11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Im Vergleich zu einem produzierenden Unternehmen erfordert die Tätigkeit als Beratungsunternehmen kaum Ressourcen und hat daher vergleichsweise kaum Auswirkungen auf die Umwelt. Im Rahmen der Büroarbeit werden Strom, Wasser, Energie für den Betrieb der Heizung sowie Papier und Druckerpatronen bzw. Toner verbraucht. Quantitative Angaben dazu sind unter den Leistungsindikatoren 11-13 zu finden.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Innerhalb einer Risikoanalyse konnten wir festellen, dass die Risiken unserer Geschäftstätigkeit und unserer Geschäftsbeziehungen in Bezug auf die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen im Bereich Energieverbrauch, Abfall und Papierverbrauch angesiedelt sind. Daher setzen wir auf einen sparsamen Umgang mit diesen Ressourcen. 

Anfallende Abfälle werden getrennt, damit sie recycelt werden können.

Der Papierverbrauch wurde früh durch die Umstellung auf ein rein digitales Archiv sowie einen digitalen Order-to-Invoice-Prozess erheblich verringert. Schulungsmaterial wie Handouts und Folien werden, wenn möglich, nur in digitaler zur Verfügung gestellt werden. Seit 2017 konnten wir unseren Papierverbrauch um circa 28 Prozent senken, was einem Jahresschnitt von 7 Prozent weniger Papierverbrauch bedeutet. Unser Ziel von jährlich 5 Prozent konnte somit leicht übertroffen werden. Dies lässt sich jedoch auch dadurch erklären, dass aufgrund der Pandemiesituation unsere Beratung 2020 nicht durchgängig voll besetzt war. Im Zusammenspiel mit weiteren Faktoren, wie beispielsweise, dass Schulungsmaterial bei Schulungspartnern nicht in Papierform vorliegen musste, hat dies zur deutlichen Reduzierung des Papierverbrauchs beigetragen. 

Im Hinblick auf unsere extern bezogenen Energiedienstleistungen haben wir uns reinem Ökostrom zugewand. Sofern dieses erhältlich werden sollte, haben wir uns zum Ziel gesetzt, beim Heizen zukünftig auf grünes Gas umzustellen und damit unseren Beitrag zur Energiewende zu leisten. 

Weitere wesentliche negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme sind uns in diesem Zusammenhang aktuell nicht bekannt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.





Unser fortlaufendes Ziel ist, den Papierverbrauch durch die zunehmende Digitalisierung weiterhin um 5% pro Jahr zu senken. Der Papierverbrauch wird zum jeweiligen Jahresanfang für das Vorjahr ermittelt. Die verbrauchte Seitenanzahl wird durch den Drucker auf Basis der einzelnen Nutzerkonten der Verursacher angezeigt. 

Weitere Kennzahlen werden in diesem Zusammenhang aktuell nicht erhoben.
 

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.



Die Abnahme des Energieverbrauchs im Jahr 2020 für die Heizung ist sehr wahrscheinlich dadurch bedingt, dass zum einen unsere Reisetätigkeit dennoch nach- wie vor hoch war. Zum anderen hat ein Großteil unserer Berater aus dem HomeOffice gearbeitet, wobei unser Büro dennoch durchgängig besetzt war. 

Die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2021 lag zum Berichtszeitpunkt noch nicht vor. Im Winter 2021 entstand durch zusätzliches Lüften vermutlich ein höherer Energiebedarf für die Heizung als in den Wintern davor. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Verbrauch nach der Pandemie wieder gesenkt werden kann und dass wir den Energieverbrauch sowohl für Strom-, als auch für Heizung, wieder reduzieren können. 
 

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2021 lag zum Berichtszeitpunkt noch nicht vor. Im Winter 2021 entstand durch zusätzliches Lüften vermutlich ein höherer Energiebedarf für die Heizung als in den Wintern davor. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Verbrauch nach der Pandemie wieder gesenkt werden kann und dass wir den Energieverbrauch sowohl für Strom-, als auch für Heizung, wieder reduzieren können. 

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Die verbrauchte Wassermenge ist uns nicht bekannt, da diese in unserer Nebenkostenabrechnung für unsere Büroräume bisher nicht in Volumen angegeben wurde. Wir haben die Angabe in Volumen bei der Hausverwaltung beantragt und gehen davon aus, dass die Angaben im kommenden Berichtszeitraum hinzukommen können.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Bei uns erfolgt die Abfalltrennung nach Kompost, Papier, Kunststoff und Restmüll. Da in unserer Beratung nur haushaltsübliche Mengen Abfall anfallen und diese dem städtischen Abfallentsorgungssystem zugeführt werden, gibt es derzeit kein System, das eine genaue Aufschlüsselung der Abfälle und Recyclingverfahren ermöglicht.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Direkte Treibhausgas-Emissionen entstehen bei uns im Wesentlichen durch den Kraftstoffverbrauch des eigenen Fuhrparks und den Verbrauch von Heizenergie. Indirekte Emissionen entstehen durch zugekauften Strom sowie durch die erzeugten Emissionen aus Vorleistungen Dritter.  
 
In unserem Beratungsgeschäft sind Dienstfahrten erforderlich und unsere Kunden sind mitunter an abgelegenen Orten ansässig. Daher sollen Treibhausgas-Emissionen im Bereich Mobilität und Heizenergie durch entsprechendes Nutzerverhalten reduziert werden.

Die Sensibilität aller MitarbeiterInnen ist diesbezüglich hoch. Eine Möglichkeit CO2 einzusparen, wird bereits heute umgesetzt: bei Geschäftsreisen wird, soweit möglich, auf das Auto verzichtet und auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgegriffen. Auch wird, soweit möglich, auf Geschäftsreisen gänzlich verzichtet, wenn Kundentermine und Besprechungen grundsätzlicher Natur auch virtuell stattfinden können. 
 
Die CO2-Äquivalente werden erfasst. Siehe anhängende Tabelle im Scope 1 Leistungsindikator GRI SRS-305-1. 

Gemessen wurde der CO2-Ausstoß anhand gefahrener km unserer KFZ, die wir den Fahrtenbüchern entnommen haben, da sich die wahrhaftig verbrauchten Liter Benzin bzw. Diesel durch Tankbelege nicht mehr nachvollziehen ließen. Von 2022 an werden wir die verbrauchten Liter aus den Tankbelegen übernehmen und diese in Kopie aufbewahren, um ein noch präziseres Ergebnis bei der Ermittlung des CO2-Ausstoßes zu erzielen. 

Unsere Zielsetzung für das Jahr 2023 ist, den CO2-Ausstoß um mindestens 10% im Vergleich zum Vorjahr zu senken. Als Zeitpunkte der Berechnung werden hierbei der 31.01.2022 sowie der 31.01.2023 herangezogen. Bei der Berechnung wird, neben der gefahrenen Kilometer und verbrauchten Liter Kraftstoff, die Anzahl der im Zeitraum im Einsatz befindlichen KFZ und Mitarbeiter berücksichtigt. Bei Veränderungen werden Mittelwerte neu ermittelt und in Relation gesetzt, um transparente Vergleichbarkeit herzustellen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.




Die dargelegte Reduzierung dienstlicher Fahrten im Jahr 2021 lässt sich dadurch erklären, dass aufgrund der Pandemiesituation Vor-Ort-Termine vermehrt online stattfanden und unsere Beratungsprojekte in diesem Zeitraum weitestgehend von unserem Dienstsitz oder aus dem Homeoffice betreut wurden. 

Gemessen wurde der CO2-Ausstoß anhand gefahrener km unserer KFZ, die wir den Fahrtenbüchern entnommen haben, da sich die wahrhaftig verbrauchten Liter Benzin bzw. Diesel durch Tankbelege nicht mehr nachvollziehen ließen. Von 2022 an werden wir die verbrauchten Liter aus den Tankbelegen übernehmen und diese in Kopie aufbewahren, um ein noch präziseres Ergebnis bei der Ermittlung des CO2-Ausstoßes zu erzielen. 

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass, sollten Dienstfahrten per KFZ unvermeidbar sein, unsere Berater eine Geschwindigkeitsobergrenze von 120 km/h auf Autobahnen einhalten, um die verursachten Emissionen so gering wie möglich zu halten. 

Wesentliche weitere negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme sind uns nicht bekannt. Daher sehen wir derzeit keinen Bedarf, weitere Ziele festzulegen. 

Die für die Ermittlung des CO2-Ausstoßes basieren unsere Berechnungen, wie weiter oben beschrieben, bisher zum Teil auf Annahmen. Für die Berechnung des CO2-Ausstoßes je Kilometer wurden folgende Parameter zugrunde gelegt: 


Berechnung CO2-Ausstoß der mit Benzin betriebenen Fahrzeuge:

Durchschnittsverbrauch von 6,5l auf 100 km * 23,8 = 154,7 g CO2/km

Berechnung CO2-Ausstoß der mit Diesel betriebenen Fahrzeuge:

Durchschnittsverbrauch von 8l auf 100 km * 26,5 = 212 g CO2/km


Die jeweiligen Werte wurden sodann mit den jährlich gefahrenen Kilometern multipliziert, um den CO2-Ausstoß pro Jahr zu ermitteln. 


Quelle der verwendeten Durchschnitts-Werte zur Ermittlung der CO2-Emissionen:   Publikation: CO2-Emissionen im Verkehrsbereich Veröffentlicht: Wissenschaftliche Dienste - Deutscher Bundestag https://www.bundestag.de/resource/blob/660794/dfdee26b00e44b018b04a187f0c6843e/WD-8-056-19-pdf-data.pdf 3. Die Spiegel-Online Modellrechnung, S. 9., Absatz 1 (Author: Claus Hecking).

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Berechnungen zu indirekten THG-Emissionen (Scope 2) werden derzeit noch nicht erhoben, da uns die entsprechenden Daten durch die Gebäudeverwaltung auf dem notwendigen Detaillevel nicht vorlagen. Dies ist für den kommenden Berichtszeitraum geplant. 

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Dieser Leistungsindikator ist derzeit für unsere Gesellschaft nicht relevant. 

Berechnungen zu indirekten THG-Emissionen (Scope 3) wurden im Berichtszeitraum nicht erhoben, da wir keinerlei Vorprodukte beziehen. Unser Geschäftsbetrieb befasst sich nicht mit der Herstellung, Gewinnung, Verarbeitung oder dem Transport von eingekauften Gütern und Dienstleistungen. 

Die Reisen, die wir in Verkehrsmitteln getätigt haben, die nicht vom Unternehmen selbst besessen oder betrieben werden, wurden im Berichtszeitraum nicht betrachtet. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dies im kommenden Berichtszeitraum mit einfließen zu lassen. 

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Da wir die THG-Emissionen auf Basis des Jahres 2021 zum ersten Mal ermittelt haben, wurde eine Senkung der THG-Emissionen und deren Messbarkeit bislang nicht fokussiert. 

Wir planen von 2022 auf 2023 mindestens 10% CO2 einzusparen im Bereich der direkten Emissionen (Scope 1) einzusparen. Grund für die Wahl des Zeitraumes ist, dass wir für das Jahr 2022 die Anzahl verbrauchter Mengeneinheiten zum Stichtag 31.01.2023 ermittelt haben werden.

Dem derzeigen Stand entsprechen 10% der direkten CO2-Emissionen in etwa 1,3 Tonnen CO2, auf Basis des Berichtsjahres 2021, die wir im Jahre 2023 einsparen möchten.