11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Durch die Ausübung der Geschäftstätigkeit ergeben sich in den wesentlichen Bereichen Verwaltung und Bestandsbewirtschaftung, die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen. Der Einfluss auf den Ressourcenverbrauch variiert hierbei je nach Tiefe der Wertschöpfungskette bzw. des Nutzerverhaltens.
 
Die Gesellschaft verbraucht in ihrem Gebäudebestand in erster Linie Wasser, Strom und Energie für die Beheizung. Außerdem verbraucht das Unternehmen in seinen Verwaltungsräumen Bürobedarfsmaterialien und produziert Abfall. Diese Verbräuche bzw. die Produktion von Abfall können durch das Unternehmen bis zu einem gewissen Grad beeinflusst werden. Mit dem Ziel des papierlosen Büros betreibt das Unternehmen die Digitalisierung von wesentlichen papierintensiven Geschäftsprozessen weiter voran.
 
Für den Gesamtbestand von 15.048 Mieteinheiten (Wohnungen und Gewerbe der hanova WOHNEN) mit einer Wohn- und Nutzfläche von 991.130 m2 konnte bis zu Ende 2020 eine Reduzierung des jährlichen Energieverbrauchs je Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche um rund 21% im Vergleich zu 1990 (14.340 Wohnungen, 870.000 m2) erzielt werden, was einem Energiebedarf von 173,7 kWh pro Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche entspricht (1990: 220,1 kWh). In der Gesamtheit wurde der Verbrauch von 191.444.793 kWh/a (1990) auf ca. 174.261.000kWh/a (2020) reduziert. Für diese Berechnung wurden für den Wohnungsbestand die Realverbräuche 2020 der Heizungsanlagen verwendet. Ein Reporting mittels Realverbräuchen 2020 für den Gewerbebestand (bezogene Heizenergie und Allgemeinstrom) war zum Zeitpunkt der Erstellung des Nachhaltigkeitsberichtes nicht möglich, so dass hier die Verbrauchswerte aus 2019 als Datenbasis dienten. Für das Verwaltungsgebäude war eine Aufbereitung der Daten für die in Anspruch genommen Ressourcen zum Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht möglich.    

Da sowohl der Canarisweg als auch weitere Gebäude aktuell energetisch modernisiert werden, ist davon auszugehen, dass sich der Verbrauch im Jahr 2021 um weitere Prozentpunkte verbessert, so dass der Zielwert von 33% aus dem, Klimaschutzvertrag „Klimaallianz Hannover 2020“ erreicht werden sollte. 
 
Auch durch den Einsatz von LED-Beleuchtung und einer energieeffizienten Lichtsteuerung, wird in einigen Gewerbebeständen eine durchschnittliche Energieeinsparung von rund 60% erreicht. Beispielsweise werden in den nächsten 20 Jahren in der Tiefgarage am Hauptbahnhof rund 878 t/CO2 und in der Bowlingbahn in der Osterstraße nochmals rund 465 t/CO2 eingespart. 
 
Derzeit wird an weiteren Berechnungs- und Controllingwerkzeugen gearbeitet, um eine detailliertere Betrachtung der Energiebedarfe zu ermöglichen, um schließlich anhand von Gebäude- und Anlageneffizienz die CO2-Reduzierung im Verbrauch aufzuzeigen.
 

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Ökologische und soziale Projekte, die fortlaufende Optimierung eines wirtschaftlichen Mitteleinsatz und ein vorausschauendes Wirtschaften prägen die nachhaltige Geschäftstätigkeit der hanova. 
 
Im Rahmen des sich im Aufbau befindlichen Nachhaltigkeitsmanagements plant die hanova gegenwärtig, sich an der Quantifizierung am integrierten Nachhaltigkeitskonzept der Bundesregierung aus dem Jahr 2018 sowie an den unterzeichneten Klimaschutzverträgen der Landeshauptstadt Hannover (Klimaallianz Hannover 2020, Masterplan der Region Hannover 2050) zu orientieren. In den genannten Klimaschutzkonzepten wurden beispielsweise folgende Leitziele in Bezug auf die Senkung von CO2-Emissionen festgelegt: Die CO2-Emissionen werden bis 2020 um 33% gegenüber 1990 gesenkt und bis 2050 wird eine Reduzierung um 95% angestrebt. Hierbei soll der Anteil an erneuerbare Energien bis 2050 auf 65% ansteigen.
 
Um sich im gesamten Konzern zu Themen der E-Mobilität auszutauschen, wurde der „E-Zirkel“ gegründet. Mittlerweile wird sich in diesem aber auch über weitere Nachhaltigkeitsthemen entlang der Wertschöpfungskette ausgetauscht. Dieser befasst sich z.B. mit dem Ausbau und der Weiterentwicklung von Ladesäulen oder smarten Technologien, erneuerbare Energien, wie z.B. Photovoltaik. Hieraus bilden sich Teilprojektgruppen, die sich detaillierter mit bestimmten Nachhaltigkeitsthemen bzw. -projekten befassen. 

Klimaschutzmaßnahmen der Unternehmen der hanova-Unternehmensgruppe
hanova WOHNEN und hanova SERVICES
Aktuell:
  • Umstellung auf biogene Brennstoffe (Holzhackschnitzel, Holzpellets, Biomethan)
  • Einsatz von Kraft-Wärmekopplung mittels Blockheizkraftwerken
  • Bau/Betrieb von Solarthermie
  • Wärmedämmung innerhalb der jährlichen Modernisierungsprogramme im Bestand-wohnungsbau
  • Neubau möglichst im Passivhausstandard
  • Stromsparberatung der Mieter und Mieterinnen
  • Elektromobilitätsprojekt „Hannover stromert“ in Zusammenarbeit mit der LHH
  • Ausbau und Förderung der „Ökologischen Offensive“
  • Aufbau von Quartier-Sharing-Modelle (Auto und Fahrrad)
  • Bereitstellung von Firmenwagen als E-Autos
  • Bereitstellung von Firmenfahrräder / E-Bikes
Zukünftig:
  • Wärmeerzeugung bei Neubauten und Modernisierungen möglichst CO2-neutral
  • Photovoltaik bei Neubauten und ggfs. Dacherneuerungen
  • Verwendung nachhaltiger recyclingfähiger Baustoffe
  • Ausbau Geschäftsmodell Mieterstrom
  • Nachverdichtung und Dachgeschossausbauten
  • Begrünung von Flachdächern und Fassaden
  • Entwicklung von Mobilitätskonzepten (Carsharing, Lastenräder)
  • Elektroladepunkte in Tiefgaragen und hanova-eigenen Parkplätzen installieren (u.a. jetzt bereits als Teilprojekt von „Hannover-stromert“)
  • Entsiegelung von Flächen
  • Erhöhung der Biodiversität auf Grünflächen durch einheimische insektenfreundliche Pflanzungen
  • Baumarten mit besonders hoher CO2 Speicherfähigkeit pflanzen
hanova GEWERBE
Aktuell:
  • Verwendung nachhaltiger Baustoffe bei Neubauten und Sanierungs- bzw. Moderni-sierungsmaßnahmen
  • Erhöhung der Wärmedämmung bei Sanierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen
  • Unterstützung von Mobilitätsketten (Carsharing) durch Angebote in den Parkhäusern und Tiefgaragen
  • Nachrüstung von Ladesäulen in den Bestandsbauten
  • Begrünung von Dachflächen und ggfs. Fassaden bei Neubauten / Bestandsbauten 
  • Leuchten Austausch (LED) in den Parkhäusern und Tiefgaragen
  • Firmenwagen als E-Autos
  • Bereitstellung von Firmenfahrräder / E-Bikes
Zukünftig:
  • Vorrüstung für Photovoltaikanlagen bei Neubauten
  • Prüfung Nachrüstung Photovoltaikanlagen bei Bestandsgebäuden und Dacherneue-rungen 
  • Errichtung von Ladesäulen in Parkhäuser, Tiefgaragen, Parkplätzen für E-Autos bei Neubauten
  • Prüfung der Errichtung von Fahrradparkhäusern
Bauen: Modernisierungen und Neubauten
 
In 2020 wurden rund 28,73 Mio € in energetische Gebäudesanierungen, Instandhaltungsmaßnahmen und Wohnungsmodernisierungen investiert, wobei sämtliche Bauvorhaben den aktuellen Standards in puncto Wärmedämmung und Energieeffizienz entsprechen bzw. teilweise auch übertreffen.
 
Die hanova beschäftigt sich bereits seit den 70iger Jahren mit nachhaltigen und energetischen Anpassungen am Wohnungsbestand. So wurde damals bspw. das Gebäudeportfolio durch den Ersatz von Einscheibenverglasung, Ausbau der Einzel-Kohleöfen sowie mit Dämmputzen energetisch aufgewertet. Zusätzlich wurden zu diesem Zeitpunkt viele Gebäude an das damals neu entstandene Fernwärmenetz angeschlossen. Gebäudebestände in den äußeren Stadtteilen erhielten ab Ende der 70er Jahre Heizzentralen (zum überwiegenden Teil mit Gas betrieben). Zuvor wurden auch hier i.d.R. noch Kohle-Einzelöfen betrieben. 
 
Alle Neubauten und Modernisierungen ab 1978 wurden schon unter den Gesichtspunkten der ersten Wärmeschutzverordnung (WSV1977) durchgeführt.
 
Im „Planerhandbuch“ sind Leitlinien zur Planung und Errichtung neuer Wohngebäude festgehalten und vermitteln externen Partnern die Mindestanforderungen an Funktionalitäten und Ausführungsqualitäten bei neuen Wohnungsbauprojekten von der hanova. 
Beispielhaft seien einige Punkte aus dem Planerhandbuch genannt:
  • Energiestandard z.B. in Form von Niedrigenergie-Bauweise-Plus (NEHPlus), Energieeinsparverordnung (EnEV) oder Passivhausstandard 
  • Prüfung und Umsetzung von barrierefreiem Wohnraum
  • Einbau von Fenster mit energetischen Anforderungen
  • Prüfung und Umsetzung von Dachbegrünungen
  • Prüfung von Smart Home-Systemen zur effizienten Energienutzung
  • Gestaltung von Vegetationsflächen unter ökologischen Aspekten (Insektenschutz, hohe Diversität)
 
Zahlen 2020
  • Ca. 150 Wohnungen wurden modernisiert (Davon 24 energetisch)
  • 424 neue Wohnungen wurden fertiggestellt
  • 8 Bauprojekte wurden zeitgleich realisiert
 
Ausblick
Die derzeit noch unmodernisierten Bestände werden kontinuierlich in den kommenden Jahren weiter energetisch modernisiert. Ein großer Anteil dieser Bestände (z. B. Baujahre vor 1918) kann aufgrund denkmalpflegerischer oder gestalterischer Gesichtspunkte nicht immer durch bauliche Maßnahmen an der Gebäudehülle energetisch verbessert werden. Hier werden künftig verstärkt technische Lösungen angestrebt, z. B. durch effizientere Heiztechnik oder zusätzliche solare Module zur Warmwasser- und Stromerzeugung. Dieses Ziel einer technischen Effizienzsteigerung gilt auch für die Gebäudebestände, die zwischen 1977 und 1995 erstellt wurden. Auch hier wird häufig aus gestalterischen Gründen kaum eine klassische Fassadendämmung möglich sein. 
 
Weitere Effizienzsteigerungen sind auch durch den kontinuierlichen Austausch von Fenstern mit den dann besseren Dämmwerten in den o.g. Beständen zu erwarten. Große Gebäudebestände sind an das Fernwärmenetz von enercity angeschlossen. Eine Abschaltung des Kohlekraftwerkes in Stöcken und eine dadurch künftig noch effizientere und klimafreundliche Energieversorgung spiegelt sich dann auch in der Effizienzsteigerung auf die Bestände von der hanova wider.
 
Seit 2020 geht die hanova verstärkt eine Kooperation mit der Klimaschutzagentur Region Hannover ein, um gemeinsam den Klimaschutz in der Stadt Hannover voranzutreiben sowie unternehmensinterne Klimaschutzthemen zu forcieren. Die Agentur unterstützt die hanova u.a. bei der Sichtung geeigneter Fördermittel, bei Teilbereichen von Projekten (z.B. StromsparCheck) sowie beim Netzwerkausbau, um weitreichende Kooperationen zugunsten des Klimaschutzes zu initiieren. 
 
Energieträger
Einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduzierung leistet hanova SERVICES. Mit über 550 Heizzentralen werden mehr als 16.000 Wohneinheiten versorgt (hanova WOHNEN und Dritte). Neben der Wärmelieferung gehört ebenfalls die Stromgewinnung mit Blockheizkraftwerken (BHKW) in Verbindung mit sog. Mieterstrommodellen und die Energieerzeugung unter Einsatz erneuerbarer Energien, wie beispielsweise Solarenergie / Biomasse zum Leistungsspektrum. Darüber hinaus entwickelt hanova SERVICES die Bereiche E-Mobilität/Carsharing und Bereitstellung/Betrieb von E-Infrastruktur stetig weiter. U.a. werden hier aktuell das Elektromobilitätsprojekt „Hannover stromert“ in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover sowie verschiedene Quartier-Sharing-Modelle (Car, Bike) umgesetzt.
 
Momentan liegt der Fokus auf der umweltfreundlichen Erzeugung von Strom und Wärme mithilfe von Holzhackschnitzel, Holzpellets, Photovoltaik sowie Solarthermie. Teilweise wird als Primärenergie heimisches Holz eingesetzt. Damit ist die Wärmeversorgung einiger Wohneinheiten CO2-neutral und schützt das Klima durch die Einsparung von 560 Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr.
 
Beispielhafte Energieprojekte
 
Wohnungen Weiserweg 7A, Hannover-Mittelfeld
  • 319 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 19.815 m
  • Technische Ausstattung: 1.120 kW NT-Kessel / 550 kW Energieholzkessel
  • Einsparung: 580 t/CO2 p.a.
  • Energieträger: Holzhackschnitzel, Erdgas
Wohnungen Laher Kirchweg 37A, Hannover-Bothfeld
  • 174 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 10.085 m2
  • Technische Ausstattung: 
  • 895 kW NT-Kessel / 360 kW Energieholzkessel
  • Einsparung: 420 t/CO2 p.a.
  • Energieträger: Holzhackschnitzel, Erdgas
Nahwärmeversorgung Chemnitzer Str. 1, Hannover-Vahrenheide
  • 318 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 18.175 m2
  • Technische Ausstattung: 
  • Wärmeleistung Holzheizkessel 650 kW
  • Wärmeleistung Spitzenlastkessel 1.100 kW
  • Einsparung: 560 t/CO2 p. a.
  • Energieträger: Holzhackschnitzel, Erdgas
Leonore-Goldschmidt-Schule (ehem. IGS Mühlenberg), Hannover-Mühlenberg
  • 1.900 Schüler und Schülerinnen auf einer Gesamtfläche von 26.000 m2
  • Technische Ausstattung (Holzpellets): 
  • 300 kW Holzpelletskessel
  • 2 mal 300 kW Gasheizkessel
  • Technische Ausstattung (Solarstrom): 
  • Elektrische Leistung 270 kWp im Endausbau
  • Solarfläche ca. 1.600 m2
  • Einsparung (Holzpellets): Ca. 1.000 t/a CO2 / Reduzierung CO2 durch Solarstrom um ca. 175 t/CO2 p.a.
  • Energieträger: Holzpellets, Solarstrom
Magdeburger Straße 2, Hannover-Vahrenheide
  • 30 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 2.500 m2
  • Technische Ausstattung: 
  • 150 kW Holzpelletsheizkessel und Solarenergienutzung für
  • Trinkwarmwasserbereitung und zur Unterstützung der Raumheizung.
  • Einsparung: 100 t/CO2 p.a.
  • Energieträger: Solarthermie, Holzpellets
Strategiekennzahlen hanova
 
Geschäftsjahresziele
  • Investitionsvolumen Instandhaltung / Modernisierungen ab 2021: 30-35 Mio € p.a.
  • Modernisierungen ab 2021: >300 Wohnungen p.a.
  • Energiekennwert Gebäude nach Modernisierung: 80 Kwh/a/m2 (Stand 2019: 103 Kwh/ a/m2)
  • Energiekennwert Neubau: 15-55 Kwh/a/m2
  • Leerstandsquote (>3 Monate) von 2019 bis 2028: <1,1%
  • Leerstandsquote Gewerbeimmobilien: <3%
  • Anzahl Gewerbeobjekte bis 2029: 25
  • Nutzfläche bis 2029: 100.000 m2
  • Erstkundenzufriedenheitsquote: >90%
  • Kundenzufriedenheitsquote: >80%
  • Weiterempfehlungsquote: >90%
Jahresübergreifende Ziele
  • Neubauvolumen von 2016 bis 2020: 1.318 Wohnungen 
  • Neubauvolumen von 2021 bis 2024: 746 Wohnungen 
  • Neubaubeginn von 2018 bis 2021: 1.372 Wohnungen
Klimaschutzstrategie
Seit 2007 ist die hanova bspw. Partnerin der „Klimaallianz Hannover 2020“. Im Zuge dieser Partnerschaft hat sich die hanova gegenüber der Landeshauptstadt Hannover verpflichtet, 33% des CO2-Ausstoßes im Zeitraum 1990 bis 2020 zu reduzieren. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2020 konnte der Verbrauch bereits um bis zu rund 32% (ohne Ankauf Canarisweg) reduziert werden. 
 
Des Weiteren beteiligt sich die hanova auch am „Masterplan der Region Hannover 2050“. Zielsetzung beim Masterplan ist es, eine Energieeinsparung von 50 % zu erreichen. Der verbleibende Energiebedarf soll über erneuerbare Energie abgedeckt werden. Im Ergebnis soll eine Reduzierung der Treibhausgase um 95 % bis 2050 zum Basisjahr 1990 erreicht werden. Diese Ziele werden u.a. durch umfangreiche energetische Bestandsmodernisierungen erreicht. Rund 28,73 Mio € flossen 2020 in energetische Gebäudesanierungen, Instandhaltungsmaßnahmen und Wohnungsmodernisierungen.
 
Sämtliche Bauvorhaben der Gesellschaft entsprechen den aktuellen Standards in punkto Wärmedämmung und Energieeffizienz. Häufig geht die hanova sogar noch einen Schritt weiter und errichtet Neubauprojekte im Passivhausstandard.
 
Einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduzierung leistet auch hanova SERVICES. Mit über 550 Heizzentralen und mehr als 16.000 zu versorgenden Wohneinheiten gehört diese zu den größten Wärmecontracting-Unternehmen im Raum Hannover. Insbesondere durch das Bestreben, bestehende Heizanlagen sukzessive durch modernste und effiziente Heizsysteme auszutauschen sowie fossile Brennstoffe zunehmend durch erneuerbare Energien zu ersetzen, trägt hanova SERVICES wesentlich zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei. 
 
Im Rahmen der „Ökologische Offensive“ unterstützt die hanova zudem die kommunale Biodiversitätsstrategie der Landeshauptstadt Hannover. Der beständigen Innenstadtversiegelung und dem stetig voranschreitenden Artensterben soll u.a. durch Dachbegrünung, Anlage von Blumen-(Bienen)wiesen oder Unterstützung von Gebäudebrütern entgegengewirkt werden. Der ganzheitliche nachhaltige Ansatz des GOK wird auch mit der Nutzung von E-Autos und E-Fahrrädern für Dienstfahrten weitergeführt.
 
Wesentliche Risiken in Bezug auf das Ressourcenmanagement ergeben sich für die hanova nicht. Die Gesellschaft würde allerdings den ökologischen Ansprüchen nicht gerecht werden und ein Risiko und somit negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme in Kauf nehmen, wenn sie beispielsweise aus ökonomischen Gründen keine energetischen Sanierungen an ihrem Bestand mehr vornehmen und somit keine Maßnahmen ergreifen würde, um den
CO2-Ausstoß auch zukünftig zu reduzieren.
 
 

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die hanova zählt zwar nicht zu den Unternehmen des produzierenden Gewerbes, legt aber in den Tätigkeitsbereichen Neubau und Bewirtschaftung großen Wert auf den Einsatz erneuerbarer Materialien und innovativer und energetisch nachhaltiger Techniken. Eine Erhebung der Materialverbräuche ist für das Unternehmen von untergeordenter Rolle und findet dementsprechend nicht statt. Eine in qualitativer und quantitativer an den Nachhaltigkeitszielen ausgerichtetes Controlling soll in den folgenden Jahren weiter aufgebaut werden.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Die hanova differenziert in der Erhebung des Energieverbrauchs nicht nach Verwaltungs- und Wohnstandorten. Vielmehr soll zunächst der gesamte Energieverbrauch aufgezeichnet und mit dem Ziel einer effektiven Verbrauchsminderung in den Folgejahren kontinuierlich überwacht werden.

Die Aufzeichnungen der Energieverbräuche in 2020, die die Ausgangsbasis für künftige Erhebungen bilden sollen, ergaben folgende Daten: 
 
 

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Für den Gesamtbestand von 15.048 Mieteinheiten (Wohnungen und Gewerbe der hanova WOHNEN) mit einer Wohn- und Nutzfläche von 991.130 m2 konnte bis zu Ende 2020 eine Reduzierung des jährlichen Energieverbrauchs je Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche um rund 21% im Vergleich zu 1990 (14.340 Wohnungen, 870.000 m2) erzielt werden, was einem Energiebedarf von 173,7 kWh pro Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche entspricht (1990: 220,1 kWh). In der Gesamtheit wurde der Verbrauch von 191.444.793 kWh/a (1990) auf ca. 174.261.000kWh/a (2020) reduziert.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Dieser Indikator ist nicht anwendbar, da der Verbrauch an Trinkwasser fast ausschließlich im Rahmen der Vermietung zu Wohnzwecken anfällt und dort dem individuellen Verbrauchsverhalten der Mieter unterliegt.
 
Für Frisch- und Schmutzwasser wurden in 2020 insgesamt 1.161.985 m³ verbraucht.
 

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Dieser Indikator ist ebenfalls nicht aussagefähig anwendbar, da Abfall fast ausschließlich im Rahmen der Vermietung anfällt und dem Verbrauchsverhalten der Nutzer unterliegt. Aus diesem Grund erfolgt auch kein Reporting. 
 
Die hanova hat ein großes Interesse am Einsatz innovativer Abfallentsorgungssysteme.
 

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Über verschiedene Klimaschutzverträge sowie Klimapartnerschaften engagiert sich die hanova nicht nur für ein nachhaltiges Bauen und Wohnen, sondern verpflichtet sich bspw. auch, den CO2-Verbrauch zu reduzieren bzw. zukünftig keine Treibhausgase mehr zu emittieren. 
 
Die hanova ist folgenden Klimaschutzverträgen beigetreten:
 
„Klimaallianz Hannover 2020“
Seit: 2007
Ziel: CO2-Reduzierung von 1990 bis 2020 um 33%
Aktueller Stand: CO2-Reduzierung von 1990 bis 31.12.2020 um 32%
 
„Masterplan 100% für den Klimaschutz der Landeshauptstadt Hannover“
Seit: 2013
Ziel: Angestrebte bilanzielle Klimaneutralität bis 2050 sowie Halbierung des Endenergieverbrauches innerhalb der Wärmeversorgung des Wohnungsbestandes bis 2050 zum Basisjahr 1990.
 
„Klimaschutzerklärung Hannover 2030“
Seit: Anfang 2020
Ziel: Stärkung der langfristigen Zusammenarbeit im lokalen Klimaschutz / Weichenstellung in den nächsten 10 Jahren für „Masterplan 100% für den Klimaschutz.“
 
Konkret setzt die hanova in ihren Neubau- und Modernisierungsinvestitionen auf energetisch optimierte Heizanlagen, neue Techniken zur Energieerzeugung und den Einsatz erneuerbarer Energien wie Holzhackschnitzel, Holzpellets, Photovoltaik und Solarthermie.
 
Zu den größten Herausforderungen bzw. Emissionsquellen gehören die Versorgung der Bestandsobjekte mit Erdgas und Strom zu den wichtigsten Emissionsquellen der Gesellschaft. Die hanova steht vor der Herausforderung, dass es sich bei den genannten Emissionsquellen um verbrauchsabhängige und individuelle Bezugsgrößen der Mieterinnen und Mieter handelt Bei der internen Ermittlung der CO2-Emissionen wurden die Verbräuche auf die Bezugsgröße Wohn-/Nutzfläche je m2 ins Verhältnis gesetzt um eine Vergleichbarkeit zu erreichen.
 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der CO2-Ausstoß in den Bereichen Heizung und Warmwasser zu Scope 1 und 2 beträgt im gesamten Portfolio (ohne Verwaltungsgebäude) im Berichtsjahr 2020 insgesamt 36.529 t. Anzumerken ist, dass die Emissionen in Scope 1 und 2 stark vom Nutzungsverhalten der Mieter geprägt wird.
 
Die direkten energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 1-Emissionen, ausgewiesen in CO2-Äquivalenten) belaufen sich in 2020 auf 106 t für das eingesetzte Heizöl und 25.847 t für Erdgas.
 

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die indirekten energiebezogenen THG-Emissionen angegeben in CO2-Äquivalenten belaufen sich für 2020 auf 1.146 t für den verbrauchten Strom, 8.611 t für Fernwärme und 819 t für Nahwärme.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die CO2-Emissionen, die entlang der Wertschöpfungskette verursacht werden (Scope 3), können derzeit nicht seriös ermittelt werden.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Selbstverpflichtung der hanova-Unternehmensgruppe aus den abgeschlossenen Klimaverträgen wird zeit- und zielorientiert verfolgt. So konnte zum 31.12.2020 im Vergleich zum Basisjahr 1990 aus dem Energieverbrauch im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung der eigenen Gebäude eine CO2-Reduzierung von 21% konstatiert werden.
 
Bezogen auf einzelne energetisch relevante Maßnahmen ist darüber hinaus anzumerken: Durch den Einsatz von LED-Beleuchtung und einer energieeffizienten Lichtsteuerung, wird in einigen Gewerbebeständen eine durchschnittliche Energieeinsparung von rund 60% erreicht. Bspw. werden in den nächsten 20 Jahren in der Tiefgarage am Hauptbahnhof rund 878 t CO2 und in der Bowlingbahn in der Osterstraße nochmals rund 465 t CO2 eingespart. 
 
Derzeit wird an weiteren Berechnungs- und Controllingwerkzeugen gearbeitet, um eine detailliertere Betrachtung der Energiebedarfe zu ermöglichen, um schließlich anhand von weiterer Gebäude- und Anlageneffizienz die CO2-Reduzierung im Verbrauch aufzuzeigen.