11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Den mit Abstand größten Strombedarf benötigt das Rechenzentrum und weitere externe Server, die wir über Dienstleistungen oder Cloud-Computing in Anspruch nehmen. Als moderner IT-Dienstleister verwenden wir Büro- und Computerausstattungen sowie diverse weitere Hardware. Bei der Auswahl achten wir auf langlebige, modular aufgebaute Systeme mit niedrigem Energiebedarf.

Weiteren Strom- und Wärmebedarf benötigen wir mit der Nutzung der Räumlichkeiten (z. B. Heizung, Leuchtmittel, elektrische Anlagen, …) im Büro wie beim mobilen Arbeiten. Wir haben Räume in einem Bürocenter angemietet und nur bedingt Einfluss auf die technischen Optimierungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz des Gebäudes und dessen Nutzung. Das Bürocenter bezieht derzeit „grauen Strom“. Die einzelnen Mieter können keinen separaten Anbieter für „Grünstrom“ wählen.

Der Papierverbrauch ist bereits auf ein Minimum reduziert. Der Wasserverbrauch beschränkt sich auf Getränke, Reinigung und Nutzung der Sanitäranlagen. 

Batterien und Leuchtmittel werden dem Wertstoffhof zugeführt. Die im Büro üblichen Abfälle werden über das Bürocenter gesammelt und über den lokalen Dienstleister entsorgt.

Die Geschäftsreisen verursachen mit dem Einsatz fossiler Brennstoffe CO2-Emissionen. Sonderabfälle wie Batterien, Leuchtstoffmittel und leere Druckerpatronen werden dem Wertstoffhof zugeführt. Ausgemusterte Hardware geben wir einem qualifizierten IT-Recycling Unternehmen. Dieses prüft und führt gegebenenfalls eine sichere Datenvernichtung durch, recycelt, repariert und vermarktet die gebrauchten Geräte.

Ergänzende Informationen zu den wesentlich genutzten Ressourcen sowie unsere Maßnahmen zur Optimierung sind in den Leistungsindikatoren 11-12 beschrieben.

Mit zunehmender mobiler Arbeit dezentralisieren wir den Energiebedarf. Messungen zum Verbrauch werden dadurch erschwert. Auch haben wir nur bedingt Einfluss auf die Energiequellen beim Einsatz der Softwarelösungen bei unseren Kunden.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Das Rechenzentrum arbeitet mit 100 % Ökostrom. Die Niederlassungen sind in Bürocentern angesiedelt.  Hier beziehen wir „grauen“ Strom. Beim Cloud-Computing schaffen wir im ersten Schritt Transparenz in puncto Strombedarf sowie Stromquellen der diversen Anbieter und planen im Anschluss die weitere Vorgehensweise. Die Firmen-PKWs verfügen größtenteils über Dieselmotoren.

Grundsätzlich achten alle Mitarbeiter:innen auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Papier, Druckerpatronen, Strom, Wärme, Wasser und Lebensmittel. Den bereits geringen Bedarf an Papier stellen wir auf Natur- bzw. Recyclingpapier um. Mit der Einführung und Implementierung von nachhaltigen Themen in unsere Prozesse und Regeln arbeiten wir gemeinsam mit den Mitarbeitern:innen an neuen Ideen und Lösungsansätzen.

Für den überwiegenden Teil der Geschäftsreisen nutzen wir die Bahn. Wir sind mit der Umstellung auf E-Mobilität bei Firmenfahrzeugen gestartet und bieten unseren Mitarbeitern:innen ein Leasingangebot für E-Bikes. Unsere Büros liegen verkehrsgünstig für die Nutzung des ÖPNV direkt an einer U-Bahn-Station.

Die CO2-Emissionen konnten im Berichtsjahr reduziert werden, durch die zunehmende Umstellung auf E-Mobilität, die intensivere Nutzung digitaler Kommunikation zu und mit unseren Kunden sowie die geringe Anzahl an Geschäftsreisen und Fahrten der Mitarbeiter:innen zum und vom Büro.

Durch den bereits hohen Anteil an erneuerbaren Energien und sparsamen Ressourceneinsatz ergeben sich keine wesentlichen Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit bezogen auf den Einsatz natürlicher Ressourcen und Nutzung der Umwelt. 
Unser übergeordnetes Ziel ist, bis zum Jahr 2025 CO2-neutral zu arbeiten. Die Maßnahmen dazu sind zum Teil bereits umgesetzt. Weitere neue Maßnahmen sind gestartet (siehe oben und Kriterium 11) bzw. in Planung (siehe Leistungsindikatoren 11 und 12).

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Wir vertreiben Softwaredienstleistungen. Materialien für die Herstellung und Verpackung kommen nicht zum Einsatz. Nur mit dem Kauf von Hardware fallen bei uns Verpackungen an. Diese werden sortenrein über das Bürocenter entsorgt und dem Recycling zugeführt.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

a. Treibstoffverbrauch                                                                                       
davon Diesel                                                        2.172 l 
Bahnfahrten                                                         2.860 km

b. Treibstoffverbrauch erneuerbarer Quellen        0

c. Energieverbrauch
Strom Grau im Büro                                            5.526 kWh
Strom aus erneuerbare Quellen                        24.797 kWh
Heizung (Fernwärme)                                       18.150 kWh

d. Verkaufter Strom                                                 0

e. Gesamtverbrauch                                       70.272 kWh

f. Die Verbräuche wurden den jeweiligen Rechnungen entnommen.
Umrechnungsfaktoren BAFA, Stand 30.11.2020 und FIS Forschungsinformationssystem mit Bezug auf VDV-Statistik Stand 2009 (Diesel), Statistisches Bundesamt (grauer Strom),
Daten und Fakten zum Energieverbrauch des Schienenverkehrs (forschungsinformationssystem.de)
(Bahn), foerderal-erneuerbar.de (CO2 - Fernwärme).
 

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Eine Verringerung des Energieverbrauches kann noch nicht ermittelt werden. Dieser Erstbericht und die genannten Maßnahmen schaffen die Grundlage für die Basiswerte zum Energieverbrauch und Aussagen zu deren Reduzierung.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Der Wasserverbrauch beschränkt sich auf Getränke, Nutzung der Sanitäranlagen und Reinigung. Uns stehen keine konkreten Daten dazu zur Verfügung. Die Abrechnung erfolgt vom Bürocenter über eine Pauschale. Das Wasser wird vom regionalen Versorger bezogen.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Durch unsere Geschäftstätigkeit fallen im Vergleich zu produzierendem Gewerbe sehr wenig Abfall und keine gefährlichen Abfälle an. Wir erfassen die Abfallmengen nicht.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Direkte THG-Emissionen verursachen wir durch die Nutzung der Geschäftsfahrzeuge. (Scope1)

Indirekte THG-Emissionen entstehen bei unserer Geschäftstätigkeit durch den Zukauf „grauen“ Stroms und Fernwärme, die das Bürocenter bezieht. (Scope2).

Sonstige indirekte THG-Emissionen in der vor- bzw. nachgelagerten Wertschöpfungskette sind unser Strombedarf beim Cloud-Computing und mobilen Arbeiten, Übernachtungen bei Geschäftsreisen, den Wegstrecken der Mitarbeiter:innen zum und vom Büro, die Herstellung und der Transport der eingekauften Büro- und Computerausstattung sowie deren Wiedervermarktung, Recycling oder Entsorgung. Ebenso entstehen THG-Emissionen durch die Herstellung und den Transport der Firmenfahrzeuge sowie den Strombedarf der Rechenzentren und Cloud-Computing unserer Kunden und Lieferanten/Dienstleistern. (Scope3)

Wir haben bereits eine Vielzahl von Maßnahmen zur Reduzierung unserer Emissionen umgesetzt (siehe Kriterium 1). Wir starten mit der exakten Messung der Ergebnisse weiterer Maßnahmen mit diesem Erstbericht.

Unser CO2-Fußabdruck im Berichtsjahr lag bei 19,18 t. Die Berechnung erfolgte mit dem ecocockpit­Rechner der Effizienz­Agentur NRW zur CO2­-Bilanzierung von Unternehmen. 

Unsere Ziele zur Reduzierung der Emissionen sind: Wir werden den Mitarbeitern:innen und weiteren Stakeholdern die Zielsetzungen vorstellen. Gemeinsam erarbeiten wir messbare Zielformulierungen und u.U. weitere Maßnahmen, um die Zielerreichung sicherzustellen. Bereits beschlossene Maßnahmen und Timings sind im Leistungsindikator "Senkung der THG-Emissionen" beschrieben.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Mit der Nutzung der Firmen-PKW entstanden 6,75 t CO2.

Grundlage der Berechnungen sind die Mengenangaben in Rechnungen. Die Umrechnungen erfolgten mit dem ecocockpit Rechner der Effizienzagentur NRW.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Unseren Strombedarf beziehen wir aus erneuerbaren Energien und „grauen“ Strom. Der Anteil „grüner“ Strom beträgt im Berichtsjahr ca. 82 %. Mit der Nutzung des grauen Stroms verursachten wir 2,45 t CO2
Die Beheizung der Büroräume erfolgt mit Fernwärme. Wir verursachten damit im Berichtsjahr 4,96 t CO2.
Grundlage der Berechnungen sind die Mengenangaben in den Rechnungen. Die Berechnung erfolgte mit dem ecocockpit Rechner der Effizienz-Agentur NRW.

Der Strombedarf der Mitarbeiter:innen im Home-Office ist nur mit hohem administrativem Aufwand zu ermitteln. Diesen erfassen wir nicht.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Wohnorte der Beschäftigten liegen in einem Umkreis von 70 km. Die Anreise erfolgt per PKW, ÖPNV und dem Fahrrad. Einzelne Personen wechseln die Verkehrsmittel.

Um aussagekräftige Informationen über THG-Emissionen zu ermitteln, müssen wir das genutzte Transportmittel, die Kraftstoffart und den Verbrauch ermitteln. Auch der administrative Aufwand für die Ermittlung einzelner Scope 3 Emissionen steht in keinem Verhältnis zu dem Informationsgewinn und Möglichkeiten unserer Einflussnahme. Wir konzentrieren unsere Maßnahmen auf die Emittenten, auf die wir einen Zugriff haben.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Mit diversen Maßnahmen und stetigen Hinterfragen von Routinen werden wir den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen fördern. Beide Büros sollen auf Grünstrom umgestellt werden, wie auch die Home-Offices der Mitarbeiter:innen. Dies werden wir mit einem finanziellen Anreiz fördern und starten damit in 2021. Erste Firmen-PKWs sind bereits auf E-Antrieb umgestellt, weitere folgen. Des Weiteren bieten wir seit 2020 den Mitarbeiter:innen ein E-Bike im Leasing an. Eine exakte Messung der bisher umgesetzten Maßnahmen fand nicht statt. Mit dem Start der systematischen Dokumentation der Verbräuche und Ermittlung weiterer Kennzahlen zu unseren THG-Emissionen, können wir die Reduzierung der CO2-Emissionen vorantreiben und im Folgebericht die Ergebnisse und Zielerreichung messbar machen.

Wir bieten bereits flexible Arbeitszeiten sowie mobiles Arbeiten und bauen stetig die digitale Kommunikation, intern wie extern, weiter aus. Aktuell arbeiten wir an der individuellen Umsetzung des Konzeptes  "New Work" für applied technologies bezogen auf die Faktoren Zeit, Ort und Flexibilisierung von Prozessen, Strukturen, Denkmustern und Gewohnheiten sowie Teamarbeit.