11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Für eine Volksbank ist der Verbrauch von natürlichen Ressourcen von geringerer Bedeutung als beispielsweise im produzierenden Gewerbe. Aus diesem Grunde wurde kein übergeordnetes Konzept erstellt und ist auch nicht geplant. Daher findet auch keine Auswertung des Konzeptes statt. Primär verbrauchen wir im Rahmen unserer Tätigkeit Papier und Toner, welchem jedoch durch Projekte wie beispielsweise „digitaler Posteingang“ entgegengewirkt werden soll. Darüber hinaus sollen die in den Kriterien 4 und 12 genannten Maßnahmen dazu dienen, den Ressourcenverbrauch der Bank zu reduzieren. Die Ausführung unseres Geschäftsbetriebes hat zudem Auswirkungen auf die Umwelt und Treibhausgase. In den vergangenen Jahren sowie im Berichtsjahr wurden Energie-Audits durchgeführt, infolgedessen Maßnahmen zur Energieeinsparungen umgesetzt wurden bzw. umgesetzt werden sollen. Um den CO2-Ausstoß bei dienstlich veranlassten Fahrten zu reduzieren, wurde unser Fuhrpark um Elektroautos erweitert. Mit dem Projekt "E-Mobilität" engagieren wir uns in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Genossenschafts-Verlag bereits seit Herbst 2013 aktiv für den Schutz der Umwelt. Mit der Förderung des Ausbaus einer flächendeckenden Ladesäulen-Infrastruktur für Elektroautos machen wir den Weg frei für die Mobilität von morgen. Ein flächendeckendes Netz an Schnellladesäulen bildet für die Nutzung von Elektroautos die notwendige Voraussetzung.

Der Verbrauch der Ressource Wasser wird als unwesentlich angesehen. Wesentliche Risiken sind im Bereich der Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen für die Bank derzeit nicht erkennbar. Detaillierte Angaben zum Umfang sind in den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 und 12 aufgeführt.  
Mit der Umwelt-Challenge hat die Volksbank Mittelhessen 2021 gemeinsam mit ihren Partnervereinen in der Region ihre Mitarbeiter, Mitglieder und Kunden dazu aufgerufen, gemeinsam Müll zu sammeln. Dadurch konnte nicht nur jede Menge Müll aus der Umwelt in unserer Region entfernt werden, sondern auch die Sensibilität für den Umgang mit Ressourcen gestärkt werden.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Als Anbieter von Finanzdienstleistungen stellt für uns die Rohstoffproduktivität kein maßgeblicher Indikator dar. Wir verfolgen das Ziel, sämtliche umweltbelastenden Ressourcen wie beispielsweise Energie, Papier- und Tonerverbrauch zu reduzieren. Hierzu wurden bereits in der Vergangenheit verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht. So wurde bei den Druckern beidseitiges Drucken als Standardeinstellung hinterlegt. Des Weiteren wurden Arbeitsplatzdrucker in weiten Teilen durch Abteilungsdrucker ersetzt.
Entlang des Ressourcenverbrauchs orientiert sich die Volksbank Mittelhessen am CO2-Fußabdruck des Geschäftsbetriebs. Dieser gilt im Handlungsfeld der Betriebsökologie als Bezugsgröße und soll zur Einsparung von Ressourcen dienen. Darauf aufbauend wurden erste Ziele abgeleitet. In 2022 wird die Volksbank Mittelhessen 100% Ökostrom nutzen. Weitere Ziele wurden aufgrund noch fehlender Bezugsgrößen bisher nicht quantifiziert. Dies soll im kommenden Jahr geprüft werden.

In der Hauptstelle in Gießen sowie an weiteren Standorten existieren Photovoltaik-Anlagen. An zwei Standorten (Gießen und Pohlheim) wurden Wärmepumpen verbaut, die die Erdwärme nutzen. Bei Neubauten werden generell nur noch LED-Leuchten verbaut. Im Bestand erfolgt sukzessive – soweit technisch machbar und sinnvoll – ein Austausch. Wenn möglich wird bei Neubauten auf Raumkühlung verzichtet und stattdessen auf innen- und außenliegenden Sonnenschutz zurückgegriffen. In der Hauptstelle in Gießen sowie an einem weiteren Standort wird Regenwasser weitergenutzt. An unseren Standorten in Marburg, Rechtenbach, Steinbach und Karben wurden Teile des Bodenbelages erneuert. Das Garn besteht aus 100 % recyceltem Material. Weitere Umbauten sind geplant.
Wesentliche Risiken sind im Bereich Ressourcenmanagement für die Bank derzeit nicht erkennbar. Zur Beurteilung der Wesentlichkeit verschafft sich die Bank einmal im Jahr im Rahmen der Risikoinventur sowie anlassbezogen einen Überblick über die Risiken der Bank. Der Prozess zur Risikoinventur ist im Risikohandbuch der Bank schriftlich dokumentiert.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Unter den Verbrauchsmaterialen stellen Drucker- und Kopierpapier den größten Anteil dar. Im Jahr 2021 wurden 3,2 Mio. Blatt Papier verbraucht (2020: 4,6 Mio.; 2019: 7,1 Mio.; 2018: 7,0 Mio.; 2017: 7,5 Mio.; 2016: 8,7 Mio. Blatt Papier). Basis der Berechnung bildete die bestellte Menge Kopierpapier zuzüglich Sonderpapierformate wie beispielsweise Briefpapier und farbiges Kopierpapier. Darüber hinaus wurden 319 Toner (2020: 507; 2019: 693; 2018: 741 Toner; 2017: 738 Toner; 2016: 1.009 Toner) sowie 12,2 Mio. (2020: 14,0 Mio.; 2019: 15,5 Mio.) Blatt Papier für den Kontoauszugsdrucker bestellt. Den erneut signifikanten Rückgang im Verbrauch von Papier (-39,51%) und Toner (-58,93%) erklären wir uns mit der vorwiegenden Nutzung von Homeoffice-Optionen im Rahmen der Corona-Pandemie. Die Zahlen konnten wir ebenso über die tatsächlichen Gerätestatistiken verifizieren.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Die Volksbank Mittelhessen deckt ihren Energiebedarf über Strom, Gas, Öl und Wasser ab. Die Energiekennzahlen werden seit dem Jahr 2018 dokumentiert
und erfasst.
Für die Gesamtbank liegt der Stromverbrauch für 2021 bei rund 4,1 Mio. kWh (2020: 4,2 Mio kWh, 2019: 4,6 Mio. kWh, 2018: 4,8 Mio. kWh). Eine Differenzierung zwischen erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energien ist hierbei nicht möglich. Der Verbrauch an Heizenergie (Eröl/-gas, Flüssiggas, Fernwärme, Nachtspeicher und Pellets) lag im Berichtszeitraum bei 5,0 Mio. kWh.

Der Kraftstoffverbrauch der Dienst- und Poolfahrzeuge reduzierte sich im Berichtsjahr um rund 15% auf 85.603 Liter (Vorjahr 101.336).
Gründe hierfür sind eine verminderte Anzahl an Dienstfahrten wegen Corona sowie die sukzessive Umstellung der Dienstfahrzeugflotte auf Hybrid- bzw. reine Elektrofahrzeuge. Diese Umstellung ist noch nicht abgeschlossen und zieht sich noch in das Jahr 2022.
Datengrundlage ist die Verbrauchserfassung der DKV für alle Betankungen im Berichtsjahr. Der Verbrauch an Strom wurde nicht berücksichtigt, da dieser überwiegend in der Verbrauchsübersicht Strom im Gebäude Schiffenberger Weg (und Parkhaus Schiffenberger Wacht) enthalten ist.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Obwohl die Produkte bzw. die angebotenen Dienstleistungen der Volksbank Mittelhessen keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Energieverbrauch aufweisen, versucht die Bank über verschiedene Maßnahmen (siehe hierzu auch Kriterien 11 bis 13), den Energieverbrauch nachhaltig zu senken. Direkte Ziele hat sich die Bank hierbei nicht gesetzt.

Der Stromverbrauch ist gegenüber dem Jahr 2020 um 0,2 Mio. kWh (4,8%) zurückgegangen. Der Kraftstoffverbrauch des Fuhrparks sinkt um 15.733 Liter (15%) im Vergleich zu 2020.
Darüber hinaus ist die Bank kompetenter Ansprechpartner, um alle gängigen Formen der Erneuerbaren Energien wie Windenergie-, Biogas- und Photovoltaikanlagen zu begleiten. Hierfür haben wir zertifizierte Fachberater.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Der gesamte Wasserverbrauch liegt im Jahr 2021 bei 6,4 Tsd. m³ gegenüber 7,3 Tsd. m³ in 2020.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Da der gesamte Abfall nicht gewogen wird, ist keine Angabe zum Gesamtgewicht möglich. In sämtlichen Standorten wird der Müll nach den Arten Papier, Grüner Punkt, Glas und Restmüll getrennt. Elektronische Geräte wie Computer, Monitore, Drucker etc. werden von Fachfirmen entsorgt.

Die Entsorgung von Datenmüll übernehmen verschiedene Fachfirmen. Leider ist es nicht jedem dieser Fachfirmen möglich, uns das Gesamtgewicht der entsorgten Menge mitzuteilen.

Sämtliche Toner werden von einem Dienstleister abgeholt und wiederverwertet. Hierbei wurden insgesamt 782 Toner zurückgegeben und dadurch 2,385t CO2* eingespart.
*Angabe gem. Lexmark-Bericht (Volksbank Mittelhessen_Eco Report - Jan to Dec 2021.pdf) 

Aufschlüsselung Jan.-Dez. 2021:
Der Mehrverbrauch gegenüber dem Jahr 2020 resultiert maßgeblich aus der in diesem Jahr zusätzlichen Auswertung der Abholstellen Marburg und Wetzlar. Rückwirkend haben wir von Wetzlar für das Jahr 2020 einen Eco Report mit 141 zurückgegebenen Toner erhalten, dadurch wurden 469kg CO2 eingespart. Für Marburg liegt uns kein Bericht vor.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die Volksbank Mittelhessen versteht den Klimawandel als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Reduktion klimarelevanter Emissionen ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Nachhaltigkeitsverständnis. Für das Jahr 2021 wurde erstmals der CO2-Fußabdruck mit dem Tool der DG Nexolution berechnet. Die Berechnung erfüllt die Standards des GHG-Protocols.

Die gesamten klimarelevanten Emissionen wurden mit einer vereinfachten Erfassung auf 7.088 t im Jahr 2021 ermittelt. Die größten Emissionen betreffen den Scope 3 und werden durch den Pendelverkehr erzeugt.

Wesentliche Emissionsquellen des Geschäftsbetriebs sind:

Ziele und Maßnahmen
Die Volksbank Mittelhessen hat das Ziel, die benannten Emissionsquellen in den kommenden Jahren sukzessive zu reduzieren. Dazu wurden in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Maßnahmen unternommen. Neben den Maßnahmen in den Kriterien 11. und 12. hat die Volksbank Mittelhessen den Einkauf von Ökostrom und die Umstellung des Fuhrparks auf Elektro- und Elektro-Hybrid-Fahrzeuge beschlossen.

Zudem wird an den Standorten Servicezentrum Gießen und Pohlheim durch eine Erdwärmeanlage geheizt und gekühlt. Ferner nutzen wir in unserem Servicezentrum in Gießen Regenwasser zur Spülung der Toiletten. Außerdem sind auf Dachflächen von insgesamt neun Standorten Photovoltaikanlagen verbaut, der erzeugte Strom wird in das Stromnetz eingespeist.

Zielerreichung
Für das Jahr 2021 war noch kein quantitatives Reduktionsziel definiert, da noch keine Messung vorlag. Die Umstellung des Fuhrparks auf Elektro und Elektro-Hybrid Fahrzeuge konnte weitestgehend umgesetzt werden. Die Einsparung von papierhaften Werbemitteln wurde weiter reduziert. Durch die Corona-Pandemie und in Folge einer neuen Betriebsvereinbarung wurde 2021 weitgehend mobiles Arbeiten ermöglicht, wodurch schätzungsweise rund die Hälfte aller Pendlerfahrten im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie eingespart werden konnten. Auch der Digitalisierungsschub im Rahmen der Pandemie hat zu einer weiteren Steigerung der Nutzung von Online-Services und Videoberatung beigetragen, wodurch zusätzlich Wege und Emissionen auf Seiten der Kunden eingespart werden konnten. In einer Kooperation mit ClimatePartner hat die Volksbank Mittelhessen darüber hinaus die klimaneutrale Nutzung der Website zertifizieren lassen. 

Für das Jahr 2022 wurde inzwischen das Reduktionsziel von 5 Tonnen CO2 pro Quartal im Zielsystem der Bank festgelegt.

Bewertung und Ausblick
Aufgrund zum Teil unvollständiger Daten, wurden einzelne werde auf Basis zulässiger Schätzungen ermittelt. Aufgrund fehlender Nachweise konnte z.B. anteiliger Ökostrom nicht berücksichtigt werden. In einem Projekt mit dem Lösungspartner DG Nexolution sollen in 2022 systematische Datenauswertungen aufgebaut und ein Maßnahmenplan zur weiteren Reduktion der klimarelevanten Emissionen abgeleitet werden. Die Bezugsgrößen und Reduktionsberechnungen sind konform mit den VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Scope 1 Berechnung: 1.215,630 Tonnen

Verwendetes Tool: CO2-Kalkulator der DG Nexolution (Basis VfU Kennzahlen)

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Scope 2 Berechnung: 1.654,395 Tonnen

Verwendetes Tool: CO2-Calculator der DG Nexolution (Basis VfU Kennzahlen)

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Scope 3 Berechnung: 4.218,610 Tonnen

Verwendetes Tool: CO2-KalKulator der DG Nexolution (Basis VfU Kennzahlen)

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Dieser Leistungsindikator zur Erhebung des Umfangs an Senkungen der THG-Emissionen wurde für die Volksbank Mittelhessen eG im Berichtsjahr nicht erhoben. Aufgrund einer fehlenden Datenbasis lässt sich dieser Indikator derzeit nicht berechnen.