßig erhoben.

Allerdings sind die genaue Größe der Abfalltonnen und der Entleerungszyklus für das gesamte Bürogebäude bekannt. Aufgrund dieser Daten gliederte sich der Abfall 2019 sehr grob geschätzt folgendermaßen auf: 75 Prozent bestand aus Restmüll und 25 Prozent aus Papier.

Die Abfallmenge insgesamt betrug rund 2,2 Tonnen. Dass sich diese Menge nicht vergrößert, ist der Tatsache zu verdanken, dass COM Software ihren Mitarbeitenden seit 2015 Wasserspender zur Verfügung stellt: Um ganz praxisnah Abfall durch Einwegflaschen zu reduzieren.

Was geschieht mit dem Abfall? In Eschborn wird der Restmüll verbrannt. Alle anderen Abfälle werden verwertet beziehungsweise dem Recycling-Kreislauf (Tonerkartuschen) zugeführt.
 

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Durch die Datenreihen, die bei der Erstellung der diesjährigen CO2-Bilanz im vierten Jahr aufgebaut wurden, kann langfristig festgestellt werden, welchen Fortschritt es beim Vermeiden von Treibhausgasen gibt. An den absoluten Werten ist zu erkennen, wie viel COM Software bereits erreicht hat: so ist Scope 3 auf dem bisher niedrigsten Wert, bei Scope 2 macht sich die Anschaffung des Elektrofahrzeugs bemerkbar und bei Scope 1 die stark gestiegenen Geschäftsfahrten - man kann sich eben nicht immer aussuchen, wo die Kunden sind.


Insgesamt betrug der Gesamtausstoß an CO2-Äquivalenten (CO2e) rund 169 Tonnen und liegt damit zwischen dem Wert von 2017 und dem von 2018.

Die weitere Zielsetzung zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks von COM Software wird mit dem neuen Geschäftsführer in 2020 festgelegt werden.


Die detaillierte Aufstellung dieser CO2-Bilanz, wie groß der Anteil der einzelnen Emissionsquellen ist und welche Standards zur Ermittlung der Werte verwendet wurden, findet sich bei den "Leistungsindikatoren" zu Kriterium 13.

Um die Emissionen weiterhin zu reduzieren, nutzt COM Software so wenig Firmenwagen wie möglich. Der schon länger geplante Vorsatz, die Firmenwagen zumindest teilweise durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen, wurde in diesem Jahr realisiert: ein weiterer Schritt zu einer noch umweltfreundlicheren Mobilität des Unternehmens. Schließlich sind die Geschäftsreisen neben den An- und Abfahrten der Mitarbeitenden zum Arbeitsplatz der größte CO2-Faktor.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Treibhausgas-Emissionen (THG), die zur sogenannten „Scope 1-Kategorie“ zählen, entstehen bei der direkten Verbrennung von fossilen Brennstoffen. So etwa bei der Verbrennung von Erdöl und Erdgas für Heizungszwecke oder durch Abgase, die durch COM Software-Firmenfahrzeuge verursacht werden.

Insgesamt entstanden durch die Geschäftstätigkeit der gesamten COM Software GmbH im Jahr 2019 etwas über 52 Tonnen CO2-Äquivalente (CO2e) durch direkte THG-Emissionen (Scope 1) und damit fast 6 Tonnen mehr als im Vorjahr. Die Ursache dafür liegt – wie oben geschrieben – in der geografischen Verteilung der Kunden, die zum Teil täglich aufgesucht werden. Im letzten Jahr konnte ein Kunde sehr gut mit der Bahn erreicht werden, wohingegen in 2019 weniger als die Hälfte der Bahnkilometer des Vorjahres gefahren wurde.

Als Datengrundlage wurde GEMIS 4.95 verwendet.
Geschäftsfahrten mit PKW (Diesel)  24.274 kg CO2e
Geschäftsfahrten mit PKW (Benzin)  20.383 kg CO2e
Heizung des Büros mit Erdgas    7.407 kg CO2e
SUMME SCOPE 1 52.064 kg CO2e

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Scope-2-Emissionen treten zum Beispiel bei der Nutzung von Strom oder Fernwärme auf. COM Software gelingt es bereits seit 2011, den Stromver-brauch in großem Maß zu verringern: durch die Virtualisierung der Server.

Seit dem Firmen-Umzug in ein neues Gebäude im April 2014 kann leider kein Ökostrom mehr genutzt werden. Trotzdem wird versucht, den Stromverbrauch weiter zu reduzieren. Die CO2-Äquivalente für den verbrauchten Strom betrugen in 2019 ca.17 Tonnen CO2e und damit fast 10 Tonnen mehr als 2018. Grund dafür ist das elektrische Firmenfahrzeug.

Auch hier wurde als Datengrundlage GEMIS 4.95 verwendet.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Bei Erstellung der ersten CO2-Bilanz im Jahr 2016 wurde bereits deutlich, dass der größte Ausstoß von Treibhausgasen (damals rund 75 Prozent) durch die An- und Abreise der internen und externen Mitarbeitenden zum Arbeitsplatz beziehungsweise zum Projektstandort verursacht wird. Dieser Wert konnte durch eine Steigerung der Nutzung des Jobtickets sowie durch weniger Fahrten der externen Mitarbeitenden deutlich reduziert werden.

Für Scope 3 relevant sind dann noch weniger als drei Prozent der CO2-Bilanz wie Wasser, Abwasser, Entsorgung, Kauf von Hardware, Toner und Papier.

Dieser Berechnung wurde vorsichtshalber ein „Sicherheitsaufschlag“ von etwas mehr als einem Promille hinzugefügt – er deckt so die gesamten Scope-3-Emissionen der übrigen Verbrauchsgegenstände im Büro ab, für die keine eigenen CO2e-Werte ermittelt werden konnten.

Die CO2-Äquivalente für weitere indirekte Treibhausgas-Emissionen (Scope 3) betrugen für das Berichtsjahr 2019 rund 100 Tonnen CO2e und damit 8 Tonnen weniger als im Vorjahr (Datengrundlagen: GEMIS 4.94, 4.95 und andere):  
Fahrten der externen MA    77.232 kg CO2e
Fahrten der internen MA    12.922 kg CO2e
ÖPNV (Jobticket)      4.539 kg CO2e
Sonst. Geschäftsreisen         457 kg CO2e
Hardware      3.637 kg CO2e
Papier, Toner, Büromaterial         447 kg CO2e
Trinkwasser           17 kg CO2e
Abwasser, Abfall (MVA)         856 kg CO2e
SUMME SCOPE 3 100.107 kg CO2e

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Deutlich zu sehen: Der Großteil der Treibhausgas-Emissionen erfolgt immer noch durch Mobilität, also durch die An- und Abfahrt der internen und externen Mitarbeitenden zum und vom Arbeitsplatz.
 
2019 wurden nur halb so viele Geschäftsreisen mit der Deutsche Bahn AG durchgeführt wie 2018 und für den Vertrieb sind nach wie vor Dienstfahr-zeuge mit Verbrennungsmotor im Einsatz. Da der elektrische Geschäftswagen im Firmengebäude und abends mit Graustrom geladen wird, hat er nicht so hohe Auswirkungen auf die Klimabilanz des Unternehmens wie erhofft.

Als Fazit ist daher festzuhalten: Die Aktivitäten der COM Software-Geschäftsführung haben die Ökobilanz des Unternehmens schon beträchtlich verbessert, wie der Vergleich der einzelnen Jahre zeigt. Das vom Geschäftsführer ausgegebene Ziel, bis Ende 2018 den CO2-Ausstoß je Mitarbeitenden um 10 Prozent gegenüber dem Wert von 2016 zu reduzieren, wurde mehr als erfüllt.
  
Diese Anstrengungen sollten in Zukunft weiter durch Verbesserungen beim Thema „Mobilität“ ergänzt werden. Dann kann – durch die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten – der „ökologische Fußabdruck“ des Unternehmens noch weiter optimiert werden.