11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Der Schutz der Umwelt und Natur ist für die Sparkasse Saarbrücken ein wichtiger Bestandteil des Bekenntnisses zur unternehmerischen Verantwortung und zur nachhaltigen Ausrichtung der Geschäftstätigkeit.
Als Finanzdienstleister erzielen wir über unser Produkt- und Dienstleistungsangebot unweigerlich die größte Wirkung hinsichtlich Umwelt- und Klimaschutz. So können beispielsweise bei der Kreditvergabe zum Zwecke energetischer Sanierung oder Modernisierung von Immobilien über letztendlich gesteigerte Energieeffizienz Klima und Umwelt geschützt werden.
Um aber die unmittelbaren Umweltauswirkungen unserer Geschäftstätigkeit messen, steuern und fortwährend verringern zu können, haben wir im Jahr 2013 ein EMAS-Umweltmanagementsystem implementiert.
Die wesentlichen Umweltauswirkungen werden dabei systematisch als Kennzahlen in den Schlüsselbereichen Energie-, Materialeffizienz (z. B. Papierverbrauch), Wasserverbrauch, Abfallaufkommen, biologische Vielfalt und Luftverschmutzung/Emissionen (z. B. CO2) erfasst und fortlaufend in der jährlichen Umweltbilanz dargestellt. Durch die Inventur, Analyse und konsistente Erfassung der unternehmensspezifischen Umweltauswirkungen lassen sich quantifizierbare Ziele ableiten, um die innerbetriebliche Ressourceneffizienz zu verbessern, Kosteneinsparpotenziale zu identifizieren sowie die generellen Umweltauswirkungen zu reduzieren. Das Monitoring unserer betrieblichen Umweltleistung ist fester Bestandteil der regelmäßigen Bewertung des Umweltmanagementsystems durch den Gesamtvorstand.
Die durch die Geschäftstätigkeit verursachten CO2-Emissionen sind dabei eine wichtige Benchmark.
Seit Einführung des Umweltmanagementsystems konnten so beispielsweise durch unterschiedlichste Maßnahmen bzw. energetische Optimierungen an unserem Hauptsitz 2.758 Tonnen CO2 eingespart werden. Durch die Umstellung auf 100 % Ökostrom ab dem 01.01.2019 konnten wir unseren ökologischen Fußabdruck weiter deutlich reduzieren und im Vergleich zu 2013 insgesamt im Hauptstellengebäude um die Hälfte senken.
Derartige Managementsysteme erfordern neben einer systematischen Überwachung der betrieblichen Umweltleistung eine fortlaufende Verbesserung des Ressourcenverbrauchs, den Einsatz von umweltfreundlichen Betriebsmitteln sowie den kontinuierlichen informellen Austausch mit internen und externen Kreisen. Solche transparenten Systeme und deren unabhängige externe Überprüfung sind ein wichtiger ökologischer aber auch ökonomischer Aspekt einer glaubhaften Nachhaltigkeitsstrategie.
In der alljährlich erscheinenden aktualisierten und validierten EMAS-Umwelterklärung kann die Zielerreichung unserer Umweltziele und die Entwicklung unserer Umweltkennzahlen im Mehrjahresvergleich eingesehen werden.
Weder aus der eigenen Geschäftstätigkeit noch aus den Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten und Dienstleistern oder unserem Produkt- und Dienstleistungsangebot lassen sich Risiken in Bezug auf Umweltbelange ableiten.
Informationen zu den wesentlich verbrauchten Ressourcen können den Leistungsindikatoren zu den DNK-Kriterien 11 bis 13 entnommen werden.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Im Rahmen unseres EMAS-Umweltmanagementsystems erstellen wir eine jährliche Umweltbilanz, die Bestandteil der alljährlich erscheinenden aktualisierten und validierten EMAS-Umwelterklärung ist.
Dort werden die unternehmensspezifischen Umweltauswirkungen in Form von Kernindikatoren dargestellt und deren Entwicklung bzw. deren Verlauf über mehrere Jahre nachvollziehbar dargelegt. Diese Kennzahlen und Indikatoren dienen dem Vorstand im jährlich stattfindenden Management-Review u. a. zur Beurteilung und Bewertung des internen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements (siehe auch DNK-Kriterium 7).
Unsere konkreten Umweltziele und deren Umsetzungsgrad sind in der Umwelterklärung einzusehen.
Der CO2-Fußabdruck unserer Geschäftstätigkeiten ist dabei ein zentraler Indikator, um unsere Umweltleistung zu quantifizieren und zu bewerten. Die Erhebung der CO2-Emissionen erfolgt jährlich in standardisierter Form und ist nach den Vorgaben des EMAS-Umweltmanagementsystems ausgerichtet. So wird im Zuge von Umbaumaßnahmen oder Neubauten bereits in der Planung auf den Einsatz energieeffizienter und ressourcenschonender Systeme geachtet.
Wir setzen geeignete ökoeffiziente Technologien in allen Unternehmensbereichen ein und prüfen fortlaufend in wirtschaftlich vertretbarem Rahmen weitere Optimierungen. Durch die Stromproduktion im hauseigenen Blockheizkraftwerk wird schon jetzt etwa die Hälfte des Eigenstrombedarfs in unserer Hauptstelle abgedeckt. Seit dem 01.01.2019 decken wir den übrigen Strombedarf mit 100 % Ökostrom ab. Insgesamt werden 32 % unserer Stellen mit 100 % Ökostrom beliefert.
Darüber hinaus setzen wir u. a. flächendeckend auf Green-IT, rüsten größere Geschäftsstellen mit Blockheizkraftwerken oder Photovoltaikanlagen aus, reduzieren die Anzahl unserer physischen Server durch Servervirtualisierung, setzen auf intelligente Bürosteuerung und vieles mehr. Ferner setzen wir zunehmend verbrauchsärmere Dienstwagen und Elektrofahrzeuge für Dienstfahrten im Geschäftsgebiet ein.
Unser Fokus ist weiterhin darauf gerichtet, den CO2-Ausstoß, den Energieverbrauch, den Verbrauch von Wasser und Papier sowie das Abfallaufkommen in all unseren Niederlassungen zu verringern, um unseren eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Hierzu setzen wir uns im Bereich "Sparkassen-Betrieb" regelmäßig quantifizierbare Ziele (siehe hierzu auch DNK-Kriterium 3).
Parallel arbeiten wir kontinuierlich daran, die Erhebung unserer Umweltdaten zu optimieren, um die Transparenz unserer Berichterstattung zu erhöhen und weitere Einsparmöglichkeiten abzuleiten.
Die Energieauditpflicht nach EDL-G aus dem Jahr 2015 bzw. das darin geforderte Energieaudit hat mit seinen tiefgreifenden energetischen Analysen dafür gesorgt, dass sich die Datenqualität in unserem Energie- und Umweltmanagement erneut verbessert hat. Nach erfolgreicher Auditierung wurden die identifizierten Einsparpotenziale als Umsetzungsbausteine in das Umweltprogramm integriert, um den Energieverbrauch und damit die CO2-Emissionen weiterhin maßgeblich zu senken.
Durch Einsparungen von Ressourcen, Energien und Emissionen kann die Ökoeffizienz der Sparkasse Saarbrücken konsequent gesteigert, aber auch ökonomische Einsparpotenziale realisiert werden.
Unsere Bestrebungen im Bereich Betriebsökologie sind unserer Ansicht nach nicht nur Ausdruck von Integrität innerhalb unseres Nachhaltigkeitsmanagements, sondern auch ein Hebel für Profitabilitätssteigerungen.
Aufgrund der beschriebenen Maßnahmen bzw. aufgrund der dargestellten Vorgehensweise (jährliches Management-Review) wird eine gesonderte Risikoanalyse derzeit als nicht erforderlich eingestuft.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Im Berichtsjahr 2019 wurden 9.542.125 Blatt Kopierpapier verbraucht mit einem Gesamtgewicht von 45,23 Tonnen. Im Berichtsjahr wurden 1.313 Toner beschafft.

In der EMAS-zertifizierten Hauptstelle wurden im vergangenen Geschäftsjahr 3.526.625 Blatt Kopierpapier verbraucht.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

a. 
Für Dienstreisen mit unseren Dienstwagen wurden im Berichtsjahr 6.686 Liter Benzin- und 6.341 Liter Dieselkraftstoff verbraucht.

b. 
Hierfür liegen keine Kennzahlen vor.

c.
  Energieverbrauch 2018 Energieverbrauch 2019
Einheit Hauptstelle Neumarkt* Alle Standorte inklusive Hauptselle Neumarkt Einheit Hauptstelle Neumarkt* Alle Standorte inklusive Hauptselle Neumarkt
Strom MWh 1.991,48 4.170,76 MWh 1.876,53 k. A
      davon Eigenproduktion    BHKW  MWh 964,94 1.121,25 MWh 915,50 k. A
Heizenergie MWh 1.757,68 4.535,45** MWh 1.945,67 k. A
      davon Fernwärme  MWh 1.059,54 2.015,83 MWh 913,53 k. A
      davon Abwärme BHKW  MWh 698,14 894,71 MWh 1.032,14 k. A
*= die Verbrauchskennzahlen beziehen sich ausschließlich auf die EMAS-zertifizierte Hauptstelle am Neumarkt
**= dieser Wert setzt sich zusammen aus den Werten Gasverbrauch zur Wärmeproduktion, Fernwärme und Abwärme BHKW.

d. 
In der EMAS-zertifizierten Hauptstelle am Neumarkt werden der durch das Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugte Strom als auch die dadurch entstehende Abwärme auschließlich selbst genutzt.

e. 
In der EMAS-zertifizierten Hauptstelle am Neumarkt werden insgesamt 5.003 MWh Energie (Strom, Gas, Fernwärme, Kraftstoffe) verbraucht.

f. 
Alle Umrechnungsfakroren wurden den nachfolgend genannten Quellen entnommen.

g. 
Zur Darstellung der Kennwerte wurde sich an der GEMIS-Datenbank des Umweltbundesamtes und der Datenbank des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU) orientiert.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

In der EMAS-zertifizierten Hauptstelle konnte der Gesamtenergieverbrauch (Strom, Gas, Fernwärme, Kraftstoffe) im Betrachtungszeitraum (2019) um 6,14 % im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden.

Kalenderjahr Gesamtenergieverbrauch
Hauptselle Neumarkt
(Strom, Gas, Fernwärme, Kraftstoffe)
Gesamtenergieverbrauch
aller Standorte (inklusive der Hauptstelle Neumarkt)
(Strom, Gas, Fernwärme, Kraftstoffe)
2013 6.605 MWh k. A.
2014 5.924 MWh 12.691 MWh
2015 5.290 MWh k. A.
2016 5.508 MWh k. A.
2017 5.504 MWh k. A.
2018 5.330 MWh 11.769 MWh
2019 5.003 MWh k. A.

Seit der Einführung des Umweltmanagementsystems im Jahr 2013 konnte der Gesamtenergieverbrauch in der EMAS-zertifizierten Hauptstelle am Neumarkt dank zahlreicher Optimierungsmaßnahmen (u. a. sukzessive Umstellung auf LED-Technik, Servervirtualisierung) um 24,25 % reduziert werden.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Das Gesamtvolumen der Wasserentnahmen in unserer Hauptstelle am Neumarkt betrug im Berichtsjahr 6.406 m3. Wir beziehen unser Wasser ausschließlich von Dritten (kein Oberflächenwasser, kein Grundwasser, kein Meerwasser sowie kein produziertes Wasser).

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

a. 

Im Berichtsjahr 2019 sind 174 Kilogramm an gefährlichen Abfällen angefallen (hauptsächlich Leuchtstoffröhren und Altöl).

b.

Abfallart Menge in t Verbleib bzw. Verwendung der Stoffe
Restmüll*: 39,36 Die Gemische werden einer Vorbehandlungsanlage zugeführt.
Ist eine Behandlung in der Anlage nicht möglich (technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar), dann erfolgt die thermische Verwertung im Müllheizkraftwerk (MHKW) des Dienstleisters.
gemischte Verpackungen 3,67
Bioabfälle**: 0,41  
Speisereste***:  12,24 Abholung durch ReFood Rivenich und Verarbeitung des gesammelten Materials in ReFood Erfstadt (Behandlungsanlage für Speisereste und Küchenabfälle zur sonstigen Verwertung)
Fettabscheiderinhalte:  4,5
Frittierfette:  0,135
Papier/Pappe: 100,86 Akten werden im ersten Schritt in den Anlagen von Reisswolf bzw. documentus vernichtet (geschreddert), die Stoffreste werden daraufhin in Ballen verpresst und zur Wepa Hygieneprodukte GmbH transportiert.
Dort wird das Papier aufbereitet und recycelt.
Microfiches und Datenträger:  0,23 Die Datenträger werden, nach der Vernichtung durch Schreddern, einer Verbrennungsanlage zugeführt.
Elektronikschrott:  0,86 Der Elektronikschrott wird einer Verwertung/Recyclingsanlage zugeführt.
Abfallaufkommen gesamt:  162,27  
     
*Dieser Wert bezieht sich lediglich auf die Hauptstelle Neumarkt und die im Eigentum befindlichen Standorte. Für die restlichen Standorte kann noch keine Angabe erfolgen, da einzelne Nebenkostenabrechnungen unserer Geschäftsstellen noch nicht vorliegen.
**Dieser Wert bezieht sich lediglich auf die im Eigentum befindlichen Standorte. Für die restlichen Standorte kann noch keine Angabe erfolgen, da einzelne Nebenkostenabrechnungen unserer Geschäftsstellen noch nicht vorliegen.
***Dieser Wert ist eine errechnete Kennzahl und als Maximalwert zu verstehen. Die Abfallmenge wird mit Hilfe eines Faktors anhand des Volumens ermittelt und nicht verwogen.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Als wichtiges Treibhausgas ist Kohlendioxid (CO2) wesentlicher Bestandteil unserer Bilanzierung der Umweltauswirkungen. Die CO2-Emissionswerte ermitteln wir in standardisierter Form mit Hilfe von Umrechnungsfaktoren aus unseren Verbrauchsdaten.
Eine Maßnahme mit entsprechend großer Hebelwirkung im Bereich Energie ist beispielsweise die generelle Umstellung auf 100 % Ökostrom. Die durch den Einkauf bzw. durch den Verbrauch verursachten Emissionen können so deutlich reduziert werden. Hierfür werden die Dienstleistungsverträge mit unseren Energieversorgern sukzessive zur nächstmöglichen Prolongation umgestellt. Diese und weitere Maßnahmen sind im Nachhaltigkeitsprogramm dokumentiert. Seit dem 01.01.2019 wird der eingekaufte Strom in unserem Hauptstellengebäude zu 100 % aus erneuerbaren Energien bezogen.
Zudem werden bis 2021 die Server zur Finanz Informatik ausgelagert und die beiden Serverräume rückgebaut. Diese und weitere Maßnahmen tragen u. a. dazu bei, den Stromverbrauch in unserer Hauptstelle bis 2021 um 5 % (Ausgangsbasis Stromverbrauch 2017) zu reduzieren (derzeitiger Erfüllungsgrad: 4,90 %).

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.


  CO2-Emissionen 2018 (Scope 1) CO2-Emissionen 2019 (Scope 1)
Einheit Hauptstelle Neumarkt* Alle Standorte inklusive Hauptselle Neumarkt Einheit Hauptstelle Neumarkt* Alle Standorte inklusive Hauptselle Neumarkt
Gas t CO2 622,45 1.059,38 t CO2 604,46 k. A
*= ausschließlich CO2 -Emissionen der EMAS-zertifizierten Hauptstelle am Neumarkt.



CO2-Emissionen Pkw-Dienstreisen 2019  (Scope 1)
Dienstwagenflotte** 32,3 t CO2
**= Durch unsere Kooperation mit der gemeinnützigen Klimaschutzorganisation "atmosfair" haben wir den  Dienstreiseverkehr mit unserer Dienstwagenflotte 2019 klimaneutral gestellt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.


  CO2-Emissionen 2018 (Scope 2) CO2-Emissionen 2019 (Scope 2)
Einheit Hauptstelle Neumarkt* Alle Standorte inklusive Hauptselle Neumarkt Einheit Hauptstelle Neumarkt** Alle Standorte inklusive Hauptselle Neumarkt
Strom t CO2 239,18*** 1.648,60 t CO2 0,0 k. A
Fernwärme t CO2 127,14 564,43 t CO2 109,60 k. A
*=ausschließlich CO2 -Emissionen der EMAS-zertifizierten Hauptstelle am Neumarkt.
**=ausschließlich CO2 -Emissionen der EMAS-zertifizierten Hauptstelle am Neumarkt. Seit dem 01.01.2019 beziehen wir hier Ökostrom zu 100% aus erneuerbaren Energien.
***=der Wert wurde rückwirkend auf Grundlage des aktuellen Umrechnungsfaktors für 2018 angepasst.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

a.

CO2-Emissionen Sparkasse Saarbrücken 2019 (Scope 3)
Dienstreisen gesamt* (ohne Pkw-Dienstreisen) 30,8 t CO2
      davon Flugreisen* 30,1 t CO2
      davon Bahnreisen* 0,7 t CO2
*= Durch unsere Kooperation mit der gemeinnützigen Klimaschutzorganisation "atmosfair" haben wir die diesntlichen Flug- und Bahnreisen 2019 klimaneutral gestellt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Seit Einführung unseres Umweltmanagementsystems (2013) konnten wir durch energetische Optimierungsmaßnahmen und die sukzessive Umstellung auf 100 % Ökostrom den ökologischen Fußabdruck unserer Hauptstelle am Neumarkt deutlich reduzieren und 2.758 Tonnen CO2 einsparen.