11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Rangliste der wichtigsten Ressourcen

Die folgende Liste stellt die relevanten Ressourcen dar, die wir für unsere Geschäftstätigkeit nutzen. Diese sind nach ihrer Wesentlichkeit geordnet:
  1. Diesel (PKW) in Liter/Jahr
  2. Strom aus dem deutschen Strommix in kWh/m2
  3. Fernwärme (Heizung) in kWh/m
  4. Wasser in m3
  5. Papier in Blatt
Konkrete Daten zu unseren Verbräuchen können den Leistungsindikatoren 11-13 entnommen werden. 

Energie und Emissionen

Um mit gutem Beispiel voran zu gehen, ist uns ein nachhaltiger Gebäudebetrieb im Rahmen unserer Möglichkeiten wichtig. Energieaufwendungen im Büroalltag (Energieverbrauch zur Konditionierung der angemieteten Büroflächen, Stromverbrauch für Beleuchtung, Küchengeräte und IT-Infrastruktur) verursachen klimaschädliche CO2-Emissionen. Wir beziehen seit dem Jahr 2020 Ökostrom und werden uns auch weiterhin bemühen, Reduktionspotenziale zu identifizieren und nicht vermeidbare Emissionen zu kompensieren.
Da wir deutschlandweit tätig sind und eine ÖPNV-Anbindung an einige Projektstandorte nicht effizient oder nicht vorhanden ist, sind wir auf die Nutzung von PKWs (Verbrennungsmotoren) angewiesen. Daher verursacht unsere Mobilität einen entsprechenden CO2 -Ausstoß. Wir streben an, die durch unser Mobilitätsverhalten verursachten CO2-Emissionen zu reduzieren, indem wir verstärkt Carsharing (auch Elektro) und, so weit möglich, ÖPNV-Angebote nutzen.

Ressourcenverbrauch

Wir achten darauf, sparsam mit Ressourcen wie Wasser, Papier, Büro- und Verbrauchsmaterialien umzugehen. Leider ist es uns nicht möglich, den Wasserverbrauch im Büro genau zu erfassen, da dieser für das gesamte Gebäude ermittelt und auf alle Mieteinheiten umgelegt wird. Als Folge unseres zu Beginn des Jahres etablierten Nachhaltigkeitsmanagement können wir jedoch erste Erfolge bei der Reduktion unseres Papierverbrauchs verzeichnen. Wir haben kleinere und größere Einsparpotenziale ermittelt. So haben wir z. B. beschlossen, dass die Gehaltsabrechnungen bei der Geschäftsführung abgeholt werden können, um Briefumschläge einzusparen. Nach Rücksprache mit einer Zertifizierungsinstanz ist es nun möglich bei neuen Projekten die zahlreichen Nachweisunterlagen, die ursprünglich in Papierform vorgelegt werden mussten, digital einzureichen. Dadurch erwarten wir zukünftig sowohl eine hohe Papiereinsparung als auch eine Kostenreduktion. 

Abfälle 

In unserem Büro fallen typische Abfälle, wie Restmüll, Papier/Kartonage, Biomüll, Verkaufsverpackungen aus Leichtstoffen (Gelber Sack) sowie gelegentlich Mehrweggetränkeflaschen, an.

Flächenverbrauch 

Unsere Räumlichkeiten befinden sich in einer angemieteten Etage eines Bürogebäudes im Zentrum der Stadt Aachen. Es handelt sich um einen Altbau. Daher wird keine zusätzliche Fläche in Anspruch genommen.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Wir haben beschlossen, die negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit ergebenden, zu reduzieren.

In mehreren Teambesprechungen haben wir uns anhand unserer ersten DNK-Erklärung mit unseren Verbräuchen und Emissionen auseinandersetzt. Wir haben Aspekte wie nachhaltige Mobilität, Energieverbrauch, Papier- und Büromaterialverbrauch und Abfallerzeugung diskutiert und Einsparpotenziale identifiziert.
Für alle Themenbereiche gilt, dass wir als Dienstleister für Nachhaltigkeitsberatung eine Vorbildrolle für den Umgang mit Nachhaltigkeitsaspekten gegenüber anderen Unternehmen und Personen haben. Ein Risiko besteht darin, dass wir die ambitionierte Erwartungshaltung unserer Stakeholder nur unzureichend erfüllen können.

CO2-Emissionen aus Mobilität

Wir möchten die CO2-Emissionen aus unserer betrieblichen Mobilität reduzieren.
Daher haben wir im Jahr 2020 unserer Reiserichtlinie aktualisiert. Sie schreibt vor, dass ...
Energieverbrauch im Bürobetrieb

Wir möchten unseren Energieverbrauch auf ein Minimum reduzieren.
Wir nutzen Ökostrom und achten darauf, Strom sparsam zu nutzen. Das bedeutet, dass wir die Beleuchtung nur bei Notwendigkeit benutzen, unsere Computer nach der Nutzung vollständig herunterfahren und keine Geräte im Stand-by-Modus belassen.

Ressourcen und Wasserbrauch

Wir achten darauf, sparsam mit Ressourcen wie Büromaterialien, Strom und Wasser umzugehen. Beim Einkauf von Lebensmitteln und Materialien bevorzugen wir Produkte mit einem anerkannten Nachhaltigkeitslabel, einem hohen Recyclinganteil oder wenig Verpackungsmüll. Sobald wieder ein regelmäßiger Bürobetrieb möglich ist, möchten wir unseren Biomüll getrennt sammeln und der Kompostierung zuführen. 

Bezüglich unseres Papierverbrauchs haben wir kleinere und größere Einsparpotenziale ermittelt und umgesetzt. Es ist schwierig, ein konkretes quantitatives Reduktionsziel zu erarbeiten, da dieser von der variierenden und zum Zielsetzungszeitpunkt unbekannten Anzahl der jährlich bearbeiteten Projekte abhängt. Jedoch können wir erste Erfolge verzeichnen. So nutzen wir für interne Druckaufträge/Notizen die Rückseiten bereits bedruckten Papiers und haben beschlossen, dass die Gehaltsabrechnungen bei der Geschäftsführung abgeholt werden können, um Briefumschläge einzusparen. Nach Rücksprache mit einer Zertifizierungsinstanz ist es nun bei neuen Projekten möglich, die zahlreichen Nachweisunterlagen, die ursprünglich in Papierform vorgelegt werden mussten, digital einzureichen. Dadurch erwarten wir zukünftig eine hohe Papier- und Kosteneinsparung. 
 

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Es wurden keine nicht erneuerbaren Materialien wie Mineralien, Metalle, Öl, Gas oder Kohle zur Herstellung unserer Dienstleistungen eingesetzt. Der Kraftstoffverbrauch durch PKW-Nutzung ist den Angaben unter Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch zu entnehmen. Für die Herstellung unserer Dienstleistungen und Endprodukte, wie z. B. Auditberichte in Papierform werden erneuerbare Materialien eingesetzt. Im Büroalltag benötigen wir diverse Büromaterialien, Aktenordner, Druckerpapier, Tonerpatronen für den Drucker sowie Lebensmittel und Hygiene- bzw. Reinigungsprodukte. Zur Verpackung und zum Versand der Zertifizierungsberichte werden Versandkartons für Aktenordner benötigt. Aktuell nutzen wir auch nicht recyclebare Materialien, wie z. B. Prospekthüllen (im niedrigen dreistelligen Bereich). Wir beziehen alle Produkte von externen Anbietern.

Der Verbrauch des Druckerpapiers wurde anhand des in der Rechnungen des Büromaschinendienstleisters angegebenen Zählerstands ermittelt. Im Erfassungszeitraum 2020 wurden 28.043 Blatt Papier bedruckt. 


In 2020 waren insgesamt zwölf Personen in unserem Büro beschäftigt. Dies entsprach 7,68 Vollzeitäquivalenten.
Somit resultiert ein spezifischer Papierverbrauch von 3.568 Blatt Papier pro Vollzeitäquivalent.

Wir verwenden folgendes Papier: 80 g/m², A4 (210 mm x 297 mm = 0,06237 m²/1 Blatt) Bei einem Papierverbrauch von 28.043 Blatt ergeben sich daraus 1.749 m² Papier. Bei einem Gewicht von 0,08 kg/m² ergib es ein Gesamtgewicht 140 kg. Daraus ergeben sich laut dem Schweizer Verein "EcoPaper" 154,28 kg CO2-Äquivalente.
Verwendeter Rechner: https://www.ecopaper.ch/papier/papierrechner/

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Zur Ermittlung des Kraftstoffverbrauchs wurde eine Auswertung der Reisekostenabrechnungen aus dem Jahr 2020 vorgenommen. Insgesamt wurde eine Gesamtkilometeranzahl von 48.336 km mit den von der ennac GmbH genutzten PKW (inkl. Mietauto und Taxi) zurückgelegt. Davon mit der Kraftstoffart Super Benzin 2.804 km, mit der Kraftstoffart E10 1.621 km (siehe b.) und mit der Kraftstoffart Diesel 43.911 km. In der Summe des Kraftstoff Diesels sind 14 km enthalten, die mit dem Taxi zurückgelegt wurden. Diese werden zu den mit den eigenen PKW gefahrenen Kilometern addiert. 

a. 
Auto Verbrauch
PKW 1 (Diesel) 7,4 l / 100 km
PKW 2 (Diesel) 7,7 l /100 km
PKW 3 (Super) 7,0 l /100 km
PKW 4 (E10) 4,5 l / 100 km
PKW 5 (Super) 7,0 l/100 km
Mietauto (Super) 4,5 l / 100 km
Taxi (Diesel) 7,5 l /100 km

Die Verbrauchswerte von Mietauto und Taxi wurden auf Basis einer Internetrecherche zum Autotyp angenommen.


Daraus ergibt sich ein Super Benzin-Verbrauch von 194 Liter für das Jahr 2020. Bei einer Dichte von 0,74 kg/l und einem Heizwert von 11,26 kWh/kg ergibt sich ein Ausgangswert von 1.614 kWh. Dies entspricht 5.810 Megajoule. 

Daraus ergibt sich ein E10-Verbrauch von 73 Liter für das Jahr 2020. Es wird die Dichte von 0,74 kg/l und der Heizwert von 11,26 kWh/kg von Super-Benzin angenommen; ergibt sich ein Ausgangswert von 608 kWh. Dies entspricht 2.189 Megajoule. 

Daraus ergibt sich ein Dieselverbrauch von 3.301 Liter für das Jahr 2020. Bei einer Dichte von 0,83 kg/l und einem Heizwert von 11,65 kWh/kg ergibt sich ein Ausgangswert von 31.679 kWh. Dies entspricht 114.044 Megajoule.

c.  Zur Ermittlung des Strom- und Heizenergieverbrauchs wurde eine Auswertung der Strom- bzw. Nebenkostenabrechnung aus dem Jahr 2020 vorgenommen.
Wir haben keinen Kühlenergie- und Dampfverbrauch.

d. Unsere Bürofläche wird nicht zur Produktion von Strom, Heiz- und Kühlenergie und Dampf genutzt. Dementsprechend erfolgt kein Verkauf. 

e. In Summe beträgt der gesamte Energieverbrauch 56.886 kWh bzw. 204.790 MJ.

f.  Zur Ermittlung des Strom- und Heizenergieverbrauchs wurde eine Auswertung der Strom- bzw. Nebenkostenabrechnung aus dem Jahr 2020 vorgenommen. Zur Ermittlung des Kraftstoffverbrauch wurde eine Auswertung der Reisekostenabrechnungen aus dem selben Jahr vorgenommen.

g. Das Rechenprogramm ist auf der Seite des Umweltbundesamtes zu finden. https://secure.umweltbundesamt.at/co2mon/co2mon.html

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

a.
Der Energieverbrauch betrug im Jahr 2019 60.055 kWh bzw. 216.197 MJ bei einem Vollzeitäquivalent von 5,69 beträgt der spezifische Energieverbrauch 10.554,5 kWh. 

Im Jahr 2020 betrug der Energieverbrauch 56.886 kWh bzw. 204.790 MJ. Mit einem Vollzeitäquivalent von 7,68 ergibt sich ein spezifischer Energieverbrauch von 7.407 kWh. 

Die Differenz beim gesamten Energieverbrauch beträgt somit 3.169 kWh bzw. 11.408 MJ. Auf ein Vollzeitäquivalent bezogen ergibt sich eine Differenz von 3.147,5 kWh im Jahr 2020. Pro Vollzeitäquivalent ist der Energieverbrauch um circa 30 % gesunken. Dies ist insbesondere auf die mit der Corona-Pandemie verbundenen Einschränkungen in Mobilität und Kontaktreduzierungen zurückzuführen. 

b. 

Die betrachteten Energiearten sind: Kraftstoff (Mobilität), elektrischer Strom und Fernwärme. 

c. 
Die Grundlage bilden die Daten aus dem Jahr 2019 und die für das Berichtsjahr 2020 erhobenen Daten.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

a. Aus der Nebenkostenabrechnung für das Abrechnungsjahr 2020 geht ein Frischwasserverbrauch von 413,4 m3 für das gesamte Gebäude hervor. Für unsere Bürofläche ergibt sich ein jährlicher Verbrauch von 32,5 m3.

Bei 7,68 Vollzeitäquivalenten ergibt sich für den Wasserverbrauch ein spezifischer Wert von 4,2 m3. Im Jahr 2020 waren zwölf Personen bei uns beschäftigt.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

a. Wir produzieren keinerlei gefährlichen Abfall.

b. Der Nebenkostenabrechnung und dem Bescheid der Grundbesitzangaben kann die tatsächlich entstandene Müllmenge auf unserer Fläche nicht entnommen werden. Unser Restmüll (10 Liter) wird einmal wöchentlich geleert. Wir unterliegen der kommunalen Abfallentsorgung der Stadt Aachen und trennen nach Papier, Restmüll und gelber Sack.

c. Die Abfallbeseitigung wird durch die Aachener Stadtbetriebe durchgeführt.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

CO2-Emissionen aus Mobilität

Da wir deutschlandweit tätig sind und eine ÖPNV-Anbindung an einige Projektstandorte nicht effizient/vorhanden ist, nutzen wir PKWs und auch der ÖPNV verursacht klimaschädliche Emissionen. 
Es ist schwierig, ein konkretes quantitatives Reduktionsziel zu erarbeiten, da die Emissionsmenge von der variierenden und zum Zielsetzungszeitpunkt ungewissen Anzahl und den Standorten der jährlich bearbeiteten Projekte abhängt.
Wir streben an, die durch unser Mobilitätsverhalten verursachten CO2-Emissionen zu reduzieren und haben unsere Reiserichtlinie überarbeitet. Somit sind...
Zudem achten wir darauf, dass benachbarte Projektstandorte gebündelt angefahren werden und vermeiden Flugreisen. Sind private Reisen vorgesehen, können diese mit Dienstreisen verbunden werden, um Anfahrtswege zu verkürzen. 

CO2-Emissionen aus Energieverbrauch (Strom) und Wärmeverbrauch (Heizung)

Unsere Räumlichkeiten befinden sich in einer angemieteten Etage eines Altbaus im Zentrum von Aachen. Energieaufwendungen im Büroalltag (Heizen der Büroflächen, der Stromverbrauch für die Beleuchtung, IT-Infrastruktur und Küchengeräte) verursachen klimaschädliche CO2-Emissionen. Auch digitale Kommunikation (E-Mails, Anhänge, Videocalls, Server, Datenspeicherung) verursacht klimaschädliche Emissionen. Um mit gutem Beispiel voran zu gehen und klimarelevante Emissionen zu reduzieren, beziehen wir seit dem Jahr 2020 Strom aus regenerativen Energiequellen und achten auf einen sparsamen Umgang. Das bedeutet, dass wir die Beleuchtung nur bei Notwendigkeit benutzen, unsere Computer nach der Nutzung vollständig herunterfahren und keine Geräte im Stand-by-Modus belassen. Zudem haben wir Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen aus E-Mailverkehr und Datenspeicherung besprochen (z. B. Verzicht auf Anhänge in internen Mails, Abmeldung von nicht benötigten Newslettern). 

Herausforderung: Definition von Reduktionszielen


Wir hatten vorgesehen, die Verbrauchsdaten der Jahre 2019 und 2020 zur Definition eines quantitativen Reduktionsziels für CO2-Emissionen zu verwenden. Da die Daten aus dem Jahr 2020 aufgrund der Veränderungen durch die Corona-Pandemie nicht repräsentativ sind, wird die Definition des Reduktionsziel zurückgestellt. Ein Großteil der Präsenztermine wurde durch Online-Besprechungen ersetzt und die Mehrheit der Mitarbeiter arbeitete im Home-Office. 

Konkrete Daten zu unseren Verbräuchen können dem Leistungsindikator 13 entnommen werden.
Wir kompensieren unsere im Jahr 2020 in Anlehnung an das Greenhouse Gas Protocol ermittelten CO2-Emissionen durch die finanzielle Unterstützung von Klimaschutzprojekten.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

a. Mobilität:
PKW (inkl. Mietwagen und Taxi): 10.954,85 kg CO2-Äquivalent
Bahn-Nutzung: 116 kg CO2-Äquivalent
Flugzeug-Nutzung: 0 kg CO2-Äquivalent
ÖPNV-Nutzung: < 100 kg CO2-Äquivalent
In Summe: 11.170,85 kg CO2-Äquivalent

g.
Mit Hilfe einer Auswertung der Reisekostenabrechnung und der Bahntickets konnten die gefahrenen Kilometer erfasst werden. Um die CO2-Äquivalente zu ermitteln, wurden folgende Berechnungstools genutzt: 
https://secure.umweltbundesamt.at/co2mon/co2mon.html
https://www.umweltmobilcheck.de/
https://uba.co2-rechner.de/de_DE/mobility-travel#panel-calc

Die weiteren im Leistungsindikator erfragten Daten sind für unser Unternehmen und unsere Geschäftstätigkeit irrelevant.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

a.
CO2-Emissionen aus Energieverbrauch (Strom): 0,13 t CO2-Äquivalent
CO2-Emissionen aus Wärmeverbrauch (Heizung): 3,906 t CO2-Äquivalent 


g. Mit Hilfe einer Auswertung der Strom- und Nebenkostenabrechnung konnten die für unser Fläche anfallenden Strom- und Heizenergieverbräuche ermittelt werden. Um die CO2-Äquivalente zu ermitteln, wurden folgende Internetseiten genutzt: 
https://uba.co2-rechner.de/de_DE/living-pt#panel-calc 
https://secure.umweltbundesamt.at/co2mon/co2mon.html

Die weiteren im Leistungsindikator erfragten Daten sind für unser Unternehmen und unsere Geschäftstätigkeit irrelevant.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Wir haben geprüft, welche der fünfzehn Scope 3-Kategorien nach dem GHG-Protocol für uns von Bedeutung sind. Aus unserer Geschäftstätigkeit als mittelständisches Dienstleistungsbüro ergibt sich, dass die Emissionen aus der Kategorie 7 "Pendeln der Arbeitnehmer" relevant sind. 

Zur Ermittlung der CO2-Äquivalente, die sich aus dem Verkehr zum Arbeitsplatz ergeben, wurde eine Auswertung der Anfahrtswege vorgenommen. Mithilfe des Emissions-Rechners des Umweltbundesamtes (Österreich) und der Deutschen Bahn konnten die CO2-Äquivalente berechnet werden. 

Im Berichtsjahr 2020 sind von zwölf Mitarbeitern zwei ganzjährig mit dem Auto, eine Person sechs Monate mit dem Auto und eine Person mit dem Zug zur Arbeit gefahren. Alle anderen Mitarbeiter kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit. 
Daraus ergeben sich 1,19 t CO2-Äquivalente im Jahr. 

Aufgrund der Einschränkungen und Auflagen durch die Corona-Pandemie wurde vermehrt das eigene Auto genutzt. 


Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Wir hatten vorgesehen, die Verbrauchsdaten der Jahre 2019 und 2020 zur erstmaligen Definition eines quantitativen Reduktionsziels für CO2-Emissionen zu verwenden. Dies ist nicht möglich, da die Daten aus 2020 aufgrund der Veränderungen durch die Corona-Pandemie nicht repräsentativ sind. Wir streben an, im Jahr 2021 ein quantitatives Emissionsreduktionsziel zu erarbeiten.