11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die meistgenutzten natürlichen Ressourcen bei unserer Geschäftstätigkeit sind aufgrund der Events für unsere Kunden Strom und Trinkwasser. Für den Fahrtweg benötigen wir außerdem Kraftstoff. Neben Benzin und Diesel nutzen und fördern wir mittlerweile bei einem Teil unserer Fahrzeugflotte auch Strom (vgl. Leistungsindikator 12).

Der Umfang der Inanspruchnahme wird in "Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch" berichtet.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Zielsetzungen – für uns und für Kunden
 
Für unsere Kunden stellen wir das Change2Green-Konzept bereit. Durch dieses können Kunden zum Beispiel Tonnen an Müll bei Events einsparen. Wir planen, eine Messbarkeit einzuführen, sobald das Konzept eine breitere Umsetzung findet.
 
Für uns selbst und unsere Agentur intern liegt die Zielsetzung im konstanten Beobachten von Optimierungspotenzialen und im Anstoßen entsprechender Veränderungsprozesse – abteilungsübergreifend.
 
Aufgrund des hohen Remoteanteils bei der Arbeit auf Distanz ist eine flächendeckende Messbarkeit erschwert (sowohl auf Projektebene als auch auf eigener Teamebene).

Strategien, Maßnahmen und erreichte Ziele
 
Die Ressourcennutzung unserer Kunden können wir natürlich nicht gänzlich einsehen, geschweige denn beeinflussen. Dennoch können wir nachhaltige Lösungen durch unser Change2Green-Konzept proaktiv anbieten und damit auch einen gewissen Standard im Bereich Nachhaltigkeit vorleben. Außerdem können wir uns selbst und auch unseren Kunden Grenzen setzen, die wir gemeinsam formulieren, festlegen und dann auch nicht überschreiten. Das große Risiko hierbei stellt natürlich dar, dass Nachhaltigkeit aktuell meist schlicht und ergreifend teurer ist als eine „konventionelle“ Umsetzung. Die mangelnde Bereitschaft, Grenzen zu überschreiten ist zwar moralisch richtig, stellt aber nicht für jeden Kunden das passende Mindset dar – so kann es zu Gewissenskonflikten und im schlimmsten Fall zum Kundenverlust kommen.
 
Facility Management
 
Das Facility Management ist zuständig für die korrekte Mülltrennung, welche durch Informationsschilder an den Entsorgungsstellen im Haus und natürlich die örtlichen Vorgaben der Stadt Stuttgart festgelegt ist. Bei Events versuchen wir Müll zu vermeiden und wo doch welcher anfällt, ihn möglichst ordentlich zu trennen in Bio, Plastik, Rest-, und Papiermüll. Zur Müllvermeidung ist jeder einzelne Mitarbeitende angehalten und wir streben in Zukunft ein papierloses Büro an. Des Weiteren ist das Facility Management zuständig für ressourcenschonende Lösungen. Hier zu nennen sind vor allem die energiesparenden LED-Leuchtmittel in sämtlichen Gemeinschaftsräumen, aber auch das Kopierpapier, welches komplett auf Blauer-Engel-zertifiziertes Recyclingpapier umgestellt wurde.
 
Informationstechnik
 
Unsere informationstechnische Abteilung gibt ebenfalls fest implementierte Regelungen vor. Hier zu nennen wäre die Lösung, dass Faxe nicht mehr ausgedruckt werden, sondern direkt digitalisiert als Bild gespeichert und so Druckerpapier gespart wird. Außerdem erlaubt unser Druckersystem nicht, dass versehentlich große Mengen in Farbe ausgedruckt werden, da man den Druckauftrag nach der Bestätigung am PC noch einmal am Drucker selbst durch Eingabe eines Codes oder Auflegen eines personalisierten Chips aktivieren muss. In Kriterium 13 wird die Anpassung der IT im Hinblick auf die Reduzierung klimarelevanter Emissionen angesprochen. Diese sind gleichzeitig Bestandteil des Ressourcenmanagements der Agentur.
Beim Kauf neuer Produkte ist die Energieeffizienzklasse ein Kriterium bei der Kaufentscheidung für oder gegen ein Gerät.
 
Mobilität
 
Auch im Bereich Mobilität gibt es einerseits unsere Reiserichtlinien, bei dem Reisen mit der Bahn wenn möglich Flugreisen vorgezogen werden. Andererseits wird auch der Mitarbeiter-Fuhrpark umgestellt von Autos mit reinem Verbrennungsmotor hin zu Hybridfahrzeugen. Um die Nutzung der Hybridfunktion zu fördern, wurde eine betriebseigene Lademöglichkeit an unseren agenturinternen Parkplätzen implementiert.
 
Zudem: Die ressourcenrelevanten Ausführungen (vgl. Kriterium 13)
 
Weitere Risiken wurden im Geschäftsjahr 2021 nicht identifiziert.
 
→ UN-Nachhaltigkeitsziel 12: Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Durch unsere verschiedensten Tätigkeiten mit verschiedensten Kunden gibt es keine Regelmäßigkeit bei den eingesetzten Materialien. Daher kann hier keine realistische Aussage getroffen werden.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Der Stromverbrauch von follow red im Jahr 2021 lag bei 139.538 kWh. Hier eingerechnet ist der Verbrauch vor Ort in den Agenturräumlichkeiten, in unserem Lager und auch der Strom zum Laden der Elektroautos unseres Mitarbeiter-Fuhrparks. Im Bereich Kraftstoffe zum Betanken der Firmenflotte außer Strom liegt unser Verbrauch für das Jahr 2021 bei circa 7300 Litern Diesel und bei circa 4200 Litern Super95.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Zur Verringerung des Energieverbrauchs vgl. die Aussagen in den Kriterien 12 und 13. Eine Quantifizierung erfolgte im Berichtsjahr noch nicht.  

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wir entnehmen außer Trinkwasser kein Wasser, daher kann hier keine Aussage getroffen werden. Das Kriterium zählt für unseren Unternehmensbereich nicht.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Maßnahmen zur Abfallvermeidung werden in Kriterium 12 beschrieben. Eine Quantifizierung erfolgt nicht, da die angefallenen Abfälle verschiedener Mietparteien gemeinschaftlich entsorgt werden. 

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Emissionsquellen
 
Unsere größte Emissionsquelle sind eindeutig die Events für unsere Kunden. Hier liegt die Herausforderung darin, dass wir nur begrenzt Einfluss auf die Entscheidungen in puncto Nachhaltigkeit haben, da wir nur als Dienstleister beziehungsweise Berater tätig sind.
 
Zielsetzungen
 
Als Zielsetzung haben wir ins Auge gefasst, durch gezielte Kundenberatung entlang unseres Change2Green-Konzepts unsere Kunden im Bereich Event für nachhaltige Konzepte zu begeistern und damit einen Wandel in der Planung und Durchführung von Events in Richtung eines klimaneutralen Events zu bewegen (vgl. Kriterium 10).  
 
Konkrete Reduktionsziele wurden für die Agentur im Berichtsjahr noch nicht formuliert. Vgl. in diesem Zusammenhang auch die Ausführungen in Kriterium 3 zur Etablierung eines Zielsystems.
 
Emissionssparende Maßnahmen
 
Von unserer IT-Abteilung wurde bereits eine Vielzahl an emissionssparenden Maßnahmen ergriffen, auch wenn in der Vergangenheit keine explizite Zielformulierung erfolgte.
 
Software
 
Eine entscheidende Rolle für Sicherheit und Energiebedarf im Bereich IT spielt die Zusammenarbeit mit dem Software-Anbieter VMware: Durch die agenturweit genutzte Desktop-Virtualisierung (=Windows-Arbeitsoberfläche) halten sich Wartungsaufwand und Serverauslastung in einem ökonomisch und ökologisch vertretbaren Rahmen. Mit dieser virtualisierten Arbeitsoberfläche können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von follow red komfortabel und sicher mobil arbeiten. Der Systemzugriff erfolgt geregelt und passwortgeschützt. Das Firmennetzwerk ist mit einer Firewall geschützt, um Hacker- und Cyberangriffen vorzubeugen. Dank Mobile Device Management, also beispielsweise Verschlüsselung und regelmäßiger Remotelöschung von Daten, bleibt der Datenschutz im Verlustfall gesichert. follow red setzt bei der Nutzung seiner Softwaretools für den Arbeitsalltag auf Flexibilität, zum Beispiel Microsoft Teams. Wo sinnvoll, nutzen wir verstärkt Open Source Produkte – auch das reduziert Kosten. 
 
Hardware
 
Mit der Automatisierung regelmäßiger IT-Prozesse, beispielsweise Backups, reduzieren wir den Hardwarebedarf und halten die IT-Systemdimensionierung bedarfsgerecht. Materialeinsparungen ergeben sich auch durch den Einsatz sogenannter Thin Clients – also Computer und Programme, die weniger Hardware benötigen und dafür auf Server angewiesen sind. Die genutzte Hardware wählen wir nach Energie- und Gütesiegeln aus. Wo möglich, wird gebrauchte Hardware wiederverwendet. Hiermit reduzieren wir Verpackungsmüll und Elektroschrott, senken den Energieverbrauch, schöpfen die Lebensdauer von Geräten aus und reduzieren schlussendlich natürlich auch unsere Investitionskosten.
 
Datenspeicherung
 
Wir speichern unsere Daten strukturiert intern und sorgen dabei für eine Komprimierung und Deduplizierung. Damit werden Datenmengen und der Speicherbedarf reduziert, was sich auch in reduzierten Kosten niederschlägt. Daten werden nicht in einer Cloud gespeichert.
 
Stromsparmaßnahmen
 
Die Thin Clients fahren um 22:00 eines jeden Kalendertags automatisch herunter. Drucker schalten nach 5 nutzungsfreien Minuten in einen Deep-Standby-Modus, Monitore an Arbeitsplätzen und Laptops wechseln dank globaler Einstellung nach 15 Minuten in die Inaktivität und nicht benötigte Server schalten wir je nach Auslastung ab.
 
Aufgrund dessen, dass wir als Unternehmen nicht selbst produzieren, sondern unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer Events unterstützen, werden die THG-Emissionen in unserem Tätigkeitsfeld bislang nicht erfasst. Im kommenden Berichtszeitraum wird geprüft, ob eine zumindest partielle Erfassung im Bereich Scope 1 sinnvoll ist.
 
→ UN-Nachhaltigkeitsziel 7: Bezahlbare und saubere Energie
→ UN-Nachhaltigkeitsziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Vgl. Kriterium 13.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Vgl. Kriterium 13.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Vgl. Kriterium 13.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Vgl. Kriterium 13.