11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Dienstreisen
Im ZDF werden Dienstreisen in enger Anlehnung an das Bundesreisekostengesetz und die Verwaltungsvorschriften des Bundes durchgeführt. Die ZDF-Reiserichtlinien legen fest, dass vor der Anordnung einer Dienstreise kritisch zu prüfen ist, ob das Dienstgeschäft auch auf andere Weise (auch kostengünstigere und umweltschonendere Weise) durchgeführt werden kann, zum Beispiel telefonisch oder per Videokonferenz. Pandemiebedingt konnten im ZDF viele Dienstreisen nicht mehr durchgeführt werden und mussten durch virtuelle Besprechungen und Zusammentreffen ersetzt werden. Die Pandemie, das mobile Arbeiten und die branchenübergreifende Einführung virtueller Kommunikationsmöglichkeiten haben vielen Reisenden deutlich gemacht, dass Videokonferenzen das physische Zusammentreffen insbesondere bei innerbetrieblichen Dienstgeschäften häufig ersetzen können.  

Mit der Änderung des Bundesreisekostengesetzes im August 2021 werden auch im ZDF die Grundsätze der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Fürsorge gleichgestellt und in die ZDF-Vorschriften zu Dienstreisen überführt: Damit werden bei der Wahl des Reisemittels durch den Reisenden auch umweltbezogene Aspekte anerkannt. So wird beispielsweise eine Nutzung der Bahn für die Reisenden auch dann möglich, wenn eine Flugzeugnutzung wirtschaftlicher wäre. Weiterhin bleibt im ZDF die Buchung bestimmter Flugstrecken (z. B. Frankfurt – Hannover, Frankfurt – Stuttgart und Frankfurt – Köln/Bonn/Düsseldorf) komplett ausgeschlossen. Außerdem können zukünftig Ausgaben von Reisenden für CO2-Kompensationen über die Nebenkosten der Reisekostenabrechnung erstattet werden.  

Im Rahmen von Produktionsreisen des ZDF, die nach den ökologischen Mindeststandards der ZDF-Nachhaltigkeitsinitiative „Green Production“ durchgeführt werden, wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und die Nutzung der Bahn bei Reisezeiten unter 5 Stunden grundsätzlich vorgeschrieben. Unterkünfte am Produktionsort werden so ausgewählt, dass der Verkehrsaufwand so gering wie möglich ausfällt. Bei der Wahl der Unterkunft werden im reisekostenrechtlich zulässigen Rahmen zertifizierte Einrichtungen berücksichtigt.  

Das ZDF führt seine Bahnreisen im Fernverkehr bereits seit dem Jahr 2013
CO2-neutral durch. Die Prozesse zur Genehmigung, Buchung und Abrechnung wurden im ZDF vollständig automatisiert und digitalisiert. Ein Ausdruck von Reisedokumenten ist durch die im Jahr 2021 eingeführte Reisemanagement-App nicht mehr notwendig. Durch eine Eigenentwicklung im ZDF-Onlinebuchungsportal werden ebenfalls seit 2021 die Hotelunterkünfte mit einem offiziell anerkannten Umweltzertifikat durch ein spezielles Symbol kenntlich gemacht und können gezielt gefiltert und gebucht werden. In den Ausschreibungsverfahren und Verhandlungen mit den Anbietern von Geschäftsreiseleistungen werden umweltbezogene Aspekte berücksichtigt. Seit Beginn 2022 ergänzen zum Beispiel emissionsarme Fahrzeuge das Leistungsspektrum der ZDF-Mietwagenvertragspartner.  

Beschaffung
Das ZDF nutzt die Möglichkeit zur Berücksichtigung nachhaltiger und ressourcenschonender Aspekte in jeder Phase seiner Vergabeverfahren und Wettbewerbe, von der Bedarfsermittlung und Festlegung des Auftrags­gegenstandes, über die Festlegung von Eignungs- und Zuschlagskriterien bis hin zur konkreten vertraglichen Ausgestaltung. Diese strategische Beschaffung trägt dazu bei, dass nachhaltige, ressourcenschonende Produkte und Leistungen vom ZDF zur Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele erworben und beauftragt werden und der Markt für diese zugleich stimuliert und sensibilisiert wird.

Einkauf und Reisemanagement haben bei der vergaberechtskonformen nachhaltigen Beschaffung eine wichtige Rolle als Berater und Multiplikator für die Fachbereiche und als Kontrollinstanz im Beschaffungsprozess. Um dieser Rolle gerecht zu werden, wurden und werden Schulungsveranstaltungen zur Nachhaltigkeit u. a. mit der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern durchgeführt. So sollen für die Zukunft die Möglichkeiten zur Berechnung von Lebenszykluskosten näher beleuchtet werden und gezielte produktspezifische Schulungen durchgeführt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen insbesondere in die ausschreibungs­spezifischen Beratungen der Fachbereiche durch den Einkauf und das Reisemanagement und in die Beschaffungspolitik ein.  

Die Einhaltung definierter Beschaffungsprozesse und -regularien mit klar zugewiesenen Rollen und Verantwortlichkeiten sowie einem etablierten Internen Kontrollsystem (IKS) dient einer rechtlich und wirtschaftlich beanstandungsfreien Beschaffung, die der Verantwortung des ZDF als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt und öffentliche Auftraggeberin gerecht wird und so einen nachhaltigen Mehrwert für das ZDF und seine Corporate Governance schafft.  

Einkauf und Reisemanagement als die maßgeblichen vertragsschließenden Bereiche bei der Beschaffung, sehen sich auch in einer Vorreiterrolle bei der Etablierung papierloser Bestellungen. Im Jahr 2020 wurde für Bestellungen mit einem Wert von unter 5.000.- € die Bestellung per E-Mail eingeführt. Das papierlose Verfahren findet aktuell bei rund 55 % aller Bestellungen des Einkaufs Anwendung. Hierdurch werden im signifikanten Umfang Papier und Toner eingespart. Die Beschaffungsprozesse werden damit von der elektronischen Bedarfsanforderung bis zur Dokumentation in der digitalen Akte bzw. in SAP im Zentraleinkauf weitgehend digital und ressourcenschonend durchgeführt.  

Die im ZDF festgeschriebenen ökologische Mindeststandards für deutsche Kino-, TV- und Online-/VoD-Produktionen werden bereits berücksichtigt und umgesetzt. Die Novellierung der ZDF-Beschaffungsordnung wird die Nachhaltigkeit der Beschaffung im ZDF klarstellend berücksichtigen. Flankierend wurde ein Leitfaden für die am Beschaffungsprozess beteiligten ZDF-Bereiche (Bedarfs- und Beschaffungsstelle) erarbeitet, in dem die bestehenden Möglichkeiten aber auch Verpflichtungen der nachhaltigen Beschaffung konkretisierend aufgezeigt werden. Das ZDF hat sich hierzu mit der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern beraten. Der Leitfaden wird 2022 in Kraft gesetzt.  

Das Basisjahr für den folgenden Berichtsteil ist 2016 mit der ersten DNK-Entsprechenserklärung. Die organisatorische Bilanzgrenze stellt der Hauptstandort in Mainz dar. Das Hauptstadtstudio Berlin sowie die 16 Inlands- und 18 Auslandsstudios werden hier derzeit noch nicht berücksichtigt. Auf Ausnahmen oder Ergänzungen wird in den entsprechenden Berichtspassagen ausdrücklich hingewiesen:  

Wassermanagement
Unser Ansatz für ein nachhaltiges Wassermanagement bedeutet für uns, den Status der Gewässer, aus denen wir Frischwasser beziehen oder in die wir Abwässer einleiten, nicht negativ zu beeinflussen.  

Die Wasserentnahme des Unternehmens setzt sich aus der Stadtwassereinspeisung und der Brunnenwassernutzung zusammen. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens erfordert keine Wasserrückgewinnung oder -wiederverwendung. In keinem Fall beeinträchtigen wir sensible Wasserquellen.

Das ZDF reduziert weiterhin den Trinkwasserverbrauch durch technische Maßnahmen und Verbesserungen. Dazu beigetragen sollen Maßnahmen, wie z. B. die Nutzung von Brunnenwasser als Spülwasser für die Toiletten im Verwaltungsgebäude Hochhaus und die Nutzung von Wasserstopp-Armaturen in den Sanitärbereichen. Zudem wird das Brunnenwasser zur Bewässerung der Außenanlagen genutzt und kommt im Brandfall als Löschwasser zum Einsatz, um den Frischwasseranteil zu reduzieren.  

Abfallmanagement
Abfall enthält wertvolle Rohstoffe, die der Produktion wieder zugeführt werden können. Zugleich kann er Quelle von Umweltrisiken sein. Das ZDF legt daher großen Wert sowohl auf die Vermeidung als auch auf die weitestgehende Wiederverwertung unserer Abfälle.   

as ZDF-Abfallmanagement gestaltet sich nach den gesetzlichen Vorgaben aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz inkl. der Abfallrahmenrichtlinie, der Gewerbe­abfallverordnung und der Abfallsatzung Stadt Mainz. Ganz maßgeblich für die Ausgestaltung und die Optimierung unserer Entsorgungsprozesse sind hier das Prinzip der fünfstufigen Abfallhierarchie und der Pflicht zur Monofraktion. Mit Hilfe dieser Rangfolge sollen Abfälle reduziert, nachhaltiger bewirtschaftet sowie Rohstoffe und enthaltene Wertstoffe effizienter zurückgewonnen werden. Der Schutz von Mensch und Umwelt stehen im Mittelpunkt. Zudem berücksichtigt die Regelung technische, wirtschaftliche und soziale Aspekte.  

Alle Entsorgungsdienstleister für den Standort Mainz sind zertifizierte Entsorgungsbetriebe in der direkten Umgebung, um lange Transportwege und zusätzliche CO2-Emissionen zu vermeiden sowie Transportkosten zu senken. Das ZDF ist gewerblicher Abfallerzeuger und hat damit alle Prozesse und Abfallströme bis zum Ende der Abfalleigenschaft zu verantworten.  

Energiemanagement und Energieaudit
Um Umweltschutz und Energieeffizienz noch stärker im ZDF zu verankern, wurde im Rahmen der Realisierung eines Energiemanagementsystems in den letzten Jahren sukzessive ein ZDF-eigenes Energieerfassungssystem im ZDF aufgebaut. Dieses System zur automatischen Erfassung und Auslese der Energieverbräuche liefert auch die (Zahlen-)Basis für den Energieaudit. Zur systematischen Erfassung und späteren Analyse werden an definierten Messpunkten dauerhaft Energieverbräuche gezählt, protokolliert und gespeichert. Eine Software bietet vielseitige Funktionen, um die Verbrauchswerte nach unterschiedlichen Anforderungen zu analysieren und auszuwerten. Es lassen sich so Schwachstellen sowie Auffälligkeiten im Energieverbrauch erkennen und Einsparpotentiale und Energiesparmaßnahmen ableiten. In Energieberichten lassen sich die Auswirkungen der Verbesserungen verfolgen und Verbrauchswerte witterungsbereinigt gegenüberstellen. Ebenso bietet das System die Möglichkeit zeitraum- und verbrauchsbezogen die CO2-Belastungen zu errechnen, um so eine Klimabilanz zu erstellen.  

Das ZDF hat den ersten Energieaudit im Dezember 2015 durchgeführt und der Wiederholungsaudit erfolgte im Jahr 2020. Gemeinsam mit einem zugelassenen externen Auditor, welcher durch entsprechendes internes Fachpersonal (Energiemanager) betreut wird, wurden die durch die DIN vorgegebenen Schritte durchgeführt. Als Ergebnis stehen nach Abschluss des Audits Vorschläge in Form eines Energieberichts für Energieeffizienzmaßnahmen mit Einschätzungen zu Einsparpotentialen und deren Wirtschaftlichkeit zur Verfügung. Das Energieaudit ist somit das Instrument, um Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung der Energieverbräuche und Kosten im ZDF festzustellen.  

Flächen und Biodiversität
Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens übt keine signifikanten Einflüsse bzw. Auswirkungen auf Gebiete mit hohem Biodiversitätswert und auf die Artenvielfalt aus. Kein Standort des ZDF befindet sich in einem Schutzgebiet, grenzt an ein Schutzgebiet oder befindet sich in einem Gebiet mit hohem Biodiversitätswert. Somit gehören keine unter Schutz gestellten oder wiederhergestellten Habitate zum Unternehmen. Habitatsveränderungen durch erneuten Flächenbedarf für Immobilien, Straßen und Parkplätze ergaben sich im Berichtszeitraum nicht.  

Die Gesamtfläche des Sendezentrums 1 in Mainz beträgt 55,4 ha, dies entspricht einer Fläche von 77 Fußballfeldern. Davon sind ca. 17,4 ha versiegelte Fläche, die sich in 6,2 ha Gebäudegrundflächen und 11,2 ha für Straßen, Gehwege, Plätze und Parkplätze aufteilt. Somit sind ca. zwei Drittel der Gesamtfläche unversiegelte Grünfläche.  

Folgende umweltrelevante Aspekte finden bei der Pflege der Außenanlagen und der Landschaft zum Erhalt der Biodiversität Anwendung:   Bienenbestand
Seit dem Jahr 2017 sind bis zu zehn Bienenvölker auf dem ZDF-Campus angesiedelt und ZDF-Mitarbeiter*innen haben die Möglichkeit, eine Bienenpatenschaft zu übernehmen und kümmern sich unter Anleitung eines Imkers um das Wohl der Bienenvölker. Die Paten begleiten ein Bienenjahr von März/April bis September/Oktober (ca. vier bis fünf Monate Winterruhe) und werden dafür mit Honig belohnt. Durch die ökologisch ausgerichtete Pflege der Bienen und die Erzeugung von regionalem Honig stärkt das ZDF eine artenreiche, giftfreie und insektenfreundliche Landschaft.  

Landschaftspflege durch Schafsbeweidung
Durch den Beweidungsauftrag seit Mai 2020 leistet die Schafsherde einen wichtigen Beitrag zum Landschaftsschutz und zur Artenvielfalt. Die Weidefläche auf dem ZDF-Gelände beträgt ca. 12 ha. So werden die Wiesenflächen umweltschonend gepflegt und das Nachwachsen von Sträuchern verhindert. Der Boden bleibt – im Vergleich zur maschinellen Bearbeitung – unversehrt, Pflanzen können wieder nachwachsen und Kleingetier, Insekten, Vögel bleiben am Leben. Die Beweidung trägt auch zum Artenaustausch bei, denn Fell, Hufe und Verdauungstrakt der Tiere dienen als Transportmedium für Pflanzensamen.  

Zudem gibt es natürliche Ein- oder Umfriedungen, die mit verholzenden Pflanzen bewachsen sind. Diese Flächen bieten heimischen Insekten, Tier-, Vogel- und Pflanzenarten natürliche Schutzzonen. Das Unternehmen verfügt über ein Baumkataster für das Sendezentrum 1. Eine vollständige Dokumentation zur Artenvielfalt auf dem gesamten Betriebsgelände Lerchenberg liegt zurzeit nicht vor.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Ressourceneffizientes Handeln dient im ZDF im Kontext seiner Nachhaltigkeitsziele vornehmlich auch der Erreichung des Ziels weitgehender Klimaneutralität. Wenn privatwirtschaftliche Unternehmen oder andere Institutionen dieses Ziel nur durch entsprechende Kompensationszahlungen zu erreichen vermögen, ist dies dem ZDF aufgrund seiner öffentlich-rechtlich fundierten Rundfunkbeitragsfinanzierung und Zweckgebundenheit seiner Beiträge aus rechtlicher Sicht nicht möglich.  

Kernaufgabe des ZDF ist das Programm. Das ZDF produziert Programme, die den publizistischen, ethisch-moralischen und gesellschaftlichen Standards sowie den rechtlichen Vorgaben der Sachlichkeit, Objektivität, Ausgewogenheit, Unabhängigkeit und Fairness verpflichtet sind. Bei der Programmproduktion fokussiert sich das ZDF auf eine deutliche Ausweitung nachhaltiger Produktionen, die den mit klaren Kriterien und konkreten KPIs hinterlegten, ökologischen Mindeststandards für deutsche Kino-, TV- und Online/VoD-Produktionen entsprechen (siehe hier im Detail https://www.oekologische-mindeststandards-greenmotion.de/).  

Ressourceneffizienter Neubau nach DGNB-Standards
Der ZDF-Verwaltungsrat hat im September 2020 dem Neubau eines Bürogebäudes zugestimmt. Eine Bestandsbewertung der Gebäude auf dem ZDF-Gelände hatte zuvor ergeben, dass einige der bestehenden Bauten als nicht mehr sanierungsfähig eingestuft wurden und durch Neubauten ersetzt werden müssen. Für den nun geplanten Büroneubau wurde Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil dieses Bauvorhabens festgelegt. Dies soll durch eine Zertifizierung nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) gewährleistet werden. Hierfür wurde ein externer Nachhaltigkeitsauditor beauftragt, der die Planungen begleitet und bewertet.  

Das neue Bürogebäude wird eine nachhaltige, flexible, zeitgemäße und zukunftsweisende Standardbüroimmobilie mit fünf Etagen. Hier soll Platz für ca. 540 Mitarbeiter*innen auf Arbeits- und Begegnungsflächen geschaffen werden. Die Fertigstellung soll bis Ende 2024 erfolgen.  

Das Baufeld liegt auf bereits versiegelten Flächen. Das Gründach wird mit einer Photovoltaikanlage bestückt, die eingesetzten Baustoffen haben entsprechende Recyclinganteile und die Anforderungen zur Barrierefreiheit werden überschritten. Neben Habitats- und Biodiversitätsmaßnahmen im Rahmen der Bautätigkeit, wird auch der Ausbau von Fahrradinfrastruktur berücksichtigt.  

Seit Oktober 2021 ist es verpflichtend, sämtliche Neubauten – auch Nichtwohngebäude – als sogenannte Niedrigstenergiegebäude aufgrund der EU-Gebäuderichtlinie zu errichten. Nach Maßstäben der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) handelt es sich bei diesem Bauprojekt um ein KfW-Effizienzhaus 40 NH. Das Gebäude wird nach heutigem Planungsstand den angestrebten Energieeffizienz-Wert erreichen. Der Neubau wird somit lediglich 40 % Energie verbrauchen wie eine herkömmliche Vergleichsimmobilie. Dieser niedrige Energieverbrauchswert wirkt sich dann auch bei den errechneten Lebenszykluskosten (Kosten pro m²) positiv aus und es besteht die Möglichkeit eine KFW-Finanzförderung für den Neubau zu erhalten.  

100 % Ökostrom am Standort Mainz und allen Inlandsstudios
Das ZDF bezog in den Jahren 2019 bis 2021 100 % Ökostrom am Standort Mainz und allen Inlandsstudios. Der aktuelle Energieträgermix setzt sich aus 55,6 % Solar- und Windenergie und 44,4 % Wasserkraft zusammen. Hierdurch werden am Standort in Mainz (Sendezentrum 1) jährlich ca. 13.870 Tonnen CO2 eingespart werden.  

Das ZDF hat sich auch für die kommenden Jahre 2022 bis 2024 für den Bezug von 100 % Ökostrom entschieden. Der Strom stammt aus von TÜV-Süd-zertifizierten Anlagen für erneuerbare Energien und wird zu 100 % aus Wasserkraft in Skandinavien erzeugt. Das ZDF bestätigt durch diesen neuen Stromlieferungsvertrag sein Ziel aus dem März 2019, die CO2-Emissionen spürbar zu reduzieren.  

Photovoltaikanlage
Im Rahmen der Komplettsanierung und Überdachung des Parkhauses auf dem Gelände des Sendezentrums 1 in Mainz wurde zeitgleich eine PV-Anlage auf der südlichen Dachfläche mit einer Anlagenkapazität von knapp 100 kWp realisiert.  

Die PV-Anlage wurde im Mai 2017 in Betrieb genommen. Der Jahresenergieertrag der PV-Anlage lag 2021 bei 109.540 kWh (2020: 116.390 kWh, 2019: 116.180 kWh, 2018: 121.950 kWh). Durch die Erzeugung von Solarstrom spart das ZDF 37 Tonnen CO2-Emissionen für den o. g. Energieertrag ein. Der selbsterzeugte Solarstrom wird nicht vermarktet. Das ZDF nutzt den Solarstrom zur Betankung des ZDF-Elektrofuhrparks über die eigene Ladeinfrastruktur, zur Deckung des Stromverbrauchs im Parkdeck und Einspeisung in das lokale Stromnetz im ZDF. Die Photovoltaikanlage ist damit auch ein sichtbares Zeichen für das nachhaltige Engagement des Hauses. Der Ausbau zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien soll bis zum Jahr 2025 im ZDF weiter gesteigert werden.  

Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge
Die Ladeinfrastruktur für die E-Fahrzeuge befindet sich auf der ersten Ebene des Parkhauses. Hier wurden zehn Stellplätze mit Wallboxen ausgerüstet, entsprechend als Stromtankstelle markiert und sind somit für die Nutzung durch E-Dienstwagen reserviert. An diesen zehn Ladepunkten können täglich bis zu 25 Elektrofahrzeuge betankt werden. Das Stromladen kann allerdings problematisch werden, wenn zu viele Elektrofahrzeuge gleichzeitig tanken und eine Diskrepanz zwischen Einspeiseleistung und benötigter Ladeenergie entsteht. Das Lastmanagement der Ladeinfrastruktur soll deshalb sicherstellen, dass   Ein weiterer Pluspunkt ist das Betanken von E-Fahrzeuge nach Priorität oder das gezielte Einteilen von Kapazitäten an einzelnen Ladestationen. Im ZDF kommt die gängigste Ladebetriebsart Mode 3 in Verbindung mit dem Typ-2-Stecker zum Einsatz. Die Ladedauer liegt bei vier bis sechs Stunden, kann aber bei E-Fahrzeugen mit größeren Anschlussleistungen oder schnellladefähigen Batterien deutlich reduziert werden.  

Zudem existieren noch sechs weitere Ladepunkte für Dienstfahrzeuge, die mit Ökostrom gespeist werden. Vier dieser Ladepunkte befinden sich auf dem Gelände des Sendezentrums 2.  

Elektro-Dienstfahrzeuge
Die Effizienzvorteile von heutigen Elektroautos kommen vor allem im Kurzstrecken- und Lieferverkehr zur Geltung, wo viele Brems- und Anfahrvorgänge die Regel sind und die Reichweite der Fahrzeuge keine hohe Relevanz hat. Folglich wurden die ersten E-Fahrzeuge im innerbetrieblichen Transport und dem Personentransport zwischen den zwei Sendezentren des ZDF am Standort Mainz eingesetzt. Die Flottenumstellung begann 2018 mit unterschiedlichen (Klein-)Transportern für die Logistik und weitere interne Dienstleisterbereiche.  

Im Jahr 2021 besteht die E-Flotte des ZDF (Zentrale Mainz, Inlandstudios und Töchter) aus: Hierdurch verringert das ZDF seine CO2-Emissionen – bei gleichbleibend durchschnittlicher Fahrleistung – im Vergleich zu den ersetzten Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor um etwa 83 t pro Jahr.  

Die Elektromobilität soll im ZDF weiterhin sukzessive ausgebaut werden. Hierfür werden zukünftig bei einem notwendigen Fahrzeugaustausch oder einer Fahrzeugneubeschaffung von Dienstwagen auch automatisch E-Fahrzeuge berücksichtigt. Im zuständigen Fachbereich wird eine entsprechende Einzelfallprüfung gemeinsam mit dem Nutzerkreis stattfinden, ob ein geeignetes Hybrid- oder E-Modell den Nutzungsanforderungen gerecht wird.  

Reduktion der CO2-Belastung bei Dienstreisen
Dienstreisen haben einen erheblichen Anteil an den indirekten Treibhausgas-Emissionen des ZDF (siehe DNK-Kriterium 13 Klimarelevante Emissionen). Ziel ist es daher neben Gründen der Sparsamkeit auch aus Umweltgesichtspunkten, Dienstreisen zu reduzieren. Die Pandemie und das mobile Arbeiten haben den ZDF-Reisenden deutlich gemacht, dass Videokonferenzen und Onlineschulungen das physische Zusammentreffen insbesondere bei innerbetrieblichen Treffen ersetzen kann. Das Ziel einer dauerhaften Reduktion von Dienstreisen wird durch diese Erkenntnis aktiv unterstützt.   

Das Ziel der Emissionsreduktion wird auch durch diejenigen Eigenproduktionen des ZDF, die nach den ökologischen Mindeststandards der ZDF-Nachhaltigkeits­initiative „Green Production“ durchgeführt werden, unterstützt: Die Mindest­standards sehen beispielsweise einen Verzicht auf innerdeutsche Flugreisen und die grundsätzliche Nutzung der Bahn bei Reisezeiten unter 5 Stunden vor. Außerdem werden Unterkünfte am Produktionsort so ausgewählt, dass der Verkehrsaufwand so gering wie möglich ausfällt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern oder zu Fuß möglich wird. Bei der Wahl der Unterkunft werden zudem im reisekostenrechtlich zulässigen Rahmen zertifizierte Einrichtungen berücksichtigt.  

Bei Inlandsdienstreisen und Dienstreisen in das benachbarte Ausland (insbesondere gut angebundene Großstädte) wird im ZDF vorrangig die Bahn genutzt. Die dadurch entstehenden Kosten sind in voller Höhe erstattungsfähig. Alle Bahnfahrten des ZDF mit der Deutschen Bahn AG gelten als klimaneutral. Um die Sensibilisierung der Mitarbeiter*innen für nachhaltiges Reisen weiter zu erhöhen, weist die Abteilung Reisemanagement mit unterschiedlichen Kommunikations­maßnahmen auf Neuerungen wie beispielsweise die Einführung einer Reisemanagement-App zur Vermeidung von Ausdrucken für Reisedokumente, die Kennzeichnung von Unterkünften mit Umweltzertifikaten im
ZDF-Onlinebuchungssystems oder die Erweiterung des Mietwagenportfolios um emissionsärmere Fahrzeuge hin. Zudem wird auf dem Reiseplan die CO2-Belastung der gebuchten Flüge explizit ausgewiesen.

Entwicklung des Reiseaufkommens im ZDF 2016-2021


Flugreisen
Jahr Anzahl Coupons* km
2021 4.825 7.610.348
2020 5.735 5.197.618
2019 19.163 20.448.664
2018 20.320 22.682.080
2017 22.125 20.869.271
2016 22.819 27.177.494
* Ein Coupon entspricht einer Teilstrecke. Flugtickets können aus einem oder mehreren Coupons bestehen. Beispielsweise handelt es sich bei einer Buchung Frankfurt – London – Frankfurt um ein Ticket mit zwei Coupons.  

Bahnreisen
Jahr Anzahl Fahrscheine*
2021 5.727
2020 7.035
2019 16.820
2018 20.254
2017 18.192
2016 11.829
* Ein Fahrschein entsprach bis zur Einführung von Mein COSMO im März 2019 einer Teilstrecke (analog Coupon Flug). Über Mein COSMO können nun Hin- und Rückfahrt in einem Fahrschein gebucht werden oder auch wie vorher separat. Daher ist hier reell kein Rückgang zu verzeichnen.  

Mietwagen
Jahr Anzahl Miettage Anzahl Buchungen
2021 4.318 983
2020 3.223 803
2019 4.587 1.203
2018 2.864 864
2017 5.993 1.309
2016 5.368 1.369
 
Hotel
Jahr Anzahl Übernachtungen
2021 34.226
2020 30.505
2019 74.604
2018 73.418
2017 66.631
2016 72.758

Förderung nachhaltiger Mobilität zum Arbeitsplatz

Das ZDF setzt sich für eine nachhaltige Mitarbeitermobilität ein. Neben der Steigerung der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs soll auch die Fahrt zur Arbeit mit dem Rad noch attraktiver werden. Letzteres ist auch unter dem Aspekt des Gesundheitsmanagements sinnvoll. Bereits heute stellt das ZDF seinen Mitarbeiter*innen Fahrradstellplätze und Duschen zur Verfügung.  

Insgesamt gibt es auf den Geländeflächen der Sendezentren 1 und 2 insgesamt 20 ausgewiesene Radabstellplätze. Davon sind 8 Stellplätze überdacht. Weitere witterungsgeschützte Stellflächen sind im Parkhaus auf der reservierten Fläche für Zweiräder zu finden.

Um die Fahrt zum Arbeitsplatz mit Fahrrad oder E-Bike zu fördern, verbessert das ZDF im Sendezentrum 1 in Mainz die Qualität der Fahrrad-Abstellanlagen in den Jahren 2020 und 2021. Die bestehenden Radabstellanlagen wurden durch ADFC-empfohlene Anlehnbügel ausgetauscht und erweitert. Außerdem steht den ZDF-Radpendler*innen eine Service- und Reparaturstation für Fahrräder mit verschiedenen Schraubendrehern/Schlüsseln, Reifenheber, Luftpumpe inkl. Adapter, die allen Radfahrer*innen im Not- und Reparaturfall frei zur Verfügung.  

Im Februar 2021 wurde auf dem ZDF-Gelände eine E-Bike-Ladestation in Betrieb genommen. Die überdachte Anlage bietet insgesamt 15 Lademöglichkeiten für E-Bike-Akkus. So können in einem Schließfachschrank maximal neun entnehmbare E-Bike-Akkus gleichzeitig geladen werden und für integrierte E-Bike-Akkus stehen sechs Rad-Ladeanlagen mit abschließbarer Ladebox zur Verfügung. Die Nutzung der E-Bike-Station kann ohne Registrierung/Anmeldung erfolgen. Die einzelnen Ladeboxen sind mit einem Münzpfandschloss versehen. Nutzer*innen benötigen zur Akkuladung das eigene Ladegerät (Charger) und die entsprechenden Ladekabel.  

Seit 2009 bietet das ZDF den Mitarbeiter*innen am Standort Mainz (inkl. ZDF Studios GmbH, ZDF Digital Medienproduktion GmbH, Service GmbH, Kasino GmbH und ZDF-Werbefernsehen) ein attraktives Angebot für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Gebiet Mainz/Wiesbaden und für die Region Rheinhessen-Nahe im Rahmen eines Jobtickets an. Im Jahr 2021 (Stand bis Oktober 2021) nutzten etwa 332 Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, ihren Arbeitsweg auf diese Art kostengünstig und umweltschonend zurückzulegen. Des Weiteren gewährt das ZDF einen sogenannten monatlichen Öko-Zuschuss. Voraussetzung hierfür ist der Abschluss eines Jahrestickets – für die Strecke vom Wohnort zur Arbeitsstätte – bei dem zuständigen Verkehrsbetrieb.  

Car- und Bikesharing – Mobilitätsalternativen für Mitarbeiter*innen
Seit Mitte Juni 2021 können sich ZDF-Mitarbeiter*innen am Standort Mainz ein Rad bei meinRad oder ein Auto bei book-n-drive leihen. In Kooperation mit dem ZDF stellen die beiden regional ansässigen Firmen ihre Sharing-Angebote erfolgreich zur Verfügung: book-n-drive hält vier CityFlitzer (PKW) an der Hauptpforte des Sendezentrums 1 berät und meinRad verfügt über zwei Stationen mit jeweils 12 Rädern auf dem Betriebsgelände Sendezentrum 1 und am Sendezentrum 2.

Hierbei handelt es sich jeweils um ein flexibles Sharing – auch „free-floating“ genannt. So können die Fahrzeuge/Räder in der ganzen Stadt oder in bestimmten Geschäftsgebieten angemietet, abgeholt, geparkt und zurückgeben werden. Mit diesen flexiblen Angeboten sollen Mobilitätsalternativen für Mitarbeiter*innen ausgebaut werden.  

Ladeinfrastruktur für private Elektroautos
Bezüglich der Lademöglichkeit für private Elektroautos werden derzeit die Bedingungen für eine Umsetzung geprüft. Insbesondere ist die vorhandene Strominfrastruktur auf Außengelände und den Parkplätzen sinnvoll einzubinden. Zudem werden fortlaufend zusätzliche Maßnahmen (wie Pendler-App für Fahrgemeinschaften, Dienstradleasing, etc.) zur weiteren Förderung der nachhaltigen Mitarbeitermobilität auf ihre Umsetzbarkeit evaluiert.

Nachhaltigkeit im Bereich Endgeräte-Produktstandards
Das ZDF stellt im Bereich der Endgeräte besondere Anforderungen an die Umweltverträglichkeit der Hardware bzw. den Hersteller, die durch entsprechende Produkt-Zertifizierungsstandards vom Anbieter nachzuweisen sind. Dazu gehören etwa die folgenden, aktuellen Gütesiegel:  

•     Für die Geräteklassen Notebooks und Tablets:

- Energy Star 6.0 oder Blauer Engel oder TCO Certified Notebooks 5.0
- 2011/65/EU (RoHS)
- 2012/19/EG (WEEE 2)

•     Für die Geräteklasse Drucker:

- 2011/65/EU (RoHS)
- 2012/19/EG (WEEE 2)
- Blauer Engel (RAL-UZ 205)

•     Für die Geräteklasse TFT-Bildschirme:

- Energy Star 6.0 oder Blauer Engel oder TCO
- 2011/65/EU (RoHS)
- 2012/19/EG (WEEE 2)


Die Gütesiegel betreffen einerseits als nachhaltig eingestufte Herstellungsverfahren als auch eine besondere Umweltverträglichkeit in Punkto Energieverbrauch.  
 
Nachhaltigkeit im Bereich Endgeräte-Typenvielfalt und Endgeräte-Betrieb
Über die vom ZDF künftig vom Dienstleister angeforderten Warenkörbe werden künftig und im Vergleich zur heutigen Situation weit weniger Endgerätetypen über die gesamte Nutzungs- und Wertschöpfungskette des Endgerätebetriebs im Einsatz sein. Diese eingeschränkte Endgeräte-Typenvielfalt führt üblicherweise zu einem optimierten (verminderten) Einsatz der Gesamtmenge an Hardware bedingt durch den Verzicht auf das Vorhalten von Ersatzgerätepools über eine Vielzahl von verschiedenen Endgerätetypen hinweg und damit zu einem verminderten Verbrauch an Hardware des ZDF insgesamt.  

Gleichzeitig werden im Rahmen des künftigen Betriebs der Einsatz von bereits im Bereich des ZDF erstgenutzter Hardware ermöglicht, anstelle stets Neugeräte im Bedarfsfall an den Endnutzer auszuliefern. Dieses marktübliche Verfahren des Mehrfacheinsatzes von initial für das ZDF angeschaffter Endgeräte Hardware führt ebenfalls zu einem signifikant verminderten Verbrauch an neu produzierter Hardware insgesamt und unterstützt damit ein nachhaltiges Wirtschaften innerhalb des IT-Endgerätebetriebs.  

Nachhaltigkeit bei Dienstleisterauswahl
Besonderes Augenmerk wurde im Rahmen der Ausschreibung auf transparentes, nachhaltiges und nachweisbares, möglichst umweltverträgliches Wirtschaften des künftigen Dienstleisters gelegt. Zur Sicherstellung wurden im Bereich der Wertungs- und Zuschlagskriterien eine ganze Reihe von Kriterien eingeführt, die ein solches nachhaltiges Wirtschaften des Anbieters im Rahmen der Vergabe unter Beweis stellen und darüber hinaus über die Vertragslaufzeit, soweit möglich, messbar machen.  

Hierzu zählen u. a. folgende Wertungskriterien, die neben der rein kaufmännischen Betrachtung in die Auswahl des Dienstleisters maßgeblich mit einfließen:  
Darüber hinaus haben potentielle künftige Anbieter entsprechende Transparenz über die Lieferkette zu erbringen bzw. entsprechende Nachweise im Rahmen der Wertung zu erbringen (Bsp. durch das EcoVadis Transparenzregister).  

Wesentliche Risiken
Nachhaltigkeitsrisiken im Kontext des Ressourcenmanagements wirken sich als externe Einflüsse mit unterschiedlichsten Wirkungen auf das Unternehmen aus. Umgekehrt resultieren aus der Rezeption der unternehmerischen Produkte (Public Value der Programme) und den für die Wertschöpfung erforderlichen Prozessen Wirkungen (Ökologischer Impact) auf die Mikro- und die Makro-Umwelt des ZDF. Während man in den Wertschöpfungsprozessen bei der Risikoreduktion mit Blick auf die Umwelt derzeit vornehmlich Schwerpunkte auf den ökologischen Fußabdruck setzt (CO2-Reduktion im Unternehmen, Green Production etc.), sind umgekehrt die Risiken des Klimawandels für das ZDF (physische Risiken: z. B. Extremwetter, Transitionsrisiken: z. B. steigende Energiepreise) nur sehr unspezifisch zu bewerten.  Insofern sind wesentliche Risiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit des ZDF aus seinen Geschäftsbeziehungen und Produkten oder Dienstleistungen ergeben und die wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme haben, nicht weiter zu spezifizieren.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Papierverbräuche
Das ZDF setzt ein hochwertiges Universal-Recyclingpapier für die Kopier- und Laser-Anwendungen in den Büros ein. Es wird zu 100 % aus Altpapier hergestellt und verfügt über eine Preprint-Garantie. Folgende Umweltschutzlabel und Normen werden erfüllt: Blauer Engel, FSC, EU-Ecolabel, Umweltmanagement nach ISO 14001 und Garantien wie Kopierfähigkeit und optimale Laufeigenschaften nach EN 12281, Alterungsbeständigkeit nach DIN 6738, Qualitätsmanagement nach ISO 9001.  

Jahr Blattverbrauch DIN A4 Recyclingpapier
2021   7.100.000
2020 13.300.000
2019 16.500.000
2018 19.000.000
2017 20.000.000
2016 21.000.000
 
Vergleich 2021
  Recyclingpapier   Frischfaserpapier
Altpapier [in kg] 39.677 Holz [in kg] 106.137
Wasserverbrauch  [in l] 726.236 Wasserverbrauch  [in l] 1.849.246
Gesamt-Energieverbrauch [in kWh] 148.606 Gesamt-Energieverbrauch [in kWh] 379.878
CO2-Emissionen [in kg CO2] 31.388 CO2-Emissionen [in kg CO2] 37.552
 
Einsparungen 2021
Holz [in kg] 106.137
Wasserverbrauch  [in l] 1.123.010
Gesamt-Energieverbrauch [in kWh] 231.272
CO2-Emissionen [in kg CO2] 6.164
Berechnungsgrundlage ist die ganzheitliche Betrachtung des gesamten Produktionsprozesses - inklusive der Transportwege - für 100 % Recyclingpapier und Frischfaserpapier im direkten Vergleich.
Quelle Nachhaltigkeitsrechner: http://www.papiernetz.de/info/nachhaltigkeitsrechner/  


Vergleich 2020
  Recyclingpapier   Frischfaserpapier
Altpapier [in kg] 74.325 Holz [in kg] 198.820
Wasserverbrauch  [in l] 1.360.414 Wasserverbrauch  [in l] 3.464.080
Gesamt-Energieverbrauch [in kWh] 278.373 Gesamt-Energieverbrauch [in kWh] 711.603
CO2-Emissionen [in kg CO2] 58.796 CO2-Emissionen [in kg CO2] 70.343
 
Einsparungen 2020
Holz [in kg] 198.820
Wasserverbrauch  [in l] 2.103.666
Gesamt-Energieverbrauch [in kWh] 433.230
CO2-Emissionen [in kg CO2] 11.547
Berechnungsgrundlage ist die ganzheitliche Betrachtung des gesamten Produktionsprozesses - inklusive der Transportwege - für 100 %  Recyclingpapier und Frischfaserpapier im direkten Vergleich.
Quelle Nachhaltigkeitsrechner: http://www.papiernetz.de/info/nachhaltigkeitsrechner/    

Mitarbeiterzeitschrift kontakt
Die Mitarbeiterzeitschrift kontakt ist ein Printprodukt mit zehn Ausgaben pro Jahr und einer Auflage von 8.600 Stück. Die durchschnittliche Seitenzahl beträgt 40 Seiten pro Ausgabe. In Summe werden hier jährlich ca. 3,4 Mio. Blatt Papier verarbeitet. Seit der Ausgabe Juni 2020 wird das Printprodukt auf FSC-zertifiziertem Papier hergestellt.  

Toner-Recycling
Das ZDF nutzt das kostenfreie Rückgabe- und Entsorgungssystem für Tonerboxen aus Kunststoff durch den Lieferanten, um eine umweltverträgliche und fachgerechte Entsorgung der Tonerbehältnisse zu garantieren. Die zurückgenommenen Toner- und Resttonerbehälter werden rohstofflich verwertet. Die leeren Tonerboxen werden hierfür geschreddert. Das so entstehende Kunststoffgranulat wird dem Wertstoffkreislauf zugeführt, so dass neue Produkte entstehen können.  

Im Jahr 2020 wurden durch das ZDF leere Tonerboxen mit einem Gesamtgewicht von 2.255 kg zurückgeführt. Durch das (Kunststoff-)Recycling konnten insgesamt 3.946 kg CO2-Emissionen eingespart werden. In 2021 betrug das Gesamtgewicht der recycelten Tonerkassetten 1.235 kg mit einer CO2-Emissionseinsparung von 2.161,25 kg.  

Quelle: Abfallübergabescheine des Recycling-Dienstleisters Kyocera/LPR GmbH

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Kraftstoffverbräuche
Die ZDF-Betriebstankstelle wurde zum 31.10.2018 stillgelegt. Mit der Einstellung des Betriebes der Tankstelle wurden direkt alle Verbindungsleitungen und Erdtanks entleert, entgast und gereinigt. Von August bis November 2020 wurde der Rückbau ausgeführt. Alle Tanksäulen, insgesamt fünf Bodentanks mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 225.000 Litern und sämtliche Rohrleitungen wurden abgebaut, fachgerecht entsorgt oder der Wiederverwertung zugeführt. Insgesamt drei Bodengutachten wurden vor und während des Rückbaus durchgeführt und bestätigten, dass keinerlei Umweltschäden durch Rückstände von Ölen, Benzin oder Schmier- und Treibstoffen entstanden sind.  

Die Kraftstoffverbräuche umfassen den gesamten ZDF-Fuhrpark deutschlandweit inklusive die Außenübertragungsflotte des Produktions- und Sendebetriebs:    

Kraftstoffverbräuche in Liter Menge 2021 Menge 2020 Menge 2019 Menge 2018 Menge 2017 Menge 2016
ZDF-Tankstelle Benzin 0 0 0 7.931 5.668 5.581
ZDF-Tankstelle Diesel 0 0 0 63.768 98.877 111.046
Externe Tankstellen Benzin 52.563 43.392 49.708 42.379 35.258 18.060
Externe Tankstellen Diesel 220.812 188.396 318.330 249.728 262.950 259.243
Summe Benzin 52.563 43.392 49.708 50.310 40.926 23.641
Summe Diesel 220.812 188.396 318.330 313.496 361.827 370.289
 

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Energieverbräuche am Standort Mainz

Die Stromverbräuche sind seit dem Berichtsjahr 2016 relativ konstant. Die Energieverbräuche bei der Fernwärme konnten ab dem Jahr 2017 bis 2019 dauerhaft, u. a. durch eine Absenkung der Vorlauftemperatur in den Sommermonaten, um durchschnittlich ca. 40 % gesenkt werden. In den Pandemiejahren 2020 und 2021 ist allerdings ein erhöhter Verbrauch zu verzeichnen, da die Klimaanlagen vom dem Normalbetrieb auf eine Klimatisierung mit 100 % Außenluft umgestellt wurden. Das ZDF ist bestrebt noch im Jahr 2022 geeignete Energiesparmaßnahmen umzusetzen, die die vorpandemischen Verbrauchswerte erreichen bzw. unterschreiten.  
 
Energieverbräuche in kWh Menge
2021
Menge
2020
Menge 2019 Menge
2018
Menge
2017
Menge
2016
Ökostrom 38.087.980 37.895.871 39.018.880 0 0 0
Strom 0 0 0 38.436.713 38.139.330 38.932.600
Fernwärme 42.795.690 35.195.140 30.830.780 32.408.510 34.435.190 52.680.620

Die zur Erzeugung der eingekauften Elektrizität eingesetzte Primärenergie setzte sich für das Jahr 2020 folgendermaßen zusammen (Stromkennzeichnung gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz): Dieser Strom verursacht 0 g CO2 pro kWh.  

Quelle:  https://www.energiedeutschland.de/über-uns/stromkennzeichnung/    


Die zur Erzeugung der eingekauften Elektrizität eingesetzte Primärenergie setzte sich für das Jahre 2016-2018 folgendermaßen zusammen (Stromkennzeichnung gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz): Der Strom-Mix bis 2018 verursachte 128 g CO2 pro kWh.  

Quelle:  https://www.entega.de/stromkennzeichnung/    

Die Fernwärme Mainz ist eine umweltfreundliche Art zu heizen, denn sie verwertet Abwärmeenergie, die sonst ungenutzt an die Umwelt abgegeben würde. Das verringert den Brennstoffverbrauch und erzeugt weniger klimaschädliches CO2 und Abgas.  

Die im Kraftwerk bei der Stromerzeugung anfallende Wärme wird mittels intelligenter Kraft-Wärme-Kopplung-Technologie zur Erhitzung von Heizwasser genutzt, welches über wärmeisolierte Rohre zur Übergabestation in die Kundenimmobilie geleitet wird. Die Umweltfreundlichkeit eines Energieträgers lässt sich nach dem gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) ermittelten Primärenergiefaktor beurteilen, der das Verhältnis der eingesetzten Primärenergie zur tatsächlich nutzbaren Endenergie angibt. Der nach DIN 4701-10 zertifizierte Primärenergiefaktor der Fernwärme Mainz beträgt 0,32, was einen sehr günstigen Wert darstellt, denn je niedriger der Primärenergiefaktor ist, umso effizienter wird die Primärenergie genutzt.  

Der spezifische CO2-Emissionsfaktor nach GEG 2020, Anl. 9, Nr. 1c (berechnet nach FW 309-1:2020, Anlage 4 GEG, DIN V 18599-1:2018-09) liegt bei 0 g pro kWh.  

Die Fernwärmeenergie Mainz hatte bis zum Jahr 2019 einen CO2-Emissionsfaktor 92 g pro kWh.  

Quelle:  https://www.mainzer-fernwaerme.de/service/downloads

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Gesamtwasserentnahme am Standort Mainz  

Wassermengen in Megaliter Menge 2021 Menge 2020 Menge 2019 Menge 2018 Menge 2017 Menge 2016
Stadtwasser 0,0194 0,0214 0,0280 0,0257 0,0240 0,0274
Brunnenwasser 0,0754 0,0784 0,0698 0,0796 0,0791 0,0834
Summe Wasserfraktionen 0,0948 0,0998 0,0978 0,1053 0,1031 0,1108
Abwasser 0,0678 0,0713 0,0743 0,0749 0,0732 0,0789

Wasserstress

In Deutschland werden weniger als 20 % der Wasserressourcen genutzt – bei einem Wassernutzungsindex von mehr als 20 % ist die Schwelle zum Wasserstress erreicht und dies bedeutet ein steigendes Risiko für Umweltprobleme, wirtschaftliche Schwierigkeiten und steigende Nutzungskonflikte.  

Laut der WRI-Aquädukt Klassifikation befindet sich der ZDF-Hauptstandort in einem „low stress level“.



Quelle: WRI-Aquädukt 2019
Wasserstress am Standortort Mainz

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Abfallaufkommen Standort Mainz   

Abfallarten in Tonnen  Menge  2021  Menge 2020  Menge 2019  Menge 2018  Menge 2017  Menge 2016 
Nicht gefährlicher Abfall zur Beseitigung  243,400  205,740  241,900  253,180  262,840  167,880 
Gefährlicher Abfall zur Beseitigung  6,800  2,350  2,920  7,560  3,380  3,650 
Summen  250,200  208,090  244,820  260,740 266,220 171,530
Nicht gefährlicher Abfall zur Verwertung  508,275  444,685  726,064  700,747  664,034  615,919 
Gefährlicher Abfall zur Verwertung  54,006  48,160  80,191  60,781  66,386  46,766 
Summen  562,281  492,845 806,255 761,528 730,420 662,685

Quelle: Abfallbilanzen der Entsorgungsdienstleister

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die Reduktion von Treibhausgasen dient unmittelbar dem Ziel des Klimaschutzes. Wenn privatwirtschaftliche Unternehmen oder andere Institutionen und Organisationen dieses Ziel aber derzeit häufig nur durch entsprechende Kompensationszahlungen zu erreichen vermögen, ist dies dem ZDF abgesehen von der umstrittenen Einordnung derartiger Ausgleichszahlungen aufgrund seiner öffentlich-rechtlich fundierten Rundfunkbeitragsfinanzierung aus rechtlicher Sicht (auch das zumindest derzeit) nicht möglich.

Detaillierte Werte zu den THG-Emissionen werden in den Klimabilanzen für die Jahre 2021 und 2020 zu den hier relevanten Leistungsindikatoren dargestellt. Die Einteilung nach Scopes 1, 2, und 3 erfolgt entsprechend des GHG Protocols.  

Messwerte, Berechnungen oder Angaben der Lieferanten zu den THG-Emissionen (Scope 1, 2, 3) werden in den entsprechenden Abschnitten zu den hier relevanten Leistungsindikatoren gegeben.  

Für ein Medienunternehmen wie das ZDF mit seiner Planung und Produktion immaterieller Güter und digitaler Inhalte entstehen keine signifikanten Emissionen von Treibhausgasen nach Scope 1. Die hier relevanten CO2-Emissionen für den Unternehmensfuhrpark (Kraftstoffverbräuche) konnten seit dem Berichtsjahr 2016 um insgesamt 8 % verringert werden. Die niedrigen Emissionszahlen aus den Jahren 2020 und 2021 wurden – aufgrund der verminderten Reisetätigkeiten während der Coronapandemie – nicht berücksichtigt. Die direkte Freisetzung klimaschädlicher Gase im eigenen Unternehmen (Scope 1) kann als ausgesprochen gering eingestuft werden.  

Bei Scope 2 ist hervorzuheben, dass das ZDF hier aufgrund des Bezugs von Fernwärme und Ökostrom zu wesentlichen Teilen klimaneutral agiert. Dabei dient der Bezug von Ökostrom dem Produktions- und Sendebetrieb in fernsehtechnischer Hinsicht sowie der Koordination und Administration in organisationsbezogener Hinsicht für die Erstellung der medialen, nicht physischen Dienstleistung „Programm“ und ist insofern nicht mit Blick auf unterschiedliche Emissionsquellen im Sinne einer klassischen industriebezogenen produktionellen Aktivität differenziert auszuweisen. Abschließend kann auch für Scope 2 (indirekte Freisetzung klimaschädlicher Gase durch Bezug von Energie) ein äußerst geringer Impact konstatiert werden.  

Die sonstigen indirekten THG-Emissionen (Scope 3) beziehen sich insbesondere auf die indirekte Freisetzung klimaschädlicher Gase im Kontext von Lieferketten. Dabei geht es etwa um die Beschaffung von zur eigenen Programmproduktion erforderlichen Inputs (einschließlich Administration und Organisation durch die Chefredaktion, die Programmdirektion und die Dienstleisterbereiche) sowie um den Erwerb extern produzierter Programme (Auftragsproduktionen). Schließlich ist die Kernaufgabe des ZDF das Programm. Das ZDF produziert Programme, die den publizistischen, ethisch-moralischen und gesellschaftlichen Standards sowie den rechtlichen Vorgaben der Sachlichkeit, Objektivität, Ausgewogenheit, Unabhängigkeit und Fairness verpflichtet sind. Und hier, bei der Programmproduktion fokussiert sich das ZDF auf eine deutliche Ausweitung nachhaltiger Produktionen, die den mit klaren Kriterien und konkreten KPIs hinterlegten, ökologischen Mindeststandards für deutsche Kino-, TV- und Online/VoD-Produktionen entsprechen (siehe hier im Detail https://www.oekologische-mindeststandards-greenmotion.de/). Und bei den für die Eigenproduktion erforderlichen Inputs nutzt das ZDF die Möglichkeit zur Berücksichtigung nachhaltiger und ressourcenschonender Aspekte in jeder Phase seiner Vergabeverfahren und Wettbewerbe, von der Bedarfsermittlung und Festlegung des Auftragsgegenstandes, über die Festlegung von Eignungs- und Zuschlagskriterien bis hin zur konkreten vertraglichen Ausgestaltung. Dies spiegelt sich in einem im Jahr 2021 erarbeiteten und im Jahr 2022 verabschiedeten Leitfaden für nachhaltige Beschaffung im ZDF wider.  

Was die im Scope 3 speziell ausgewiesenen Dienstreisen (Dienstleister im Reiseverkehr hier vor allem die Deutsche Bahn und die Lufthansa) im ZDF angeht, so weist für den Bereich Bahnreisen die “Umweltbescheinigung der Deutschen Bahn 2021” Klimaneutralität aus: “Die DB Vertrieb GmbH bescheinigt dem Unternehmen/der Organisation ZDF, dass im Rahmen des Geschäftskunden­programms bahn.business vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 3.789.758 Personenkilometer mit der DB zurückgelegt wurden. bahn.business Kunden fahren in Zügen des DB Nah- und Fernverkehrs mit 100 % Ökostrom. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien werden direkte Emissionen vermieden. Etwaige anfallende Emissionen auf nicht elektrifizierten DB Strecken werden kompensiert. Ihre Geschäftsreisen im Nah- und Fernverkehr der DB erfolgen damit komplett CO2-frei.”  

Zu den Scope-3-Emissionen zählen auch Emissionen, die die Mitarbeiter*innen aufgrund ihres Pendelns zwischen Wohnung und Arbeitsstelle erzeugen. Ein erster Schritt zur Ermittlung dieser Werte wird vom ZDF im Zuge einer für das Jahr 2022 geplanten Mobilitätsanalyse getan. Das ZDF setzt sich aber seit Langem für eine nachhaltige Mitarbeitermobilität ein. So bietet das ZDF etwa seit 2009 den Mitarbeiter*innen am Standort Mainz ein attraktives Angebot für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Gebiet Mainz/Wiesbaden und für die Region Rheinhessen-Nahe im Rahmen eines Jobtickets an. Im Jahr 2021 (Stand bis Oktober 2021) nutzten etwa 332 Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, ihren Arbeitsweg auf diese Art kostengünstig und umweltschonend zurückzulegen. Des Weiteren gewährt das ZDF einen sogenannten monatlichen Öko-Zuschuss. Voraussetzung hierfür ist der Abschluss eines Jahrestickets – für die Strecke vom Wohnort zur Arbeitsstätte – bei dem zuständigen Verkehrsbetrieb.  

Neben der Steigerung der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs soll auch die Fahrt zur Arbeit mit dem Rad noch attraktiver werden. Im Februar 2021 wurde auf dem ZDF-Gelände eine E-Bike-Ladestation in Betrieb genommen. Seit Juni 2021 können sich ZDF-Mitarbeiter*innen am Standort Mainz ein Rad bei meinRad oder ein Auto bei book-n-drive leihen. In Kooperation mit dem ZDF stellen die beiden regional ansässigen Firmen ihre Sharing-Angebote erfolgreich zur Verfügung. Mit diesen flexiblen Angeboten werden Mobilitätsalternativen für Mitarbeiter*innen ausgebaut.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

ZDF-Unternehmensfuhrpark (Inland für Dienst-PKW und Außenübertragungs-Flotte)
Der Anteil der CO2-Emissionen für den Unternehmensfuhrpark/Kraftstoff­verbräuche im Inland konnte seit dem Berichtsjahr 2016 um einen Anteil von insgesamt 8 % verringert werden.    

Kraftstoffverbräuche  
CO2-Emissionen in Tonnen 2021 2020 2019 2018 2017 2016
Benzin 122 101 116 117 95 55
Diesel 583 497 840 828 955 977
Summen 705 598 956 945 1.050 1.032
 
Die CO2-Emissionen für die Kraftstoffverbräuche sind mit folgendem Tool errechnet;
Quelle: https://www.spritmonitor.de/de/berechnung_co2_ausstoss.html

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

CO2-Emissionen nach Energieart (Standort Mainz)
Seit 2014 konnten die indirekten energiebezogenen CO2-Emissionen für Fernwärme und Strom von über 16.0000 t kontinuierlich reduziert werden. Mit dem Berichtsjahr 2020 wurde für beide Energiearten erstmals die Klimaneutralität erreicht. Hauptgründe hierfür war im ersten Schritt die Absenkung der Vorlauftemperatur im ZDF von 120 auf 80 Grad bei der Wassereinspeisung Fernwärme und später umwelteffiziente und technische Neuerungen im Fernheizwerk Mainz sowie der Bezug von 100 % Ökostrom seit dem Jahr 2019.    

CO2-Emissionen in Tonnen 2021 2020 2019 2018 2017 2016
Strom 0 0 0 4.920 4.882 4.983
Fernwärme 0 0 2.836 2.982 3.168 4.847
Summen 0 0 2.836 7.902 8.050 9.830

Quelle:  https://www.energiedeutschland.de/über-uns/stromkennzeichnung/
Quelle:  https://www.mainzer-fernwaerme.de/service/downloads

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Klimabilanz 2021




Klimabilanz 2020




Datenbasis zu den Klimabilanzen



*Verfahren zur Erhebung der Verbräuche: Auswertung, Befragung, Berechnung, Messung und Schätzung.   

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Maßnahmen zur Senkung der THG-Emissionen
in der Gebäudebewirtschaftung
Anmerkung Jährliche Einsparungen an
Tonnen CO2e
100 % Ökostrom (seit 2019)   5.000
Geothermie Studio München   350
Abfallrecycling beim zertifizierten Entsorger Holz: 56,275 t
Papier: 47,950 t
Gewerbeabfall: 72,100 t
145
Einsatz Elektrofahrzeuge Nutzung Elektrofahrzeuge vor Ort mit selbsterzeugtem SolarstromGesamtbilanz = Verbrauch in t CO2/Jahr * Lebensdauer + Produktion in t CO2 + Recycling in t CO2Quelle: https://efahrer.chip.de/co2rechner 83
Energiemanagement:
Energiemonitoring/Energiecontrolling
Energieaudit
(inkl. Analysen, Studien und Umsetzung zur zukunftsfähigen Energieversorgung)
Profit ist nur schwer bezifferbar, ca. 10 % der Energiekosten; erwarteter Profit nach Implementierung der Zählerstruktur und Überwachung nach ca. 5-6 Jahren für das gesamte SZ 1 78
Erzeugung erneuerbare Energie (Solarstrom) durch Photovoltaikanlage Der Jahresenergieertrag der PV-Anlage lag
2018: 121.950 kWh
2019: 116.180 kWh
2020: 116.390 kWh
2021: 109.540 kWh 42 t CO2 - 5,48 CO2 = 36,52 t CO2 → die Produktion einer PV-Anlage verursacht 50 g CO2 pro kWh Solarstrom
37
Sensibilisierung von Großverbrauchern zur
Energieeinsparung
Fernsehgarten: Beleuchtungsdauer an Freitagproben wurden nach Rücksprache eingeschränkt; dadurch Stromersparnis 10.000 kWh und Kostenreduzierung von ca. 1.000 € pa/Brennstunden 23
Fassadenisolierung in den Werkswohnungen 1 und 2 Energetische Verbesserung Werkswohnungen:   
10 % Einsparung Energiekosten
16
Dämmung der Decken Erdgeschoss (Garage/1.OG) nach EnEV 2009 in den Werkswohnungen 1 und 2 Energetische Verbesserung Werkswohnungen:
9 % Einsparung der Energiekosten
14
LED-Beleuchtung in den Flurbereichen Hochhaus Energieeinsparung im Hochhaus:
Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen der Brandschutzsanierung im Gebäude
10
Energierückgewinnung der Aufzüge im Hochhaus (8 Aufzüge) und im Sendebetriebsgebäude (7 Aufzüge) Bremsenergie von Aufzügen wird bei der Abwärtsfahrt über eine nachgerüstete Elektronik ins Versorgungsnetz rückgespeist; Senkung der Energiekosten; Energieeinsparung ca. 30 % 10
Einsatz Recyclingpapiersorten an zentralen Kopierern/Druckern
(bei sinkendem Papierverbrauch)
Einsparung von Holz, Energie, Wasser, Abfall
- 231.272 kWh Strom
- 1.123.010 l Wasser
- 106.137 kg Holz
6
Ertüchtigung der zentralen Heiztechnik, Warmwasserbereitung, Regelstrecke Trinkwassereinführung in den Werkswohnungen 1 und 2 Energetische Verbesserung Werkswohnungen:   
10 % Einsparung Energiekosten
4
Sensibilisierung von Großverbrauchern zur
Energieeinsparung
GF Beitragsprüfung + Abnahme: Abschaltung der MAZen nach Dienstschluss 4
Toner-Recycling Angabe Hersteller 2
Zentralisierung von Kühlschränken in den Teeküchen im Verwaltungsgebäude Hochhaus Einsparung von 100 Kühlschränken;
jährliche Stromeinsparung 11.000 kWh
1
Dämmung aller warmwasserführenden Rohrleitungen nach EnEV 2009 in den Werkswohnungen 1 und 2 Energetische Verbesserung Werkswohnungen:
2 % Einsparung der Energiekosten
1
Anpassung des Anlagenbetriebes an die Nutzungsbedingungen des Hochhauses (Betriebszeitenoptimierung) Optimierung Betriebsführung Sendezentrum 1: Energieeinsparungen *
Energieoptimierung Zu-/Abluftstraße SB-Gebäude Energieoptimierung Sendebetriebsgebäude: Einsparung durch Wärmerückgewinnung *
Minderung der Grundlast Optimierung Betriebsführung Sendezentrum 1: Energieeinsparungen *
Netztrennung von Klima- und Gestellkühlung im Sendezentrum 1 Erweiterung der Kälteversorgung Sendezentrum 1:
- Aufbau eines neuen Kaltwassernetzes nur für Gestellkühlung
- Betrieb der Komfortklimaversorgung bleibt unverändert bestehen
*
Temperatur- und feuchteoptimierte Fahrweise der DDC-Anlagen Optimierung Betriebsführung Sendezentrum 1: Energieeinsparungen *
Umbau Kältemaschinen Energieeinsparung; technische Innovation der Anlage *
Vermeidung von Lastspitzen durch ständige Anpassung des Programms für Höchstlastoptimierung an die Betriebsgegebenheiten Optimierung Betriebsführung Sendezentrum 1: Energieeinsparungen *
  Summe jährliche Einsparungen an Tonnen CO2e 5.784


*Keine Angabe Einsparungen pro Jahr an t CO2e möglich (weder durch Messung, Berechnung, Schätzung etc.)