11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die haprotec GmbH strebt einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen an und ist sich der Endlichkeit dieser Ressourcen bewusst. Unsere Gebäude und internen Prozesse werden immer auch unter dem Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit bewertet und entworfen.

Energie und Wasser
Im Berichtsjahr 2020 wurden folgende Ressourcen benötigt:

Strom, 58.901 kWh
Gas, 72.616 kWh
Diesel, 84.048 kWh
Wasser, 175 m³

Flächen
Folgende Flächen wurden 2020 benötigt:

Gebäudegrundfläche, 1.200 m²
Hof- und Parkfläche, 1.600 m²
Grünfläche, 1.600 m²

Abfall
Abfälle werden im Detail nicht erfasst, ab dem Berichtsjahr 2021 werden durch einen neuen Entsorgungsbetrieb auch Mengen erfasst.
Wichtig zu erwähnen ist, dass Metallabfälle ausnahmslos ins Recycling zurückgeführt werden. Aluminium wird sortenrein recylet.
Alle übrigen anfallenden Abfallstoffe werden ordnungsgemäß entsorgt.

Emission
Durch die Tätigkeiten der haprotec GmbH werden kaum Emissionen verursacht. Geruchsbildung ist keine vorhanden, Lärmemission sind so gut wie nicht gegeben.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die haprotec GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt CO2 -neutral zu werden. Dieses Ziel beeinhaltet nicht nur den CO2 -neutralen Betrieb der Gebäude sondern auch der Mobilität. Dieses Ziel soll bis 2026 erreicht werden. Außerdem soll bis 2024 ein System zum Abfall-Monitoring eingeführt werden.

LED-Technologie
Um diese Ziele zu erreichen hat haprotec seine Beleuchtung im gesamten Gebäude auf LED-Technologie umgestellt. Durch diese Umstellung konnte der Strombedarf um ca. 16% reuziert werden.

Photovoltaik
Zusätzlich ist geplant eine Photovoltaikanlage auf dem Firmengebäude zu errichten um einen Großteil des eigenen Strombedards decken zu können.

Luft-Wärme-Pumpe
Im Zuge einer Erweiterung des Firmengebäudes ist ein neues Heizsystem geplant. Hierzu soll eine Luft-Wärme-Pumpe eingestzt werden, welche über weiteren selbst erzeugten Photovoltaik-Strom betrieben wird. Das neue Gebäude soll vollständig mit diesem System geheizt werden. Außerdem ist geplant die Luft-Wärme-Pumpe so zu dimensionieren, dass sie zusätzlich in der Lage ist das Bestandsgebäude, mit zu beheizen. Hierdurch würde die aktuell eingesetzte Gas-Heizung auf ein Minimum heruntergefahren und nur noch als sekundäre Heizquelle genutzt werden. Durch eine Gebäudeweite Betonkernaktivierung können niedrigen Vorlauftemperaturen gefahren werden und so Energie eingespart werden.

E-Mobilität
Zukzessive wird der Fuhrpark der haprotec, wo immer es möglich ist auf E-Mobilität umgestellt. Für die eigene Flotte, sowie die Fahrzeuge von Mitarbeitern und Kunden werden Ladesäulen bereitgestellt, welche ebenfalls primär mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage versorgt werden.
Gleichzeitig muss allerdings festgehalten werden, dass ein kompletter Umstieg auf Elektromobilität im Unternehmen nicht realisierbar ist. Fahrzeuge für Service-Einsätze und Vertriebsfahrten werden weitestgehend Verbrennermotoren bleiben. Hier setzt haprotec auf möglichst sparsame Diesel-Fahrzeuge.

Der größte Teil der Ziele wird durch die geplante Gebäudererweiterung 2023 erreicht werden. Viele der angesprochenen Ziele können vorab nicht effizient erreicht werden.

Gernerell sind die Risiken für Ressourcen und Umwelt durch unser Unternehmen gering. Durch unsere Geschäftstätigkeit werden keine unüblichen Emissionen verursacht. Es werden keine umweltgefährdenden Stoffe oder energieintensive Prozesse eingesetzt. Für die Produktion unserer Produkte sind wir auf Rohstoffe wie Aluminium und Stahl angewiesen, welche wiederum nur sehr energieintensiv hergestellt werden können. Hier setzten wir auf ein sortenreines Recyling.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator EFFAS E04-01
Gesamtgewicht des Abfalls. Link

Das Gesamtgewicht des Abfalls wird nicht ermittelt und kann deshalb nicht angegeben werden. Eine Erhebung des Gesamtgewichts des Abfalls, sowie eine detailiertere Betrachtung der einzelnen Abfallgruppen ist bis 2023 geplant.

Leistungsindikator EFFAS E05-01
Anteil des gesamten Abfalls, der recycelt wird. Link

Es können keine Angaben über die Recyclingquote gemacht werden, da diese nicht erhoben wird. Eine Erhebung der Quote ist bis 2023 geplant.

Leistungsindikator EFFAS E01-01
Gesamter Energieverbrauch. Link

2020 wurden 215,6 MWh Energie verbraucht. Diese teilen sich wie folgt auf:
Strom - 58,9 MWh
Gas - 72,6 MWh
Diesel - 84,1 MWh

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Primäre Ursachen für die Erzeugung von Treibhausgas-Emissionen bei der haprotec sind die Verbennung von Kraftstoffen, das Heizen mit Gas und der Zukauf von Strom.
2020 hat die ein unabhängiger Energieberater für die haprotec eine rechnerische Verursachung von 61 Tonnen CO2 emittiert. Hierfür wurde ein durchschnittlicher CO2-Ausstoß von 0,366 kgCO2 pro kWh elektrischer Energie angenommen (Strommix 2020). Die 61 Tonnen setzen sich zusammen aus:
Maßnahmen zur Reduzierung von CO2 wurden unter Kriterium 12. Ressourcenmanagement aufgezeigt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator EFFAS E02-01
Gesamte THG-Emissionen (Scope 1, 2, 3). Link

2020 betrugen dei messbaren CO2-Emissionen 61,0 t/a.

Scope 1: Kraftstoff
Hiervon beliefen sich 26,8 t/a auf den Fuhrpark in Form von Diesel-Kraftstoff.

Scope 2: Strom
Durch den Zukauf von Strom wurden 21,5 t/a CO2 emittiert (Basis: Strommix 2020 0,366kg CO2 pro kWh).

Scope 3: Heizen
Durch den Einsatz von Erdgas wurden 12,6 t/a CO2 emittiert.

Emissionen weiterer Trebhausgase sind nicht bekannt.