11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die Kreissparkasse Heilbronn erstellt seit 2018 einen Gesamtausweis für die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen in nachfolgenden Kernbereichen (siehe Leistungsindikatoren GRI SRS-302-1, GRI SRS-303-3, GRI SRS-306-2):  
Die dabei zugrundeliegende Strategie basiert auf den in Kriterium 12 genannten Zielen und Maßnahmen. Basis unseres Konzepts ist die jährliche Analyse des IST-Verbrauchs sowie die Erkenntnisse (Ergebnisse) des 4-jährigen Energie-Audits (letztes Audit: 2019; nächstes Audit: 2023). Weitere Handlungsmaßnahmen werden auf Grund der Analyse bei Bedarf festgelegt. Aus dem Energieaudit wurden folgenden Maßnahmen abgeleitet:
• Einbindung der Unternehmensführung in das Konzept: Die Unternehmensführung wird jährlich über die Gesamterhebung im Rahmen der DNK informiert und ist über die Entscheidungsprozesse bei Prozessänderungen (Genehmigungsprozesse) mit eingebunden.
• Prozesse, Umsetzung des Konzeptes im Unternehmen: Die Prozesse werden vom Bereich Bau- und Immobilienmanagement erstellt und umgesetzt, nachdem diese von der Unternehmensführung abgenommen worden sind.

• Interne Prüfprozesse des Konzepts: Die Überprüfung der Prozesse wird laufend vom Bereich Bau- und Immobilienmanagement vorgenommen und bei Bedarf in Absprache mit der Unternehmungsführung angepasst.
• Eine Risikoanalyse im Rahmen der Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen wurde bislang nicht durchgeführt. Dies ist auch zukünftig nicht vorgesehen, da wir als Dienstleistungsinstitut eine solche Analyse als nicht wesentlich erachten. Grund dafür sind die unter Kriterium 17 genannten Aspekte zum Einkauf (regional, maximal national). Ergebnisse dieses Konzeptes sollen sein: siehe Kriterium 12. Als Auswirkung wird die Senkung des Primärenergiebedarfs auf den Filialen erwartet.  

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Als regionales, mittelständiges Unternehmen wollen wir mit den nachfolgenden Zielen einen ressourcenschonenden und nachhaltigen Geschäftsbetrieb gewährleisten. Unsere Mitarbeiter werden für umweltbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz sensibilisiert und aktiv in geplante Maßnahmen und deren Umsetzung einbezogen.  
Reduzierung Energie- und Gasverbrauch:
Die Mitarbeiter werden zweimal jährlich in den Winter- und Sommermonaten auf richtiges Lüften, den Umgang mit automatischen Jalousien und Weiteres schriftlich hingewiesen. Ziel ist es, unnötigen Energieverbrauch, zum Beispiel durch falsches Lüften, zu vermeiden.
 

Ergebnis für 2020:
Im aktuellen Zeitraum wurde etwas mehr Strom für die Kühlung während der heißen Sommerphase benötigt. Wegen Corona wurde überdurchschnittlich oft gelüftet. Prozentual in etwa der gleichen Menge konnte der Gasverbrauch, aufgrund des milden Winters 2019/2020, reduziert werden. Durch häufigeres Lüften in der Wintersaison 2020/2021, aufgrund von Corona, wird von einem steigenden Verbrauch für den Bericht 2021 ausgegangen.
  Ergebnis für 2020:
Unser Anteil an fossilen Brennstoffen ist im Vergleich zu 2019 um ca. 5 Prozent gesunken und liegt noch leicht unter dem Ergebnis von 2018.  

Per 31.12.2020 sind unsere Strom- und Gasverträge für das Gesamthaus ausgelaufen. Wir beziehen ab dem 01.01.2021 Ökostrom für das Gesamthaus. Für den ab 01.01.2021 gültigen Bezug von Biogas gilt dies nur für Filialen in Eigenbesitz (Hauptstelle und 11 Filialen). Für den Rest gilt: Für Filialen, die sich in Teilbesitz befinden oder angemietet wurden, ist die Hausverwaltung bzw. der Vermieter für die Bereitstellung von Gas zuständig. 

Bei Neubauten oder Umbaumaßnahmen an der Hausstruktur wird geprüft, ob Dämmung, Heizungsanlagen oder Fenster der Gebäude noch den aktuellen Vorgaben entsprechen oder ob eine Anpassung erforderlich ist. Ebenso wird geprüft, ob der Einbau einer Photovoltaikanlage oder die Nutzung von regenerativer Energie sinnvoll ist. 

Ergebnis für 2020:
Aufrechterhaltung des Status Quo. Größere Umbaumaßnahmen bzw. Austausch älterer Anlagen wurde nicht vorgenommen.

Bewertung wesentlicher Risiken:
Die Kreissparkasse Heilbronn ist ein Dienstleistungsunternehmen. Daher hält sich der Energie- und Materialaufwand in Grenzen. Eine Verwendung schädlicher Chemikalien findet nicht statt. Somit wird das Ökosystem nicht zusätzlich negativ belastet. Ein zusätzliches Risiko besteht nicht. Eine Risikoanalyse im Rahmen der Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen wurde bislang nicht durchgeführt. Dies ist auch zukünftig nicht vorgesehen, da wir als Dienstleistungsinstitut eine solche Analyse nicht als wesentlich erachten.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die Kreissparkasse Heilbronn erstellt seit 2019 den nachfolgenden Ausweis für die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen:  
Aktuell werden keine weiteren Ressourcen erfasst.
Eine detailliertere Aufgliederung des Wasserverbrauchs ist in den Verträgen nicht vorgesehen. Eine Änderung der Verträge steht aktuell nicht an. Bei Neuverträgen ist nicht vorgesehen, eine detailliertere Aufstellung bei den Wasserversorgern anzufordern.
Begründung: Die Kreissparkasse Heilbronn ist ein Dienstleistungsunternehmen. Daher hält sich der Energie- und Materialaufwand in Grenzen.  

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Die Kreissparkasse erstellt seit 2018 den nachfolgenden Ausweis für die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen:   

Eine Unterscheidung nach erneuerbaren bzw. nicht erneuerbaren Energiequellen ist mit den aktuellen Verträgen nicht vorgesehen.
Bei der Neuvergabe 2020 wurden Verträge für das Gesamthaus mit Ökostrom und Biogas mit einer langen Laufzeit bis Ende 2024 abgeschlossen. Laufzeitbeginn für beide Verträge ist der 01.01.2021. Ein erster Ausweis ist daher für den DNK Bericht 2021 vorgesehen.

Ausweis Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen 2018 2019 2020 Differenz in %
Stromverbrauch in kWh 4.421.054,5 
4.260.122,8 4.379.768,0   119.645,2 2,8
 - davon aus erneuerbarer Energie  k.A.  k.A.  k.A.    
Gasverbrauch in kWh  4.228.614,0 4.367.135,0  4.179.384,2   -187.750,8 -4,3  
 - davon aus erneuerbarer Energie  k.A.  k.A.  k.A.    
Gesamtenergieverbrauch in kWh 8.457.228,0  8.627.257,8   8.559.152,2 -68.105,6   -0,8
 - davon aus erneuerbarer Energie  k.A.  k.A.  k.A.    
           
Energieproduktion eigene Photovoltaikanlagen in kWh 113.379,4   111.409,2   111.114,0   -295,2   -0,3  
Ölverbrauch in Litern (l) 22.272,0   16.893,0   15.978,0   -915,0   -5,4  

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Kreissparkasse Heilbronn erstellt ab 2018 einen standardisierten Gesamtausweis für den Energieverbrauch. Ab 2019 werden nachfolgende Veränderungen zum Vorjahr ausgewiesen (siehe Leistungsindikator GRI SRS-302-1):  

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Ausweis Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen 2018 2019 2020 Differenz in %
Wasserverbrauch in Kubikmetern (m³) 12.264,1   12.111,5   11.846,5   -265,0   -2,19  
 - davon Oberflächenwasser       0,0  
 - davon Grundwasser       0,0  
 - davon Meerwasser       0,0  
 - davon produziertes Wasser       0,0  
 - davon Wasser von Dritten (regionale Wasserversorger) siehe Gesamtverbrauch
 
Der Verbrauch pro Filiale wird vom regionalen Wasserversorger jährlich zur Verfügung gestellt und intern erfasst; ein Ausweis pro Filiale für diesen Bericht ist u. E. nach nicht zielführend und wird deshalb auch nicht vorgenommen.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Eine Mülltrennung wird seit Jahren praktiziert. Ab 2018 wurde in Zusammenarbeit mit unseren Entsorgungsbetrieben nachfolgender Ausweis umgesetzt:  

Recycling: Verbrauch in Tonnen (t) 2018 2019 2020 Differenz in %
Papier/Kartonagen 14,5 16,1 10,7 -5,4 -33,5
Glas in Tonnen 1,8 1,6 1,1 -0,5 -29,9
Datenschutz in Tonnen 148, 127,8 85,1 -42,7 -33,4
           
Wiederverwendung in Tonnen (t) 2018 2019 2020 Differenz in %
Holz 0,5 0,7 0,0 -0,7 -100,0
           
Kompostierung in Tonnen (t) 2018 2019 2020 Differenz in %
Grüngut 6,5 6,1 6,2 0,1 1,6  
           
Müllverbrennung in Tonnen (t) 2018 2019 2020 Differenz in %
Restmüll 53,2 53,2 57,0 3,8 7,1  
 - davon Restmüll Filialen 25,2 25,2 27,0 1,8 7,1  
           
Hardware in Tonnen (t) 2018 2019 2020 Differenz in %
Möbel 2,0 7,1 8,4 1,3 17,6
Metalle 0,5 0,0 1,8 1,8 -

In Zeiten von Corona hat sich die Kartonagenmenge deutlich erhöht. Grund dafür ist ein nachhaltiges Angebot für Mitarbeiter, sich Ihre Pakete zum Beispiel von Amazon an die Sparkasse senden und sich an den Arbeitsplatz per Hauspost liefern zu lassen (Pakadoo).
Die Menge an Glas und Papier sinkt dagegen erwartungsgemäß durch das Angebot von Mobilem Arbeiten für Mitarbeiter während Corona. Der Datenschutzmüll besteht ausschließlich aus Papier, das in verschlossenen Behältern gesondert entsorgt wird.
Eine Wiederverwendung von Holz hat im Berichtsjahr nicht stattgefunden, die Menge an Grüngut entspricht in etwa den Vorjahren.
Die Zunahme an Restmüll ergibt sich durch die gestiegene zu entsorgende Menge an ToGo Behältnissen aufgrund von Corona. Eine Mülltrennung bei diesen Verpackungsmaterialien findet noch nicht statt.
Die Menge an Metallschrott hat sich 2020 im Vergleich deutlich erhöht. Für 2019 liegen keine Entsorgungsmengen vor. Den Grund dafür sehen wir ebenso wie die gestiegene Menge an entsorgten Möbeln primär in den Umbaumaßnahmen auf Filialen und der Hauptstelle. Damit einhergehend erfolgt die Ausstattung der Mitarbeiter mit neuen, elektronisch höhenverstellbaren Schreibtischen, neuen Sideboards sowie der Einführung eines neuen Bürostuhlstandards.Weitere Materialien weisen wir aktuell nicht gesondert aus.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Offenlegung der Treibhausgas-Emissionen (THG-Emissionen) gemäß dem Greenhouse-Gas-Protokoll:    

Offenlegung Treibhausgas-Emissionen (THG) *) 2018 2019 2020 Differenz in %
Stromverbrauch: Verbrauch CO2 in Tonnen (t) 2.608,4 2.513,5   2.584,1 70,6   2,8
 - davon aus erneuerbarer Energie  k.A.  k.A.      
Gasverbrauch: Verbrauch CO2 in Tonnen (t) 8.457,2   8.734,3   8.358,8   -375,5  -4,3  
 - davon aus erneuerbarer Energie  k.A.  k.A.      
Ölverbrauch: Verbrauch CO2 in Tonnen (t) 62,4   47,3   44,7   -2,6   -5,4  
 - davon aus erneuerbarer Energie  k.A.  k.A.      
           
Gesamtverbrauch CO2 in Tonnen (t) 11.014,5   11.295,0   10.987,6   -307,5  -2,7
 - davon aus erneuerbarer Energie  k.A.  k.A.      


Die Berechnung erfolgt online über den CO2-Rechner unter dem Pfad http://www.iwr.de/re/eu/co2/co2.html. Im Jahr 2021 wird der Einsatz des VfU-Tools in der Kreissparkasse Heilbronn geprüft. Ein Einsatz findet frühestens mit dem DNK Bericht 2021 statt. Nutzung regenerativer Energien: Die Kreissparkasse Heilbronn hat, im Zuge einer Modernisierung oder eines Neubaus, in den vergangenen Jahren bei insgesamt zehn Filialen Photovoltaikanlagen verbaut. Auch in Zukunft wird bei einem Um- oder Neubau geprüft, ob der Einbau einer Photovoltaikanlage sinnvoll ist. Konkrete Reduktionsziele wurden bislang nicht festgelegt (siehe Leistungsindikatoren zu Kriterium 13).

Für das Jahr 2020 konnte festgestellt werden, dass im Unterschied zu den anderen Standorten die erzeugte Strommenge in der Hauptstelle und der Filiale Kirchhausen wahrnehmbar zurückgegangen ist. Die Ursache dafür wird aktuell untersucht. Im Saldo ergibt sich eine erzeugte Strommenge in 2020 auf Niveau des Vorjahres. 
 
Ausweis der in das Stromnetz eingespeisten Energie in Kilowattstunden (kWh):


Ausweis Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen 2018 2019 2020 Differenz in %
Energieproduktion eigene Photovoltaikanlagen in kWh 113.379,4   111.409,2   111.114,0   -295,2   -0,3  

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Ausweis Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen 2018 2019 2020 Differenz in %
Gesamtverbrauch CO2 in Tonnen (t) 11.014,5   11.295,0   10.987,6   -307,5 -2,7  
 - davon aus erneuerbarer Energie  k.A.  k.A.      

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Kreissparkasse Heilbronn ist ein Dienstleistungsunternehmen – THG-Emissionen nach Scope 2 sind im Jahr 2020 nicht angefallen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Kreissparkasse Heilbronn ist ein Dienstleistungsunternehmen – THG-Emissionen nach Scope 3 sind im Jahr 2020 nicht angefallen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Kreissparkasse Heilbronn erstellt seit 2018 einen standardisierten Gesamtausweis für den Energieverbrauch. Reduzierungen bzw. Änderungen werden ab 2019 im Vergleich zum Vorjahr angegeben. Basis zur Verringerung unserer CO2-Emissionen ist die jährliche Analyse des IST-Verbrauchs sowie die Erkenntnisse (Ergebnisse) des 4-jährigen Energie-Audits (letztes Audit: 2019; nächstes Audit: 2023) Aktuell werden aus dieser Analyse heraus nachfolgende Ziele verfolgt: Die Reduzierung ergibt sich aus den strategischen Zielen zur Filial- und Mitarbeiterkonzeption der Kreissparkasse Heilbronn. Eine Definition der Reduzierung in Prozent pro Jahr ist aktuell nicht vorgesehen, soweit eine Reduzierung bzw. mindestens keine Verschlechterung der CO2-Emissionen festgestellt werden kann. Bei einer nachhaltigen Verschlechterung der CO2-Emissionen wird gehandelt. Die konkreten Veränderungen der Emissionen sind unter Kriterium 13 aufgelistet.