11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Ressourceneffizienz | Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut beschränkt sich die Nutzung natürlicher Ressourcen im Wesentlichen auf unseren Geschäftsbetrieb und die Erbringung von Dienstleistungen. Unser Ressourceneinsatz konzentriert sich insbesondere auf Verbrauch von Strom und Primärenergie zu Heizzwecken sowie alle weiteren mit der Bewirtschaftung von Gebäuden erforderlichen Ressourcen. Wir legen Wert auf den effizienten Einsatz der eingesetzten Energieträger. Hierbei setzen wir unter anderem auch moderne Anlagen für Klima, Wärmerückgewinnung und Photovoltaikanlagen ein. Aktuell wurde eines der veralteten Hauptstellengebäude abgerissen und wird gegen ein Gebäude mit effizienter Technik ersetzt. Zudem setzen wir in unserem Fahrzeugpool bereits seit mehreren Jahren vier Elektrofahrzeuge ein. Weiterhin wird das Transportaufkommen von datenschutzrelevanten Unterlagen dadurch auf ein Minimum reduziert, dass wir vor Ort geeignete Aktenvernichter einsetzen.  

Aufbau eines Monitoring-Systems | Unser Ressourcenverbrauch erstreckt sich wesentlich auf Strom, Heizung, Wasser, Papier und den Dienstreiseverkehr. Unser Ziel ist es, den Ressourcenverbrauch sukzessive zu reduzieren. Belastbare Werte können erst nach Aufbau eines Monitoring-Systems erhoben werden. Der Umfang der in Anspruch genommenen Mengen ergibt sich aus den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 und 12. Besondere Risiken sehen wir nicht, da wir keine industrielle Fertigung betreiben oder spezielle hygienetechnische Anforderungen bestehen.  

Gesamtkonzept bis Ende 2021 | Ein Gesamtkonzept (Umsetzung nach Fertigstellung der aktuell anstehenden Neuerstellung des Gebäudes Poststraße 3 im Areal Hauptstelle) soll bis Ende 2021 erstellt werden. Der Vorstandsvorsitzende hat die Organisationsabteilung mit der Erstellung des Gesamtkonzepts beauftragt. Das Energieaudit 2019 wird vom Umfang sukzessive auf alle Standorte ausgedehnt, um die Voraussetzungen für ein Energiemonitoring zu schaffen. Wir planen, die Vorbereitungen bis Ende 2021 abzuschließen.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Ziel: Energieeffizienzmaßnahmen umsetzen | Die auf Basis des Energieaudits 2014 erarbeitete Empfehlungsliste für Energieeffizienzmaßnahmen wurde in Teilen auch 2019 umgesetzt. Einzelne geplante Maßnahmen konnten jedoch auf Grund fehlender technischer Voraussetzung nicht weiterverfolgt werden. Beispielweise ist die Nutzung von Fernwärme zur Kälteerzeugung mittels Absorptionskälteanlagen nicht möglich, da das Heizkraftwerk im Sommer kein ausreichendes Temperaturniveau sicherstellen kann. Weiterhin verfolgt werden beispielsweise die Nutzung der freien Kühlung für die Trafo-Kühlung, die dezentrale Warmwasserversorgung sowie die Einzelraumregler für die Büroräume in unserem Hauptstellenneubau und die Umstellung der NV-Halogen-Beleuchtung auf LED. Für die Umsetzung dieser Maßnahmen wurde ein Zeitplan bis 2020 erstellt. Dieser wird sukzessive abgearbeitet, beispielweise im Rahmen unserer Neubau-Planungen. Eine erste Überprüfung des Umsetzungsfortschritts findet im Zuge des nächsten Energieaudits (im Jahr 2020 auf Basis der Zahlen aus dem Jahr 2018) statt.

Aktuelles Energieaudit | Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass das aktuell anstehende Energieaudit weitere Möglichkeiten aufzeigt, Ziele für Optimierungen aufzustellen. Diese werden wir nach entsprechender Bewertung umsetzen. Das Audit wird Mitte 2020 abgeschlossen sein.

Risikoanalyse | Bei der Analyse der Umweltbelange sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass keine wesentlichen Risiken bestehen, die sehr wahrscheinlich schwerwiegende Auswirkungen auf den einzelnen nichtfinanziellen Aspekt haben bzw. haben können. Ob und welche Risiken bestehen, leiten wir aus den Prüfberichten bzw. Wartungsberichten zu unseren technischen Anlagen ab.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Bereits im Jahr 2012 haben wir unsere Drucker standardmäßig auf Duplexdruck umgestellt. Der Papierverbrauch von 15,3 Mio. Seiten konnte mit dieser Maßnahme bis 2018 auf 12,1 Mio. Seiten reduziert werden. 2019 konnten wir eine weitere wesentliche Einsparung auf 10,9 Mio. Seiten erreichen.
Unser eingesetztes Kopierpapier hat sowohl die Merkmale FSC- wie auch EU-Ecolabel. Das von uns eingesetzte Papier wird aus Eucalyptus-globulus-Fasern hergestellt, was ebenfalls zur Schonung der Wälder beiträgt.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Im Jahr 2019 wurden Kraftstoffe aus folgenden Quellen verbraucht:  

Diesel: 81 597 Liter
Super: 12 080 Liter
Erdgas: 1 286 Kilogramm

In unserem Fahrzeug-Pool befinden sich derzeit vier Elektromobilitäts-Smarts. Diese nutzen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Einsatz bei Außenterminen. Eine separate Erhebung über den Gesamtverbrauch erfolgt derzeit nicht.  

Wir erfassen die jährlichen Stromverbräuche je Abnahmestelle über eine Excel-Tabelle. Die Abnahmemengen entwickelten sich wie folgt:  

2016:           8 569 727 kWh
2017:           8 341 516 kWh
2018:           8 319 087 kWh 
2019:           7.638.752 kWh

Der deutliche Rückgang im Jahr 2019 ist auch auf Sonderfaktoren wie etwa die Sanierung des Hauptstellen-Areals und auf den Umstand, dass die Anlage "Turm" wegen eines Wasserschadens weitgehend außer Betrieb war, zurückzuführen.

Entsprechend dem Energieaudit haben wir im Jahr 2014

Fernwärme           3 138 MWh,
Erdgas                   2 183 MWh,
Heizöl                       477 MWh  

verbraucht. Hier liegen noch keine aktuelleren Zahlen vor. Die Datenbasis wird im Rahmen der Umsetzung aus dem Energieaudit 2019 weiterentwickelt.  

Im Jahr 2019 verkauften wir durch unsere Photovoltaikanlagen erzeugten Strom in Höhe von 23.116,5 kWh. Die im Vergleich zum Vorjahr geringere Strommenge hängt ebenfalls mit dem oben erwähnten Wasserschaden in der Anlage "Turm" zusammen. 

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der Stromverbrauch konnte, auch aufgrund von Sonderfaktoren, im Berichtsjahr erneut verringert werden, und zwar auf 7.638.752 kWh (siehe Leistungsindikator GRI SRS-302-1).  
 
Weitere Reduzierungsmaßnahmen ergeben sich durch das Energieaudit und durch das Gesamtkonzept zur Neuerstellung des Gebäudes Areal Hauptstelle.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Der Verbrauch unserer Geschäftsstellen wird von uns, da gering, nicht zusammengefasst. Im Areal Hauptstelle haben wir wie folgt Wasser verbraucht:  

2017:           13 706 m³
2018:           15 063 m³
2019:             8 289 m³

Ursache für den verminderten Wasserverbrauch im Jahr 2019 ist die Räumung der von uns genutzten Flächen des Gebäudes Westliche Karl-Friedrich-Straße 68 und die damit verbundene verminderte Kälteleistung für diese Räume.
Wir beziehen unser Wasser ausschließlich über örtliche Wasserversorger.

Die Toiletten sind mit Kurzspültasten ausgerüstet. Als Handreinigungsmittel verwenden wir Seifenschaum, für den generell weniger Wasser beim Händewaschen benötigt wird. Weitere Möglichkeiten Wasser zu sparen sehen wir, da nur wenige wasserverbrauchende technische Einrichtungen vorhanden sind, zurzeit nicht.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Unsere Werte entnehmen wir aus der Erhebung der Abfallerzeugung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg.
Abfallschlüssel Abfallart Menge in Tonnen            2019
2150101 Verpackungen aus Papier / Pappe                                42,03
200101 Papier / Pappe 40,5
170201 Holz                                2,23
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13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Als Finanzdienstleister sind unsere wesentlichen Emissionsquellen Heizenergie, Strom, Wasser der Dienstreiseverkehr.

Gebäudemanagement | Einen wesentlichen Faktor bilden unsere Gebäude. Die erstmalige Erhebung der CO2-Emissionen bei unserem Gebäudemanagement erfolgte im Zuge des Energieaudits 2014. Bis zu dieser umfassenden Erhebung waren die CO2-Emissionen unbekannt. Basis für nachstehende Leistungsindikatoren sind die Erhebungen im Rahmen des Energieaudits. Wir setzen konsequent auf die Steigerung der Energieeffizienz, insbesondere auf Effizienzsteigerungen im Bereich Kälteerzeugung, da hier auch die größten Potenziale vorhanden sind. Konkrete Angaben zum vorhandenen Potenzial können wir nicht machen. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Audits weitere konkrete Maßnahmen wie der Einsatz von energieeffizienten Luftfiltern, die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik oder die Nutzung von Abwärme bei der Kälteerzeugung eingeleitet. Hinzu kommt bei Neubauten oder Anlagentausch verstärkt der Einsatz von regenerativen Energien (z. B. Geothermie, Biogas) oder die Nutzung von Abwärme aus haustechnischen Anlagen.  

Der Einsatz regenerativer Energie erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für Neubauten und bei Austausch von Wärmeerzeugungsanlagen. Seit 1. Juli 2015 beträgt der Anteil mindestens 15 %. Dieser wird von uns eingehalten. Darüber hinaus verfolgen wir keine eigenen quantifizierbaren Ziele. Der Fortgang der Reduktion wird daher im Wesentlichen durch die Altersstruktur der Bestandsanlagen bestimmt. Wir setzen vereinzelt Geothermie- und Photovoltaikanlagen ein. Im Regelfall kommt Bio-Gas und Fernwärme zum Einsatz. Die Fernwärme (GRI SRS-305-2) wird im HKW Pforzheim (Kraft-Wärme-Kopplung) erzeugt. Der Primärenergiefaktor beträgt 0,44. Das HKW Pforzheim verfügt über einen Biomasse-Anlagenblock, der als Rohstoff Altholz verwendet.  

Aufgrund der Vielzahl der Filialen (> 100) sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum muss bei jedem einzelnen Objekt anhand der konkreten örtlichen Randbedingungen geprüft werden, auf welche Weise der Einsatz von regenerativen Energien sinnvoll erfolgen kann (Bio-Gas, Wärme-Nahversorgung, Flusswasser, Geo- und Solarthermie etc.).

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess | Für klimarelevante Emissionen und die Nutzung erneuerbarer Energien haben wir aktuell keine konkreten Zielsetzungen. Wir orientieren uns an den Vorgaben des Energieaudits auf Basis der DIN EN 16247-1 sowie dem EDL-G. Die Reduktion des CO2-Ausstoßes ist bisher ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, d. h. wir achten darauf, dass bei Instandhaltungsmaßnahmen oder bei Neubeschaffungen Technik zum Einsatz kommt, die Energie und andere natürliche Ressourcen einspart und insbesondere auch den CO2-Ausstoß reduziert. Beispielweise geschieht dies durch den Einsatz zukunftsfähiger Kältemittel auf Basis der F-Gase Verordnung (=günstiges CO2-Äquivalent).  

Als Basis für den Fortschritt bei der CO2-Reduktion dient für zukünftige Betrachtungen die Datenerhebung zum Energieaudit 2014. Eine erste Überprüfung findet im Zuge des nächsten Audits im Jahr 2020 statt. Die nachstehende Werte sind daher zum letzten Bericht unverändert.   Bei unserem Fuhrpark und den Dienstreisen agieren wir möglichst ressourcenschonend. Mit unserem Geschäftswagenmodell für Führungskräfte setzen wir finanzielle Anreize für die Auswahl von Fahrzeugen mit geringem CO2-Ausstoß. 
Wir bieten unseren Kunden bei einigen Geschäftsstellen in Kooperation mit örtlichen Energieversorgern die Möglichkeit der Stromabnahme an eigenen Elektrotankstellen. Hiermit wollen wir die CO2-Bilanz mit verbessern.

Die Energieumrechnungskennzahlen und CO2-Emmissionsfaktoren sind dem BAFA-Merkblatt für die Erstellung eines Beratungsberichts "Energieberatung im Mittelstand" (Stand 27.10.2015) entnommen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

 6 418 to (Strom, fossile Energie) – Basisjahr 2014 (siehe Kriterium 13)

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

1 045 to (Fernwärme) – Basisjahr 2014 (siehe Kriterium 13)

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Wird bislang nicht erfasst. Wir prüfen dies für für 2020.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Reduktion erfolgt durch Effizienzsteigerung, insbesondere bei der Kälteerzeugung, den Einsatz verbrauchsoptimierter Gebäudetechnik sowie mittelfristig dem Aufbau eines Energiemonitoringsystems. Dieses soll zunächst für unser Hauptstellengebäude eingerichtet werden, da nach Fertigstellung des Neubaus die technischen Voraussetzungen gegeben sind, beispielsweise durch ein gängiges Zählerkonzept.

 Auch der Versand von Briefen verursacht Treibhausgasemissionen. Mit GOGREEN der Deutschen Post konnten wir Emissionen in Höhe von 15,20 t CO2e neutralisieren. Der Ausgleich erfolgt über international anerkannte Klimaschutzprojekte.

Die Effizienzsteigerung bei der Vielzahl von Maßnahmen wird sich in Summe im geringeren Stromverbrauch bemerkbar machen. Das Energiemonitoring dient dabei zur Steuerung der Maßnahmen und zur Dokumentation des Energieverbrauchs bzw. zur Überprüfung des Erfolgs einzelner Maßnahmen.

Die Werte werden ausschließlich im Rahmen des Energieaudits erhoben. Die nächste Datenerhebung erfolgt im Rahmen des Audits 2019 im Jahr 2020. Es werden nur Gesamtwerte erhoben und keine Einzelwerte. Auswirkungen einzelner Maßnahmen sind daher nicht quantifizierbar.
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