11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als Dienstleistungsunternehmen ist die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen vorrangig durch unsere Projekt- und Reisetätigkeit geprägt.  

An natürlichen Ressourcen werden bei Ramboll vor allem Energieträger wie Strom, Erdgas, Fernwärme und Kraftstoffe (vorwiegend Diesel) eingesetzt. Diese Energie dient in erster Linie dem Betrieb der Büros. Neben Strom für den allgemeinen Betrieb werden vor allem Erdgas und Fernwärme zum Beheizen der Räumlichkeiten eingesetzt. An einigen Standorten erfolgt die Beheizung auch auf Basis von Strom. Diesel dient dem Betrieb der firmeneigenen Fahrzeuge, welche einigen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.  

Neben den Energiequellen wird Wasser an allen Bürostandorten genutzt, wobei sich die Nutzung auf den sanitären Bereich sowie die Küche eines jeden Büros beschränkt. Auch Abfälle fallen im Rahmen der betrieblichen Nutzung der Räumlichkeiten an. Es handelt sich dabei in erster Linie um Papier, Rest- und Biomüll, welcher im Rahmen der Bürotätigkeiten sowie im Küchen- und Sanitärbereich entstehen.

An regelmäßig anfallenden Materialien ist in erster Linie die Nutzung von Papier zu nennen. Neben der Verwendung im sanitären Bereich (Toilettenpapier, Handtücher), wird dieses vor allem im Büroalltag zum Ausdrucken von Dokumenten genutzt.  

An Emissionen sind in erster Linie Treibhausgasemissionen zu nennen, welche durch die betrieblichen Tätigkeiten der Ramboll-Mitarbeiter generiert werden. Diese werden detailliert in Abschnitt 12 erläutert.

Die für die Geschäftstätigkeiten von Ramboll in Deutschland wichtigste Ressource ist die elektrische Energie. Über alle Büros wurden im Jahr 2019 insgesamt 309.426 kWh elektrische Energie verbraucht.

Die zweitwichtigste Ressource ist die genutzte Wärme. Diese teilt sich, neben der bereits oben angegebenen Strommenge, auf den Verbrauch an Erdgas als Wärmeträger sowie Fernwärme auf. Da Ramboll an allen Standorten in Deutschland Mieter ist, ist es oftmals schwierig die genauen Verbrauchsdaten zu erhalten. Gesicherte Angaben zur verbrauchten Wärmeenergie sind somit nicht möglich. Basierend auf den vorliegenden Abrechnungen konnten allerdings Abschätzungen bzw. Hochrechnungen vorgenommen werden. Demzufolge wurden im Jahr 2019 über alle Büros etwa 76.200 kWh Erdgas verbraucht und 164.200 kWh an Fernwärme genutzt. Ramboll arbeitet intensiv daran, die Erhebungsmethodik zu verbessern und somit in Zukunft präzisere Daten berichten zu können.  

Als wichtigstes Verbrauchsmaterial wurde Papier identifiziert. Im Jahr 2019 wurden über alle Büros insgesamt 412.750 Blatt Papier verbraucht, was unter Berücksichtigung der jeweiligen Größen und Grammaturen einer Masse von 2,31 Tonnen entspricht.  

Bezüglich der Mengen an verbrauchtem Wasser und angefallenem Abfall liegen aus den oben genannten Gründen keine verlässlichen Informationen vor. Ramboll arbeitet intensiv daran, die Erhebungsmethodik zu verbessern und somit in Zukunft präzisere Daten berichten zu können.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Rambolls Ziele in Deutschland in Bezug auf die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen orientieren sich an der globalen Nachhaltigkeitsstrategie. Im kommenden Jahr soll dazu Ramboll Deutschland in das globale HSEQ-Managementsystem der Ramboll Gruppe integriert werden. Im Zuge dessen sollen folgende Ziele und Maßnahmen umgesetzt werden:  
Die Umsetzung der Maßnahmen wird in 2020/2021 initiiert. Erste Ergebnisse in Bezug auf die Zielerreichung werden im kommenden Jahr erwartet und bewertet.

Als Dienstleistungsunternehmen ist die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen vorrangig durch unsere Projekt- und Reisetätigkeit geprägt. Die daraus resultierenden wesentlichen Umwelteinflüsse umfassen im wesentlichen Treibhausgasemissionen durch Flugreisen. Weiterhin ergibt sich ein Umwelteinfluss durch den Verbrauch von Papier an unseren Bürostandorten. Sowohl Treibhausgasemissionen als auch die Papierverbräuche werden jährlich erhoben und dokumentiert, um daraus entsprechende Reduktionsmaßnahmen zu identifizieren.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Derzeit wird bzgl. Materialeinsatz lediglich der Papierverbrauch erfasst. Dieser ist in der unten dargestellten Tabelle aufgeführt. Wir entwickeln unser Datenmanagementsystem, um weitere Verbräuche in unseren Büros im Jahr 2020, um ab 2021 über Daten zu berichten.

Ressourceneinsatz nach Materialtyp  
     
Ressource Menge Einheit
Papier 412.750 Blatt A4
Abfall Derzeit keine Angaben -
Wasser Derzeit keine Angaben -

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Wir verbrauchen Energie in unseren eigenen Büros und Betrieben. Wir können unsere negativen Auswirkungen auf das Klima reduzieren indem wir grüne Energie einkaufen, unseren Energieverbrauch reduzieren, unsere Energieeffizienz verbessern und unsere Energieintensität vermindern. Der Energieverbrauch durch Strom, Kühlung und Heizung entsprach 7.168 Tonnen COâ‚‚ im Jahr 2019 (2018: 6.197). Dies entspricht einer Reduzierung von 0,46 Tonnen pro Mitarbeiter im Jahr 2018 auf 0,41 im Jahr 2019.
Im Laufe des Jahres wurde die Energieeffizienz in mehreren Büros verbessert in dem wir die Nutzung von Büroflächen optimiert haben. 

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Wir verbrauchen Energie in unseren eigenen Büros und Betrieben. Wir können unsere negativen Auswirkungen auf das Klima reduzieren indem wir grüne Energie einkaufen, unseren Energieverbrauch reduzieren, unsere Energieeffizienz verbessern und unsere Energieintensität vermindern. Der Energieverbrauch durch Strom, Kühlung und Heizung entsprach 7.168 Tonnen COâ‚‚ im Jahr 2019 (2018: 6.197). Dies entspricht einer Reduzierung von 0,46 Tonnen pro Mitarbeiter im Jahr 2018 auf 0,41 im Jahr 2019.
Im Laufe des Jahres wurde die Energieeffizienz in mehreren Büros verbessert in dem wir die Nutzung von Büroflächen optimiert haben. 

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wir verbrauchen Wasser in unseren eigenen Büros und Betrieben. Wir arbeiten daran, unseren 
Wasserverbrauch zu reduzieren, indem wir sparsamer mit Wasser umgehen und Möglichkeiten der Wiederverwendung prüfen. Ramboll hat sich zum Ziel gesetzt, den Wasserverbrauch in den eigenen Büros und Betriebsstätten um 15 Prozent pro Mitarbeiter bis 2025 zu reduzieren und den Anteil an Sekundärwasser und Regenwasser zu erhöhen, dort wo dies aus gebäudetechnischen und nutzungsbedingten Möglichkeiten realisierbar ist. Derzeit wird der Wasserverbrauch nicht erfasst.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Wir arbeiten an der Reduzierung unserer Abfälle und Abwässer in unseren
eigenen Büros, beispielsweise durch ein verbessertes Abfallmanagement oder die Nutzung von reziklierten oder wiederverwendbaren Verpackungsmaterialien. Auch vermeiden wir die Nutzung gefährlicher Stoffe und Materialien durch die Auswahl umweltfreundlicher Alternativen, um so auch den Anteil problematischer Abfälle zur reduzieren. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das gesamte Abfallaufkommen pro Mitarbeiter bis 2025 um 15 Prozent zu reduzieren. Eine Quantifizierung des Abfallaufkommens wird derzeit nicht erfasst.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Im Rahmen seiner Klimastrategie erfasst Ramboll die weltweiten Emissionen, welche durch die betrieblichen Tätigkeiten des Unternehmens generiert werden. Dabei werden folgende, im GHG Protocol definierte, Emissionsquellen betrachtet:  
Während die Erhebung der Emissionen grundsätzlich auf globaler Ebene erfolgte und auf die einzelnen Länder verteilt (hier: Deutschland) betrachtet werden konnte, wurden als weitere Scope 3 Emissionen die tägliche Anreise der Mitarbeiter zum Arbeitsplatz (Pendlerverhalten) sowie der Papierverbrauch ausschließlich für Deutschland berechnet.   Die mit Abstand größte Emissionsquelle für ein Beratungsunternehmen, wie Ramboll, sind die Flugreisen. Für das Jahr 2019 wurden dafür 768 t CO2 identifiziert. Zusammen mit den ebenfalls erfassten Bahnreisen ergibt sich eine gesamte Emissionsmenge in Höhe von 782 t CO2. Mit weitem Abstand dahinter folgt das Pendlerverhalten der Mitarbeitenden, wodurch im Jahr 2019 insgesamt 271 t CO2eq errechnet wurden. Es folgen die Firmenfahrzeuge (102 t CO2), der Stromverbrauch (101 t CO2), die genutzte Fernwärme (32 t CO2eq), der Erdgasverbrauch (14 t CO2) und der Papierverbrauch (2 t CO2eq). Es gilt zu beachten, dass für die im Rahmen der globalen Betrachtung für den Standort Deutschland ermittelten Emissionen ausschließlich das Treibhausgas CO2 betrachtet wurde, während bei den speziell für Deutschland ermittelten Emissionen die 6 wichtigsten Treibhausgase (CO2, CH4, N2O, SF6, HFCs, PFCs) miteinbezogen und als CO2eq angegeben wurden. Da für die betrieblichen Tätigkeiten von Ramboll nahezu ausschließlich CO2 von Relevanz ist, sind diese Ergebnisse dennoch vergleichbar.

Ramboll hat sich auf globaler Ebene das Ziel gesetzt, die unternehmerischen Emissionen ausgehend vom Basisjahr 2016 bis einschließlich des Jahres 2020 um insgesamt 20% zu reduzieren. Der Standort Deutschland ist darin eingeschlossen.

Ramboll hat im Jahr 2016 damit begonnen seine Emissionen kontinuierlich zu überwachen und auf ihre Reduzierung hinzuarbeiten, um eine Basis dafür zu schaffen den eigenen Beitrag zum Klimawandel zu begrenzen. Die Umweltpolitik, das Managementsystem und das Umweltprogramm von Ramboll sind auf die Umweltmanagementnorm EN ISO 14001 abgestimmt. Wie in der Umweltpolitik festgelegt, werden international anerkannte Umweltprinzipien berücksichtigt, wie sie in der Erklärung von Rio festgelegt sind, einschließlich der Anwendung eines vorsorgenden Ansatzes. Durch Investitionen in bessere Videokonferenzausstattungen ist Ramboll darum bemüht, die Reisetätigkeiten und somit die größte Emissionsquelle kontinuierlich zu reduzieren. Des Weiteren ist Ramboll bestrebt, die Stromversorgung nach und nach auf Ökostrom umzustellen. Zudem unterstützt Ramboll auf globaler Ebene die Nutzung umweltschonenderer Firmenfahrzeuge, wie Elektro- und Hybridfahrzeuge.

Aufgrund wichtiger organisatorischer Entwicklungen im Vergleich zum Basisjahr 2016 ist sich Ramboll bewusst, dass das gesetzte Emissionsziel einer 20-prozentigen Reduzierung der Emissionen bis 2020 schwer zu erreichen sein wird. Der Ausbruch von COVID-19 Anfang 2020 und die damit einhergehende, signifikante Reduzierung der Reisetätigkeiten könnte sich dabei allerdings positiv auf die Emissionsbilanz im Jahr 2020 auswirken.

Als Basisjahr für die Berechnung der unternehmensweit generierten Emissionen wurde das Jahr 2016 festgelegt. Die Methodik der Berechnung basiert auf dem GHG Protocol – A Corporate Accounting and Reporting Standard. Emissionsfaktoren wurden aus verschiedenen Quellen bezogen (z.B. Defra Guidelines, GaBi), wobei darauf geachtet wurde Faktoren aus anerkannten Quellen zu verwenden. Für die Zukunft ist es geplant, die Ergebnisse an die Science Based Target Initiative zu berichten und sich damit zu wissenschaftlich fundierten Klimazielen zu bekennen. Dies wird im Anschluss an den aktuellen Betrachtungszeitraum von 2016 – 2020 erfolgen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Unsere direkten THG-Emissionen (Scope 1) beliefen sich in 2019 auf Corporate-Level auf 2.653 Tonnen CO2.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Unsere indirekten energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2) beliefen sich in 2019 auf Corporate-Level auf 7.045 Tonnen CO2.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Unsere sonstigen indirekten THG-Emissionen (Scope 3) beliefen sich in 2019 auf Corporate-Level auf 30.626 Tonnen CO2.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Der Trend bei den Geschäftsreisen wirkst sich negativ auf die COâ‚‚-Bilanz unseres Unternehmens aus. Ein hohes Maß an interner Reisetätigkeit steht im Zusammenhang mit der Einführung von einer Matrixorganisation, einer Business Support-Organisation und größeren Akquisitionsbemühungen im Jahr 2019. Die COâ‚‚-Emissionen aus Geschäftsreisen stiegen im Jahr 2019 auf 29.378 Tonnen (2018: 21.630), das entspricht 1,67 Tonnen pro FTE von 1,62 Tonnen im Jahr 2018. Diese ist hauptsächlich auf einen Anstieg der Flug Reisen, insbesondere in Nordamerika, als Folge unserer zunehmenden Internationalisierung zurück zuführen. Wir ermutigen unsere Mitarbeiter auf der ganzen Welt dazu an, ihr Geschäftsreiseverhalten entsprechend zu ändern, und gehen den Reisezwecken nach, um neue Aufwärtstrends bei unseren internen Reisen abzuschwächen. Im gesamten Konzern setzen wir die Umstellung der Fahrzeugflotte Flotte auf Hybrid- und Elektrofahrzeuge fort.