11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Das Hauptgeschäft von Versicherungen sind Dienstleistungen, das bedeutet, dass natürliche Ressourcen im Vergleich zu produzierenden Unternehmen nur in geringem Umfang genutzt und verbraucht werden. 
Die Umweltbelange, die sich durch den Betrieb einer Versicherung ergeben, werden bei der Bayerischen als wesentliches Handlungsfeld lokalisiert. Details zu den Nachhaltigkeitszielen sind im Kriterium 3 dokumentiert.

Im Geschäftsbetrieb bei der Bayerischen werden unter anderem Druckpapier, Hygienepapier, Frischwasser, Heizenergie, Büromaterial und Büroeinrichtungen verbraucht. Die Bayerische hat das Ziel, die unternehmensbedingten Energie- und Materialverbräuche kontinuierlich zu verringern. Potenziale zur Reduktion wurden bei Arbeits-, Liefer- und Geschäftsverkehren sowie beim Verbrauch von Druck - und Hygienepapieren identifiziert. In Zukunft soll durch Ausrichtung des Einkaufs auf den zusätzlichen Aspekt der Nachhaltigkeit die Wertschöpfungskette unter anderem mit dem Fokus auf das Betriebsrestaurant neu ausgerichtet werden.
Im Berichtsjahr wurden rund 78,99 t Papier (inklusive Hygienepapier, Kopierpapier und Papier für Werbematerialien, Kuverts usw.) verbraucht. Das entspricht einem Verbrauch von ca. 0,18 t pro Mitarbeitenden. Insgesamt konnte der Papierverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um ca. 32 t reduziert werden. Die Gesamtabfallmenge beläuft sich im Jahr 2020 auf insgesamt rund 351,24 t, das entspricht pro Mitarbeitenden eine Abfallmenge von in etwa 0,78 t. Im Berichtsjahr konnte die Abfallmenge im Vergleich zum Vorjahr um ca. 176,8 t gesenkt werden.

Im Berichtjahr wurden 1.434.186,02 kWh Heizenergie, 20.165,81 l Benzin und 74.542,03 Liter Dieselkraftstoff für die Geschäftstätigkeit eingesetzt. Der gesamte Verbrauch von Benzin und Dieselkraftstoff kommen durch die Betankung der Dienstwägen zu Stande. Für Notstromaggregate oder ähnliches wurde kein messbarer Verbrauch im Geschäftsjahr festgestellt.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Durch die Geschäftstätigkeit der Bayerische ergeben sich keine wesentlichen Risiken für Umwelt und Ressourcen, da die Bayerische als Dienstleistungsunternehmen nur sehr geringen Einfluss auf Umwelt und Ressourcen nehmen kann. Ausgenommen ist die Kapitalanlage, zu der bereits im Kriterium 2 Wesentlichkeit berichtet wurde.   Im Berichtsjahr 2020 hat die Bayerische für das Ressourcenmanagement folgende qualitativen und quantitativen Ziele formuliert und erreicht:  
Das Nachhaltigkeitsmanagement wird in Zukunft weitere Teilstrategien formulieren und Einzelmaßnahmen beschließen. Mit dem Nachhaltigkeitscontrolling werden die Prozesse und Kennzahlen kontrolliert und der Grad der jeweiligen Zielerreichung überprüft.

Für das gesamte Unternehmen wurde für 2020 eine CO2-Bilanz erstellt und durch Ausgleichmaßnahmen klimaneutral gestellt. 


Für das Jahr 2021 hat die Bayerische sich folgende Ziele gesetzt:
Im Jahr 2021 wird ebenfalls eine CO2-Bilanz erstellt und das gesamte Unternehmen wieder klimaneutral gestellt werden.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

i. Für den Berichtszeitraum 2020 erfolgte keine Erfassung des Gesamtgewichtes oder -volumens von eingesetzten nicht erneuerbaren Materialen. Eine Erfassung ist für die darauffolgenden Jahre geplant. Für das Jahr 2022 ist geplant ein Abfallkonzept zu erstellen, bei dem die detaillierte Erfassung von eingesetzten nicht erneuerbaren Materialen erfasst werden soll. 
ii.  Für den Berichtszeitraum 2020 wurden das Gesamtgewicht oder -volumen von eingesetzten erneuerbaren Materialen mit ca.
6.580 kg Papier erfasst.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

a. Menge verbrauchtes Benzin in Litern in 2020, ohne E10: 20.165,81 Liter 635,95 GJ
Menge verbrauchter Diesel in Litern in 2020: 74.542,03 Liter 2.627,16 Gigajoule

b. Menge verbrauchtes Benzin E10 in Litern in 2020: 0 Liter 0 Gigajoule  

Der gesamte Verbrauch von Benzin und Dieselkraftstoff kommen durch die Betankung der Dienstwägen zu Stande. Für Notstromaggregate oder ähnliches wurde kein messbarer Verbrauch im Geschäftsjahr festgestellt.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch gesamt in 2020:
986.193,62 kWh = Gigajoule: 3.550,01 GJ
ii. Heizenergieverbrauch gesamt in 2020:
1.434.186,02 kWh = Gigajoule: 5.162,65 GJ
iii.  Der Kühlenergieverbrauch ist im Stromverbrauch enthalten = 0 GJ.
iv. Es wurde 2020 kein Dampf verbraucht = 0 GJ.

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):

i. Es wurde 2020 keine Energie verkauft = 0 GJ.

ii. Es wurde 2020 keine Heizungsenergie verkauft = 0 GJ.

iii. Es wurde 2020 keine Kühlenergie verkauft = 0 GJ.

iv. Es wurde 2020 kein Dampf verkauft = 0 GJ.

e. 
11.975,77 Gigajoule

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.
Berechnungstool des VfU/ https://www.energie-gedanken.ch/umrechnungsfaktoren/ g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren. Berechnungstool des VfU (1 Gigajoule = 277,8 kWh), Umrechnungsfaktor laut Energie-Gedanke für Benzin (8,67 kWh/Liter), Diesel (9,79 kWh/Liter). Neben den Strom – und Heizwerten für das Betriebsgebäude wurden in die Berechnung noch Annäherungswerte für den Strom – und Heizverbrauch im Homeoffice in die Gesamtsumme miteingerechnet.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

a. Insgesamt konnten im Vergleich zum Vorjahr 654,65 Gigajoule eingespart werden.

b. 
Die Energierarten als Basis für die Berechnung setzen sich zusammen aus Kraftstoff (Diesel und Super) und elektrischem Strom und Heizung. Für Kühlung und Dampf konnten keine Verbräuche für das Geschäftsjahr festgestellt werden aus diesem Grund wurden sie in die Berechnung nicht mit einbezogen.



c. Als Basisjahr wurde das Jahr 2019 herangezogen, da keine vergleichbaren Daten aus dem Vorjahr zur Verfügung stehen.

d. Siehe Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch f.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

d. 2020 wurden gesamt 3.719 Kubikmeter Trinkwasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz der Stadt München verbraucht. Sonstiges Wasser aus anderen Quellen wurde nicht eingesetzt.
100 Prozent der Verbrauchsmenge wurde über die Abwasserleitungen der Reinigung in Klärwerken zugeführt. 

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Bei der Bayerischen fiel im Berichtszeitraum kein gefährlicher Abfall an. 

Die Gesamtabfallmenge beläuft sich im Jahr 2020 auf insgesamt rund 351,24 t, das entspricht pro Mitarbeitenden eine Abfallmenge von in etwa 0,78 t. Im Berichtsjahr konnte die Abfallmenge im Vergleich zum Vorjahr um ca. 176,8 t gesenkt werden.
Die im regelmäßigen Geschäftsbetrieb anfallenden Abfälle werden getrennt (Papier, Glas, Restmüll) gesammelt und vom Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt München entsprechend der Beschaffenheit und den technischen Möglichkeiten behandelt. Eine gesonderte Erfassung des Müllaufkommens bei der Bayerischen erfolgt nicht. Zusätzlich anfallende Abfälle, unter anderem Büroeinrichtungen, Elektroschrott, Speisereste von der Betriebskantine werden von Dienstleistern getrennt und verwertet und wenn möglich dem Recycling zugeführt. Nicht wiederverwertbare Abfälle werden einer geordneten Entsorgung zugeführt. Die Bayerische möchte in der Zukunft ihr Abfallkonzept ausbauen und den Recyclinganteil erfassen.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die für den Betrieb des Unternehmens die Bayerische eingesetzten Energien setzen sich nach folgenden Quellen zusammen:
- Strom wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen bezogen.
- Heizenergie wird zu 100 Prozent als Fernwärme von den Stadtwerken München bezogen. 

Geschäftsreisen wurden 2020 bei der Bayerischen in folgendem Mobilitätsmix getätigt:
- 22 Prozent Flugreisen
- 31 Prozent Pkw mit Verbrennungsmotoren
- 18 Prozent Bahnreisen
- 29 Prozent andere Verkehrsmittel, zum Beispiel ÖPNV, Taxi und E-Scooter.

Auf das Betriebsrestaurant der Bayerischen entfallen anteilig nach den Gästen aus dem eigenen Unternehmen ca. 34 Prozent der Gesamtmenge der CO2-Emissionen der Bayerischen.

Auf Basis der daraus resultierenden CO2-Bilanz hat die Bayerische folgenden Stellhebel zur Reduktion der CO2-Emssionen definiert und die daraus abgeleiteten Maßnahmen:

Das Verwaltungsgebäude der Bayerischen in München ist angemietet. Aus diesem Grund können aktuell keine Maßnahmen zur energetischen Optimierung des Gebäudes durchgeführt werden.
Die ausführliche Beschreibung der von der Bayerischen verwendeten Berechnungswege für Emissionen finden sich in den Leistungsindikatoren zum Kriterium Klimarelevante Emissionen.
  Ab dem Jahr 2021 wird im Detail über bereits erreichte Ziele berichtet werden können. Die Bayerische hat im Berichtsjahr ein Nachhaltigkeitscontrolling und Nachhaltigkeitsmanagement etabliert, welches in Zukunft über Ziele berät, entsprechende Maßnahmen verabschiedet und für die Zielerreichung – und steuerung zuständig ist. Für die Zieldefinition – und erreichung für das Berichtsjahr waren die zuständigen Personen der OE Facilitymanagement, Einkauf und Nachhaltigkeit verantwortlich. Weitere Informationen zu den Zielen im Jahr 2020 findet man in dem Kriterium 3 Ziele.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

a. 243,78 t CO2 (entspricht 0,54 t CO2 pro Mitarbeitenden inklusive Auszubildende, Werkstudierende, Aushilfen, etc.)

b. CO2, für alle weiteren Gase (CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6 und NF3) liegen für das Geschäftsjahr 2020 keine Verbräuche vor, aus diesem Grund wurden sie für die Berechnung nicht mit einbezogen.

c. Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger, Stand 2017, Umweltbundesamt

d. Für die Berechnung wurde das Basisjahr wurde das Geschäftsjahr 2020 herangezogen. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr 2019 (erstmalige Erstellung der DNK- Erklärung) ist durch die Verwendung der gleichen Methoden und der Basisdaten (Mitarbeitendenzahlen usw.) gegeben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Operative Kontrolle. 

g. Die CO2- Werte für den Scope 1 wurden vom Leasinggeber berechnet, der auch den Fuhrpark verwaltet. Diese haben für jedes Fahrzeug anhand der Tankkarten den Kraftstoffverbrauch ermittelt und mithilfe der Fahrtenbücher die gefahrenen Kilometer berechnet. Auf dieser Grundlage wurde der CO2-Verbrauch ermittelt.
 

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

a. 241,88 t CO2 (entspricht 0,54 t CO2 pro Mitarbeitenden)

c. CO2, für alle weiteren Gase (CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6 und NF3) liegen für das Geschäftsjahr 2020 keine Verbräuche vor, aus diesem Grund wurden sie für die Berechnung nicht mit einbezogen.

g. Die CO2-Werte für den Scope 2 wurden die Jahresrechnung für die Hauptverwaltung in der Thomas-Dehler-Straße 25, 81737 München für Strom und Wasser geprüft und anhand der Daten der Stadtwerke München berechnet. Zudem haben die Stadtwerke München den Umrechnungsfaktor pro kwH für die Fernwärme und dem Strom für die Berechnung zur Verfügung gestellt. Für die Berechnung des Strom – und Wärmeverbrauchs wurden der durchschnittliche Strom – bzw. Wärmeverbrauch pro Person pro Jahr auf 253 Arbeitstage pro Jahr, 8 Stunden pro Arbeitstag und 254 Mitarbeitenden die im Durchschnitt im Homeoffice gearbeitet haben runtergerechnet und mit Umrechnungsfaktoren der Stadtwerke München bzw. dem Strommix von Deutschland verrechnet.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

a. 457,66 t CO2 (entspricht 1,02 t CO2 pro Mitarbeitenden)

b. CO2, für alle weiteren Gase (CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6 und NF3) liegen für das Geschäftsjahr 2020 keine Verbräuche vor, aus diesem Grund wurden sie für die Berechnung nicht mit einbezogen.


g. Die CO2-Werte für den Scope 3 wurden für die Dienstreisen folgendermaßen ermittelt. Flugreisen: Auswertung aller zurückgelegten Strecken anhand der Kreditkartenabrechnung und Berechnung der verursachten CO2-Emissionen mit dem Rechner von https://www.myclimate.org. Die Bahnreisen wurden mit Hilfe einer Auswertung aus dem Unternehmensaccount bei der Deutschen Bahn aufgeschlüsselt und die Berechnung der verursachten CO2-Emission der einzelnen Strecken mit dem Umweltmobilcheck der Deutschen Bahn errechnet. Die Dienstreisen, die mit einem Leihwagen stattgefunden haben, wurden ausgewertet in dem die Kilometer, die in den einzelnen Rechnungen ausgewiesen sind, addiert wurden und anschließend der CO2-Verbrauch mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes berechnet wurde. Durch eine Auswertung des internen Reisesystems konnten die gefahrenen Kilometer festgestellt werden und die verursachten Emissionen mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes berechnet werden. Der Papierverbrauch wurde anhand der Auswertung des Druckdienstleisters, der das gesamte Papier zur Verfügung stellt, ermittelt und mit Hilfe eines CO2-Rechners der CO2-Verbrauch festgestellt. Für den Berufsverkehr der Mitarbeitenden wurde folgendermaßen vorgegangen: Berechnung der Kilometerzahl von der Hauptverwaltung bis zur Adresse (mit Hilfe von Google Maps). Anschließend wurde ein Mittelwert der Kilometer gebildet. Berechnung des Anteils, der Mitarbeitenden, der mit dem ÖPNV anreist anhand der Fahrtkostenzuschussanträge Berechnung des Anteils, der Mitarbeitenden, der mit PKW anreist anhand der Anzahl der intern vermieteten Tiefgaragenstellplätze. Annahme, dass die verbleibenden Mitarbeitenden mit dem Fahrrad oder zu Fuß in die Firma kommen. Anschließend werden die durchschnittlichen Kilometer anteilig mit dem jeweiligen Verkehrsmittel verrechnet und somit die Gesamtsumme CO2-Emissionen gebildet. Berechnung mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes. Für das Betriebsrestaurant und den Kiosk wurden alle eingekauften Lebensmittel ausgewertet (Menge, Herkunft usw.) und die CO2-Emissionen mit folgenden Quellen: National Institute of Water and Atmospheric Research, GEMIS 4.4, Ökoinstitut, BMU, Sustainable Europe Research Institute, SERI, klassewasser.de, GUTcert, Dr. Jan Uwe Lieback, Sabine Schumacher „CO2-Fußabdruck, Verifizierung der vorhandenen Zahlen zum Vergleich von Leitungs- und Mineralwasser“.) ermittelt. Ergänzend wurde für die Berechnung der CO2 – Emissionen des Betriebsgastronomie, der CO2-Rechner von „Klimatarier“ (Webseite existiert nicht mehr). Die Daten für den Hygienepapierverbrauch wurden vom Lieferanten zur Verfügung gestellt. Der CO2-Verbrauch wurde mit Hilfe der Richtwerte laut eines Artikels im Handelsblatt ermittelt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

  1. Insgesamt konnten aufgrund diverser Maßnahmen z.B. Homeoffice und Onlineberatungsangebote, die CO2 – Emissionen um 373,31 t CO2 gesenkt werden.
  2. CO2, für alle weiteren Gase (CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6 und NF3) liegen für das Geschäftsjahr 2020 keine Verbräuche vor, aus diesem Grund wurden sie für die Berechnung nicht mit einbezogen.
  3. Als Basisjahr wurde das Geschäftsjahr 2019 herangezogen, da dieses das erste Jahr ist in dem die CO2 – Emissionen der Bayerischen erfasst worden sind.
  4. Im Scope 1 sind die Emissionen angestiegen, da die Mitarbeitenden aus Sicherheitsgründen mehr Dienstreisen mit dem PKW zurückgelegt haben, um öffentliche Transportmittel zu meiden. Im Scope 2 sind die Emissionen da Homeoffice mit einberechnet worden ist, mit der Annahme, dass nicht wie in der Hauptverwaltung zu 100 % Ökostrom bezogen wird. Im Scope 3 konnten die CO2 – Emissionen um 567,2 t gesenkt werden.
  5. Für die Berechnung wurde das Programm Microsoft Excel herangezogen. Details zu den verwendeten Standards, Methoden und Annahmen findet man in den Angaben zu den jeweiligen Leistungsindikatoren der Scopes unter dem Punkt g. Zudem wurden auf die Gesamtemissionen 5% zusätzlich auf die Gesamtsumme drauf gerechnet, da mit Schätzwerten gearbeitet worden ist.