11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die VHH wurde erstmalig im Jahr 2020 nach DIN EN 16247-1 durch den TÜV Nord rezertifiziert mit dem Ziel, die wesentlichen Ressourcenverbräuche zu identifizieren und eine auf Langfristigkeit ausgelegte kontinuierliche Verbesserung der Verbräuche zu erreichen. Neben Heiz- und Schmierölen ist der wesentliche Verbrauch mit rund 94 Prozent Anteil am Gesamtenergieverbrauch der VHH Dieselkraftstoff.

Zum derzeitigen Zeitpunkt bestehen keine weiteren natürlichen Ressourcen, die wesentlich im Rahmen der Geschäftstätigkeit der VHH genutzt werden.

Im genannten Jahr 2020 stellte sich die Verteilung der natürlichen Ressourcen in folgendem Verhältnis
dar:

Strom 2.498 MWh/a = 2 %
Gebäudeheizung 5.825 MWh/a = 4 %
Fuhrpark 153.797 MWh/a = 94 %






12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Wer sich für eine Fahrt mit dem Bus anstelle des eigenen Autos entscheidet, schont die Umwelt und wertvolle Ressourcen. Die VHH verfolgt deshalb das Ziel, mehr Fahrgäste von ihrem Angebot zu überzeugen. Der Schutz der Umwelt und der nur begrenzten Ressourcen haben bei der VHH eine hohe Priorität. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Umstellung der Fahrzeugflotte auf elektrische, emissionsfreie Antriebe. Dank des Einsatzes von Elektrobussen können Ressourcen wie beispielsweise Kraftstoffe für Fahrzeuge (Diesel, Heizöl, Strom) eingespart werden. Außerdem nehmen Lärmemissionen durch den Einsatz der im Vergleich zu Dieselbussen deutlich leiseren Elektrobusse ab.

Beeinflussung der Luftqualität durch die Dieselabgase
Die Rußpartikelfilter in den VHH-Dieselbussen reduzieren den Feinstaubausstoß erheblich. Die Partikel werden mechanisch herausfiltriert und während der Fahrt verbrannt. Feinstaubpartikel in den Dieselabgasen können so teilweise um bis zu 99 Prozent reduziert werden.
Die VHH setzt umweltfreundliche Öle ein, die eine lange Lebenserwartung haben. Zwischen den Ölwechselintervallen erreichen die Busse im Schnitt eine Laufleistung von 90.000 Kilometern.
Seit 2007 haben die VHH-Dieselbusse den Abgasstandard EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle). Er kennzeichnet besonders emissionsarme Dieselfahrzeuge basierend auf BlueTec®-Euro-5-Motoren mit einem zusätzlichen Dieselpartikelfilter. Durchschnittlich haben die Dieselbusse der VHH eine Laufzeit von 14 Jahren. Aktuell ist für Hamburg geplant, die Dieselbusse im Jahr 2033/2034 auszumustern. Im Hamburger Umland erfolgt eine Ausmusterung entsprechend später. Im Jahr 2021 ist erneut eine hundertprozentige Beschaffung von Elektrobussen geplant.

Papier, Verpackungsmaterial
Beim Einkauf und Einsatz von Papier und Verpackungsmaterial werden ausschließlich umweltschonende Produkte verwendet. Diese Produkte sind zertifiziert nach Forest Stewardship Council® (FSC®) oder tragen das Umweltzeichen „Blauer Engel“. Für das Jahr 2021 ist eine Umstellung des Brief- und Kopierpapiers geplant. Damit wird die VHH die Vorgaben aus dem Umweltleitfaden der Hansestadt Hamburg umsetzen.
 
Wasser zur Fahrzeugreinigung
Bei einer Buswäsche werden etwa 250 Liter Wasser verbraucht. Bei der VHH wird das dabei anfallende Brauchwasser nach der Wäsche aufbereitet und erneut verwendet. Der ausgefilterte Schmutz wird gesammelt, in Containern als Feststoff gelagert und schließlich umweltgerecht entsorgt. Außerdem werden Busse bei der VHH auch mit Regenwasser gewaschen. Auf den Dächern der Betriebsgebäude niedergehendes Regenwasser wird in großen Tanks gesammelt und sowohl für die Buswäsche als auch für die Toilettenspülungen verwendet. Auf diese Art und Weise werden täglich mehrere Tausend Liter Frischwasser eingespart.
https://vhhbus.de/umweltschutz

Maßnahmen zur Zielerreichung
Im Jahr 2020 konnten zwanzig batterieelektrische Fahrzeuge ausgeliefert und in die Linienumläufe aufgenommen werden, sodass eine deutliche Verbesserung im Jahr 2021 zu erwarten ist. Zur weiteren Zielerreichung soll im Jahr 2021 der VHH-Betriebshof in Schenefeld auf Elektromobilität umgerüstet werden.

Der überwiegende Teil der Busflotte wird nach wie vor auf Basis von Dieselkraftstoff oder dieselelektrisch betrieben. Entsprechend liegen hier die bekannten Risiken aus der Gewinnung und Weiterverarbeitung von Dieselkraftstoffen vor. Darüber hinaus wird die Batterieentsorgung und das -recycling mit wachsender Elektrobusflotte zukünftig ein wichtiges Thema bei der VHH werden. Der notwendige Ausbau von bestehenden und weiteren Busbetriebshöfen zur Deckung der Nachfrage hat ebenfalls einen negativen Einfluss auf Ressourcenbedarf und gegebenenfalls Ökosysteme. Weitere Risiken sind derzeit nicht bekannt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

GRI 301-1: Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen

Zum derzeitigen Zeitpunkt bestehen keine weiteren natürlichen Ressourcen, die wesentlich im Rahmen der Geschäftstätigkeit der VHH genutzt werden.

Im genannten Jahr 2020 stellte sich die Verteilung der natürlichen Ressourcen in folgendem Verhältnis dar:

Strom 2.498 MWh/a = 2 %
Gebäudeheizung 5.825 MWh/a = 4 %
Fuhrpark 153.797 MWh/a = 94 %

a.i nicht erneuerbare Materialien: Diesel, Motoröl
a.ii erneuerbare Materialien: Die VHH bezieht Strom im Rahmen des zentralen Stromvertrags der Freien und Hansestadt Hamburg. Dabei handelt es sich um Grünstrom.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

 
GRI 302-1: Energieverbrauch innerhalb der Organisation

Energiequelle Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) 2020
Energieverbrauch gesamt 179.620.000
   
Davon aus erneuerbaren Quellen 3.727.000
Davon Strom für Elektrobusse 1.073.000
Davon Strom für Gebäude etc. 2.654.000
Davon aus nicht erneuerbaren Quellen 175.893.000
Dieselkraftstoffverbrauch 167.275.000
Heizöl (für Kraftomnibusse) 2.208.000
Heizenergieverbrauch 6.410.000

Sämtliche Daten beruhen auf den im Rahmen der Zertifizierung nach DIN EN 16247-1 erläuterten Messmethodik durch Stromzähler, Wasserzähler und der Pegelung von Diesel- und Heizölbeständen.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

GRI 302-4: Verringerung des Energieverbrauchs

Energieeinsparung (2 x E-Busse Rampini): 4.565 * 9,8 = 44.737 kWh – (10.870 * 0,86) = 35.389 kWh
Energieeinsparung (10 x Hybridbusse): 60.395 * 9,8 = 591.871 kWh
Energieeinsparung (16 x eCitaro): 2.729.770 kWh – 1.053.578 kWh (Stromverbrauch E-Busse) = 1.676.192 kWh
Summe 2.303.452 kWh
     
Diesel (2 x E-Busse Rampini) 4.565 Liter
Diesel (10 x Hybridbusse) 60.395 Liter
Diesel (16 x eCitaro) 278.548 Liter
Summe 343.508 Liter

Die Grundlage für die Berechnung ergab sich aus der Differenz der reinen Dieselflotte zu der Flotte mit Elektrobussen und Hybridbussen im aktuellen Jahr. Die oben genannten Rechnungen (Index: 100 Kilometer) über den Dieselverbrauch und den äquivalenten Stromverbrauch basieren auf einer Studie von „hySOLUTIONS“, einem Tochterunternehmen der Hamburger Hochbahn AG.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

GRI 303-3: Wasserentnahme 

Wasserverbrauch 2020 Entnahme in Kubikmeter (m³)
Gesamtentnahme alle Quellen 16.125
Davon Frischwasser (HH-Wasser) 14.089
Davon Regenwasser 2.036

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

 
GRI 306-2: Abfall nach Art und Entsorgungsmethode

Gefährlicher Abfall (Standort Bergedorf) Gesamtgewicht des entsorgten Abfalls aus 2020 in Tonnen (t), Liter (l) und Stück
Altöl 4,64 t
Aufsaug- und Filtermaterialien 2.160 l
Batterien 1,2 t (2 Kästen)
Leuchtstoffröhren 1.000 Stück
 
Gefährlicher Abfall (Standort Schenefeld/ Elmshorn) Gesamtgewicht des entsorgten Abfalls aus 2020 in Tonnen (t), Liter (l) und Stück
Altöl 15,84 t
Aufsaug- und Filtermaterialien 2,767 t
Batterien (Fahrzeug) 2,780 t
Leuchtstoffröhren 1.500 Stück
Kühlerfrostschutz 3,850 t
Spraydosen 0,18235 t
Elektroschrott 2,146 t
Gerätebatterien 0,02 t
Sand und Schlammfang Waschhalle 4.300 l
 
Gefährlicher Abfall (Standort Quickborn) Gesamtgewicht des entsorgten Abfalls aus 2020 in Tonnen (t), Liter (l) und Stück
Altöl 4,05 t
Aufsaug- und Filtermaterialien 900 l
Batterien 2,010 t (1 Kasten)
Leuchtstoffröhren 25 Stück
 
Gefährlicher Abfall (Standort Glinde) Gesamtgewicht des entsorgten Abfalls aus 2020 in Tonnen (t), Liter (l) und Stück
Altöl 7.300 l
Aufsaug- und Filtermaterialien 1.440 l
Batterien 5,6 t (7 Kästen)
Leuchtstoffröhren Etwa 500 Stück
Schlamm aus Spaltanlage 5,5 t
 
Ungefährlicher Abfall nach
Entsorgungsmethode
Menge in Kilogramm (kg)
Abfallaufkommen gesamt 29.352.461
Recycling 14.789.235
Thermische Verwertung 14.563.226
 

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Mehr als 95 Prozent der CO2-Emissionen innerhalb der VHH entstehen infolge des Busverkehrs und der daran angeschlossenen Ablösefahrten. In den 2030er-Jahren sollen 100 Prozent der auf Hamburger Linien eingesetzten Busflotte und 80 Prozent der Gesamtflotte der VHH (auch im Hamburger Umland unterwegs) emissionsfrei fahren. Die VHH wird daher ab 2020 ausschließlich emissionsarme, batterieelektrische Busse für den Einsatz auf Hamburger Linien und ab 2025 ausschließlich komplett emissionsfreie Fahrzeuge beschaffen, um ab den 2030er-Jahren komplett klimaneutral auf Hamburgs Straßen unterwegs sein zu können. Die VHH bezieht dafür ausschließlich CO2-neutralen Ökostrom über den Stromliefervertrag der Freien und Hansestadt Hamburg.

Herausforderungen für die VHH:

Um unseren Mitarbeiter*innen eine umfangreiche Schulung zu gewährleisten, wurde das Modul „Eco-Training“ der Fahrerschulung in die Ausbildung zu E-Fahrzeugen integriert.

Im Hinblick auf die aktuellen Bauprojekte der VHH soll ab dem kommenden Jahr 2021 geprüft werden, inwieweit Solartechnik auf den Betriebshöfen sinnvoll eingesetzt werden kann. In Zukunft soll die Nutzung von Fotovoltaik und regenerativer Wärme bei Projekten der Ladeinfrastruktur grundsätzlich berücksichtigt werden, sofern technisch und wirtschaftlich umsetzbar.

Die Maßnahmen der Hansestadt Hamburg im Rahmen des Masterplans Klimaschutz beziehen sich auf das Jahr 2012. Die Maßnahmen der VHH sind Bestandteil des gesamtstädtischen Klimaplans – daher gilt auch für die VHH als Basisjahr 2012.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

 

GRI 305-1: Direkte THG-Emissionen (Scope 1)

Jahr Absolute CO2-Emission des Unternehmens in Tonnen (t)
(ab 2020 Planwerte)
Vergleich zum
Referenzjahr 2012 in Prozent (%)
Begründung für steigende Emissionen (zum Beispiel Fahrgastaufkommen)
2012 44.941    
2013 40.134 –10,70  
2014 38.232 –14,93  
2015 36.760 –18,20  
2016 39.290 –12,57 Mehr Umläufe im Jahr 2016
2017 38.432 –14,48  
2018 38.479 –14,38 Mehr Umläufe. Elektrobus-Beschaffung langsamer als erwartet.
2019 41.499 –7,66 Mehr Umläufe: 5 Prozent mehr als 2013. Durch die herstellerbedingte Verzögerung bei der Beschaffung von Elektrobussen.
2020 41.449 –7,66  

Die Maßnahmen der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen des Masterplans Klimaschutz beziehen sich auf das Jahr 2012. Die Maßnahmen der VHH sind Bestandteil des gesamtstädtischen Klimaplans – daher gilt auch für die VHH als Basisjahr 2012. Die Berechnungen entstehen unter Berücksichtigung der CO2-Emissionen aus Dieselkraftstoff und Strom für die gesamte VHH inklusive Beteiligungsgesellschaften mit Mehrheitsbeteiligung. Dabei werden alle Betriebshöfe und die gesamte Bus- und Pkw-Flotte einbezogen.

Die Basis der Emissionsfaktoren ist die Aufstellung des Öko-Instituts nach Angaben aus GEMIS 4.95 (Dezember 2016), zur Verfügung gestellt durch die Leitstelle Klima der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

GRI 305-2: Indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope 2)

Die Planung der ersten Ermittlung hat sich nach hinten verzögert. Daher ist eine erste Ermittlung der THG-Emissionen nach Scope 2 für das Berichtsjahr 2023 vorgesehen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

GRI 305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)

Die Planung der ersten Ermittlung hat sich nach hinten verzögert. Daher ist eine erste Ermittlung der THG-Emissionen nach Scope 3 für das Berichtsjahr 2023 vorgesehen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

GRI 305-5: Senkung der THG-Emissionen

Die Senkung der THG-Emissionen betrug im Jahr 2020 877.519 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente.

Derzeit misst die VHH bei ihren Fahrzeugen keine expliziten Emissionen. Bisher war hierfür kein Bedarf. Eine aktuelle Abschätzung, ob das in Zukunft erfolgt, ist noch nicht vorhanden. Der Kältemittelverbrauch für das Jahr 2020 liegt nicht vor.