11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Für die Bürostandorte in Hamburg und Kiel werden die üblichen Ressourcen wie Strom, Heizung, Wasser genutzt. Weitere Ressourcen sind Büroartikel wie Papier und technische Geräte wie Laptops für die Homeoffice Arbeit sowie mobile Endgeräte. Seit Kurzem werden die technischen Geräte geliehen statt gekauft und auf refurbed Produkte geachtet.

Beim Wasserverbrauch setzen wir auf das saubere Hamburger und Kieler Leitungswasser oder sprudeln die Mehrwegflaschen selbst mit Hilfe einer Kartusche. Beim Catering von Gremiumsmitgliedern wird konsequent auf nachhaltige Produkte geachtet, genauso wie die Anreise und Unterbringung der Gäste in zertifizierten Häusern. Das Gleiche gilt für die Maßnahmen im Kriterienkatalog des „Grünen Filmpass“, alle Gewerken müssen entsprechend der Kriterien ressourcensparend arbeiten, wobei die größten Hebel im Bereich Energie / Licht und bei Transport und Mobilität zu finden sind. Wir setzen in diesen Bereichen einen Schwerpunkt und beraten eindringlich, um die Emissionen zu senken.

Die oben beschriebenen natürlichen Ressourcen werden durch unsere Geschäftstätigkeit in folgender Rangfolge genutzt:

Reisen (km, Verbrauch, Kosten)
Heizung (Erdgas in kWh)
Strom (kWh)
Wasser (in ccm)
Beschaffung
Abfall

Konkrete Verbrauchsdaten zu Heizung, Strom und Wasser finden sich  – sofern vorhanden – in den entsprechenden Leistungsindikatoren. Weitere Kennzahlen werden für den nächsten Berichtszyklus aufzubauen sein.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Ressourcenmanagement im Sinne der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit gehört zum Schwerpunkt der Initiative „Grüner Filmpass“ und dem Unternehmen MOIN Filmförderung. Bei jeder Anschaffung von neuen Produkten wird auf besonders energiesparende Technik und Ausstattung geachtet. Die umfangreichen Maßnahmen zum „Grünen Filmpass“ umfassen den gesamten Workflow der Produktionskette vom Drehbuch /Treatment über die Produktionsphase bis zur Fertigstellung und Herausbringung der Produktion, ob Kurzfilm, Dokumentation, Spielfilm oder Serie. Auch Abspielförderungen für Kinos müssen diese ökologischen Anforderungen erfüllen.

Zur Erfassung der CO2-Emmissionen bei der Filmproduktion wollen wir bis Mitte 2022 eine relevante Datenbasis zusammenstellen und auf Grund derer Ziele zur Verringerung festlegen.

Gleiches gilt für die CO2-Erfassung an den Bürostandorten.

Im Jahr 2011 haben wir erstmalig unseren CO2-Fußabdruck durch die Firma nserve erfassen lassen. 2022 wollen wir für das Unternehmen erneut einen CO2-Fußabdruck erfassen lassen und unser Ziel des papierfreien Büros bis Ende 2022 überprüfen.

An den Bürostandorten der MOIN Filmförderung wird zur Regelung der Heizung die Anschaffung elektronisch steuerbarer Thermostate geprüft.
Zur besseren Kontrolle über die Reisetätigkeit in der Filmförderung soll im obligatorischen Dienstreiseantrag ggf. die Nutzung weniger nachhaltiger Verkehrsmittel extra begründet werden.

Zur Verringerung des CO2-Ausstoßes sind im „Grünen Filmpass“ folgende Maßnahmen geeignet:
- Ausstattung mit Dekomaterial und Kreislaufwirtschaft
- Transport und Mobilität mit umweltfreundlichen Antriebsarten wie CNG, Elektro und Wasserstoff
- Unterbringung und Hotel mit zertifizierten Häusern
- Produktionsbüro mit Green IT, Verbrauch, Konsum und Reisetätigkeit
- Licht und Energie mit energiesparenden Leuchtkörpern und Generatoren
- Catering mit saisonalen, regionalen Bioprodukten, Mehrwegprodukten  

Mit der Umstellung auf digitale Einreichung, elektronisches Vertragsmanagement, elektronische Vorlagen für den Aufsichtsrat sowie die verpflichtende Implementierung des "Grünen Filmpasses" wurden bereits wesentliche Ziele umgesetzt.
Der Weg zum papierlosen Büro erfordert eine sehr umfangreiche Umstellung der Ablagestruktur, die erst begonnen hat.
Der Arbeitsweg der Mitarbeiter*innen hat sich durch die Coronazeit wieder stärker auf das Auto verlagert. Hier könnte eine Incentivierung (Proficard?) evtl. nützen. Das wird durch eine Umfrage unter den Mitarbeiter*innen in den nächsten Monaten zu prüfen sein.

Die nahezu ausschließliche digitale Arbeitsweise an den Bürostandorten mit 100 % Ökostrom sowie zukünftige Innovationen für die Filmproduktion bergen das Risiko des größeren Stromverbrauchs/-bedarfs.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Umlage Reinigung am Standort Hamburg:
2019: 2.525,33€ Gebäudereinigung
2020: 2.197,61€ Gebäudereinigung  

Umlage Reinigung am Standort Kiel:
2020: 3.205,08€  

Angaben zum Gesamtgewicht oder Gesamtvolumen eingesetzter Materialien liegen der MOIN Filmförderung nicht vor, da es sich um eine Abrechnung per Umlage für die jeweiligen Büronutzungsflächen handelt.

Als Refurbed Hardware sind insgesamt als Leihgeräte 18 Notebooks, 1 PC und 20 Smartphones angeschafft worden.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Stromverbrauch am Standort Hamburg:
2019: 10.022,20 kWh + Umlage 312,03€
2020: 9.169,10 kWh + Umlage 312,03€  

Verbrauch Heizung (Erdgas) am Standort Hamburg:
2019: 50.574 kWh
2020: 44.753 kWh

Stromverbrauch am Standort Kiel:
12.2019 - 08.2020: 1.866 kWh
08.2020 – 08.2021: 2.317 kWh
100 Prozent Ökostrom aus regionaler Windkraft
Pro verbrauchter kWh fließen 0,6 Cent in Umweltprojekte wie »Blühende Bienenwiesen«
Geprüft vom TÜV Nord

Die Daten stammen aus den Abrechnungen der Hausverwaltungen bzw. den Einzelabrechnungen der Strom- und Erdgasanbieter.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Aus den uns vorliegenden Zahlen lassen sich keine direkten Verringerungen des Energieverbrauchs aufgrund von Energieeinsparmaßnahmen ableiten. Geringerer Strom- und Erdgasverbrauch in 2020 im Vergleich zu 2019 lässt eher auf eine Auswirkung durch das Homeoffice-Arbeiten aufgrund von Corona schließen.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Warmwasserverbrauch am Standort Hamburg:
2019: 3,7 ccm + Wasser/Sielgebühren 350,29€
2020: 2,6 ccm + Wasser/Sielgebühren 379,14€

Warmwasser am Standort Kiel über Stromkosten abgedeckt.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Müllentsorgungskosten am Standort Hamburg:
2019: 1.084,33 €
2020: 1.096,84 €  

Angaben zum Gesamtgewicht oder Gesamtvolumen der Abfallentsorgung liegen der MOIN Filmförderung nicht vor, da es sich um eine Abrechnung per Umlage für die jeweiligen Büronutzungsflächen handelt

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Eine letzte Erhebung von klimarelevanten Emissionen wurde im Jahr 2016 durch Ökoprofit durchgeführt mit abschließender Zertifizierung.
Die relevantesten Emissionsquellen der MOIN Filmförderung sind:  

- Arbeitswege und Dienstreisen der Mitarbeiter*innen
- Heizung und Strom der Büros 
- Wasser
- Papierverbrauch
- Abfall / Müll  

Arbeitswege und Dienstreisen:
Flugreisen werden wann immer möglich durch Bahnreisen ersetzt und bei Flügen die Emissionen kompensiert. Die Reisetätigkeit hat sich coronabedingt sehr reduziert. Die Etablierung von Videokonferenzen wird dauerhaft zu weniger Dienstreisen führen und so zur CO2-Ausstoß-Reduktion.

Heizung und Strom des Büros:
Dank  des vor einigen Jahren eingeführten Ökostroms sind die Emissionen reduziert. Konkrete und effektivste Maßnahme der MOIN Filmförderung ist die Nutzung von Ökostrom in den Bürohäusern in Hamburg und Kiel sowie bei den digitalen Providern. Des Weiteren wurde auf LED-Leuchten umgestellt. Die Spülmaschine wird im Ökoprogramm genutzt. Bei der Technik wird auf moderne, zT. auf dem technisch letzten Stand geleaste Computertechnik mit geringerem Strombedarf gesetzt.

Papierverbrauch und Müll:
Unser Ziel ist, bis 2023 auf „papierloses Büro“ umzustellen und Müllbehälter wurden bereits durch kleine Gefäße ersetzt und strikte Mülltrennung inkl. Kompostabfall seit 2020 umgesetzt.

Der „Grüne Filmpass“ ermittelt mit Hilfe der Green Consultants, die im Bereich der Produktionsphase verpflichtend sind, die relevanten Emissionen mit Hilfe des MOIN CO2-Rechners.

Die gesetzten Ziele wurden soweit umgesetzt.
Da dies unser erster DNK-Bericht ist und wir noch im Aufbau eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts sind existieren zu diesem Zeitpunkt noch keine quantitativ messbaren Ziele und es erfolgt entsprechend noch keine quantitative Zielprüfung. Auch haben wir die Ziele noch nicht im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse priorisiert. Dies werden wir auf Grundlage des DNK-Berichts für den nächsten Berichtszyklus erarbeiten.

Ein Vergleich und die Ermittlung von Reduktionen wird erst zum nächsten Berichtszeitraum möglich sein, da dann die in 2022 erstellte CO2-Bilanz und die in 2011 von der Firma nserve erstellte Bilanz gegenübergestellt werden können. Die Daten werden dabei durch die Firma Ökoprofit beschafft, aufbereitet und verglichen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

2011:
Scope 1 Emissionen am Standort Hamburg:
Firmenwagen: 144 kg CO2e - 0,3 %
Heizung: 10.213 kg CO2e - 20,9 %  

Scope 1 Emissionen machten 2011 21,2% der gesamten Emissionen der MOIN Filmförderung am Standort Hamburg aus.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

2011:
Scope 2 Emissionen am Standort Hamburg:
Strom: 7.771 kg CO2e - 15,9 %  

Scope 2 Emissionen machten 2011 15,9% der gesamten Emissionen der MOIN Filmförderung am Standort Hamburg aus.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

2011:
Scope 3 Emissionen am Standort Hamburg:
Anfahrt: 5.371 kg CO2e - 11,0 %
Print: 813 kg CO2e - 1,7 %
Flugreisen: 17.887 kg CO2e - 36,7 %
Bahn: 981 kg CO2e - 2,0 %
Automobil: 1.092 kg CO2e - 2,2 %
Taxi: 247 kg CO2e - 0,5 %
Hotel: 3.193 kg CO2e - 6,5 %
Catering "get together": 1.059 kg CO2e - 2,2 %  

Scope 3 Emissionen machten zusammen 2011 62,9% der gesamten Emissionen der MOIN Filmförderung am Standort Hamburg aus (Flugreisen mit dem größten Anteil!).

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Bisher hat kein Vergleich stattgefunden, der auf die Folgen von Initiativen zur Emissionssenkung abgezielt hat. Ein Vergleich und die Ermittlung von Reduktionen wird erst zum nächsten Berichtszeitraum möglich sein, da dann die in 2022 erstellte CO2-Bilanz und die in 2011 erstellte Bilanz (durch nserve) gegenübergestellt werden können. Die Daten werden dabei durch die Firma Ökoprofit beschafft, aufbereitet und verglichen.