11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Grundwasser ist die wichtigste Ressource für unser Trinkwasser. Der Schutz des Grundwassers hat deshalb für Hessenwasser höchste Priorität. Hierbei geht um die nachhaltige Sicherung des Grundwassers im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Übereinstimmendes Ziel der Wasserversorgung ist es, das Grundwasser so zu schützen, dass daraus Trinkwasser mit naturnahen, einfachen Verfahren gewonnen werden kann.

Der vorbeugende Gewässerschutz betrifft die Vermeidung des Eintrags von chemischen Substanzen in unsere Fließgewässer, denn von dort gelangen die Stoffe auch ins Grundwasser. In einem urban verdichteten Ballungsraum wie dem Rhein-Main-Gebiet ist der Schutz der Ressource Wasser schon seit jeher eine besondere Herausforderung. Viele Nutzungszwecke unseres Lebensraums konkurrieren mit den Ansprüchen an eine sichere und nachhaltige Wasserversorgung. Denn alle Substanzen, mit denen der Mensch umgeht, gelangen, auch in geringen Spuren, ins Wasser.

Neben dem von Hessenwasser selbst gewonnenem Grundwasser (22,6 Millionen Kubikmeter ohne Infiltration / 39,2 Millionen Kubikmeter infiltrationsgestützt), Quellwasser (4,3 Millionen Kubikmeter), Stollenwasser (3,6 Millionen Kubikmeter) und der Flusswasserentnahme aus dem Main (4,2 Millionen Kubikmeter) beziehen wir zusätzlich Trinkwasser von Dritten (44,3 Millionen Kubikmeter). Von Seiten des Wasserverbandes Hessisches Ried wird für die Eigengewinnung der Hessenwasser und für Bezugsmengen von Dritten Flusswasser aus dem Rhein (26,9 Millionen Kubikmeter) entnommen.

Eine weitere für unsere Geschäftstätigkeit wichtige Ressource ist Strom. Für unsere Anlagen zur Wassergewinnung und den Betrieb der Transportleitungen benötigen wir pro Jahr, abhängig vom Umfang der Eigengewinnung, durchschnittlich 60 Gigawattstunden Strom. Der Einsatz von Energie in der Wasserversorgung wird überwiegend für die Pumpen benötigt. Dabei handelt es sich beispielsweise um Brunnenpumpen, Netzpumpen zum Transport oder Pumpen in den Druckerhöhungsanlagen zur Überwindung geodätischer Höhenunterschiede. Im Berichtsjahr hat Hessenwasser bei einer Netzeinspeisung von knapp 70 Millionen Kubikmeter Trinkwasser aus den eigenen Gewinnungsanlagen 65 Gigawattstunden Strom genutzt.

Für das von uns bereitgestellte Wasser verringern wir stetig den Energieverbrauch. Hierbei haben wir im deutschen Vergleich einen unterdurchschnittlich niedrigen Wert an erzeugten CO2 pro Liter Trinkwasser von 0,136 g CO2 (Wert 2019: 0,183 g CO2*).

Das liegt an der hohen Energieeffizienz und unserem klimafreundlichen Strommix. Ab 2022 wird Hessenwasser 100 Prozent Ökostrom beziehen.


* CO2-Emissionen beziehen sich auf den Stromeinsatz für die Trinkwasserabgabe

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Zielsetzung & Maßnahmen

Es ist unser Ziel weiterhin den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser, insbesondere dem Wasserhaushalt im Hessischen Ried und im Stadtwald Frankfurt zu gewährleisten.

Um einen nachhaltigen Umgang mit Wasser sicherzustellen, bauen wir die Grundwasseranreicherung mit aufbereitetem Oberflächenwasser aus Rhein und Main aus und stellen auch gereinigtes Oberflächenwasser als Bewässerungswasser zur Verfügung. Die Grundwasseranreicherung in Eschollbrücken soll erweitert werden, wobei wir an den Grundwassermessstellen die ständige Überwachung der Grundwasserstände gewährleisten. Im Jahr 2020 waren 48 % unserer gesamten Wasserbeschaffung infiltrationsgestützt. Durch unser integriertes Wasserressourcen-Management können wir so eine klimaunabhängige Wasserversorgung gewährleisten.

Um unseren Energieverbrauch zu optimieren, betreiben wir unser eigenes Energiemanagementsystem (EnMS) nach der DIN EN ISO 50001 und verpflichten uns zur Verwirklichung energiepolitischer Ziele sowie zur Aufrechterhaltung und zur systematischen Verbesserung des EnMS und der energiebezogenen Leistung. Unser Energiemanagementsystem wird jährlich geprüft und im dreijährigen Turnus rezertifiziert. Ein weiteres Ziel von Hessenwasser ist den jährlichen spezifischen Energieeinsatzes pro m3 Trinkwasser (EnPI-Wert) zu reduzieren sowie den Gesamtenergieverbrauch und die CO2-Emissionen zu verringern. Aktuell verbrauchen wir 0,746 kWh Strom pro m3 Trinkwasser und konnten den Verbrauch zum Vorjahr um 0,5 Prozent reduzieren. Für die stetige Reduzierung erfassen und optimieren wir unseren Energieverbrauch in allen energierelevanten Vorgängen. Hessenwasser setzt bereits auf einen klimafreundlichen Strommix mit einem Anteil von 72,9 Prozent an erneuerbaren Energien und plant Anfang 2022 auf 100 Prozent Ökostrom umzustellen.

Im Jahr 2020 erzeugten wir insgesamt 521,5 MWh Strom durch unsere zwei Photovoltaikanlagen sowie durch eine Wasserkraftanlage. Wir planen den systematischen Ausbau unserer Eigenstromgewinnung durch Wasserkraft und PV-Anlagen. An unserem Standort in Dornheim stellen wir insgesamt acht Ladesäulen für Elektroautos und E-Bikes bereit.  

Status der Zielerreichung

Die Hessenwasser gibt für das Jahr 2020 ihre erste Erklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex ab. Für 2021 werden wir erneut über unsere Nachhaltigkeitsziele und entsprechend den Status der in dieser DNK-Erklärung berichteten Ziele darlegen und neben einer DNK-Erklärung zusätzlich einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen.  

Risiken

Die wesentlichen Risiken, welche sich im Rahmen der Geschäftstätigkeit der Hessenwasser ergeben stehen im direkten Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels. Durch zunehmende Trockenperioden könnten der Grundwasserbestand abnehmen was zu einer Minderung des nutzbaren Dargebots an Wasser in den Trinkwassereinzugsgebieten führen würde. Auch Hochwasser oder Starkregenereignisse stellen eine Gefahr für Entnahmebrunnen und Anlagen dar. Die Wasserqualität könnte zudem durch Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen oder deren Eintrag (z. B. durch Pestizide in der Landwirtschaft) in Grundwasser und Fließgewässer beeinträchtigt werden.

Um diesen Risiken zu begegnen und uns aktiv für den Gewässerschutz einzusetzen, haben wir eine Initiative zur Förderung des Ökolandbaus auf den Weg gebracht und beteiligen uns an der Ökomodellregion Südhessen.

Auch beim Bau von neuen Anlagen und Transportleitungen können Risiken für die Pflanzen- und Tierwelt entstehen. Deren Schutz wird daher schon in der Planung berücksichtigt. Beim Bau neuer Anlagen und Transportleitungen wird darauf geachtet Schutzgebiete zu umgehen und negative Auswirkungen auf Natur, Wasser und Bevölkerung zu vermeiden. Schon viele Jahre vor Baubeginn bewerten Sachverständige die möglichen Folgen der Baumaßnahme für Naturräume, Artenvorkommen, Böden und Gewässer. Es werden zudem mögliche Verfahren geprüft, um die negativen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Für den in Anspruch genommenen Raum stellen wir Ausgleichsflächen als Lebensraum für Tiere und Pflanzen bereit.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Bei Hessenwasser fallen keine Materialverbräuche in wesentlichem Umfang an. Wir berichten daher über die Aufschlüsselung der Herkunft der Wasserentnahme in Leistungsindikator GRI SRS-303-3.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Energieverbrauch Gewicht bzw. Volumen Einheit
Fernwärme 1.065,014 MWh
Gas 3.006,305 MWh
Diesel 1.862,299* MWh
Strom (davon 72,9 % erneuerbar) 65.205,253 MWh
Verkaufter Strom (eigene Energieerzeugung) 521,562 MWh

*Umrechnungsfaktor = 9,8 kWh/Liter (25.659 Liter)

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der Strombedarf je abgegebenem Kubikmeter Trinkwasser zwischen 2010 und 2020 konnte um mehr als 12 Prozent gesenkt werden. Unser jährliches Ziel ist es, den EnPI-Wert des Vorjahres zu unterschreiten. Für 2020 konnten wir den spezifischen Energieeinsatz mit 0,746 Kilowattstunden pro Kubikmeter auf gleichem Niveau halten.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Gewinnungsmenge nach Herkunft Volumen Einheit
Oberflächenwasser
Flusswasserentnahme 4.154.622
Grundwasser
Trinkwassergewinnung infiltrationsgestützt 39.189.021
Trinkwassergewinnung ohne Infiltration 22.565.406
Quellwasser    
Trinkwassergewinnung Quellwasser 4.320.204
Trinkwassergewinnung gesamt 69.711.696
 
Fremdbezug Trinkwasser Volumen
Gesamt 44.276.799
Gesamtmenge abzgl. Rückbezug 43.174.136
 
Einspeisung aus Bereichen mit Wasserstress Volumen
Bereich Nord gesamt 19.832.811

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Entsorgungsverfahren bei ungefährlichem Abfall Volumen Einheit
Recycling 415 t
Kompostierung 2.000 t
Müllverbrennung 747 t
Mülldeponie 2.000 t
Gesamtgewicht 5.162 t
Entsorgungsverfahren bei gefährlichem Abfall Volumen Einheit
Recycling 2 t
Müllverbrennung 8 t
Gesamtgewicht 10 t

Die Abfallentsorgungsmethode wurde durch die vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellten Informationen bestimmt.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die für Hessenwasser relevanteste Emissionsquelle ergibt sich aus dem Stromverbrauch, welcher für unsere Anlagen zur Wassergewinnung und den Betrieb der Transportleitungen benötigt wird. Deutlich geringere Emissionen entstehen durch Gebäudeheizung (Erdgas, Heizöl, Flüssiggas, Fernwärme) sowie Kraftstoffe des Fuhrparks. Hierbei arbeiten wir daran, die Energie so effizient wie möglich einzusetzen. Die Modernisierungen an den Anlagen, vor allem den Netz- und Brunnenpumpen, bieten das meiste Potenzial für eine höhere Energieeffizienz.

Zielsetzung & Maßnahmen

Hessenwasser hat im Berichtsjahr erstmalig den CO2-Ausstoß für das abgegebene Trinkwasser berechnet. Unser Ziel ist die jährliche Reduzierung des spezifischen Energieeinsatzes pro m3 Trinkwasser (EnPI-Wert) sowie die Verringerung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen. Hessenwasser hat im deutschen Vergleich bereits einen unterdurchschnittlich niedrigen Wert an erzeugtem CO2 pro Liter Trinkwasser Wert 2020: 0,136 g).  

Für die stetige Verringerung unserer CO2-Emmissionen erfassen und optimieren wir unseren Energieverbrauch für alle energierelevanten Vorgänge. In diesem Rahmen haben wir im Berichtsjahr erstmalig den CO2-Ausstoß für das abgegebene Trinkwasser berechnet. Hessenwasser setzt zudem bereits auf einen klimafreundlichen Strommix mit einem Anteil von 72,9 Prozent an erneuerbaren Energien. Unser Ziel ist es unternehmensweit Anfang 2022 auf Ökostrom umzustellen. Die hierfür notwendigen Verträge wurden bereits abgeschlossen.

Zusätzlich zu den strategischen Zielen wird Hessenwasser im weiteren Prozess der Strategieentwicklung quantitative, operative Ziele definieren und berichten. Eine Übersicht der operativen Maßnahmen ist in unserem Jahresbericht 2019 (S. 73-77) zu finden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Energieträger Menge Einheit Emissionsfaktor [kgCO2e] Emissionen 2020

Einheit
Heizöl / Diesel1 162.466 l 0,284 46.140,34 kg CO2e
Erdgas1 2.843.488 kWh 0,198 563.010,62 kg CO2e
Flüssiggas2 25.053 l 0,239 5.912,51 kg CO2e
Benzin1 29.226 l 2,3999 70.139,48 kg CO2e
GESAMT Scope 1   t   615,06 t CO2e



Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Energieträger Menge Einheit Emissionsfaktor Emissionen 2020

Einheit
Strom1 65.205.253 kWh 0,1448 kg CO2e/kWh 9.441.721,63 kg CO2e
Fernwärme2 1.065.014 kWh 0,14299 kg CO2e/kWh 152.286,35 kg CO2e
Gesamte indirekte energiebezogene Emissionen (Scope 2) 9.594,01 t CO2e


1 Hessenwasser hat für seinen Strommix die durch die drei Stromlieferanten (Entega, Mainova und ESWE) bereitgestellten Werten in Relation zu den jeweiligen Abnahmemengen den Emissionsfaktor für Strom eigens berechnet.
2 VfU-Kennzahlen 2018

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Pendlerverkehr Menge Emissionsfaktor Emissionen 2020
Indirekter
Straßenverkehr1
(Privat-PKW)
66.634 km 0,3186kg CO2e/kWh 21.230kg CO2e
Gesamte indirekte energiebezogene Emissionen (Scope 3) 21,23 t CO2e


VfU-Kennzahlen 2018

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Verringerung der CO2-Emissionen gehört zu einem der Unternehmensziele der Hessenwasser. Die CO2-Emissionen aus der Nutzung von elektrischem Strom liegen im Berichtsjahr 2020 bei 9.442 Tonnen (Vergleich 2019: 9.442 Tonnen). Je bereitgestelltem Liter Trinkwasser emittiert Hessenwasser 0,136 g CO2 (Vergleich 2019: 0,183 g CO2) – ein im deutschen Vergleich sehr niedriger Wert. Das liegt nicht nur an der hohen Energieeffizienz, sondern auch an unserem bereits klimafreundlichen Strommix. Die Wasserwerke Eschollbrücken und Pfungstadt betreiben wir mit 100 Prozent Ökostrom. Konkrete Maßnahmen, um im Betrieb Ressourcen zu sparen und die CO2-Emissionen zu senken, werden in den Kriterien 11 und 12 berichtet.