11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als regionaler Finanzdienstleister sind die ökologischen Auswirkungen unserer Tätigkeit und die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen eher gering. Wo Anknüpfungspunkte zu Ressourcenverbräuchen und Umweltauswirkungen bestehen, nehmen wir unsere Verantwortung wahr. Als wesentliche Verbräuche sind der Papierverbrauch und die Nutzung von Energie im Bankbetrieb festzumachen. Unser Ziel ist es, den Papierverbrauch und den Energieverbrauch weiter zu reduzieren. Konkrete Informationen zu den Verbräuchen finden Sie in den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 13.

Über die Nachhaltigkeitsberichterstattung werden seit 2014 die Auswirkungen unserer Tätigkeit auf die Umwelt jährlich mittels folgender Kennzahlen erhoben: Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Papierverbrauch, Mobilität und Abfallaufkommen. Seit 2017 sind dabei unsere Tochterunternehmen MarktServices Nord GmbH, FacilityServices Hannover GmbH und Sparkassen FinanzServices Hannover GmbH integriert.

Als einer von vier Nachhaltigkeitsindikatoren für die Balanced Scorecard „Nachhaltigkeit“ fließen die CO2-Emissionen des Bankbetriebs in die Bewertung ein. Diese wird unter anderem an den Vorstand berichtet (siehe hierzu auch Kriterium 3).

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Für ein Finanzinstitut ist der Bankbetrieb der wesentliche Ansatzpunkt, um ökologische Aspekte zu thematisieren. Unsere strategischen Ziele sind dabei zum einen, den Energie- und Ressourcenverbrauch im Bankbetrieb zu verringern und die CO2-Bilanz des Arbeitens zu verbessern. Zum anderen sollen die Beschäftigten für ein umweltbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz sensibilisiert und aktiv in die Maßnahmen und deren Umsetzung einbezogen werden. Wir streben dabei ein hohes Maß an interner und externer Transparenz über unsere Umweltleistungen an.

Im Rahmen unseres Management-Ansatzes über die Balanced Scorecard und die darin enthaltene Messgröße zum Ressourcen-Management (CO2-Emissionen) haben wir im Laufe der vergangenen Jahre zur Verbesserung unserer Ressourcen-Effizienz diverse Einzelmaßnahmen beschlossen und umgesetzt.

Als Basis haben wir uns gegenüber der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover in einer Vereinbarung verpflichtet, möglichst keine Treibhausgase mehr zu emittieren und den Endenergieverbrauch gegenüber dem Bezugsjahr 1990 zu halbieren. Die ursprüngliche Vereinbarung sah die Klimaneutralität für das Jahr 2050 vor. Diese Vereinbarung wurde von der Stadt auf 2035 vorgezogen. Ergänzend zu dieser Vereinbarung haben wir uns in 2020 aber entschieden, schon ab dem Jahr 2021 klimaneutral zu wirtschaften. Als ersten Schritt dazu haben wir 2020 beschlossen, ab 2021 nur noch Ökostrom und Ökogas für alle unsere Gebäude zu nutzen und bereits entsprechende Lieferverträge abgeschlossen.

Für die Festlegung von quantitativen Zielen benötigen wir eine valide und umfassende Datenbasis zu Verbräuchen. Hier bereiten wir in 2020 für 2021 die eigene Ablesung unserer Verbrauchszähler vor und etablieren so für die Zukunft einen einheitlichen und kompletten Erhebungsrhythmus zum Jahresanfang. So wollen wir eine deutliche Verbesserung der Datenqualität erreichen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung der DNK-Erklärung waren noch nicht alle Energieverbrauchswerte für das Jahr 2020 verfügbar. Dies betrifft insbesondere die Wärmeverbräuche in den gemischt genutzten Objekten, also den Standorten, wo die Sparkasse Hannover nicht allein über einen Hauptzähler beliefert wird. Hier erfolgt die Verteilung der Energieverbräuche auf die verschiedenen Gebäudenutzer in der Regel über zusätzliche Wärmemengenzähler, die durch einen Messstellendienstleister abgelesen werden. Dieser Prozess ist zeitintensiv, da der Dienstleister erst dann mit seiner Arbeit beginnt, wenn die Abrechnung des Energielieferanten vorliegt. Einen ähnlichen Zeitverzug gibt es in Objekten, in denen die Sparkasse nur Mieter ist, da die Verbrauchswerte im Bereich Wärme zum Teil erst mit der Betriebskostenabrechnung des Vermieters zur Verfügung stehen. Für Standorte, an denen die Verbrauchswerte für 2020 noch nicht vorlagen, wurde der letzte zur Verfügung stehende Verbrauchswert eingesetzt.

Die Reduktion des Papierverbrauchs erfolgt primär über die vermehrte Digitalisierung von Arbeitsprozessen. Einen Beitrag dazu versprechen wir uns konkret durch den internen Einsatz von iPads und generell dem mobilen Arbeiten. Bei den Geschäftspapieren soll eine Reduktion erfolgen. Der Papierverbrauch ist in den vergangenen Jahren nicht wie gewünscht gesunken, was auch aus neuen Regularien und Vorschriften des Gesetzgebers und der BaFin resultiert. Das Thema bleibt nach wie vor im Fokus der Betrachtung. 

Im Zuge von Energieaudits betrachten wir in regelmäßigen Abständen ausgewählte Standorte der Sparkasse Hannover einschließlich ihrer technischen Ausrüstungen (Aufzugstechnik, Raumlufttechnik, Wärme- und Heiztechnik). In diesem Jahr waren keine Regelaudits vorgesehen. Erst im Jahr 2023 stehen neue Energieaudits an. Ergänzend wurde in 2020 ein Auditbericht für das von unserer Tochtergesellschaft MarktServices Nord GmbH genutzte Gebäude in der Hans-Böckler-Allee erstellt. Investitionsvorschläge aus der Auditierung werden geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt.

Aber auch kleinere Ansatzpunkte werden analysiert und Maßnahmen zur Reduktion von Umweltauswirkungen eingeführt und umgesetzt. Hier geht es um den Wasserverbrauch, das Mobilitätsverhalten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch um unseren eigenen Fuhrpark. Mit unserer im Jahr 2018 überarbeiteten Dienstwagenrichtlinie gelten bei Auslaufen bestehender Verträge deutlich klimafreundlichere Anforderungen bei der Anschaffung von Dienstwagen. Wir bestellen nur noch Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge. Als Auswirkung der neuen Richtlinie sind 2020 weitere fünf Dienstwagen durch Plug-In-Hybridfahrzeuge und ein Dienstwagen durch ein reines Elektrofahrzeug ersetzt worden. Auch unser eigener Fuhrpark wird nach und nach klimafreundlicher ausgerichtet. Bei dienstlich erforderlichen Fahrten, bei denen öffentliche Verkehrsmittel nicht in Frage kommen, sind unsere mittlerweile drei E-Fahrzeuge sehr beliebt. Unseren Fuhrpark haben wir bereits 2019 um vier Hybridfahrzeuge ergänzt. Wir gehen davon aus, dass wir spätestens in 2022 in unserem Fahrzeugpool der dienstlich genutzten Fahrzeuge nur noch mit reinen Elektrofahrzeugen unterwegs sein werden und selbst auf Hybridtechnik verzichten können. Dafür bauen wir die Ladeinfrastruktur am Raschplatz und auch an dezentralen Standorten (in 2020 in Garbsen-Mitte) weiter aus. 

Da wir bisher keine konkreten Ziele formuliert haben, ist die Ermittlung einer Zielerreichung nicht möglich.

Aus unseren Geschäftsbeziehungen und Produkten und Dienstleistungen ergeben sich nach unserer Wahrnehmung keine wesentlichen Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme. Einen expliziten Due-Diligence-Prozess zur Identifikation von Risiken haben wir aufgrund unserer Ausrichtung auf Dienstleistungen nicht durchgeführt. Bei unseren Eigenanlagen schließen wir konkret Anlagen aus, bei denen eklatante Umweltverschmutzungen festgestellt wurden (siehe hierzu Leistungsindikator G4-FS11).

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Da Verpackungsmaterialien in unserer Wertschöpfungskette eine untergeordnete Bedeutung haben, verfügen wir über keine Messung der verbrauchten Verpackungsmaterialien. Relevant ist für uns eher der Papierverbrauch insgesamt, den wir im Blick haben.

Verbrauch von Kopier- und Geschäftspapier ( 2020): 85 t
>> Bezugsobjekt ist das Gesamthaus.

Wir arbeiten mit 100% recyceltem Kopierpapier mit FSC- Siegel und EU Ecolabel.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Unser Energiemanagement war bisher von unterschiedlichen Abrechnungszeitpunkten geprägt. Mit der Zusammenführung der Strom- und Gaslieferung durch einen Versorger ab 2021 soll es hier eine Optimierung geben. Bereits für die Verbräuche 2020 soll es, bedingt durch das Ende der bisherigen Lieferverträge zum 31.12.2020, einen einheitlichen Stichtag für die Ablesungen geben.

Zum Zeitpunkt der Erstellung der DNK-Erklärung waren noch nicht alle Verbrauchswerte für das Jahr 2020 verfügbar. Dies betrifft insbesondere die Wärmeverbräuche in den gemischt genutzten Objekten, also an den Standorten, wo die Sparkasse nicht allein über einen Hauptzähler beliefert wird. Hier erfolgt die Verteilung der Energieverbräuche auf die verschiedenen Gebäudenutzer in der Regel über zusätzliche Wärmemengenzähler, die durch einen Messstellendienstleister abgelesen werden. Dieser Prozess ist zeitintensiv, da der Dienstleister erst dann mit seiner Arbeit beginnt, wenn die Abrechnung des Energielieferanten vorliegt. Einen ähnlichen Zeitverzug gibt es in Objekten, in denen die Sparkasse nur Mieter ist, da die Verbrauchswerte im Bereich Wärme zum Teil erst mit der Betriebskostenabrechnung des Vermieters zur Verfügung stehen. Für Standorte, an denen die Verbrauchswerte für 2020 noch nicht vorlagen, wurde der letzte zur Verfügung stehende Verbrauchswert eingesetzt.

Im Jahr 2020 haben wir 8.114.399 kWh Strom verbraucht. Noch bis zum Jahresende beziehen wir unseren Strom von unterschiedlichen Partnern in unserem Geschäftsgebiet. Im Durchschnitt liegt folgender Energiemix unserem Stromverbrauch zugrunde:

- fossile Energieträger: 27,60 %
- Kernenergie: 7,1 %
- Erneuerbare Energieträger: 65,2 %

Neben Strom haben wir 2020 folgende Kraftstoffe bzw. Energie bezogen:
- Gas: 3.548.797 kWh
- Fernwärme: 3.645.129 kWh
>> Bezugsobjekte sind alle zentral abgerechneten Standorte der Sparkasse Hannover.

Im Rahmen unserer Mitarbeitermobilität sind darüber hinaus Kraftstoffe aus nicht erneuerbaren Quellen verbraucht worden. Da die Abrechnung nicht nach der Menge an getankten Litern sondern nach gefahrenen Kilometern erfolgt, liegen uns hierzu keine Angaben vor.

Außerdem haben wir an einem Standort eine Holzpelletheizung im Einsatz und haben im Dezember 2019 5,0 t Holzpellets zuzüglich einer Lieferung von 5,04 t im Juni 2020 gekauft.

Zurzeit haben wir in Hämelerwald und in Garbsen zwei Photovoltaikanlagen im Betrieb, von denen die letztgenannte Ende 2020 ans Netz gegangen ist. Die Anlage in Hämelerwald hat in 2020 1.444 kWh ins Stromnetz eingespeist.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

An dieser Stelle berichten wir über die Entwicklung des Stromverbrauchs als ein Beispiel der Veränderung des Energieverbrauchs. Seit 2016 konnten wir den Stromverbrauch sukzessive reduzieren. Die Entwicklung unseres Stromverbrauchs seit 2011 (in KWh) verdeutlicht dies:

2011: 12.849.737
2012: 12.426.298
2013: 11.336.077
2014: 9.352.000
2015: 9.152.447
2016: 10.343.422
2017: 9.559.015
2018: 8.833.681
2019: 8.245.281
2020: 8.114.399

Es ist uns aktuell keine differenzierte Darstellung möglich, welche Einsparungen aus Initiativen zur Energieeinsparung resultieren.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wir haben 2020 insgesamt 8.198 Kubikmeter Trinkwasser in unseren Standorten verbraucht. Das Leitungswasser der Region Hannover wird nach Aussage des Gesundheitsamtes der Region Hannover zum größten Teil aus dem Grundwasser, in geringen Mengen aus Quellwasser im Deister gewonnen. Zudem wird Wasser aus den Talsperren Söse und Grane im Harz für die Trinkwasserversorgung genutzt. Insgesamt 16 Versorgungsunternehmen sind in der Region Hannover für die Aufbereitung und Einspeisung des Wassers in das Leitungsnetz zuständig und versorgen uns an unseren Standorten mit Trinkwasser. Eine konkretere Aufschlüsselung der Wasserquellen liegt uns nicht vor.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Wir führen unseren gesamten Abfall der geregelten Entsorgung zu. Unterschiedliche Fachfirmen übernehmen dabei die fachgerechte Verwertung. Eine Information über die konkreten Entsorgungsverfahren erhalten wir dabei nicht.    

Die Entsorgung über PreZero im Jahr 2020 teilt sich auf in:

- Elektroschrott: 0,565 Tonnen
- gemischte Datenträger: 0,103 Tonnen
- gemischte Verpackungen: 0,53 Tonnen
- Papier/Akten Sparkasse Hannover: 125,291 Tonnen
- Papier/Akten FacilityServices Hannover GmbH: 15,103 Tonnen.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die Reduktion von CO2-Emissionen ist eine der großen Herausforderungen einer globalisierten Welt, um den Klimawandel zu stoppen und die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu beschränken.

Auch wir wollen unseren Beitrag dazu leisten. Unsere wichtigsten Emissionsquellen sehen wir in dem Verbrauch von Strom, der Erzeugung von Wärme und der Mobilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als ersten wichtigen Schritt haben wir dafür 2014 eine erste CO2-Bilanz erstellt, die sowohl unsere Verbräuche als auch die Mitarbeitermobilität einbezieht. Ebenfalls 2014 haben wir uns über den „Masterplan 100 % für den Klimaschutz“ der Region Hannover dazu verpflichtet, bis 2035 möglichst keine Treibhausgase mehr zu emittieren. Zusätzlich haben wir in 2020 beschlossen, ab 2021 CO2-neutral zu wirtschaften. Den wesentlichen Beitrag wird hierzu die Umstellung unseres Bezugs von Strom und Gas auf Ökostrom und Ökogas in 2021 leisten. Darüber hinaus verfolgen wir weiterhin die folgenden konkreten Maßnahmen:
Einen weiteren positiven Effekt bei der Reduzierung unserer Emissionen ist der diesjährigen Corona-Pandemie zuzuschreiben. Um Ansteckungsrisiken zu reduzieren, haben wir vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Arbeitsbereiche auch die Tätigkeit im Homeoffice zulassen, das dezentrale Arbeiten ermöglicht. Zuletzt 700 Kolleginnen und Kollegen konnten so den Weg zur Arbeit deutlich reduzieren und haben so Emissionen und Zeit eingespart.

Außerdem sanieren wir BeratungsCenter der Sparkasse Hannover nach neuesten energetischen Standards in Verbindung mit unserem Ziel, CO2-Emissionen und Kosten zu sparen. Im Jahr 2020 haben wir die Standorte Holzwiesen (057), Lindener Markt (011) und Garbsen-Mitte (235) umgebaut. Am letztgenannten Standort erfolgte der Bau einer Photovoltaikanlage und die Errichtung einer E-Ladesäule. Auf der Filiale Lindener Markt soll ebenfalls eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Folgende Ziele haben wir bereits erreicht:
Auf unserem Weg zur Klimaneutralität versuchen wir weiterhin den Anteil an erneuerbaren Energiequellen kontinuierlich auszubauen. Im Vergleich zu 2015 ließ sich der Anteil um 66 Prozent auf 65,2 Prozent erhöhen.

Die Emissionsdaten, Berechnungsgrundlage usw. finden sich in den Leistungsindikatoren zu Kriterium 13.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Für die Berechnung unserer CO2-Bilanz nutzen wir den “KlimAktiv CO2-Rechner für Unternehmen” der imug-Beratungsgesellschaft. Der Rechner berücksichtigt neben CO2 alle weiteren Treibhausgase des Kyoto-Protokolls 1. Zur besseren Vergleichbarkeit werden diese entsprechend ihres globalen Erwärmungspotenzials im Verhältnis zu CO2 in CO2-Äquivalente (CO2e) umgerechnet.

Gemäß den Berechnungen des CO2-Rechners haben wir 712,44 Tonnen CO2-Äquivalente als direkte Emissionen (Scope 1) verursacht. Hier fließen maßgeblich die direkten Emissionen unseres Fuhrparks ein.
 
Als biogene CO2-Emissionen haben wir 1,61 Tonnen CO2-Äquivalente verursacht.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Gemäß den Berechnungen des CO2-Rechners haben wir 2.831 Tonnen CO2-Äquivalente als indirekte Emissionen aus bereitgestellter Energie (Scope 2) verursacht.

Die Berechnung der CO2-Bilanz erfolgt über den von der imug-Beratungsgesellschaft angebotenen “KlimAktiv CO2-Rechner für Unternehmen”.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Gemäß den Berechnungen des CO2-Rechners haben wir 2.231 Tonnen CO2-Äquivalente als weitere indirekte Emissionen (Scope 3) verursacht. Hier fließen maßgeblich die Emissionen durch den Arbeitsweg unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.

Im Rahmen des Scope 3 haben wir keine biogenen CO2-Emissionen auszuweisen.
 
Die Berechnung der CO2-Bilanz erfolgt über den von der imug-Beratungsgesellschaft angebotenen “KlimAktiv CO2-Rechner für Unternehmen”.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die THG-Emissionen werden in diesem Umfang (Scope) seit 2015 erhoben. Da wir die Qualität der erhobenen Daten sukzessive verbessern und unsere Datenbasis kontinuierlich ausbauen, ist ein Vergleich der ermittelten Emissionen mit denen der Vorjahre nicht zielführend. Bei entsprechend größeren Projekten wird das Ausmaß der Emissionssenkung ermittelt (zuletzt bei der Sanierung unseres Hauptgebäudes am Raschplatz). Unser Ziel ist es, mit einer verbesserten Datenbasis eine generelle Vergleichbarkeit herbeizuführen.

Die Berechnung der CO2-Bilanz erfolgt über den von der imug-Beratungsgesellschaft angebotenen “KlimAktiv CO2-Rechner für Unternehmen”. Der Rechner berücksichtigt neben CO2 alle weiteren Treibhausgase des Kyoto-Protokolls 1. Zur besseren Vergleichbarkeit werden diese entsprechend ihres globalen Erwärmungspotenzials im Verhältnis zu CO2 in CO2-Äquivalente (CO2e) umgerechnet.