11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als reines Dienstleistungsunternehmen beschränkt sich unsere Nutzung natürlicher Ressourcen im Wesentlichen auf den Verbrauch von Dieselkraftstoff für den Kundendienst sowie die übliche Strom- und Wassermenge des täglichen Bedarfs in einem Büroalltag. Der Verbrauch von Wasser, Strom und Gas lässt sich dagegen vernachlässigen. Dennoch achtet jeder Mitarbeiter auf den Strom-, Wasser und Gas-Verbrauch. Im Winter bleiben Türen und Fenster (außer zum Lüften) geschlossen. Der Abfall wird konsequent getrennt und dieser Vorgang durch die Geschäftsleitung und den Vermieter kontrolliert.

Als wesentlich ist an dieser Stelle sicherlich der Kraftstoffverbrauch zum Einen durch die anliefernden Transportunternehmen und zum Anderen druch den Transport der Waren durch uns zum Kunden und den Kundendienst zu nennen.

Der Jahreskraftstoffverbrauch unseres eigenen Fuhrparks beläuft sich auf 39.936 MJ.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Für unsere Ressourceneffizienz verfolgen wir bereits jetzt einen strikten Ansatz. Die Anschaffung stromsparender Büromaschinen, optimales Routenmanagement bei der Kundenbelieferung - möglichst als Direktbelieferung aus dem Großlager und die ca. 50-prozentige Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien (Kartons und Polstermaterial) sind nur einige der Punkte.

Darüber hinaus lassen sich für die Zukunft folgende ökologische Ziele benennen.

1) Ziel ist es bis 2022 ca. 60 Prozent des Lieferaufkommens im Stadtgebiet Leipzig durch Elektrofahrzeuge abzudecken.

2) Durch die Förderung von (lokalen) Umweltaktivitäten unterstützen wir Projekte zum Klimaschutz. Auch dieses Engagement soll weiter ausgebaut werden. Durch die Kompensation von CO2 durch Organsiationen wir Prima Klima, wollen wir möglichst bis 2023 klimaneutral ausliefern.

Da wir bisher keine qualitativen und quantitativen Ziele zur Ressorceneffizienz gesetzt hatten, kann noch nicht über die Erfüllung berichtet werden.

Unsere Geschäftstätigkeit ist im Hauptbestandteil die Belieferung unserer Kunden mit Büromaterial und Geschäftsausstattung. Gemessen am Gesamtfahraufkommen in der Stadt Leipzig ist unsere tägliche "Kundenrunde" eher zu vernachlässigen. Dennoch fügt sie der Feinstaubbelastung - unter denen die meisten Großstädte leiden - wenn auch nur einen marginalen Bruchteil hinzu.
Weitere wesentliche Risiken ergeben sich aus unserer Geschäftstätigkeit nicht.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Wir setzen ausschließlich erneuerbare Materialien für unsere Verpackungen ein. Jährlich versenden wir Waren in ca. 2.000 kg Papp-Verpackungen, die zu 70 Prozent wiederverwendet werden. 
Was durch uns nicht wiederverwendet werden kann, wird über den Entsorger der Hausverwaltung bzw. beim Kunden recycelt.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Das Unternehmen hat zwei Firmenfahrzeuge im Einsatz, die im Warenverkehr und Kundendienst unterwegs sind. Beide Fahrzeuge sind Verbrenner und erreichen zusammen eine Fahrleistung von 14.100 km pro Jahr. Der Jahreskraftstoffverbrauch beläuft sich auf 39.936 MJ.
Aufstellung:
Benziner: 8l/100km x 32 MJ/l=2,56 MJ/km (Fahrleistung ca. 2.100 km jährlich)
Diesel: 8l100km x 36 MJ/l = 2,88 MJ/km (Fahrleistung ca. 12.000km jährlich)
 
Der Stromverbrauch des Unternehmens lag laut Abrechnung 05/2019-04/2020 bei 1.550 kWh.
Für den Heizenergieverbrauch wurde die vorliegende Nebenkostenabrechnung von 2017 herangezogen. Darin wird ein Verbrauch von 5.089,70 (Einheiten) kWh angegeben. Da keine weiteren Umrechnungen erfolgen und es sich um relativ neue Heizkostenverteiler handelt, wird davon ausgegangen, dass es sich bei 1 Einheit um 1 kWh handelt.

Kühlenerige und Dampf werden nicht verbraucht. Verkauft wird auch keine Energie.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs lässt sich in unserem Unternehmen nicht als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung ermitteln. Dafür sind die Schwankungen im Personalstamm sowie in der Kundennachfrage zu groß. Beides hat ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Bei weniger Kundenaufträgen verringert sich das Fahraufkommen der Lieferfahrzeuge - auch ganz ohne Optimierung der Routen.
Der Stromverbrauch richtet sich bei unserer kleinen Anzahl an Beschäftigten unmittelbar nach der Anzahl an Büroarbeitsplätze. Durch Praktikanten, Mitarbeiter in Elternzeit oder temporäre Teilzeitvereinbarungen schwankt der Stromverbrauch automatisch im Jahresverlauf und auch im Jahresvergleich. Es lässt sich im Nachgang keine direkte Zuordnung zu Energieeinsparinitiativen vornehmen.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wir nutzen Wasser nur im Rahmen des üblichen, täglichen Verbrauchs für Toilettennutzung, Spülen, Reinigen, Kaffee und Tee.
Wir schätzen den durchschnittlichen Verbauch pro Person auf täglich ca. 40 Liter. Bei 5 vollzeitäquivalenten Beschäftigten sind das ca. 200l am Tag. Bei jährlich ca. 220 Arbeitstagen entspricht das einem Verbauch von 44.000 l (0,44 Megalitern) Wasser.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Das Gesamtgewicht unseres Abfalls schätzen wir auf jährlich
1.300 kg Pappe und Papier
900 kg    Toner
100 kg    Kunststoff
70   kg    Haus-/Restmüll


i. Wiederverwendung:
70   % Pappe
100 % Toner

ii. Recycling
30 % Pappe
100% Kunststoff

v/vii. Müllentsorgung
100 % Hausmüll

Wir nutzen viel Umverpackung für die erneute Umverpackung zum Transport an unsere Kunden.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Zum jetzigen Zeitpunkt werden Treibhausgasemisisonen nicht explizit erfasst. Die Erfassung dieser
Werte hat für unser Dienstleistungsunternehmen einen zu vernachlässigenden Stellenwert.
 
Die wichtigsten Emmissionsquellen sind

Wir verfolgen verschiedene Prinzipien um die Emissionen zu verringern, wie z.B. optimierte Fahrtrouten und vorrangig Dienstreisen mit der Bahn.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Direkte Emissionen aus Verbrennungsprozessen mobiler Anlagen:
• Diesel-Verbrauch durch Transporter
• Benzin/Gas-Verbrauch der Geschäfts-PKWs

Direkte Emissionen aus Verbrennungsprozessen stationärer Anlagen:
• Energieversorgung Gebäude


Geschätzte t Co2-Äquivalente:
2020: 5,8

Zur Berechnung wurde eine Excel-Tabelle des Bayerischen Landesamts für Umwelt zur Berechnung der Co2-Äquivalent-Emmissionen verwendet.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen: keine.
Es finden keine Emissionen aus der Erzeugung von eingekauftem Strom statt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Das Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen aus der vorgelagerter Wertschöpfungskette errechnet sich aus

1) dem Berufsverkehr der Arbeitnehmer
2) dem Transport der Waren zu uns ins Lager

Geschätzte t Co2-Äquivalente: 
2020: 7,56

Zur Berechnung wurde eine Excel-Tabelle des Bayerischen Landesamts für Umwelt zur Berechnung der Co2-Äquivalent-Emmissionen verwendet.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Es finden derzeit keine Initiativen zur Senkung von THG-Emissionen statt.