11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Wie eingangs beschrieben, erbringen der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen verschiedenste Dienstleistungen an ihre Kunden und Mitglieder.

Erste Schritte zur Reduzierung von Material- und Energieverbrauch sowie zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe wurden eingeleitet. Durch eine systematische Analyse unserer Handlungsfelder für das Jahr 2019 sowie eine Fortsetzung des Prozesses in den kommenden Jahren wollen wir unsere Einflussmöglichkeiten strukturieren und vorantreiben, um gezielter und effektiver ressourcenschonend vorgehen zu können.

Im Hinblick auf den Verbrauch von Ressourcen sind für unsere Gruppe folgende Handlungsfelder von Bedeutung.


Papier
Papier wird in merklichem Umfang verbraucht, um die Ergebnisse unserer Prüfungs- und Beratungstätigkeit zu verschriftlichen, d. h. Prüfungsberichte, Gutachten und Stellungnahmen zu drucken sowie um den Besuchern unserer Bildungseinrichtungen Unterrichts- und Seminarunterlagen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus beanspruchen auch die Prozesse der Fakturierung (Ausgangsrechnungen an unsere Kunden), Auftragsabwicklung (Auftragsbestätigungsschreiben, Schriftverkehr) und Personalverwaltung (Bewerbungen, Zeugnisse und weiteres) Papier. Zur Erbringung der Leistungen, die der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen ihren Kunden anbieten, wurden im Jahr 2019 insgesamt 43,6 t Kopierpapier beschafft. Unsere Prüfungen führen wir bereits seit vielen Jahren papierarm digital durch.

Mit der bewussten Reduktion des papierhaften Bereitstellens von Seminarunterlagen in unseren Akademien wurde im Jahr 2019 begonnen. Dies gilt in gleicher Form auch für die Versendung von Ausgangsrechnungen, die seit Mitte 2019 überwiegend digital erfolgt. In der AWADO ist darüber hinaus in 2019 ein Dokumentenmanagementsystem eingeführt worden. Dieses wird seit Mitte 2019 auf den Genossenschaftsverband skaliert. Unter anderem kann ein Teilprozess der Auftragsabwicklung (Risikobeurteilung) so vollständig papierlos abgewickelt werden. An der Einrichtung eines elektronischen Signaturverfahrens arbeiten wir derzeit, mit dem Ziel, unsere Prüfungsergebnisse und Gutachten künftig ebenfalls überwiegend digital ausliefern zu können. Hier hoffen wir, in 2020 einen Partner zu finden, der die berufsrechtlichen Anforderungen erfüllt. Auch der Bereich der Personalverwaltung wurde und wird sukzessive digitalisiert. So forcieren wir bereits seit Jahren einen online Bewerbungsprozess unter Verzicht auf die Einreichung papierhafter Unterlagen. Unsere Mitarbeitenden rufen ihre Abrechnungs- und Sozialversicherungsbescheinigungen in einem elektronischen Portal ab. Ein Prozess zur vollständigen Digitalisierung der Personalakte befindet sich in der Ausarbeitung und Umsetzung.

In der GenoPersonalConsult GmbH bildet das Recruiting das größte Geschäftsfeld. Das Bewerber-management läuft seit einigen Jahren ausschließlich digital. Das Geschäftsmodell der vr-Karriere GmbH ist ebenfalls ausschließlich digital ausgerichtet.

In der GRA Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wurde das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) eingeführt und wird sukzessive ausgebaut.

Wasser / Abwasser
Die Hotelbetriebe in Baunatal und Forsbach haben einen signifikanten Wasserverbrauch zur Folge. Daher haben beide Einrichtungen bereits vor einigen Jahren damit begonnen, über eine Reduktion des Wäscheservices im Housekeeping einen sorgsamen Wasserverbrauch zu etablieren und fordern über entsprechende Plaketten auch den Gast hierzu aktiv auf. Investitionen in unseren Hotel- und Akademiezentren werden ökonomisch und ökologisch betrachtet. Mit dem Ziel die „Betriebskosten“ (Strom, Wasser, Reinigungsmittel) zu senken, wurde bspw. in Forsbach eine neue Spülstraße installiert.

Zur Erbringung der Leistungen, die der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen ihren Kunden anbieten, wurden im Jahr 2019 jeweils 20.000 m³ Frischwasser verbraucht und Abwasser eingeleitet.

Mobilität
Für die Fahrten zu unseren Mitgliedern und Mandanten sowie zu Akquiseterminen kann auf den PKW in aller Regel nicht verzichtet werden, da zum einen unsere Kunden oftmals in Regionen angesiedelt sind, die über andere Verkehrsmittel nicht gut zu erreichen sind, und zum anderen häufig eine Fülle an Ausrüstung transportiert werden muss. Unsere Außendienstmitarbeitenden benutzen dazu in aller Regel ihren privaten PKW. Abteilungsleiter mit überwiegendem Kundenkontakt,  Bereichsleiter sowie unsere Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer verfügen i. d. R. über Dienstwagen.

Wir motivieren und intensivieren unsere Mitarbeitenden, möglichst viel auf ressourcenschonende Verkehrsmittel zurück zu greifen bzw. PKW-Kilometer zum Beispiel durch den Einsatz von Homeoffice-Zeiten zu reduzieren.

Um unseren Mitarbeitenden für den Fall einer guten Bahnanbindung einen Anreiz zur Nutzung dieses umweltschonenden Verkehrsmittels zu geben, gestatten wir stets die Nutzung der ersten Klasse. Die Nutzung von Bahncards 25, 50 und 100 ist darüber hinaus auch für den privaten Bereich frei gegeben. 


Flugzeugreisen werden nur in den Fällen genutzt, in denen es die zeitlich und kostengünstigere Alternative ist.

Insbesondere für interne Veranstaltungen und Konferenzen greifen wir seit mehreren Jahren zunehmend auf Videokonferenzen zurück, um Fahrten gänzlich zu vermeiden. Pro Jahr werden unsere 25 physischen Videokonferenzräume für über 1.000 Videokonferenzen genutzt. Nicht mit inbegriffen sind die Videokonferenzen, an denen unsere Mitarbeitenden direkt von ihrem Arbeitsplatz aus teilnehmen.

Auch unsere Bildungseinrichtungen haben seit Jahren Webinare fest in ihr Produktportfolio integriert. Sowohl interne als auch extern angebotene Schulungen werden so durchgeführt. Tendenz steigend.

Für unsere Innendienstmitarbeitenden an den Bürostandorten schaffen wir seit dem Jahr 2017 Anreiz zur Nutzung des Fahrrads, indem wir die meist gefahrenen Kilometer mit einem Preis honorieren.

Energie, Wärme und Kühlung
Um einen besseren Überblick über unseren Energieverbrauch und die zugrunde liegenden Energieträger/ -quellen zu erhalten, hat sich der Genossenschaftsverband im Jahr 2016 einem Energie-Audit unterzogen.

Der Energieverbrauch in unseren Häusern umfasst insbesondere die elektrische Energie in unseren Bürogebäuden sowie den Hotel- und Akademiezentren. Bei der Wahl der Anbieter stellen wir sukzessiv auf regenerative Energien um. Darüber hinaus haben wir Klimaanlagen an einigen unserer Standorte installiert.

Zur Erbringung der Leistungen, die der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen ihren Kunden anbieten, wurden im Jahr 2019 insgesamt folgende Energiemengen bezogen.
Abfälle und Entsorgung 
In allen unseren Einrichtungen werden Möglichkeiten zur getrennten Abfallentsorgung zugunsten des Recyclings bereitgestellt. An unseren Bürostandorten fällt üblicher Siedlungsabfall an (Papier, Plastik, Restmüll), der über die regionalen Abfallentsorgungsunternehmen entsorgt und verwertet wird (Recycling und thermische Verwertung). In den beiden Tagungshotels fällt in nicht unerheblichem Maße Abfall an. Um die Mengen zu reduzieren, wird seit Jahren auf Klein- und Kleinstverpackungen sowohl im Tagungsgeschäft als auch bei den Mahlzeiten verzichtet. Der Müll wird konsequent getrennt und weitere Maßnahmen zur Müllvermeidung genutzt. Abfalldaten konnten aufgrund des Homeoffice-Einsatzes vieler Mitarbeitender aufgrund der Corona-Pandemie für das Jahr 2019 noch nicht ausgewertet werden.   

Weiter sind im Rahmen unseres Geschäftsbetriebs auch IT-Hardware sowie sonstige Elektroaltgeräte zu entsorgen. Hier arbeiten wir mit einem Entsorgungsunternehmen zusammen, das angabegemäß jährlich ca. 80.000 kg Elektroaltgeräte entsorgt und eine Verwertungsquote von ca. 70-90 % erreicht. Auch Tonerkassetten für die Drucker unserer Außendienstmitarbeitenden können über den Arbeitgeber entsorgt und von uns ins Recycling gegeben werden.

IT-Hardware wie Scanner, Notebooks, Smartphones und Server werden durch Re-Marketing im Ressourcenkreislauf belassen, anstatt diese zu vernichten. Dazu arbeiten wir mit einer Gesellschaft zusammen, die u. a. von der Deutschen Umwelthilfe mit dem Green Electronics-Preis ausgezeichnet wurde.

Büro- und IT-Ausstattung 

Bei der Ausstattung unserer Einrichtungen (Bürogebäude, Seminarzentren, Hotels) sowie der Beschaffung von IT-Ausstattung als zentrales Arbeitsmittel unserer Mitarbeitenden stehen für uns der Anwendernutzen und das Kosten-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund. Bei der Ausschreibung von Notebooks werden ökologische Aspekte einbezogen. Wobei auch die Langlebigkeit bereits aufgrund der Wirtschaftlichkeitsanalyse von Bedeutung ist. Auch eine sukzessive Vermeidung von IT-Hardware, die zumeist unter der Verwendung seltener Erden produziert wird, suchen wir über eine zunehmende Virtualisierung zu erreichen. Bereits im Jahr 2019 haben wir in unseren Rechenzentren und Standorten deutschlandweit einen Virtualisierungsgrad von 95% der Server erreicht.

Boden, Fläche, Biodiversität 

Die Ressourcen Boden, Fläche und Biodiversität werden vom Genossenschaftsverband und seinen Partnerunternehmen nur in geringem Umfang in Anspruch genommen. Aufgrund der geringen Bedeutung sind sie gemäß dem Wesentlichkeitsgrundsatz in unsere Analyse nicht eingeflossen.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen haben für das Jahr 2019 erstmalig die in Kriterium 11 dargestellten Leistungsindikatoren erhoben. Ziel für die Jahre 2020 und 2021 ist die Verbesserung der dargestellten Leistungsindikatoren.

Das in unserer Gruppe mit der Erstellung dieses Nachhaltigkeitsberichtes und Koordinierung der Datenerfassung beauftragte Team Nachhaltigkeit berichtet regelmäßig an den Vorstand des Genossenschaftsverbandes. In die Analyse von Nachhaltigkeitszielen, die Auswahl von Maßnahmen und deren Steuerung ist dieser maßgebend eingebunden. Die Bedeutung, die der Nachhaltigkeit in unserem Unternehmensverbund beigemessen wird, wird durch die Unternehmensführung vorgegeben und kommuniziert.

Für die zweite Jahreshälfte 2020 ist geplant, unsere Mitarbeitenden über ein Programm in den Prozess der nachhaltigeren Ausgestaltung unseres Geschäftsmodells einzubinden und besonders sinnvolle sowie effektive Ideen und Vorschläge zu generieren.

Auch unsere Auszubildenden sind auf den Umweltschutz bedacht. Unter dem Hashtag #GemeinsamVerbessern gibt es eine Projektgruppe, die sich ausschließlich mit dem Thema „Klimawandel“ auseinandersetzt. Im Jahr 2020 ist ein Projekt vorgesehen, über das nachhaltige Kaffee-To-Go-Becher eingeführt und so Kaffeebecher und Plastikdeckel im Genossenschaftsverband eliminieret werden sollen.

Bereits etablierte bzw. fest vorgesehene Maßnahmen zu den Handlungsfeldern umfassen darüber hinaus:

Papier
  Mobilität  
 
Energie, Wärme und Kühlung Büro- und IT-Ausstattung

Auf Basis unseres Tätigkeitsprofils und unseres Produktportfolios können wir keine wesentlichen Risiken mit wahrscheinlich negativen Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme erkennen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Zur Erbringung der Leistungen, die der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen ihren Kunden anbieten, wurden im Jahr 2019 insgesamt 43,6 t Kopierpapier beschafft.  

Im Zuge der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Fokussierung auf die Mitgliederbedürfnisse konnten Daten zum Verpackungsmaterial für das Jahr 2019 noch nicht ausgewertet werden.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Zur Erbringung der Leistungen, die der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen ihren Kunden anbieten, wurden im Jahr 2019 insgesamt folgende Energiemengen bezogen.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen haben für das Jahr 2019 erstmalig die in Kriterium 11 dargestellten Leistungsindikatoren insgesamt erhoben. Insofern können wir noch keine Angaben zur Verringerung des Energieverbrauchs tätigen. 

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Zur Erbringung der Leistungen, die der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen ihren Kunden anbieten, wurden im Jahr 2019 jeweils 20.000 m³ Frischwasser verbraucht und Abwasser eingeleitet.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Abfalldaten konnten aufgrund des Homeoffice-Einsatzes vieler Mitarbeitender aufgrund der Corona-Pandemie für das Jahr 2019 noch nicht ausgewertet werden.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Für das Jahr 2019 haben der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen erstmalig die in Kriterium 11 dargestellten Leistungsindikatoren erhoben. Eine Umrechnung der Kriterien in CO2-Emissionen ist noch nicht erfolgt.

Um den CO2-Fußabdruck unseres Unternehmens ermitteln und steuern zu können, ist die Erstellung einer Treibhausgasbilanz inklusive der Einführung nachgelagerter Prozesse ab dem Jahr 2021 vorgesehen.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Für das Jahr 2019 haben der Genossenschaftsverband und seine Partnerunternehmen erstmalig die in Kriterium 11 dargestellten Leistungsindikatoren erhoben. Eine Umrechnung der Kriterien in CO2-Emissionen ist noch nicht erfolgt.

Um den CO2-Fußabdruck unseres Unternehmens ermitteln und steuern zu können, ist die Erstellung einer Treibhausgasbilanz inklusive der Einführung nachgelagerter Prozesse ab dem Jahr 2021 vorgesehen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Wir verweisen auf unsere Ausführungen zum Leistungsindikator GRI SRS-305-1.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Wir verweisen auf unsere Ausführungen zum Leistungsindikator GRI SRS-305-1.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Wir verweisen auf unsere Ausführungen zum Leistungsindikator GRI SRS-305-1.