11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die Ausrichtung der Sparkasse sieht vor, den Verbrauch an natürlichen Ressourcen auf das für den Geschäftsbetrieb Notwendige zu beschränken.

Die Sparkasse führt regelmäßig ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durch. Das letzte Audit erfolgte im Jahr 2019. Dieses untersucht und analysiert systematisch den Energieeinsatz und -verbrauch. Die wesentlichen Einsparpotenziale und -maßnahmen wurden in einem internen Energiebericht zusammengefasst. Darüber hinaus startete die Sparkasse mit ÖKOPROFIT ein Projekt zum Aufbau eines eigenen geprüften Umweltmanagementsystems, auf das notwendig werdende Risikoanalysen für weitere Entscheidungen aufgesetzt werden können.  

Bei Finanzdienstleistern ist der Verbrauch natürlicher Ressourcen von eher untergeordneter Bedeutung. Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit werden primär Papier, Wasser und Energie als natürliche Ressourcen verbraucht. Besonders die Nutzung von Papier und der damit verbundene Abfall sind von bedeutendem Umfang, der durch die Digitalisierung weiter reduziert werden soll. Die Umstellung aller Drucker auf Standard-Duplex-Druck in der Farbe schwarz wurde im Jahr 2019 vorgenommen und trägt damit zu einer Reduzierung der Menge an Kopierpapier in Höhe von 1.139.000 Blatt bei.  

Die Sparkasse bezog bisher Energie über die regionalen Anbieter mit einem Anteil der erneuerbaren Energien von rund 50 % des gesamten Stromverbrauchs. Ab 01.01.2020 erhält die Sparkasse von den Bürgerwerken 100 % erneuerbare Energie, die überwiegend aus der Region und ausschließlich aus Deutschland mit Solar-, Wind- und Wasserkraft stammt. Die CO2-Emission dafür liegt bei Null. Ebenso fördert der Bezug von Öko-Erdgas mit einer Beimischung von 10 % Biogas die Energiewende in Deutschland.

Bei allen Neu- und Umbauten werden strom- bzw. energiesparende Elemente verwendet. Auch aus Kostengründen ist die Abteilung Gebäude- und Servicemanagement darauf ausgerichtet, dass Verbräuche niedrig gehalten werden. Aus diesem Grund wird bei jeder baulichen Modernisierung z. B. auf energiesparende LED-Technik umgestellt. Bei Klimaanlagen werden moderne Anlagen mit Wärmerückgewinnung eingesetzt.  

Die Abteilung IT-Service veranlasste bereits vor einigen Jahren die Umstellung der Arbeitsplätze: Es kommen überwiegend sogenannte ThinClients mit Flachbildmonitoren zum Einsatz. Hierdurch konnte der Stromverbrauch erheblich gesenkt werden. Der Einsatz von Zentraldruckern war neben der Kostenersparnis ebenso geprägt von der Intention, die Raumluft an den Arbeitsplätzen zu verbessern, die „sitzende Tätigkeit" durch regelmäßige Bewegung zu durchbrechen und durch den Einsatz von wenigen Geräten die natürlichen Ressourcen zu schonen.  

Wesentliche Risiken im Hinblick auf Umweltbelange sind insbesondere physische Risiken wie z.B. Extremwetterereignisse mit deren unmittelbaren und mittelbaren Folgen oder Transitionsrisiken im Zusammenhang mit der Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft und möglichen damit verbundenen Kosten. Hinsichtlich des Umfangs der Nutzung natürlicher Ressourcen wird auf die Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12 verwiesen.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und behördlichen Auflagen zum Umweltschutz hinaus besteht die Absicht, Energieeffizienz und Umweltschutz aktiv und langfristig weiterzuentwickeln und das Ziel einer klimaneutralen Sparkassenorganisation anzustreben. Dafür wurde 2019 das Referat Energie- und Umweltmanagement im Bereich Organisation geschaffen.

Umweltbelastungen sollen verringert oder bestenfalls gänzlich vermieden werden. Quantitative und qualitative Einsparziele werden anhand des Planungsinstruments VfU Kennzahlen Tool (weltweit anerkannter Standard für die Bilanzierung der betrieblichen Umweltkennzahlen bei Finanzinstituten) zeitnah eingeführt und verfolgt. Die Einsparung erfolgt durch aktiv gelebte Praxis – z. B. 100 % Ökostrom aus erneuerbarer Energie aus Deutschland, Optimierung von Gebäudetechnik und -hülle bei Sanierung und Neubauten, umweltschonende Heiztechnik, Sensibilisierung der Beschäftigten für umweltfreundliches Verhalten am Arbeitsplatz, Einsatz von Thin-Clients und Etagendruckern im IT-Bereich, Subventionierung der Mitarbeiternutzung des ÖPNV u. v. m. –. Aufgrund solcher Maßnahmen wurde zum einen keine Risikoanalyse durchgeführt und sind zum anderen in diesem Bereich derzeit keine Risiken erkennbar. Das Managementkonzept zur Analyse und Steuerung der Energieeffizienz erfolgt durch ÖKOPROFIT, einem ökologischen Projekt für integrierte Umwelttechnik. Zur Entwicklung von Zielen ist eine umfangreiche Datenerhebung im Aufbau. Belastbare Ziele dürften realistischer Weise erst mittelfristig möglich sein. Die Einbindung des Vorstands erfolgt dadurch, dass alle wesentlichen diesen Bereich betreffenden Beschlüsse durch den Vorstand gefasst werden und durch den Bericht der zuständigen Bereichsleiter.

 

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Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Verbrauch von Kopier- und Geschäftspapier: 5.573.500 Blatt

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.


Energie 2017 2018 2019
Strom 2.548.311 kWh 2.802.931 kWh 2.472.432 kWh
Wärme 3.311.255 kWh 3.334.310 kWh 3.044.555 kWh
Papierverbrauch (Blatt) 6.291.000 6.712.500 5.573.500
Wasserverbrauch (cbm) Entnahmequelle D1/D2 4.236 3.735 4.342



Die Sparkasse Rhein Neckar Nord bezieht Energie aus folgendem Energiemix:

  MVV (in %) SWW (in %) EnBW (in %) Meine Stadt (in %)
Kernkraft 9,5 16,3 17,7 16,5
Kohle 29,5 19,7 21,6 20,0
Erdgas 11,4 2,3 2,5 1,9
Sonstige fossile Energieträger 9,8 1,8 2,4 2,4
Erneuerbare Energien gefördert nach dem EEG 32,2 52,9 52,9 52,9
Sonstige erneuerbare Energien 7,6 7,0 3,3 6,3
CO2 Emissionen 379 g/kWh 191 g/kWh 208 g/kWh 194 g/kWh
Radioaktiver Abfall 0,0003 g/kWh 0,0004 g/kWh 0,0005 g/kWh 0,0004 g/kWh

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die genauen Zahlen können aus der Vergleichstabelle zu Leistungsindikator GRI SRS-302-1 entnommen werden.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Eine gesonderte Erhebung liegt aktuell nicht vor. Hinsichtlich des Gesamtverbrauchs siehe Vergleichstabelle zu GRI SRS-302-1.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Der Anteil wird nicht ermittelt. In allen Standorten der Sparkasse Rhein Neckar Nord wird auf Mülltrennung geachtet. In der Region wird getrennt nach Glas, Papier, Gelbe Tonne (grüner Punkt), Biomüll und Restmüll. Die Hauptstelle der Sparkasse Rhein Neckar Nord trennt nach Papier- und Restmüll und verfügt über eine eigene Papierpresse. Ab 2020 können von den Entsorgungsdienstleistern genaue Mengenabgaben gemacht werden.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die größte Herausforderung bezüglich klimarelevanter Emissionen stellt die CO2-Emission dar. Allerdings wurden 2019 die gesamten Treibhausgas-Emissionen nach dem GHG-Protocol noch nicht ermittelt. Daher ist eine Offenlegung der Emissionen mangels gesonderter Erhebung nicht möglich. Eine Planung bzw. ein Ansatz zur Weiterentwicklung zur Erhebung von Emissionen besteht aber im Rahmen der Einführung des VfU Kennzahlen Tools (s. Kriterium 12.). Voraussichtlich werden die Emissionswerte für das Jahr 2020 dargestellt werden können. Zur Ableitung von Zielen (s. Kriterium 12).

Dennoch hat für die Sparkasse die Vermeidung und Reduktion von CO2-Emission eine hohe Priorität. Der bewusste Einsatz von Ressourcen und energieeffizientes Wirtschaften tragen dazu bei. Besonders bei Renovierungsvorhaben an den einzelnen Standorten wird auf eine optimale energetische Sanierung der Gebäude geachtet. Auch bei der eingesetzten IT-Hardware und bei der Neuanschaffung dieser wird gezielt auf einen geringen Stromverbrauch geachtet. So werden z. B. neue Server eingesetzt, die ihren Energieverbrauch je nach Auslastung anpassen und damit bei einer geringen Nutzung deutlich reduzieren können. An rund 97 % der Arbeitsplätze werden seit mehreren Jahren Thin Clients eingesetzt, die sehr viel weniger Strom als Desktop-Computer verbrauchen. Noch wird nur die Hälfte des verbrauchten Strom-Energie-Mix aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Ziel ist ab 2020 eine Null-Emission bei Strom und Gas.

Insoweit handelt es sich bei den Emissionsreduzierungen um einen konsequent erreichten Nutzen der kontinuierlichen Investitionen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Keine Angabe möglich, da die Treibhausgase nach dem GHG-Protokoll nicht ermittelt werden. Es existiert noch kein entsprechender Prozess (siehe aber oben “Einführung des VfU Kennzahlen Tools“, Kriterium 12). Zu den Werten der eingesetzten Energieträger siehe Leistungsindikatoren 11 bis 12.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Keine Angabe möglich, da die Treibhausgase nach dem GHG-Protokoll nicht ermittelt werden. Es existiert noch kein entsprechender Prozess (siehe aber oben “Einführung des VfU Kennzahlen Tools“, Kriterium 12). Zu den Werten der eingesetzten Energieträger siehe Leistungsindikatoren 11 bis 12.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Keine Angabe möglich, da die Treibhausgase nach dem GHG-Protokoll nicht ermittelt werden. Es existiert noch kein entsprechender Prozess (siehe aber oben “Einführung des VfU Kennzahlen Tools“, Kriterium 12). Zu den Werten der eingesetzten Energieträger siehe Leistungsindikatoren 11 bis 12.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Keine Angabe möglich, da die Treibhausgase nach dem GHG-Protokoll nicht ermittelt werden. Es existiert noch kein entsprechender Prozess (siehe aber oben “Einführung des VfU Kennzahlen Tools“, Kriterium 12). Zu den Werten der eingesetzten Energieträger siehe Leistungsindikatoren 11 bis 12.