11. Inanspruchnahme und Management von natürlichen Ressourcen

Die Hochschule legt für die folgenden Bereiche dar, in welchem Umfang durch ihren Betrieb und die Mobilität ihrer Angehörigen natürliche Ressourcen in Anspruch genommen werden. Ferner beschreibt sie Reduktions- sowie Effizienzziele in Bezug auf die Ressourcennutzung und stellt dar, wie diese mit derzeit laufenden und zukünftigen Maßnahmen erreicht werden sollen.

a) Lebenszyklus von Verbrauchs- und Investitionsgütern sowie Dienstleistungen
b) Kreislaufwirtschaft und Entsorgung
c) Mobilität
d) Ernährung
e) Energie
f) Wasser

a) Lebenszyklus von Verbrauchs- und Investitionsgütern sowie Dienstleistungen

Seit 2011 nutzt die Universität sogenannte Mini-PCs für die Computer-Arbeitsplätze. Die darin verwendete Laptop-Technologie ist – ebenso wie die an der Universität Vechta eingesetzten TFT-Monitore – mit dem EU Energy Star 6.0 zertifiziert und hat damit einen deutlich geringeren Strombedarf als herkömmliche Desktop-PCs. Grundsätzlich ist Energieeffizienz ein wichtiges Entscheidungskriterium bei IT-Ausschreibungen. Alle Geräte haben eine Mindestnutzungsdauer von fünf Jahren.

Ende 2019 wurden 38 neue Multifunktionsgeräte der Firma Kyocera zum Drucken, Kopieren und Scannen über die Firma IBS geleast. Die darin verwendeten Toner sind CO2-neutral und durch myClimate zertifiziert: Die Menge an CO2-Emissionen, die bei Rohstoffgenerierung, Produktion, Verpackung, Transport und Verwertung der Toner entsteht, kompensiert der Lieferant Kyocera in einem eigenen Klimaschutzprojekt in Kenia. Beim Aufstellen der Geräte wird zudem vermieden, diese in Büroräumen unterzubringen, damit es dort nicht zur Belastung der Raumluft mit Feinstaub und Ozon kommt, die die Mitarbeiter*innengesundheit beeinträchtigen könnte.

Im Jahr 2019 wurden 2.251.500 Blatt Papier (nur DIN A4) über die Drucker und Kopierer der Universität verbraucht, 2018 waren es noch 2.760.894 Blatt. Der Papierverbrauch konnte also um 18,45% gesenkt werden. Hintergrund der Reduktion ist u.a. die Umstellung der Druckertreiber auf die Voreinstellung „doppelseitiges Drucken”, die im Herbst 2019 erfolgte. Bezüglich der Papierbeschaffung ist zu betonen, dass die Universität Vechta ihre Drucker und Kopierer ausschließlich mit 100% Recyclingpapier ausstattet und darüber erhebliche Mengen Wasser und Energie bei der Produktion des Papiers im Vergleich zu Frischfaserpapier eingespart werden. 2019 beliefen sich die Einsparungen entsprechend der verbrauchten Papiermenge auf 356.121 Liter Wasser und 73.339 kWh Energie.

Die AG Digitalisierung in der Lehre beschäftigt sich mit der Einführung und breiten Nutzung von digitalen Werkzeugen in der Lehre. Dies unterstützt die Bestrebungen, vermehrt eLearning-Tools im synchronen und asynchronen Unterricht einzusetzen, so dass Studierende und Lehrende auch von zu Hause an Kursen teilnehmen können und so Emissionen für die Fahrten zur und von der Universität vermeiden. Gleiches gilt für diverse IT-Werkzeuge, die auch ein Arbeiten von zu Hause im Homeoffice ermöglichen, wie verschiedene Cloud-Lösungen zum Datenaustausch und zur kollaborativen Bearbeitung von Dokumenten oder Werkzeuge für den Zugriff auf Spezialsoftware wie SAP oder HIS-Produkte.

Verschiedene studentische Gruppen setzen sich gegen die Ressourcenverschwendung auf dem Campus ein. So gibt es einen Kühlschrank, in dem Universitätsangehörige nicht mehr benötigte Lebensmittel für andere zur freien Verfügung stellen können, oder auch einen Tauschschrank, in dem Kleidung, Bücher, Haushaltsgeräte und Dekorationsartikel angeboten werden. Durch Aktionen wie Kleidertauschpartys, DIY-Workshops oder Tauschflohmärkte werden weitere Anreize zur Ressourcenschonung durch Studierende geschaffen.

b) Kreislaufwirtschaft und Entsorgung

Das an der Universität verwendete technische Equipment, insbesondere Computer und Laptops, wird nach einer Mindestlaufzeit von fünf Jahren von externen Dienstleistern fachgerecht entsorgt bzw. in Einzelteilen einem neuen Produktlebenszyklus zugeführt.

Kennzahlen zu Abfallmengen werden nicht erhoben. Auf den Fluren der Gebäude stehen Wertstoffsammelbehälter zur Mülltrennung in fünf Kategorien bereit. Die konsequent getrennte Entsorgung der Behälterinhalte bedarf noch der Verbesserung.

c) Mobilität

Für die tägliche Anreise zum Campus bzw. zu den in der Stadt verteilten Außenstellen der Universität nutzen viele Studierende und Mitarbeiter*innen, die in Vechta leben, das Fahrrad. Vor den meisten Gebäuden sind ausreichend Fahrradstellplätze vorhanden, jedoch besteht Bedarf an Überdachungen für diese Stellplätze, um die Fahrradnutzung auch bei nassem und kaltem Wetter angenehmer zu gestalten. Studierende und Mitarbeiter*innen, die außerhalb Vechtas wohnen, nutzen oft eine Kombination aus Regionalverkehr und Fahrrad oder Bus. Die Studierenden können dafür ihr Semesterticket in Anspruch nehmen. Allerdings reist ein Großteil aus den umliegenden Landkreisen mangels Zuganbindung mit dem Auto an. Es wurden verschiedene Plattformen zum Bilden von Fahrgemeinschaften eingerichtet. Für Mitarbeitende besteht die Möglichkeit, ein E-Bike für einzelne Dienststrecken in der Stadt und der Region auszuleihen.

Die Wahl der Verkehrsmittel auf Dienstreisen ist den Mitarbeiter*innen selbst überlassen bzw. unterliegt Kriterien der Wirtschaftlichkeit. Die Möglichkeit zur CO2-Kompensation von Flugreisen ist nicht einheitlich geregelt.

Die Flotte an Dienstfahrzeugen der Universität ist überschaubar: Jeweils ein Fahrzeug mit Verbrennermotor steht der Bibliothek, den Hausmeistern und dem Präsidium zur Verfügung. Der Kraftstoffverbrauch wird bisher nicht erhoben (siehe auch NHB, S.67).

d) Ernährung

Die Mensa der Universität Vechta wird durch das Studentenwerk Osnabrück betrieben.

Nach eigener Aussage (siehe z.B. Geschäftsbericht des Studentenwerks) verfolgt das Studentenwerk folgende Nachhaltigkeitsziele bezüglich des Angebotes in Mensa und Bistro:
  • Die Einrichtungen sind bio-zertifiziert und kennzeichnen ihre Bio-Gerichte mit dem Bio-Siegel. 2019 waren z.B. 60% der Kartoffeln, 57 % der Eier und 62% der Milch bio-zertifiziert. Auf geklonte und genmanipulierte Produkte wird gänzlich verzichtet.
  • Das Fleisch, das in den Mensen angeboten wird, kam 2019 zu 82% vom Lieferanten Neuland, der für seine besonders artgerechte und umweltschonende Tierhaltung bekannt ist. Gerichte mit Fleisch von Neuland sind in den Mensen und Speiseplänen mit dem Neuland-Logo ausgezeichnet.
  • Es werden nur Fischarten serviert, deren Bestand nicht gefährdet ist oder die aus kontrollierter Aquakultur stammen.
  • 57% der angebotenen Gerichte sind vegetarisch oder vegan. Es werden regionale Zulieferer bevorzugt und vorwiegend jahreszeitliche Zutaten verwendet, um unnötige Transportwege bzw. Kühlung zu vermeiden und klimaschonend und energiesparend zu handeln. Es wird regelmäßig ein sogenannter KlimaTeller angeboten.
  • In allen Cafeterien des Studentenwerks wird ausschließlich fair gehandelter Bio-Kaffee und Bio-Tee angeboten. Die Milch für den Kaffee stammt aus biologischer Landwirtschaft.
  • Bedarfe werden täglich neu kalkuliert, um Überschüsse/Abfall zu vermeiden. Speisereste und Produktionsabfälle werden von einem externen Dienstleister abgeholt und einer Biogasanlage zur Strom- und Wärmegewinnung zugeführt.
  • Soweit möglich kommt Mehrweggeschirr zum Einsatz. Einwegbecher sind aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und kompostierbar. Bei Verwendung eines (eigenen) Mehrwegbechers gibt es 10 Cent Rabatt auf jedes Heißgetränk. Müll, der sich nicht vermeiden lässt, wird getrennt und recycelt.
  • Durch die Sanierung und Modernisierung der Vechtaer Mensa, die 2019 abgeschlossen wurde, und den damit verbundenen Einsatz einer Kälteverbundanlage ist der Energiebedarf der gesammelten Kühlgeräte um 50% geringer als bei herkömmlichen Anlagen.
 
e) Energie

Die Universität Vechta hat im Jahr 2019 insgesamt 1.140.367 kWh (2018: 1.304.443 kWh) (durch die Gebäude am Campus, inklusive der Interimsmensa und den Anmietungen im Kreuzweg, in Füchtel und dem Außenlager der Bibliothek) verbraucht. Dies entspricht einer Reduktion um 12,6% innerhalb eines Jahres und war verbunden mit einer Einsparung von 41.700€ bzw. 15,8% der Kosten. Hintergrund hierfür ist der deutlich niedrigere Stromverbrauch nach April 2019, da die während der Mensasanierung aufgestellte Interimsmensa während des Jahres 2018 bis April 2019 (Sanierungsdauer 07/2017-04/2019) mit Strom beheizt wurde.

Im Jahr 2019 betrug der Verbrauch von Gas zur Produktion von Fernwärme 3.290.184 kWh (2018: 3.857.739 kWh). Damit hat sich der Gasverbrauch im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls reduziert, um 14,7%. Es konnte dadurch eine Kosteneinsparung von 10.650€, bzw. 7,9% im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Dies ist vor dem Hintergrund der Mensasanierung ebenfalls interessant, da trotz der Wiederaufnahme der Gas-beheizten Mensa im April 2019 der Verbrauch verringert werden konnte.

Das alte Blockheizkraftwerk wurde nach längerer Betriebslaufzeit durch ein neues mit einem besseren Wirkungsgrad ersetzt, dieses wurde Ende 2017 in Betrieb genommen (vgl. Jahresabschluss 2017, S.32). Das BHKW versorgt die Grundlast des Wärmebedarfs des Campus.

Für weitere von der Universität angemietete Räume liegen keine vergleichbaren Daten zum Strom- und Gasverbrauch vor.

f) Wasser

Mit einem Wasserverbrauch von insgesamt 7151 m³ (für die Universitätseigenen Gebäude, inklusive der Interimsmensa und einem Außenlager der Bibliothek) hat die Universität im Jahr 2019 2,5% weniger verbraucht als im Vorjahr. Die Kosten für das Wasser haben sich damit um 2,3%, die Kosten für Abwasser um 2,5% verringert. Für weitere von der Universität angemietete Räume liegen keine Daten zu Wasserverbrauch und Abwasserkosten vor.

Eine Aufbereitung der Daten zum Ressourcenmanagement finden sich im Nachhaltigkeitsbericht ab S. 65. Darüber hinaus liegen keine weiteren quantitativen Daten oder Ziele zur Verringerung der Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen vor.

12. Liegenschaften, Bau, Freiflächen (Campusgestaltung)

Die Hochschule legt dar, wie Neubau, Ausbau, Sanierung, Renovierung, Betrieb etc. von Gebäuden der Hochschule ressourceneffizient und klimaschonend unter Einbezug der Nutzung erneuerbarer Energien geplant und ausgeführt wird. Dies bezieht sich sowohl auf die Bauwerksausführung als auch auf die Inanspruchnahme von Fläche und den Boden, auch hinsichtlich der Auswirkungen auf die Biodiversität. Zudem soll dargelegt werden, inwiefern die Gebäude eigenverantwortlich oder durch externe Dienstleister verwaltet werden.

Die Hochschule legt dar, wie sie Freiflächen gestaltet und verwaltet (inkl. Lichtsmog, Lärm und Versiegelung), die Aufenthaltsqualität sicherstellt und verbessert (Campusgestaltung).

Entsprechend dem Hochschulentwicklungsplan soll bis 2020 ein neues Liegenschaftsenergiekonzept erstellt werden (vgl. HEP 2019-2023, S. 110-111). Es soll die Stärken und Schwächen aller Gebäude darstellen und als Grundlage für weitere Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen dienen. Fassadensanierungen und weitere Sanierungen werden entsprechend den aktuell geltenden Regelwerken durchgeführt.

Zur Energieoptimierung werden bereits verschiedene Maßnahmen im Betrieb ergriffen. Hierzu zählen u.a. das bedarfsorientierte Heizen und Lüften durch Lüftungsanlagen, welches auf die Raumbuchungen abgestimmt ist, automatische Regelung einer abgesenkten Heiztemperatur bei geöffneten Fenstern in Seminarräumen mittels Fensterkontakten (A-Trakt 2.OG neue Seminarräume, B1, Aula) sowie das Nutzen von Präsenz- und Bewegungsmeldern. Die genannten Komponenten sind auf die vorhandene Gebäudeleittechnik aufgeschaltet, sodass diese zur Steuerung der Optimierungspotentiale genutzt wird. Solche Maßnahmen werden bei jeder weiteren baulichen Veränderung mitgedacht und berücksichtigt (siehe auch NHB, S. 65).

Eine differenzierte Darstellung der Energieverbräuche nach Gebäuden ist derzeit aufgrund der Zählerstruktur nur z.T. möglich. Bei Neubauten und Sanierungen wird dies angestrebt, um in Zukunft ein gezielteres Monitoring zu ermöglichen. Bisher sind keine quantifizierten oder zeitlich abgesteckten Ziele zur Reduktion der Energie- und weiteren Ressourcenverbräuche gesetzt.

Bezüglich der ökologischen Gebäudegestaltung, ist die Dachfläche des W&K-Gebäudes als Gründach angelegt. Zur Biodiversität und zur Umweltbildung tragen auch der Campusgarten in unmittelbarer Nähe des Mensa-Außenbereichs bei, der 2010/11 durch die UN-Dekade für Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet wurde und nach seiner Entstehung als Forschungsprojekt der Biologie und der Didaktik des Sachunterrichts seit einigen Jahren durch Studierende weitergeführt und gepflegt wird.

Ferner ist eine Photovoltaik-Anlage mit einer Anlagenleistung von 23,31kWp auf dem Q-Gebäude installiert. Die Dachfläche ist allerdings verpachtet und die Anlage im Besitz des Pächters.

Bei der Gestaltung von Freiflächen wird, wo möglich, auf eine geringe Versiegelung geachtet, ebenso finden die Verringerung von Lärm und Lichtsmog Berücksichtigung, wenn auch keine schriftlichen Strategien, quantifizierte oder zeitlich definierte Ziele hierzu vorliegen.

Im Zuge des Diversity Audits wurden in der AG “Zugänge durch Infrastrukturen” Veränderungsbedarfe zur Barrierefreiheit auf dem Campus, zu relevanten Informationen für einen internetfähigen Campusplan, sowie zur barrierefreien Homepage identifiziert und entsprechende Maßnahmen wurden begonnen. So wurde das R-Gebäude im Jahr 2019 unter anderem mit elektrischen Türöffnern ausgestattet. Dies soll perspektivisch auch in anderen Gebäuden umgesetzt werden. Weitere Ideen der AG für die Zukunft umfassen etwa die Erweiterung des taktilen Leitsystems. Insgesamt stellt die Raumknappheit (bedingt durch gestiegene Studierendenzahlen) an der Universität Vechta eine Herausforderung für die Barrierefreiheit dar.

Eine Orientierung am Bewertungssystem nachhaltiges Bauen wird nicht angestrebt, da dies mit hohem (personellen) Aufwand verbunden ist. Eine Priorisierung von Modernisierungs- und Baumaßnahmen erfolgt daher nach Augenmaß und wird in Absprache mit den zuständigen Ministerien sowie dem staatlichen Baumanagement geplant und durchgeführt. In diesem Zusammenhang ist auch auf die Abhängigkeit von Förderprogrammen hinzuwiesen, so besteht etwa das Förderprogramm energetische Sanierung nicht mehr.
 
Ökologische Risiken, die sich aus Hochschulbetrieb ergeben, sieht die Universität Vechta in:  
  • Energieaufwand beim Betrieb von Gebäuden inklusive Betrieb von Servern,
  • Flächenversiegelung,  
  • Mobilitätsaufkommen auf dem Weg zur Universität durch Studierende und Mitarbeitende,
  • Mobilitätsaufkommen durch Dienstreisen
  • Abwasseraufkommen, Abfallaufkommen sowie korrekte Entsorgung und Recycling
  • Beschaffung von Büro- und Verbrauchsmaterialien
  • IT-Geräte (Energieverbrauch, Lebensdauer, Recycling und Entsorgung)
  • Verpflegung / Mensa,
  • Catering bei Veranstaltungen
  • Gefahrenstoffe durch Labore
Es wurde keine systematische Risikoanalyse oder -Bewertung durchgeführt. Jedoch wurde im Zuge der Berichterstattung im Nachhaltigkeitsbericht und dieser Entsprechenserklärung eine umfassende Befragung der Universitätsangehörigen vorgenommen, in denen der Status quo und Aktivitäten zur Verbesserung in allen o.g. Punkten erfasst wurden.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

13. Treibhausgasemissionen

Die Hochschule legt Höhe, Art und Auswirkungen von Treibhausgasemissionen dar und gibt ihre Ziele zur Reduktion der Emissionen und bisherige Ergebnisse an.

Die Höhe der Treibhausgasemissionen der Universität Vechta wird nicht erfasst. Konkrete formulierte Ziele existieren diesbezüglich nicht, die Einrichtung eines Umweltmanagementsystems oder eines anderen Systems zu Erfassung von Treibhausgasemissionen ist derzeit nicht geplant. Als Maßnahmen zur Reduzierung von klimarelevanten Emissionen zählen u.a. die energetische Sanierung von Gebäuden (siehe Kriterium 12). Da keine Zahlen zu emittierten Treibhausgasen erhoben werden, kann nur vermutet werden, dass der Betrieb der Gebäude (Strom und Wärme), die vom Studentenwerk Osnabrück betriebene Mensa (Beschaffung der Lebensmittel und Betrieb der Küche), Dienstreisen sowie die tägliche Mobilität von Studierenden und Beschäftigten zur Universität die größten Faktoren sind.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Leistungsindikatoren nach GRI und EFFAS sind vorerst nicht Umfang des HS-DNK. Die Indikatoren sind für unsere Hochschule nicht hinreichend aussagekräftig oder (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht in der abgefragten Tiefe zu berichten. Auf lange Sicht wird geprüft, nach einem (noch zu entwickelnden)
hochschulspezifischen Indikatoren-Set zu berichten.