11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als Finanzdienstleister ohne physische Produktion hat der W&W-Konzern geringere Auswirkungen auf die Umwelt als ein produzierendes Unternehmen. Dennoch beschäftigt der Konzern im Innen- und Außendienst rund 13.000 Menschen, die Energie und Materialien verbrauchen und den Weg von und zur Arbeit mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Zudem benötigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diverse Betriebsmittel für ihre tägliche Arbeit, unter anderem Papier, IT-Produkte oder Nahrungsmittel. Da auch diese Aspekte Auswirkungen auf die Umwelt haben können, sehen wir in diesen Bereichen die größten Einflussmöglichkeiten. Bei der Beschaffung der genannten Betriebsmittel spielen außerdem gesellschaftliche Aspekte eine Rolle. Dazu gehören die Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette und die Einhaltung der Menschenrechte. Darauf geht das Kriterium „Menschenrechte“ ein. Der Umfang der genutzten Ressourcen wird in den nachfolgenden Kriterien erläutert.

Ergänzend zu den nachfolgenden Leistungsindikatoren erfolgt in diesem Punkt die Offenlegung des Flächenverbrauchs der Hauptnutzungsfläche der W&W an den zwei Hauptstandorten Ludwigsburg/Kornwestheim und Stuttgart. Dazu zählen unter anderem Büroflächen, Lager und Archive, Projekträume, Kantine und Rechenzentren sowie Sport- und Versammlungsräume. Darüber hinaus hat die W&W weitere Standorte, zum Beispiel in Karlsruhe, München und Bad Vilbel sowie weitere Außenstellen. Da es sich dabei jedoch um angemietete Flächen handelt, stehen der W&W keine Zahlen dazu zur Verfügung. Der Gestaltungsspielraum in Bezug auf Energieverbrauch ist dort zudem eher gering.

Die zwei Hauptstandorte Ludwigsburg/Kornwestheim und Stuttgart decken rund 87 Prozent der vorwiegend genutzten Flächen der W&W ab. Deshalb nehmen wir im Bericht nur auf die Standorte Ludwigsburg/Kornwestheim und Stuttgart Bezug. 2017 nutzte der W&W-Konzern in Ludwigsburg/Kornwestheim 65.545 mBürofläche, in Stuttgart waren es 47.351 m2.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Das Thema Ressourcenverbrauch und -beschaffung ist auch im Nachhaltigkeitsleitbild der W&W-Gruppe integriert. Wir wollen sparsam mit den natürlichen Ressourcen umgehen und streben danach, Umweltbelastungen zu vermeiden und zu vermindern. Wir nutzen Energie effizient, verbrauchen Wasser sparsam, verringern Schadstoffemissionen und Abwasser und vermeiden Abfall so weit wie möglich. Beim Einkauf achten wir auf umweltverträgliche Materialien und ziehen bei der Auswahl unserer Zulieferer und Lieferanten nebst ökonomischen auch soziale und ökologische Kriterien mit ein.

Reisemanagement

Bei der Umsetzung dieser Leitlinie spielen auch die Reiserichtlinien eine große Rolle, mit der wir die Treibhausgasemissionen verringern wollen. Demnach ist vor jeder Reise generell zu prüfen, ob statt der Reise auch alternative Kommunikationsformen wie etwa Telefon- und Videokonferenzen genutzt werden können. Bei Entfernungen unter 600 km einfache Wegstrecke darf das Flugzeug nur in begründeten Ausnahmefällen benutzt werden. Bei beruflichen Auswärtstätigkeiten sind grundsätzlich öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn zu benutzen, insbesondere bei Fahrten zum und vom Flughafen. Hierfür stellt der Konzern seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kostenlose VVS-Tickets zur Verfügung.

Für den Weg zwischen den beiden Standorten Stuttgart und Ludwigsburg/Kornwestheim können die W&W-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter einen Shuttle-Service nutzen, der mehrmals täglich von Stuttgart nach Ludwigsburg/Kornwestheim und wieder zurück fährt. Außerdem bietet der Konzern Vergünstigungen für die tägliche Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs mit dem DB-Jobticket und dem VVS-Firmenticket.

Im Jahr 2017 gab es erneut die Kooperation „bahn.corporate mit 100 % Ökostrom“ mit der Deutschen Bahn. Dabei soll der Primärenergieverbrauch gesenkt werden sowie CO2-Emissionen, Stickoxid-Emissionen und Feinstaub-Emissionen verringert werden.

Ein weiterer Bestandteil der Umweltleitlinie ist die Einhaltung der CO2-Richtlinien zur Reduktion des CO2-Ausstoßes der Dienstwagenflotte. Dort wird der Fokus auf Fahrzeuge mit einem geringen CO2-Ausstoß gelegt. Dienstfahrzeuge werden je nach CO2-Wert subventioniert oder sanktioniert. Im Bereich der Motivationsfahrzeuge wurde hierfür eine CO2­-Bonus­/Malus-­Regelung vereinbart. Die Referenzfahrzeuge, die den weitaus größeren Teil der Kfz­-Flotte ausmachen, werden nach Kostengesichtspunkten und vor allem nach dem Kriterium niedriger CO2­-Emissionswert ausgewählt. Die derzeitige Flotte umfasst auch vier Elektrofahrzeuge, die von den Mitarbeitern kurzfristig als Dienstfahrzeuge genutzt werden können. Der derzeitige CO2-Emissionswert der W&W-Kfz-Flotte liegt bei 120 g/km. Dieser Wert soll künftig weiter reduziert werden.

Umweltschutz in Bezug auf Neubau

Auch in anderen Bereichen des Konzerns wird Umweltschutz groß geschrieben. So etwa bei der W&W-Tochtergesellschaft Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS), die in der Bau- und Immobilienbranche in den Bereichen Städtebau, Wohnbau, Immobilienmanagement und Projektmanagement zu Hause ist.

Im Bereich städtebaulicher Dienstleistungen agiert die WHS als wichtiger Impulsgeber und kompetenter Unterstützer bei der zukunftsorientierten, nachhaltigen Erneuerung von Städten und Gemeinden. Hier sind insbesondere die Beratungsangebote zur energetischen Sanierung und zum Klimaschutz zu erwähnen.

Beim Wohn­- und Gewerbebau wird besonders hoher Wert auf technische Standards gelegt, um dem Aspekt der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Die Wüstenrot Haus­- und Städtebau beabsichtigt, auch weiterhin alle Projekte in der Entwicklung im Hinblick auf die Energieeffizienz nach Kriterien der neuesten EnEV-Richtlinien zu erstellen sowie auf eine nachhaltige und ökologische Bauweise zu achten. Im Bereich Immobilienmanagement bewirtschaftet die WHS sowohl die eigenen Wohn-­ und Gewerbeeinheiten sowie die Dritter mit einem ganzheitlichen Ansatz.

Im Geschäftsfeld Projektmanagement, dem vierten und jüngsten Standbein der Wüstenrot-Tochter, fungiert sie als vertrauensvoller Partner und unterstützt private und institutionelle Bauherren bei der Umsetzung ihrer Visionen. Dazu bietet sie ein breites Dienstleistungsangebot für eine werthaltige Bewirtschaftung und Verwaltung von Bestandsimmobilien. Ob Redevelopment, technische Due Diligence oder BIM Management – auf Nachhaltigkeit und Weitblick wird auch hier viel Wert gelegt.

Konzerngastronomie

Unsere Ware kaufen wir in vielen Teilen regional und saisonal bei hiesigen Lieferanten ein. Zudem wird konzernweit das Mineralwasser der Fa. Teinacher ausgeschenkt, welches das Prüfsiegel 2016 „Gesicherte Nachhaltigkeit“ trägt. Die Salat- und Desserttheke am Standort Ludwigsburg kühlen wir umweltfreundlich, indem chlorfreies Niederdruckkältemittel genutzt wird.

Den Reinigungsmittelverbrauch haben wir durch eine Schaum­-Reinigungstechnik und den dauerhaften Einsatz von Dosierstationen optimiert. Durch Zumischung von Luft zum Reinigungsmittel­-Wassergemisch wird weniger heißes Wasser sowie Reinigungsmittel verbraucht.

Ziele und Maßnahmen

Bereich

Ziel

Maßnahmen

Umsetzung

Energie

Reduzierung des Energieverbrauchs in Gebäuden

Erneuerung Lüftungsanlage Hochhaus Ludwigsburg im Jahr 2017. Reduzierung des Energieverbrauchs durch Einsatz frequenzgesteuerter Motoren.

Erneuerung Lüftungsanlage im Gebäude Rotebühlstraße 74, Stuttgart. Maßnahme wird durchgeführt und 2018 fertiggestellt. Reduzierung des Energieverbrauchs durch Einsatz frequenzgesteuerter Motoren.

Vollständig

 

 

 

Teilweise

 

Steigerung der Energieffizienz

Erneuerung der vorhandenen Umwälzpumpen durch um ein Vielfaches effizientere Pumpen mit elektronischer Drehzahlregelung. Fortlaufender Austausch durch effizientere Pumpen bei notwendigem Ersatz der bisherigen alten Umwälzpumpen.

Laufend

Green IT

Ausbau der Energieeinsparungen in der IT

 

Zentrale Ausschaltung der Computerstationen über Nacht.

Möglichkeit für Telefon- und Videokonferenzen werden ausgebaut. Einsparung von separaten Telefongeräten durch PC-gestützte Telefonie (Skype for Business).

Virtualisierung dezentraler Serversysteme, dadurch Verhinderung von Mehrkosten und Verbesserung der Energiebilanz steht, wo möglich, im Fokus.

Der Schwärzungsgrad beim Drucken wurde auf 75 % reduziert. Dadurch kann der Tonerverbrauch um 25 % reduziert werden.

Für 2018 ist die Auslieferung von neuen effizienten Notebooks im Außendienst geplant.

Teilweise

 

Teilweise

 

 

Teilweise

 

 

Vollständig

 

 

Geplant

 

Verbesserung der Energieeffizienz im Rechenzentrum Kornwestheim

Energieeffizientere Kälteanlagen und Umluftkühlgeräte.

Gleitende freie Kühlung ab einer Außentemperatur unter 12 C°.

Optimierte Aufstellung der IT Schränke und zusätzliche Einhausung der Schränke und des Kaltganges.

Optimierung der Rechenzentrum-Geografie.

Vollständig

 

Vollständig

 

Vollständig

Vollständig

Mobilität

 

CO2-­Regelung

 

Ständige Anpassung der CO2-Richtlinie an Gesetzesvorgaben.

Laufend

W&W-Campus

Ablösung von energetisch ineffektiven Gebäuden am Standort Ludwigsburg/Kornwestheim

Vollflächiger Einsatz von LED-Beleuchtung.

Vorrüstung der Parkhausdächer für Photovoltaikanlagen.

CO2-neutrale Wärmeerzeugung mit Holzhackschnitzeln.

Wärmetauscher der Klimaanlagen zur Wärmerückgewinnung.

Wärmepumpe für die Rückgewinnung der Abwärme des Rechenzentrums.

Energie- und kostensparendes Klimakonzept mit klassischer Klimaanlage und Betonkernaktivierung.

Teilweise

Teilweise

 

Teilweise

 

Teilweise

 

Teilweise

 

Teilweise

 

Effizientere Flächennutzung

Effizientere Flächennutzung durch räumliche und organisatorische Flexibilität.

Desksharingquote von 10 %.

Neue Konzernbetriebsvereinbarungen zur Telearbeit und zum fallweisen mobilen Arbeiten.

Teilweise

 

Teilweise

Vollständig

 

Verbesserung der Anbindung des W&W-Standorts Ludwigsburg/Kornwestheim an den ÖPNV in Ludwigsburg

Pilotprojekt W&W-Shuttle.

Kostenfreie E-Bike-Ladestationen im Campus.

Verhandlungen mit den Kommunen zur optimalen Anbindung des neuen Konzernstandorts spätestens ab 2023 an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Vollständig

Geplant  

 

Teilweise

 

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator G4-EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen. Link

Material

Menge/Stückzahl

2017

2016

Kopierpapier gesamt

35.590.000

40.743.000

Davon Weiß-TCS (FSC-Standard)

33.125.000

37.190.500

Davon Recycling-Papier (Blauer Engel)

2.465.000

3.552.500

Transaktionspapier (Papier f. Kundenbriefe)

51.861.100

40.917.800

Tintenpatronen Drucker (Außendienst)

4.093

3.282

Tonerkartuschen (Außendienst)

5.205

6.292

Toner von Lexmark-Druckern (Innendienst)

3.086

3.605

Toner, Entwickler und Tinte für Rollendruckverfahren

363

514

CD-Rohlinge

2.620

5.165


Mitte des Jahres 2017 wurde im Hochleistungsendlosdruck bzw. Rollendruckverfahren die Technologie der Drucksysteme von Lasersystem auf Tinte gewechselt. Dadurch konnte der Verbrauch von Toner, Entwickler und Tinte deutlich von 514 im Jahr 2016 auf 363 Stück im Jahr 2017 bzw. von rund 4.300 kg auf rund 2.700 kg reduziert werden. Aufgrund der Größe der Toner beim Rollendruckverfahren wird neben der Menge auch das Gewicht angegeben.

Der Verbrauch an Toner und Tintenpatronen im Innendienst sank von rund 3.600 auf rund 3.000 Stück. Dieser Rückgang erklärt sich durch die permanente Verkleinerung der Druckerflotte sowie durch Reduzierung des Schwärzungsgrads.

Leistungsindikator G4-EN3
Energieverbrauch innerhalb der Organisation. Link

In Stuttgart und Ludwigsburg/Kornwestheim,
In kWh

2017

Stromverbrauch

15.582.377

Brennstoffverbrauch: Erdgas (Heizung)
Heizöl (Heizung)

9.086.960
2.809.213

Diesel (Notstrom)

38.000

Fernwärme (Heizung)

64.308.400

Gesamt

91.824.950 

Anteil Rechenzentren

3.938.365

Anteil Gastronomie

2.103.022

Leistungsindikator G4-EN6
Verringerung des Energieverbrauchs. Link

Mit der Erneuerung der über Frequenzumformer angeschlossenen Motoren im Hochhaus Ludwigsburg ergibt sich eine rechnerische Reduzierung des Energieverbrauchs in Höhe von ca. 147.000 kWh p.a. (unter Annahme von durchschnittlichen Betriebszeiten an den Nutzungstagen).

Weitere Verringerungen des Energieverbrauchs können für das Jahr 2017 noch nicht angegeben werden. Da die Dienstleistungen im Facility Management im Berichtsjahr von der Firma Dussmann auf einen neuen Dienstleister übertragen wurden, ist eine Gegenüberstellung der Werte der letzten Jahre mit dem vergangenen Geschäftsjahr nicht möglich.

Leistungsindikator G4-EN8
Gesamtwasserentnahme nach Quellen. Link

Der Wasserverbrauch an den Standorten Stuttgart und Ludwigsburg/Kornwestheim betrug im Jahr 2017 rund 64.075 m³.

Leistungsindikator G4-EN23
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode. Link

Im Berichtsjahr 2017 beträgt das an den Hauptstandorten Stuttgart und Ludwigsburg/Kornwestheim entsorgte Gesamtabfallgewicht 801 Tonnen. Der Anteil an Deponie-Abfall beträgt 0 Tonnen.

Da die Abrechnungen erst im Februar erfolgen, wurden die Mengen aus den Monatsberichten des Betreibers und dessen Entsorgers abgefragt.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Als Finanzdienstleister bietet die W&W AG und ihre Tochtergesellschaften vor allem Dienstleistungen im Bereich Versicherung und Finanzen an. Die ökologischen Auswirkungen sind daher vor allem hinsichtlich der Wärmeerzeugung und der Dienstreisen und Arbeitswege der Mitarbeiter relevant. Der W&W-Konzern ist sich seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst. Deshalb möchte er Schadstoffemissionen verringern. Ziele und Maßnahmen finden sich unter den vorhergehenden Kapiteln.

Die stärkste auf die Gebäude bezogene Emission resultiert aus der Erzeugung von Heizwärme, also Heizöl, Erdgas und Fernwärme.

Für die Berechnung wurden folgende Bezugsgrößen herangezogen: Umweltbundesamt, Bund der Energieverbraucher, heizkostenrechner.eu, Lieferant, Betreiber, Kuchling - Taschenbuch der Physik, UK Government GHG Conversion Faktors for Company Reporting/2017/Waste disposal.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator G4-EN15
Direkte THG-Emissionen (Scope 1). Link

Hierunter werden sowohl direkte als auch indirekte Treibhausgas-Emissionen zusammengefasst. Unter der Emissions-Kategorie Scope 1 werden alle direkten Treibhausgas-Emissionen, wie z. B. Erdgas, angegeben. Unter Scope 2 fallen indirekte energiebezogene Treibhausgas-Emissionen wie Strom und Heizenergie. Der CO2-Ausstoß durch Benutzung der Deutschen Bahn oder des Fuhrparks wird unter Scope 3 gefasst. 

CO2-Ausstoß 
in kg
2017
Heizöl EL 786.580
Erdgas 1.999.131
Diesel 10.640
Strom 7.666.530
Fernwärme 7.717.008
CO2 gesamt 18.179.888
Anteil Rechenzentren 1.607.163
Anteil Gastronomie 628.632
Abfall 17.464
Benutzung Deutsche Bahn 26.288
Benutzung Fuhrpark 2.039.543

Leistungsindikator G4-EN16
Indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope 2). Link

Die Zahlen zu Scope 1,2 und 3 finden sich in der tabellarischen Übersicht unter G4-EN15.

Leistungsindikator G4-EN17
Weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3). Link

Die Zahlen zu Scope 1,2 und 3 finden sich in der tabellarischen Übersicht unter G4-EN15.

Leistungsindikator G4-EN19
Reduzierung der THG-Emissionen. Link

Eine Ersparnis der THG-Emissionen gab es im Jahr 2017 etwa durch die Kooperation „bahn.corporate mit 100 % Ökostrom“ mit der Deutschen Bahn. Im Berichtsjahr wurde durch die Bahnfahrt im Vergleich zum Pkw folgender Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet:

Die Zahlen stammen von der Deutschen Bahn und werden pro Kooperationsjahr angegeben. Die Reduzierung betrifft Scope 3 „weitere indirekte Emissionen“.

Weitere THG-Emissionsreduzierungen als direkte Folge von Initiativen zur Reduzierung von Emissionen können nicht angegeben werden. Im Jahr 2017 wurden die Dienstleistungen im Facility Management auf einen neuen Dienstleister übertragen. Aufgrund dieses Betreiberwechsels ist eine Gegenüberstellung der Werte der letzten Jahre mit dem vergangenen Geschäftsjahr nicht möglich.