11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die Geschäftstätigkeit der ZECH Sicherheitstechnik bewegt sich überwiegend im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung und Serviceleistungen zur technischen Gebäudeausstattung. Relevante Ressourcen-verbräuche finden daher vor allem im Betrieb eigener Gebäude statt (Energie, Wasser, Abfall). Strom- und Gasverbräuche werden zentral erfasst. Der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix unseres Energieversorgers beträgt ca. 72,7%.

Das Unternehmen hat insgesamt eine geringe Fertigungstiefe, weil überwiegend mit vorgefertigten Komponenten und Produkten gearbeitet wird. Die Technologien, die ZECH Sicherheitstechnik verbaut und betreibt, tragen allerdings dazu bei, die Ressourcenverbräuche als auch die Emissionen der Kunden erheblich zu senken. Dies gilt bei Gebäuden aber auch bei Industrie- und Produktionsprozessen. Durch die Senkung von Betriebskosten und CO2-Emissionen ist der Hebel für die Verbesserung der Umweltbilanz erheblich.

ZECH Sicherheitstechnik nutzt eine große Fahrzeugflotte, deren Schadstoffemissionen ein erheblicher ökologischer Faktor im Betrieb sind. Für konkrete Verbrauchsdaten verweisen wir auf die Informationen bei den jeweiligen Leistungsindikatoren auf den folgenden Seiten.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Grundlage für die Verbesserung von Prozessen und des Verbrauchs von Ressourcen ist das Erfassen der entsprechenden Daten. ZECH Sicherheitstechnik ist derzeit dezentral aufgestellt, was ein systematisches Management erschwert.

Soweit es den eigenen Ressourcenverbrauch anbelangt, sollen Belastungen für die Umwelt weiter reduziert werden. Insbesondere die Verringerung der CO2 –Emissionen soll gerade im Fuhrparkbereich weiter vorangetrieben werden. Dabei wird bei der Erneuerung des Fuhrparks bewusst Wert auf sparsame und CO2–arme Fahrzeuge gelegt. Regelmäßig prüft ZECH Sicherheitstechnik, inwiefern eine Umstellung des Fuhrparks auf Fahrzeuge mit alternativen Antrieben nachhaltig sinnvoll ist.  

ZECH Sicherheitstechnik verfolgt insgesamt das Ziel, den Verbrauch eigener Ressourcen und den ihrer Kunden stetig zu verringern und dabei gleichzeitig Emissionen zu minimieren. Qualitatives Ziel ist es, durch innovative Technologie die Ressourceneffizienz auf allen Ebenen weiter zu verbessern.  

Da es einen Gesellschafterwechsel gab, werden  konkrete  Ziele erst für das neuen Jahr abgestimmt. Diese sollen im Zuge der künftigen Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet werden. Dabei werden auch mögliche Risiken in diesem Prozess betrachtet.

Der Schwerpunkt der Berichterstattung liegt augenblicklich auf den Verbrauchsdaten der Hauptniederlassungen des Unternehmens. Durch den Abrechnungszyklus der Energielieferanten für den Bereich Strom, Wärme und Wasser und die notwendigen Nebenkostenabrechnungen zur Erfassung der Daten erhält ZECH Sicherheitstechnik die Verbrauchsdaten eines Berichtszeitraumes frühestens zum Ende des Folgejahres. Daher können zu diesen Kriterien aktuell nur die Zahlen des Jahres 2019 vollständig zugrunde gelegt werden. Um eine Entwicklung darzustellen, werden in den folgenden Berichten die Jahreswerte im Vergleich gezeigt.  

Ein Risiko ergibt sich aus der Entsorgung gefährlicher Abfälle, die bei Servicetätigkeiten der ZECH Sicherheitstechnik anfallen. Wenn ein Ionisationsrauchmelder, welcher radioaktive Stoffe enthält, ersetzt wird, muss besonders auf eine ordnungsgemäße Entsorgung geachtet werden. Gleichzeitig bedeutet der Austausch eine erhebliche ökologische Verbesserung.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Aufgrund der geringen Fertigungstiefe des Unternehmens werden keine Rohstoffe und deren Mengen erfasst.

Der Papierverbrauch soll reduziert werden. Soweit noch Drucker genutzt werden, ist dort automatisch ein beidseitiger Druck hinterlegt. Es liegen noch keine Erfassungsdaten vor.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Der Energieverbrauch der Gebäudekomplexe der ZECH Sicherheitstechnik GmbH teilt sich in die Kategorien Strom und Wärme auf. Der Strom wird über separate Zähler erfasst, während die eingesetzte Wärmeenergie durch die jeweiligen Vermieter über die Nebenkosten abgerechnet werden. Die Gebäude und die Heizungstechnik sind unterschiedlich alt. Ebenso unterschiedlich ist die Beleuchtung der einzelnen Gebäude, die von Leuchtstoffröhren über Halogenleuchten bis zu LED-Beleuchtung reicht.

Der Stromverbrauch in den Verwaltungsgebäuden im Jahr 2019 betrug insgesamt hochgerechnet   661.803 kWh. Der Energieverbrauch für die Wärmeregulierung am Standort Neu-Isenburg betrug im Jahr 2019 342.391 kWh. Für das Jahr 2020 liegen noch keine Nebenkostenabrechnungen vor, deshalb kann dazu noch keine Aussage gemacht werden.

Energieträger 2019 in kWh
   
Strom 661.803
   
   
Wärmeregulierung 342.391
   
   
Energieverbrauch 1.004.194

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Da ZECH Sicherheitstechnik erst mit der Zeitreihe Energieverbrauch beginnt, können noch keine Angaben gemacht werden.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Da noch keine Nebenkostenabrechnungen für das Jahr 2020 vorliegen, kann dazu noch keine Aussage gemacht werden.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Der Abfallausstoß wird derzeit nicht zentral erfasst. Künftig soll die Menge des gefährlichen Abfalls jährlich erfasst werden.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die ZECH Sicherheitstechnik verursacht an ihren diversen sämtlich angemieteten Standorten an unterschiedlichen Stellen in der Wertschöpfungskette THG-Emissionen. Eine systematische Erfassung der CO2-Emissionen findet derzeit noch nicht statt. Die Geschäftsleitung berät derzeit über eine zentrale Erfassung der CO2-Emissionen der Betriebsstätten.

Die bestehende Car-Policy wurde mit Fokus auf CO2-arme Fahrzeuge konzipiert. Künftig soll eine Begrenzung der maximalen CO2-Werte für auswählbare Fahrzeuge festgelegt werden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der Fuhrpark der ZECH Sicherheitstechnik umfasst rund 270 Fahrzeuge. Diese hohe Zahl liegt in der Geschäfts- und Servicetätigkeit des Unternehmens begründet. Nach einer Hochrechnung haben alle Fahrzeuge im Geschäftsjahr 2020 ca. 544.903 Liter Diesel oder Benzin verbraucht. Das bedeutet einen CO2-Ausstoß von 1.567.531 kg.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Es liegen noch keine validen Berechnungen für die indirekten CO2-Emissionen (Scope 2) vor.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3) werden nicht erfasst.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Neben den Technologien und Dienstleistungen die ZECH Sicherheitstechnik einsetzt, welche zur Energieeffizienz und Ressourceneinsparung bei unseren Kunden führen, liegt der größte Hebel für die Reduzierung der eigenen THG-Emissionen darin, die Effizienz des Fuhrparks zu verbessern. Die Geschäftsführung plant dort neue Ansätze (siehe Kriterium 13 1. Absatz).