11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Im Zentrum unserer Tätigkeit als Energiedienstleistungsunternehmen und daraus resultierender Ressourcenverbräuche steht unser Energieverbrauch. Dieser lag in 2019 bei 59.005 kWh. Davon macht der Fuhrpark bzw. Diesel mit 58% den größten Anteil aus. Unser Fuhrpark besteht aus drei Fahrzeugen, von denen zwei auch privat genutzt werden. Das dritte Fahrzeug ist ein Poolfahrzeug, das sowohl für Dienstreisen als auch für kurze Dienstfahrten genutzt wird. An zweiter Stelle steht die Heizung bzw. der Erdgasverbrauch mit einem Anteil von 31%. Der Stromverbrauch liegt bei einem Anteil von 11%. Verbrauchsgruppen im Bereich Strom sind u.a. PCs und Monitore, Beleuchtung sowie Küchengeräte.
 
  2018 2019 Veränderung
Strom (PV-Eigenerzeugung) 2.680 kWh 2.660 kWh -20 kWh (1%)
Strom (Zukauf Grünstrom) 3.560 kWh 4.057 kWh +497 kWh (13%)
Erdgas 21.895 kWh 18.181 kWh -3.714 kWh (17%)
Diesel 45.342 kWh 34.107 kWh -11.235 kWh (25%)
Benzin 811 kWh 0 kWh -811 kWh (100%)
Gesamtverbrauch 74.288 kWh 59.005 kWh -15.283 kWh (21%)
Tab. 2: Energieverbrauch  

Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Energieverbrauch um 21% deutlich reduziert werden. Während der Stromverbrauch (+8%) leicht gestiegen ist, wurden der Gas- (-17%) und der Kraftstoffverbrauch stark reduziert (-26%).  

Weiterhin werden Ressourcen in Form von Papier und Wasser verbraucht sowie Abfall und Abwasser produziert. Diese Verbräuche werden bisher nur grob erfasst. Der Wasserverbrauch wird über die Nebenkostenabrechnungen erfasst. Der Papierverbrauch liegen Daten zu Einkäufen vor. Die Abfallmenge ist geschätzt.  

  2018 2019
Papier    
  • A4, 80g
10.000 Blatt 10.000 Blatt
  • A4, 100g
2.500 Blatt  
  • A3, 100g
500 Blatt  
Wasser    
  • Frischwasser
96 m3 52 m3
  • Abwasser
96 m3 52 m3
Abfall    
  • Gesamtabfall*
2,5 t 0,35 t
Tab. 3: Verbrauch Papier, Wasser und Abfall *Abfallmenge 2018 geschätzt: 1t Altpapier, 1t Bioabfall, 200 kg Wertstoffe und 300 kg Hausmüll;   Abfallmenge 2019 einen Monat erfasst und hochgerechnet

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Energie ist unser Fokus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sehen wir uns als Vorbild in Sachen Energieeffizienz und handeln dementsprechend. Wir arbeiten seit 2014 in einem modernen Bürogebäude, das die Firma 2013 erworben und umgebaut hat. In allen Räumen werden ausschließlich LED-Lampen genutzt. Zusätzlich sind in wenig genutzten Räumen Bewegungsmelder installiert, die das Licht nur bei Raumnutzung einschalten und anschließen automatisch ausschalten. Darüber hinaus verfügt das Gebäude über eine vernetzte Gebäudeautomation, worüber es aus der Ferne überwacht werden kann. Auf diese Weise kann z. B. vermieden werden, dass Fenster über Nacht offenstehen. Unseren Strom haben wir 2019 zu 40% von einer PV-Anlage auf dem Dach bezogen und zu 60% Grünstrom zugekauft. Weiterhin ist eine effiziente Fußbodenheizung verbaut. Der Strom- und Gasverbrauch wird über Zählpunkte erfasst und mit den Energierechnungen abgeglichen. Alle Energieverbräuche und Energierechnungen werden in der Exceltabelle „Energiemonitor“ erfasst und überwacht.

Aufgrund des bereits sehr effizient gestalteten Gebäudes bietet das Fuhrparkmanagement sowie die Dienstreisen größere Potentiale. Auch hat der Kraftstoffverbrauch den größten Anteil am Gesamtenergieverbrauch. Die Kraftstoffverbräuche werden über ein Tankkartensystem erfasst. Außerdem werden zur Erfassung der gefahrenen Kilometer Fahrtenbücher geführt. Zusätzlich werden die zurückgelegten Zug-Kilometer erfasst. In 2019 wurden 16% der Dienstreisen mit dem Zug erledigt. 2018 waren es nur 10%. Seit 2018 hat first energy eine Mobilitätsmanagerin. Diese hat den Ist-Zustand im Themenkomplex erfasst und Verbesserungspotentiale ermittelt. Schwerpunkte ihrer Analyse waren zum einen die Mitarbeitermobilität und zum anderen das Poolfahrzeug. Ergebnis der Befragung war, dass 64% mit dem Auto zur Arbeit kommen, 21% mit dem ÖPNV, 7% mit dem Fahrrad und 7% zu Fuß. Diese Verteilung spiegelt sich in unserer CO2-Bilanz wider. Ungefähr die Hälfte der Autofahrer*innen wäre bereit, das Auto für die Umwelt und Gesundheit gegen ein Fahrrad zu tauschen. Allerdings sprechen verschiedene Gründe wie eine zu lange und zu anstrengende Strecke dagegen. Der Wechsel zum ÖPNV kommt lediglich für 9% der Autofahrer*innen in Frage. Als Gründe dafür werden ein längerer Arbeitsweg und Stress durch Umstiege genannt.

Als dritter Verbrauchsbereich ist der Papierverbrauch zu nennen. Dieser ist nur schwer zu quantifizieren. Der Einkauf aus 2019 ist in Tab. 2 dargestellt. Der Vorrat wird in 2020 weitergenutzt. Das gesamte Papier ist nach verschiedenen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert. Zu nennen sind die Siegel FSC Mix, EU Ecolabel, TFC und das Nordic Ecolabel. Bisher kaufen wir kein Recyclingpapier ein.

Für die Bereiche Wasser und Abfall haben wir bisher kein gesondertes Erfassungssystem. Wasser wird ausschließlich in der Küche und den Sanitäranlagen genutzt. Der Verbrauch ist als unwesentlich einzustufen und wird aus diesem Grund nicht näher im Nachhaltigkeitsmanagement betrachtet. Der entstehende Abfall wird bisher nur geschätzt.

Im Hinblick auf unsere Ressourcennutzung haben wir uns folgende Ziele gesetzt:  
Diese Ziele sollen bis 2025 ggü. der festgelegten Ausgangsbasis 2018 erreicht werden. Dafür haben wir Kennzahlen gebildet deren Entwicklung der Tabelle entnommen werden kann:

Kennzahl 2018 2019 Veränderung
CO2e-Emissionen durch Dienstreisen [kg CO2e/km] 0,202 kg CO2e/km 0,124 CO2e/km -39%
Gesamtenergieverbrauch je Beratungsstunde [kWh/BS] 7,02 kWh/BS 5,77 kWh/BS -18%
Recyclinganteil des Papiers 0% 0% -
 
Unsere Nachhaltigkeitskennzahlen haben sich insgesamt sehr positiv entwickelt. Die größte Verbesserung konnte 2019 im Bereich Mobilität erzielt werden, da verstärkt die Bahn als Transportmittel genutzt worden ist. Durch die Reduzierung des Gesamtenergieverbrauchs um 21% bei ungefähr gleichbleibender Anzahl der Beratungsstunden, hat sich auch die Energiekennzahl deutlich verbessert.

Da wir in den Bereichen Mobilität und Energieverbrauch unsere Zielsetzung übertroffen haben, werden für das nächste Berichtsjahr neue Kennzahlen festgelegt. Diese befinden sich aktuell im Abstimmungsprozess.

Besondere Risiken ergeben sich aus unserer Geschäftstätigkeit nicht, außer dass sich bei steigender Nachfrage auch unsere Treibhausgasbilanz durch eine Steigerung der Fahrten sowie die Vergrößerung der Belegschaft erhöht. Letzteres beinhaltet im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit aber auch Chancen. Insgesamt ist es jedoch unser Ziel unsere Treibhausgasbilanz so gering wie möglich zu halten. Diese Zielsetzung überwachen wir mittels unserer Kennzahlen. Im Fokus steht dabei die Kennzahl Gesamtenergieverbrauch je Beratungsstunde, da diese unsere gesamte Tätigkeit abbildet. Diese Kennzahl soll sich auch bei steigender Mitarbeiterzahl im Bereich 6 kWh/BS bewegen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die first energy GmbH benötigt für die Herstellung Ihrer Produkte keine nicht erneuerbaren Materialien.

Als erneuerbare Materialien ist Papier zu nennen. Davon haben wir in 2019 800 kg eingekauft.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

  2018 2019 Veränderung
Strom (PV-Eigenerzeugung) 2.680 kWh 2.660 kWh -20 kWh (1%)
Strom (Zukauf Grünstrom) 3.560 kWh 4.057 kWh +497 kWh (13%)
Erdgas 21.895 kWh 18.181 kWh -3.714 kWh (17%)
Diesel 45.342 kWh 34.107 kWh -11.235 kWh (25%)
Benzin 811 kWh 0 kWh -811 kWh (100%)
Gesamtverbrauch 74.288 kWh 59.005 kWh -15.283 kWh (21%)

Die Daten wurden in Excel zusammengefasst und ausgewertet. Als Umrechnungsfaktor für Diesel wurden 9,86 kWh/l angenommen (Quelle: Kuchling (1996): Taschenbuch der Physik).

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

  2018 2019 Veränderung
Strom (PV-Eigenerzeugung) 2.680 kWh 2.660 kWh -20 kWh (1%)
Strom (Zukauf Grünstrom) 3.560 kWh 4.057 kWh +497 kWh (13%)
Erdgas 21.895 kWh 18.181 kWh -3.714 kWh (17%)
Diesel 45.342 kWh 34.107 kWh -11.235 kWh (25%)
Benzin 811 kWh 0 kWh -811 kWh (100%)
Gesamtverbrauch 74.288 kWh 59.005 kWh -15.283 kWh (21%)
Tab. 2: Energieverbrauch  

Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Energieverbrauch um 21% deutlich reduziert werden. Während der Stromverbrauch (+8%) leicht gestiegen ist, wurden der Gas- (-17%) und der Kraftstoffverbrauch stark reduziert (-26%).

Basisjahr ist das Jahr 2018, da in diesem Jahr die Datenerfassung für das Nachhaltigkeitsmanagement begonnen wurde.

Die Daten wurden in Excel zusammengefasst und ausgewertet. Als Umrechnungsfaktor für Diesel wurden 9,86 kWh/l angenommen (Quelle: Kuchling (1996): Taschenbuch der Physik).

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wasser    
  • Frischwasser
96 m3 52 m3
  • Abwasser
96 m3 52 m3

Gemäß Rechnungen der Gemeinde Kaufungen

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Die first energy GmbH hat in 2019 ca. 42 kg Plastikmüll, 30 kg Restmüll, 50 kg Papiermüll und 230 kg Biomüll produziert. Der Müll wurden vom Entsorgungsdienstleister entsorgt. Dabei wird der Plastik- und der Restmüll verbrannt. Der Biomüll wird zur Biogaserzeugung genutzt. Der Papiermüll wird recyclet.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Seit 2018 lassen wir uns als klimaneutrales Unternehmen zertifizieren. In 2019 haben wir 31 t CO2 nach Gold Standard über unser Partnerunternehmen Climate Extender kompensiert. Grundlage für die Berechnung der CO2-Emissionen bildet ein CO2-Klimafußabdruck. Dieser umfasst die Bereiche Strom- und Heizungsverbräuche, Dienstreisen, Mitarbeitermobilität, Wasser, Papierverbrauch und Abfall. Der Klimafußabdruck basiert auf den Emissionsfaktoren des Greenhouse Gas Protocols bzw. national gleichwertiger Standards (z. B. TÜV).  

    2018 2019 Veränderung
Scope 1 Brennstoffe 6,80 CO2e [t] 4,32 CO2e [t] -37%
Firmen-Fuhrpark 15,67 CO2e [t] 9,30 CO2e [t] -41%
Scope 2 Strom* 0,28 CO2e [t] 0,00 CO2e [t] -
Scope 3 Mitarbeitermobilität 10,46 CO2e [t] 10,20 CO2e [t] -3%
Dienstreisen 0,65 CO2e [t] 1,48 CO2e [t] +131%
I.E. durch E.-Verbrauch - 3,00 CO2e [t] -
Wasser und Abwasser 0,10 CO2e [t] 0,06 CO2e [t] -40%
Papierverbrauch 0,42 CO2e [t] 0,77 CO2e [t] +83%
Abfall 0,01 CO2e [t] 0,01 CO2e [t] -
  +5% Modellungenauigkeit 1,72 CO2e [t] 1,46 CO2e [t] -
Gesamt 36,11 CO2e [t] 30,58 CO2e [t] -5,53 CO2e [t] (15%)
Tab. 4: Klimarelevante Emissionen
* Für 2019 wurde die Kalkulation vom Dienstleister korrigiert. Aus diesem Grund ist auch die Kategorie „Indirekte Emissionen durch Energieverbrauch“ neu dazugekommen.


Die Entwicklung der CO2-Emissionen war in 2019 positiv. Es konnte eine Einsparung von
5,53 CO2e [t] erzielt werden. Die Einsparungen resultieren vor allem aus einer Erhöhung des Anteils von Dienstreisen mit der Bahn sowie einer spritsparenden Fahrweise, da der Verbrauch pro 100 km (Fuhrpark) abgenommen hat. Darüber hinaus wurde die Datenerfassung in den Bereichen Wärme, Mitarbeitermobilität und Abfall verbessert.

Im Hinblick auf unsere klimarelevanten Emissionen haben wir uns folgende Ziele gesetzt:  
Direkt werden die Emissionen nur im Bereich Mobilität in der Kennzahl betrachtet. Indirekt werden sie aber auch über den Energie- sowie Papierverbrauch abgedeckt.

Diese Ziele sollen bis 2025 ggü. der festgelegten Ausgangsbasis 2018 erreicht werden. Weitere Ziele, die konkret auf unsere klimarelevanten Emissionen eingehen, haben wir uns bisher nicht gesetzt.

Dafür haben wir Kennzahlen gebildet deren Entwicklung der Tabelle entnommen werden kann:

Kennzahl 2018 2019 Veränderung
CO2e-Emissionen durch Dienstreisen [kg CO2e/km] 0,202 kg CO2e/km 0,124 CO2e/km -39%
Gesamtenergieverbrauch je Beratungsstunde [kWh/BS] 7,02 kWh/BS 5,77 kWh/BS -18%
Recyclinganteil des Papiers 0% 0% -

Unsere Nachhaltigkeitskennzahlen haben sich insgesamt sehr positiv entwickelt. Die größte Verbesserung konnte 2019 im Bereich Mobilität erzielt werden, da verstärkt die Bahn als Transportmittel genutzt worden ist. Durch die Reduzierung des Gesamtenergieverbrauchs um 21% bei ungefähr gleichbleibender Anzahl der Beratungsstunden, hat sich auch die Energiekennzahl deutlich verbessert.  

Neben der Nutzung alternativer Fortbewegungsmittel ist die Umstellung von Vor-Ort-Terminen auf Online-Meetings und damit die Reduzierung der Dienstreisekilometer eine unserer Strategie, um unsere klimarelevanten Emissionen zu reduzieren. Außerdem möchten wir in Zukunft von Diesel- auf Hybridfahrzeuge umstellen.

Da wir in den Bereichen Mobilität und Energieverbrauch unsere Zielsetzung übertroffen haben, werden für das nächste Berichtsjahr neue Kennzahlen festgelegt. Diese befinden sich aktuell im Abstimmungsprozess.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

    2018 2019 Veränderung
Scope 1 Brennstoffe 6,80 CO2e [t] 4,32 CO2e [t] -37%
Firmen-Fuhrpark 15,67 CO2e [t] 9,30 CO2e [t] -41%

Das Basisjahr ist 2018, da in diesem Jahr das erste Mal eine Datenerfassung erfolgt ist. Die Bilanz wurde auf Basis des Greenhouse Gas Protocol durch einen Dienstleister erstellt. Der Dienstleister hat die Quellen für die Emissionsfaktoren nicht offengelegt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

    2018 2019 Veränderung
Scope 2 Strom* 0,28 CO2e [t] 0,00 CO2e [t] -


Das Basisjahr ist 2018, da in diesem Jahr das erste Mal eine Datenerfassung erfolgt ist. Die Bilanz wurde auf Basis des Greenhouse Gas Protocol durch einen Dienstleister erstellt. Der Dienstleister hat die Quellen für die Emissionsfaktoren nicht offengelegt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

    2018 2019 Veränderung
Scope 3 Mitarbeitermobilität 10,46 CO2e [t] 10,20 CO2e [t] -3%
Dienstreisen 0,65 CO2e [t] 1,48 CO2e [t] +131%
I.E. durch E.-Verbrauch - 3,00 CO2e [t] -
Wasser und Abwasser 0,10 CO2e [t] 0,06 CO2e [t] -40%
Papierverbrauch 0,42 CO2e [t] 0,77 CO2e [t] +83%
Abfall 0,01 CO2e [t] 0,01 CO2e [t] -


Das Basisjahr ist 2018, da in diesem Jahr das erste Mal eine Datenerfassung erfolgt ist. Die Bilanz wurde auf Basis des Greenhouse Gas Protocol durch einen Dienstleister erstellt. Der Dienstleister hat die Quellen für die Emissionsfaktoren nicht offengelegt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Entwicklung der CO2-Emissionen war in 2019 positiv. Es konnte eine Einsparung von
5,53 CO2e [t] erzielt werden. Die Einsparungen resultieren vor allem aus einer Erhöhung des Anteils von Dienstreisen mit der Bahn sowie einer spritsparenden Fahrweise, da der Verbrauch pro 100 km (Fuhrpark) abgenommen hat. Darüber hinaus wurde die Datenerfassung in den Bereichen Wärme, Mitarbeitermobilität und Abfall verbessert.