11. Inanspruchnahme und Management von natürlichen Ressourcen

Die Hochschule legt für die folgenden Bereiche dar, in welchem Umfang durch ihren Betrieb und die Mobilität ihrer Angehörigen natürliche Ressourcen in Anspruch genommen werden. Ferner beschreibt sie Reduktions- sowie Effizienzziele in Bezug auf die Ressourcennutzung und stellt dar, wie diese mit derzeit laufenden und zukünftigen Maßnahmen erreicht werden sollen.

a) Lebenszyklus von Verbrauchs- und Investitionsgütern sowie Dienstleistungen
b) Kreislaufwirtschaft und Entsorgung
c) Mobilität
d) Ernährung
e) Energie
f) Wasser

Folgende betriebliche Nachhaltigkeitsaktivitäten konnten durch den napro-Bericht identifiziert werden:

a) Lebenszyklus von Verbrauchs- und Investitionsgütern sowie Dienstleistungen

- 2017 stellte die UDE gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund, der Universität zu Köln und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Kriterien auf, die auf Nachhaltigkeit im Bürobedarf abzielen und beschloss darauf aufbauend eine gemeinsame Ausschreibung. Den Zuschlag erhielten ausgewählte Lieferfirmen, beispielsweise bei einem Produktkatalog, der mindestens 75 % nachhaltige Produkte anbietet. Aus ökologischer Sicht spielte der Antriebsstoff des Fuhrparks der Lieferfirmen eine wichtige Rolle. Um die Sichtbarkeit der nachhaltigen Produkte innerhalb des SAP-Systems für Beschaffer*innen und Einkäufer*innen zu erhöhen, wurden diese Produkte explizit auf der Startseite der Einkaufsmaske beworben. Diese Aktion zeigte kurzerhand Wirkung und ließ die Nachfrage nach nachhaltigeren Produkten ansteigen. Im Bereich der Büromöbel sollen auch hier weitere Verhandlungen mit potenziellen Lieferfirmen und dem Einkauf der UDE erfolgen und die Dimensionen von Ökonomie, Ökologie und Sozialem vereinen.

b) Kreislaufwirtschaft und Entsorgung

- Die Stabsstelle Arbeitssicherheit und Umweltschutz (A&U) organisiert die ordnungsgemäße und umweltverträgliche Entsorgung von Abfällen, die innerhalb des Universitätsbetriebes anfallen. Dazu gehört die kontinuierliche Entwicklung von Konzepten, um die Nachhaltigkeit in der Abfallentsorgung weiter zu verbessern.

- Im Jahr 2014 wurde der zentrale „Entsorgungshof S08“, auf dem auch das neue Chemikalienabfalllager untergebracht ist, in Betrieb genommen. Der Entsorgungshof bietet genügend Platz, um die auf dem Campus verteilten Abfallcontainer aufzunehmen und noch weitere Container zur Trennung der Abfallfraktionen unterzubringen.

- UDE Kleinanzeigen: Ein durch Kooperation von ZIM und Verwaltung eingerichtetes internes Vermittlungsportal, das unnötige Entsorgungen von gut erhaltenen Gegenständen des täglichen Arbeitslebens an der UDE verringert und kostenträchtige Neuanschaffungen für Arbeitsbereiche minimiert, existiert seit 2017.

c) Mobilität

- ÖPNV und Pendelbusse: Zwischen den Campi können Studierende und Mitarbeiter*innen mit der UDE-Sonderbuslinie („Shuttle -Bus“, leider noch ein Diesel) innerhalb von circa 20 Minuten entgeltlos pendeln. Dadurch wird der Nutzung von motorisiertem Individualverkehr entgegengewirkt. Mit der kostenlosen myUDE-App des Zentrums für Informations- und Mediendienste können die Abfahrtszeiten des Shuttle-Bus und des ÖPNV abgerufen werden.

- Fahrradfahren: Eine umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Verkehr wird durch die Kooperation des AStA mit nextbike/Metropolradruhr ermöglicht. Für eine Stunde können Studierende kostenfrei bis zu zwei Fahrräder leihen. Jede weitere angefangene halbe Stunde kostet 50 Cent (pro Rad). Die Konditionen gelten in ganz NRW, mit Ausnahme Bonn - hier müssen pro Jahr 3 Euro gezahlt werden. Doch in punkto Fahrradfahren gibt es noch Verbesserungspotenzial. Im Laufe des Nachhaltigkeitsprozesses (napro) gab es immer wieder Anfragen, das Fahrradfahren zum Campus zu erleichtern: Sichere Abstellmöglichkeiten an allen zentralen Punkten der Campi, die Förderung von Dienstfahrrädern und der Zugang zu (bereits vorhandenen) Duschen sind hier einige mögliche Handlungsmaßnahmen.

- E-Mobilität: Die UDE verbindet hier ihre Forschung mit der Praxis: In den Jahren 2012 bis 2017 leistete die UDE den wissenschaft­lichen Beitrag zum elektrischen CarSharing-Projekt RuhrautoE. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtscha­ftslehre und Automobilwirtschaft­, dem Lehrstuhl für Mechatronik und dem Profilschwerpunkt der Fakultät für Ingenieurswissenscha­ften, „Ressource Engineering“, und weiteren Praxispartner*innen aus ÖPNV und Privatwirtscha­ft wurden mehr als 50 moderne Elektrofahrzeuge zur flexiblen Nutzung im Rahmen eines CarSharing-Systems zur Verfügung gestellt. Mit dem Elektromobilitätsprojekt colognE-mobil (2010–2015) beteiligte sich die UDE mit acht Lehrstühlen an der wissenscha­ftlichen Begleitforschung und unterstützte insgesamt dreizehn Projektpartner*innen. Im Laufe des Projekts wurde eine Ladestation an den jeweiligen Campi installiert und die Poststelle fuhr testweise mit zwei Elektroautos. Insgesamt wurden gemeinsam mit dem Kölner Fahrzeughersteller Ford-Werke 53 Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge in den Alltagseinsatz der Partner*innen gebracht. Seit November 2019 ist die Poststelle dauerhaft­ mit zwei Elektroautos ausgestattet und auch der Rektor steigt zukünftig auf ein umweltfreundlicheres Auto mit Wasserstoffantrieb um.

- Dienstreisen: Im Sinne des „Walk-the-talk“ sitzen Wissenschaftler*innen in der Klemme. Einerseits müssen sie sich international vernetzen, andererseits sind sie es, die am besten wissen, wie schädlich insbesondere Flugreisen für unser Klima sind. Ein UDE-Reisemonitoring in Kombination mit einem Reisekodex könnte hier Anreiz sein, klimafreundlicher zu handeln. Vorbilder an anderen Hochschulen gibt es dazu schon (s. ETH Zürich oder University of East Anglia). Die UDE diskutiert solche Möglichkeiten bereits innerhalb des europäischen Hochschulnetzwerk AURORA.

d) Ernährung

- Die Mensen und Cafeterien der UDE werden durch das externe Unternehmen Studierendenwerk Essen-Duisburg betrieben. In seinen sieben Mensen, acht Cafeterien und einem Restaurant an vier verschiedenen Hochschulstandorten dämmt das Studierendenwerk durch einen optimierten Einkauf und bedarfsorientierte Speiseproduktion die Verschwendung von Lebensmitteln ein. So weit wie möglich werden Ressourcen recycelt und wiederverwertet: Das Abfallmanagement, in dem Mülltrennung sowie Mehrweg-Produkte selbstverständlich sind, beinhaltet zum Beispiel die Weiterverarbeitung von Ölen und Fetten in Biogasanlagen zu wiederverwendbaren Energien. Ebenso setzt das Studierendenwerk auf regionale und saisonale Produkte und bietet täglich mindestens ein veganes Gericht an (weitere Infos siehe napro-Bericht, S. 98f.).

-Fairteiler: Sowohl am Essener als auch am Duisburger Campus gibt es einen Fairteiler, der durch die externe Foodsharing-Inititative in Kooperation mit dem AStA betrieben wird. Hier können Lebensmittel abgegeben und mitgenommen werden.

e) Energie

- Die UDE ist seit 2020 auf 100% Ökostrom umgestiegen.

- Der Stromverbrauch der UDE-eigenen Gebäude blieb über die Jahre 2014 bis 2018 relativ konstant – bei rund 49.5 Millionen kWh jährlich mit einer leichten Tendenz nach unten – trotz steigender Studierendenzahlen und neu erworbenen Flächen und Gebäuden. In den letzten Jahren wurden kontinuierliche Energieeinsparungen durch die Sanierung der Gebäude und den Austausch alter Anlagen durch energetisch günstige Anlagen mit dem Eigentümer der Gebäude, dem Bau- und Liegenschaft­sbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen, erzielt. Eine wesentliche Grundlage des Energiemanagements bildet die Verbrauchskontrolle beziehungsweise das Energiecontrolling.

Als erster Schritt hin zum Energiemanagement im Bereich des technischen Gebäudemanagements ist der Aufbau eines Dokumentationssystems, das die spezifischen Energieflüsse zeitnah darstellen kann, in den Ziel- und Leistungsvereinbarungen festgeschrieben worden. Als Dokumentationssystem wurde das Softwarepaket ENerGO+® ausgewählt. Hierbei handelt es sich um ein professionelles und umfangreiches Energieinformations- und Abrechnungssystem. Es deckt sowohl die technische Seite des Energiecontrollings, wie zum Beispiel Lastganganalysen, Leckage-Detektion und Anlagendimensionierung, als auch die kaufmännische Seite des Energiecontrollings, wie zum Beispiel die zuverlässige Verbrauchs- und Kostenermittlung, Reporting und Abrechnung gegenüber Dritten ab.

- Ein zentrales Thema beim Stichwort Energie sind die Rechenzentren, da diese zu den größten Stromverbrauchern zählen. Nachdem bereits im Jahr 2013 die Kaltgang-Einhausung im Serverraum an der Schützenbahn (www.udue.de/gGuRo) zu einem erheblich geringeren Strombedarf geführt hat, wird bei der Hardwarebeschaffung auf eine hohe Rechenleistung pro Watt geachtet. Durch diese Kennzahl ist es heute möglich, sparsame Hardware – bei gleichzeitig hoher Rechenleistung – zu beschaffen. Auch bei der Auswahl des neuen HPC-Systems 2016 war dies ein wichtiges Kriterium. Der durch das ZIM verwaltete neue Hochleistungsrechner magnitUDE erreichte im Top-500- Ranking im November 2016 Platz 384, belegte aber im Bereich Green-IT Platz 72 weltweit und Platz 2 in Deutschland bei Universitäten. Die magnitUDE ist damit hinsichtlich der Rechenleistung pro Watt deutlich effizienter als viele andere Supercomputer. Auch bei der Anmietung des neuen Rechenzentrums im Duisburger Logport stehen moderne Energiesparkonzepte sowie Energieeffizienz im Vordergrund.

- Jeder Arbeitsplatz verursacht Energiekosten. Daher wird vom Zentrum für Informations- und Mediendienste (ZIM) empfohlen, dass die Ausstattung nur den tatsächlichen Anforderungen des Arbeitsplatzes genügen muss. Zudem hat das ZIM einen Leitfaden für Green IT am Arbeitsplatz (www.udue.de/greenit bzw. www.udue.de/vgQVG) und eine Übersicht mit nachhaltigen IT-Tipps (www.udue.de/be-greener/) herausgegeben, die allen Hochschulangehörigen online zur Verfügung stehen. In einem weiteren Schritt wurde eine Virtual Desktop Infrastructure in Verbindung mit so genannten Thin Clients aufgebaut. Thin Clients haben entscheidende Vorteile: Sie haben eine deutlich längere Lebensdauer als normale Desktop-PCs, führen damit zu einer Entkopplung der Lebenszyklen von Hard- und So­ftware, sind energie- und materialsparender herzustellen und leichter zu transportieren und verbrauchen dabei auch noch deutlich weniger Strom.

- Die UDE orientiert sich beim Bau an den Mindeststandards des Landes NRW.

f) Wasser

- An beiden Campi der UDE befinden sich umweltfreundliche Refill-Stationen an denen Hochschulangehörige kostenlos ihre Wasservorräte auffüllen können. Der Ausbau solcher Auffüllstationen ist in Planung und trägt zur Verfügbarkeit von sauberem Wasser für alle bei (vgl. SDG6).

12. Liegenschaften, Bau, Freiflächen (Campusgestaltung)

Die Hochschule legt dar, wie Neubau, Ausbau, Sanierung, Renovierung, Betrieb etc. von Gebäuden der Hochschule ressourceneffizient und klimaschonend unter Einbezug der Nutzung erneuerbarer Energien geplant und ausgeführt wird. Dies bezieht sich sowohl auf die Bauwerksausführung als auch auf die Inanspruchnahme von Fläche und den Boden, auch hinsichtlich der Auswirkungen auf die Biodiversität. Zudem soll dargelegt werden, inwiefern die Gebäude eigenverantwortlich oder durch externe Dienstleister verwaltet werden.

Die Hochschule legt dar, wie sie Freiflächen gestaltet und verwaltet (inkl. Lichtsmog, Lärm und Versiegelung), die Aufenthaltsqualität sicherstellt und verbessert (Campusgestaltung).

- Das Dezernat Gebäudemanagement gliedert sich in die zwei Hauptsachgebiete "Bauangelegenheiten Hochbau und Bauingenieurwesen, Flächenbedarfs- und Raumnutzungsplanung, Liegenschaftsverwaltung" sowie "Technisches Gebäudemanagement" und ist somit für die Campusgestaltung verantwortlich. In diesem Rahmen unterstützt das Dezernat die nachhaltige Entwicklung am Campus.

- In den letzten Jahren wurden kontinuierliche Energieeinsparungen durch die Sanierung der Gebäude und den Austausch alter Anlagen durch energetisch günstige Anlagen mit dem Eigentümer der Gebäude, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen, erzielt. Eine wesentliche Grundlage des Energiemanagements bildet die Verbrauchskontrolle beziehungsweise das Energiecontrolling.

- Zusätzlich zu ihren eigenen Bauten mietet die UDE weitere Gebäude an (bspw. das Rechenzentrum DU und die Weststadttürme in Essen).

- AStA-Aktivitäten: seit 2014 besteht die aus der Kooperation der Initiative für Nachhaltigkeit e.V. und am AStA-Referat für Ökologie, Mobilität und Gesundheit hervorgegangene Initiative Campusgarten Duisburg-Essen (Hochschulgruppe). Ziel ist es, die bisher brachliegenden und von der Universitätsverwaltung für das Projekt Bildung für Nachhaltige Entwicklung zur Benutzung freigegebenen Flächen wiederzubeleben und den Campus so attraktiver zu gestalten

- Erste Refill- Station im Gebäude LK:  Stationäre, ans Trinkwassernetz angeschlossene Wasserspender sind zwar nicht möglich, aber die Möglichmacher des technischen Gebäudemanagements haben gemeinsam mit den Nutzern eine Lösung gefunden. So wurde am Campus Duisburg im Gebäude LK die erste „Refill- Station“ installiert, um den Studierenden eine Zapfsäule für Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Wasserflaschen bis zu einer Größe von 1,5 Liter können hier befüllt werden.

- NETZ-Forschungsbau am Campus Duisburg: Effektive Wärmetauscher in den Abluftsystemen sorgen für einen wesentlich geringeren Bedarf an extern zugeführter Fernwärme. Zudem wird die entstehende Abwärme der in dem Gebäude betriebenen Anlangen genutzt und dem Abluftsystem zugeführt. Die auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage hat eine maximale Leistung von 23 kVA.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

13. Treibhausgasemissionen

Die Hochschule legt Höhe, Art und Auswirkungen von Treibhausgasemissionen dar und gibt ihre Ziele zur Reduktion der Emissionen und bisherige Ergebnisse an.

Bisher ist es leider nicht möglich, eine aussagekräftige CO2-Bilanzierung an der UDE durchzuführen. Wichtige Emissionsquellen sind beispielsweise Dienstreisen und Energieverbrauch. Allerdings lassen sich die Verbräuche mancher Gebäude derzeit nicht abrufen. Ebenso kann der ökologische Fußabdruck der Dienstreisen nicht genau bestimmt werden. Hierzu hat der napro in seinem Bericht Handlungsbedarfe abgeleitet (siehe https://www.uni-due.de/nachhaltigkeit/bericht.php, S. 117, Kriterium 10), die momentan intern diskutiert werden.

Derzeit wird das Energiemanagementsystems durch Dokumentationsmaßnahmen des Dezernats Gebäudemanagement optimiert.  Die Studierenden sollen in zünftige Planungen einbezogen werden, um im Sinne der Nachhaltigkeit bedarfsgerechte Angebote zu schaffen. Zukünftige Maßnahmen werden momentan intern diskutiert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.