11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die von Help in Anspruch genommenen natürlichen Ressourcen wurden im Berichtsjahr 2019 erstmals teilweise für den Verwaltungsstandort in Bonn ermittelt. Den Ressourcenverbrauch durch die Büros/Verwaltungen an unseren internationalen Standorten haben wir noch nicht erheben können.  

Die wesentlichen Verbräuche entstanden in der Verwaltung durch Energieverbräuche (Heizen, Beleuchtung, IT) sowie durch die weltweiten Flüge der Beschäftigten.                                                     

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Help hat das Ziel, umweltverträglich und ressourcenschonend zu wirtschaften. Daher wurden in Vision und Mission zusätzlich Umweltziele aufgenommen.    

Weltweite Hilfsprojekte
In unserem Projektportfolio haben wir bereits in der Vergangenheit immer wieder Hilfsprojekte umgesetzt, die explizit den Schutz der Umwelt und den Klimaschutz zum Ziel hatten, wie den Bau von Solarbrunnen im Tschad.  

Unsere wesentlichen Wirkungen auf die Umwelt resultieren aus unseren weltweiten Hilfsprojekten. Unser Ziel ist es daher, dass die Hilfsprojekte in den Entwicklungsländern vor Ort zukünftig vermehrt positive Wirkungen auch für die Umwelt mit sich bringen. In der Ende 2019 begonnenen Entwicklung der Gesamtstrategie wurde das konkrete Ziel formuliert, bis 2025 bei 70 % der Projektmaßnahmen definierte Umweltstandards einzuhalten.  

Die hierzu geplanten Maßnahmen sind unter anderem: Des Weiteren ist geplant, in 2020 eine:n Umweltexpert:in einzustellen, insbesondere mit Know How zu Projekten zur nachhaltigen Landwirtschaft.  

Bereits umgesetzte Maßnahmen im Bereich Beschaffung
Unser „Procurement Manual“ enthält Richtlinien und Prinzipien für eine soziale und umweltfreundliche Beschaffung. Um negative Umweltwirkungen durch die Beschaffung zu minimieren, werden bei Beschaffungsentscheidungen neben finanziellen und sozialen Kriterien zunehmend auch Umweltkriterien beachtet. Umweltziele und Maßnahmen in der Verwaltung in Bonn
Auch in unserer Zentrale wollen wir ressourcenschonend arbeiten. Dafür haben wir bereits umgesetzt: Die Neuausrichtung der Gesamtstrategie sieht den Umweltschutz als Querschnittsthema. Geplant ist, ab 2020 eine Umwelt-Arbeitsgemeinschaft zu bilden. Auch wollen wir eine Umwelt-Beauftragte ernennen, mit der Zuständigkeit für Umwelt und Nachhaltigkeitsthemen.  

Die für das Jahr 2019 gesetzten Umweltziele sehen wir als erreicht an.

Wesentliche Risiken mit negativen Auswirkungen auf die Umwelt entstehen aufgrund der Vielzahl der Flüge durch die Beschäftigten, die klimaschädliche Treibhausgasemissionen verursachen. Dies wird aufgrund der weltweiten Arbeit als Hilfsorganisation sich nicht vermeiden lassen. Wo möglich und sinnvoll, nutzen wir Online-Meetings, um Flüge zu vermeiden. Kompensationsoptionen werden eruiert.



 

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Büropapier (Verwaltung in Bonn): rund 635 Kilogramm (erste noch nicht vollständige Erhebung)

Der genaue Anteil des Büropapiers mit Recyclinganteil konnte aufgrund der erstmaligen Erfassung noch nicht genau ermittelt werden.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Kraftstoffverbrauch aus nicht erneuerbaren Quellen (Verwaltung in Bonn)  

Flüge: Die Erfassung konnte nach eigenen Berechnungen nur in Flugstunden vorgenommen werden. Der genaue Kerosinverbrauch konnte nicht ermittelt werden.

Europa/Economy: rund 190 Stunden
Europa/Business: rund 2 Stunden
Transkontinental: rund 518 Stunden  

Dienstreisen (Verwaltung in Bonn): 385 Liter Benzin Help hat einen Dienstwagen (Benzin), der als Poolwagen genutzt wird. Ansonsten werden für Dienstfahrten häufig private PKWs (zumeist Benzin), seltener Mietwagen, verwendet. Mit privaten PKWs gefahrene KM werden über die Reisekostenabrechnung (Kilometerpauschale) erstattet. Der genaue Benzinverbrauch für Dienstfahrten lässt sich noch nicht ermitteln.  

Die Jahresabrechnungen der Versorger waren die Basis für die Ermittlung der Verbräuche für Heizen und Strom in der Verwaltung:

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Dieser Leistungsindikator wird noch nicht berichtet, da hierzu keine Daten vorliegen. Geplant ist, diese Daten mit Hilfe der ab 2021 geplanten eigenständigen Nachhaltigkeitsstrategie zu erheben.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wasserverbrauch (Verwaltung in Bonn): 267,6 Kubikmeter                                                    

Der Wasserverbrauch wird nicht pro Mieteinheit gemessen, sondern der Gesamtverbrauch des Gebäudes wird vom Vermieter auf die einzelnen Mieteinheiten umgelegt.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Abfall (Verwaltung in Bonn)  

Gelbe Tonne 3.151 Liter
Altpapier 9.453 Liter     
Restmüll 3.781 Liter
Gesamtgewicht ungefährlicher Abfall: 16.385 Liter  

Gefährliche Abfälle fielen nicht an. Der Müll wird getrennt und von den lokalen Abfallentsorgungsunternehmen fachgerecht entsorgt.  

Die Erfassung der Abfallmengen konnte aufgrund der vorliegenden Abrechnungen des Vermieters nur in Liter vorgenommen werden. Die Müllcontainer werden gemeinsam mit anderen Mietern genutzt. Bei der Berechnung wurde der Help-Anteil nach m² Mietfläche mit 23,87% angesetzt. Die Müllmengen wurden berechnet, indem wir das Volumen der für das Gesamtgebäude bereitgestellten Müllbehälter mit der Häufigkeit der Leerung multipliziert und dann auf den Help-Anteil der Gesamtquadratmeter des Gebäudes umgelegt haben.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die Ermittlung der Treibhausgasemissionen konnte aufgrund der erstmaligen Berichterstattung erst teilweise erfolgen. Die wichtigsten Emissionsquellen für unsere Verwaltung in Bonn resultieren aus den Energieverbräuchen der Verwaltung (Scope 2) und aus den Flügen unserer Beschäftigten zu den Einsatzorten in den Projektländern (Scope 3).  

Scope 1:  1,1 t CO2e direkte THG-­Emissionen
Scope 2:  15,25 t CO2e indirekte energiebezogene THG-Emissionen
Scope 3:  106,988 t CO2e sonstige indirekte THG-Emissionen

Bei unseren weltweiten Hilfsprojekten sehen wir große Herausforderungen bezüglich klimarelevanter Emissionen, da die Gegebenheiten den Schutz der Umwelt erschweren:   Die projektgebundenen Ziele, die zum Teil auch Umweltschutz zum Ziel hatten, haben wir erreicht.

Erläuterungen zu den Bezugsgrößen der Treibhausgasberechnungen finden sich in den Leistungsindikatoren zum Kriterium 13. Eine eigenständige Nachhaltigkeitsstrategie mit expliziten Umwelt- und Klimazielen wird ab 2021 erarbeitet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Scope 1:   1,1 t  CO2e direkte THG-­Emissionen

Kraftstoffverbrauch für Fuhrpark: 1.108 kg t CO2 (385 Liter Benzin für einen Poolwagen)
Berechnungsquelle: https://www.umweltpakt.bayern.de/energie_klima/fachwissen/217/berechnung-co2-emissionen

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Scope 2: 15,25 t CO2 indirekte energiebezogene THG-Emissionen  

Heizung/Fernwärme:  15.246,53 kg CO2 (für 55.746 kWh)
Berechnungsquelle: EcoCockpit Tool der Effizienz-Agentur NRW  

Strom:  Dieser wird zu 100 % als Ökostrom bezogen. Daher wird der THG-Ausstoß mit Null angesetzt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Scope 3:  106,988 t CO2

sonstige indirekte THG-Emissionen Flüge: 106,07 t CO2e
Europa/Economy rund 190 Stunden:     23,37 Tonnen CO2e
Europa/Business rund 2 Stunden:           0,34 Tonnen CO2e
Transkontinental: rund 518 Stunden:     82,36 Tonnen CO2e
Berechnungsquelle: CO2-Rechner der Umweltbundesamtes

Abfall: Umrechnungsdaten in CO2e noch nicht ermittelbar.  

Wasserverbrauch: 0,064 t CO2e (64,72 kg CO2e für 267,6 Kubikmeter Trinkwasser) Berechnungsquelle: EcoCockpit Tool der Effizienz-Agentur NRW         

Büropapier: 0,854 t CO2 (854,19 kg CO2e für rund 635 Kilogramm Papiereinsatz in der Verwaltung in Bonn). Bei der ersten, noch nicht vollständigen Erhebung konnte der genaue Anteil des Büropapiers mit Recyclinganteil noch nicht genau beziffert werden.
Berechnungsquelle: EcoCockpit Tool der Effizienz-Agentur NRW.
Annahme: Papier/Pappe gebleicht mit 80% Neufaseranteil

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Der für die Verwaltung in Bonn verbrauchte Strom wird zu 100 % als Ökostrom bezogen, wofür keine Treibhausgasemissionen angesetzt werden. Dadurch haben wir - im Vergleich zum Strommix Deutschland - für die in 2019 verbrauchten 16.930,22 kWh Strom insgesamt rund 7,9 Tonnen CO2e eingespart.
Berechnungsquelle: EcoCockpit Tool der Effizienz-Agentur NRW

Weitere Erhebungen zu diesem Leistungsindikator sind noch nicht erfolgt. Geplant ist, diese Daten mit Hilfe der ab 2021 geplanten eigenständigen Nachhaltigkeitsstrategie zu erheben.