11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen betrifft sowohl unseren Büroalltag als auch die gesamte Wertschöpfungskette unserer Produkte.  

Unser Firmensitz in Würselen bei Aachen ist 2019 als ÖkoProfit-Standort für nachhaltiges Standortmanagement ausgezeichnet worden. Einsparungen (s. Leistungsindikatoren 11-12. GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs) und Verbrauchszahlen zu Energie, Wärme und Wasser sowie Kraftstoffen, Abfall und Emissionen werden seither zentral dokumentiert und ausgewertet. Im Arbeitsalltag achten wir beim Einkauf von Büroartikeln und Verpflegung zunehmend auf regionale, biologische, faire oder nachhaltige Produkte, die durch entsprechende Siegel gekennzeichnet sind (z.B. Papier, Kaffee, Reinigungsmittel, etc.).  

Wir entwickeln und fertigen den überwiegenden Teil unserer Produkte in Deutschland. Einblicke geben wir in unserem CEO-Blog. Die Produktion hierzulande findet strikten Umweltschutzbestimmungen statt - dasselbe gilt für die Einhaltung von Arbeitsschutzstandards, Menschenrechten und eine faire Bezahlung.  

Die Zulieferer der eingesetzten Vorprodukte stammen aus metallverarbeitenden Branchen, der Chemieindustrie sowie aus der Elektronikindustrie aus weltweit, vornehmlich Asien. Auch die kunststoffverarbeitende Industrie hat einen hohen Anteil. Die Umweltwirkungen in unserer Branche fallen im Ausland deutlich bekanntlich höher aus als an den eigenen Standorten in Deutschland (vgl. Umweltatlas Lieferketten 2017). Der Hauptanteil der THG-Emissionen entsteht in der vorgelagerten Wertschöpfungskette. Der Wasserverbrauch zur Produktion der Vorprodukte ist wesentlich höher als an den eigenen Standorten. Die Landnutzung betrifft fast ausschließlich die Rohstoffgewinnung.  

Auf Produktebene können wir aktuell noch keine dezidierten Angaben dazu machen, in welchem Umfang die für unsere Geschäftstätigkeit wesentlichen natürlichen Ressourcen genutzt werden.
In 2018 haben wir insgesamt 353.559 kg (WEEE-Meldung EAR-Bericht) Elektronikgeräte in den Verkehr gebracht. Enthalten sind typischerweise Rohstoffe wie Rohöl, Erdgas, Kohle, Eisen, Edelmetalle, Kupfer, Blei, Zinn, Zink oder Nickel. Leider haben wir selten Einfluss auf die Stoffe, die in den verwendeten Vorprodukten enthalten sind. Aufgrund der elektronischen Eigenschaften können auch Konfliktmineralien in kleinen Mengen enthalten sein, beispielsweise Tantal, Wolfram, Zinn oder Gold. Jedes dieser Metalle hat spezifische elektrische Eigenschaften, die für die Funktion unserer Produkte notwendig sind und nicht ersetzt werden können. Uns ist bekannt, dass diese Mineralien aus Regionen kommen können, die durch bewaffnete Konflikte geprägt sind und in denen die Gewinnung, Aufbereitung und der Handel mit diesen Rohstoffen als Finanzquelle der Konfliktbeteiligten dient. In unserem Konfliktmineralien-Statement bekräftigen wir, dass wir uns dieses Problems und der daraus resultierenden Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden bewusst sind und langfristig anstreben, ausschließlich Rohstoffe aus zertifizierten, konfliktfreien Quellen einzusetzen und zu beschaffen. Das gestaltet sich noch schwierig, da diese Vorprodukte im Downstream von uns lediglich weiterverarbeitet werden und wir als mittelständisches Unternehmen nicht über die Marktmacht verfügen, Lieferanten zu entsprechender Transparenz und Handlung zu verpflichten.


Langfristig verpflichten wir uns zu größtmöglicher Transparenz in der Lieferkette unter Gewährleistung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Anforderungen.

Das genannte Pilotprojekt zur Produkt-Ökobilanzierung (s. Kriterium 10 - Innovations- und Produktmanagement) soll die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen durch unsere Geschäftstätigkeit genauer klären. Die Evaluierung und Ableitung geeigneter Maßnahmen soll im Laufe von 2020 erfolgen.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Einer der Schwerpunkte unserer CSR-Strategie ist der Bereich „Umwelt“. Es ist eine klare Erwartung unserer Kunden, dass wir unsere Umweltrisiken kennen (s. Kriterium 11 - Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen und Kriterium 13 - Klimarelevante Emissionen) und uns für unsere Produkte, unser Handeln und Wirtschaften verantwortlich zeigen – und dies mit Weitblick über die gesamte Wertschöpfungskette.

Zukunftsfähigkeit setzt auch voraus, dass wir uns über die rechtlichen Regularien hinaus mit Ressourcenverknappung, Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung auseinandersetzen. Mit dem Projekt Ökoprofit der StädteRegion Aachen begeben wir uns in die Einstiegsphase des Umwelt- und Ressourcenmanagements und erheben wir erstmals gezielt umweltrelevante Verbrauchsdaten und Umweltkennzahlen. Das Projekt dient der Bestandsaufnahme und Potentialanalyse für relevante Ansatzpunkte zur Ressourceneinsparung in den Bereichen Energie, Umwelt und Material. Die Bilanz des einjährigen Projekts durch "Quick Wins" ist die jährliche Einsparung von 62.230 kWh Energie, 37,85 t CO2, 12.210 Euro (mehr dazu im Ökoprofit Abschlussbericht 2019 unter S.22f). Außerdem wurde ein Ideengeber-Tool im Intranet eingeführt, über das Beschäftigte Vorschläge machen können, wie Nachhaltigkeit in den Arbeitsalltag integriert oder der Umweltschutz gefördert werden kann. 

Das praxisorientierte Umweltprojekt wird intern und extern gut aufgenommen und hilft, den CSR-Schwerpunkt Umwelt im Unternehmensalltag zu etablieren. Kontinuierlich werden nun Umwelt-KPIs erhoben. Die Beschäftigten sind für das Thema sensibilisiert und teilen ihre Ideen über den Umwelt-Ideengeber mit. Intern wirkt ÖkoProfit wie ein Türöffner für weitere Maßnahmen und Projekte in dem CSR-Schwerpunkt:
 

Damit befinden wir uns aktuell in der Vertiefungsphase des Umwelt- und Ressourcenmanagements. Dazu gehört weiterer Knowhow-Aufbau durch die Ausbildung von Mitarbeitern in Umweltthemen (s.o.) und der Aufbau eines Umweltmanagement-Systems mit entsprechender Zielsetzung.
Ab 2020 sollen sämtliche Verbrauchsdaten für alle drei Standorte von LANCOM über ein Nachhaltigkeitsmanagement-Tool zentral und kontinuierlich erfasst werden.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

a. Wir führen aktuell ein Pilotprojekt zur Ökobilanzierung eines Routers durch, das Aufschluss über die eingesetzten Materialien in unseren Produkten geben soll. Zurzeit, können wir hierüber keine Angaben machen. Insgesamt beläuft sich das Gewicht der 2018  in Verkehr gebrachten Elektronikgeräte auf 353.559 kg.

Unsere Verpackungen geben wir jährlich an beim Grünen Punkt - Duales System Deutschland GmbH. Folgende Informationen haben wir übermittelt (Angaben in kg):

Systembetreiber Glas PPK Weiß-bleich Aluminium Kunst-stoffe Verbund-materialien Sonstige Materialien
Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland - 103.222,0 - - 5.123,4 - -
 
  i. s.o.
  ii. s.o.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

 
Die Kennzahlen beziehen sich auf das Kalenderjahr 2017, soweit nicht anders gekennzeichnet.
Berichtet wird in unserer ersten Erklärung über den Hauptstandort Würselen. Hier sind wir Mieter und von der externen Nebenkostenabrechnung abhängig, die zum Berichtszeitpunkt nur vollständig für 2017 vorliegt.

a. Benzin: 10.500 l, Diesel: 118.375 l (Kalenderjahr 2018)
b. Wir benutzen keine Kraftstoffe aus erneuerbaren Quellen.
c.  
  i. 496593,0 kWh (Stromverbrauch gesamt)
  ii. 3945566,0 kWh (Heizenergieverbrauch 100% Erdgas)
  iii. 3074400,0 kWh (Kühlenergieverbrauch, 61,9% vom Gesamtstromverbrauch)
d. Nicht vorhanden.
e. Die Tabelle listet alle Energieträger samt den zugehörigen Verbänden auf (Quelle: Energieaudit 2019*):

Energieträger Bezug in kWh Energieanteil in % CO2-Äquivalent in t Kosten in € Kostenanteil in %
Strom 498.980 55 296 91.303 72,11
Erdgas 401.266 45 91 35.305 27,89
Summe 900.246 100 387   100
f. Strom: über Monitoring-Tool vom Anbieter, Heizen: Ableseröhrchen an den einzelnen Heizkörpern, Kühlenergie: Wert aus dem Energie-Audit 2019* entnommen.
g.  -
 
* Das Energieaudit 2019 basiert aus den oben genannten Gründen auf den Kennzahlen von 2017.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Kennzahlen beziehen sich auf das Kalenderjahr 2017, soweit nicht anders gekennzeichnet.
Berichtet wird in unserer ersten Erklärung über den Hauptstandort Würselen. Hier sind wir Mieter und von der externen Nebenkostenabrechnung abhängig, die zum Berichtszeitpunkt nur vollständig für 2017 vorliegt. 

a. Durch Maßnahmen im Rahmen des Umweltprojektes Ökoprofit haben wir 2019 den Energieverbrauch reduzieren können; die Bilanz mit einer in der Broschüre ausgewiesenen jährlichen Einsparung von:
  • 62.230 kWh Energie
  • 37,85 t CO2
  • 12.210 Euro 
b. elektrischer Strom
c. 2017 als Basisjahr, da wir Mieter sind und auf die Abrechnung des Vermieters angewesen sind. Nur die Verbrauchsdaten für 2017 liegen bis dato komplett vor. Die Einsparungen beziehen sich alle Einsparmaßnahmen im Rahmen von Ökoprofit 2019 und sind unabhängig zu betrachten.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Die Kennzahlen beziehen sich auf das Kalenderjahr 2017, soweit nicht anders gekennzeichnet.
Berichtet wird in unserer ersten Erklärung über den Hauptstandort Würselen. Hier sind wir Mieter und von der externen Nebenkostenabrechnung abhängig, die zum Berichtszeitpunkt nur vollständig für 2017 vorliegt. 

a.  
  i. 1,28588 Megaliter
  ii. Trifft nicht zu.
  iii. Trifft nicht zu.
  iv. Trifft nicht zu.
  v. Das Wasser beziehen wir von Dritten. Der Trinkwasserlieferant enwor gibt auf seiner Webseite an: "In den enwor-eigenen Wasserwerken Binsfeldhammer und Hastenrath wird Trinkwasser aus Grundwasser gewonnen. Alle übrigen Mengen werden aus Oberflächenwasser aus der geschützten Natur der nah gelegenen Eifel gewonnen."
b. Trifft nicht zu.
c. s.o.
d. Nebenkostenabrechnung, Informationen des Trinkwasserlieferanten

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Die Kennzahlen beziehen sich auf das Kalenderjahr 2017, soweit nicht anders gekennzeichnet.
Berichtet wird in unserer ersten Erklärung über den Hauptstandort Würselen. Hier sind wir Mieter und von der externen Nebenkostenabrechnung abhängig, die zum Berichtszeitpunkt nur vollständig für 2017 vorliegt. 

Unsere Produkte werden in unserem Auftrag von externen Dienstleistern gefertigt. Wir verfügen über keine eigene Produktion, weshalb hier keine gefährlichen Abfälle in großen Mengen entstehen.

a.   Abfallbezeichnung Einheit Abfall-schlüssel 2016 2017 2018 Bemerkung 
  i. -            
  ii. (1) Batterien

(2) Leuchtstoffröhren
 t

Stück
160604

200121
  0,03

50


70 
durch GRS Batterien

durch Wertz (Aachen)
  iii. -                   
  iv. -            
  v. -            
  vi. -            
  vii. -            
  viii. -            
  ix. -            
 
b.   Abfallbezeichnung Einheit Abfallschlüssel 2016 2017 2018 Bemerkung
  i. -            
  ii. Papier, Pappe, Kartonagen t 200102        
  iii. Keine gesonderte Datenerhebung wegen sehr geringer Mengen.
  iv. -            
  v. (1) Restabfall (öffentlich)

(2) Restabfall (Dienstleister)
200301 1.563,06


6.908,85
594,15


1.683,29
  Gebühren 2017 anteilig (01.- 03. 2017). Das Gewicht wird vom Entsorgungsdienstleister nicht angegeben.
Die Nebenabrechnung erhalten wir vom Vermieter ab 2017 im Abrechnungszeitraum von April bis März des Folgejahres.
  vi. -            
  vii. -            
  viii. -            
  ix.  Elektroaltgeräte    160214       bei Bedarf. Entsorgung über Wertz
 
c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Bis zum Jahre 2050 möchten wir klimaneutral sein. Damit schließen wir uns den Klimazielen unseres Mutterkonzerns Rohde & Schwarz an. Im Rahmen einer konzernweiten Umstellung wurde der Umstieg auf 100 Prozent Ökostrom von Entega ab 2021 für alle LANCOM Standorte zugesichert.

Unser Umweltmanagement befindet sich derzeit noch im Aufbau durch einen eigens dafür zum Umweltschutzbeauftragten ausgebildeten Kollegen.
Bilanziert wird zunächst nur der Hauptstandort Würselen. Basisjahr ist 2017. Die Zweigstellen in Karlsruhe (Standort seit 10/2017) und Hamburg (Standort seit 2019) werden zukünftig ebenfalls bilanziert werden. 

Über das Tool Ecocockpit errechnen wir unsere CO2-Emissionen. Im Standardbereich "Cradle to gate" zuzüglich 15 Prozent Sicherheitsaufschlag zur Berücksichtigung von Datenunsicherheiten bzw. fehlender Daten. Wir ermitteln Scope1, Scope 2 und Scope 3 (bedingt). Mittelfristig ist eine ausführlichere und umfassendere Scope 3-Ermittlung geplant.

Zur Vergleichbarkeit und Reduktionsberechnungen sollen die jährlichen CO2-Emissionen ins Verhältnis zu Jahresumsatz und zum jeweiligen Mitarbeiter-Vollzeitäquivalent gesetzt werden. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Erklärung liegen noch zu wenige, aussagekräftige Daten vor, um unsere Effizienzbemühungen auf diese Weise darzustellen.

Da wir nicht über eigene Produktionsstätten verfügen, stellt der Verkehr den größten Energieverbraucher dar. Somit werden wir auch dem Thema Mobilität mittelfristig vermehrt Aufmerksamkeit widmen und Lösungen für nachhaltige Dienstreisen und umweltfreundliche Mitarbeitermobilität erarbeiten. Diese werden ergänzt durch die Teilnahme an einer Studie im Herbst 2019, die sich mit Dienstreisen und digitalen Alternativen wie Videokonferenzen auseinandersetzt. Die Ziele bezüglich Mobilität werden wir nach Veröffentlichung der Studie entwickeln.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Kennzahlen beziehen sich auf das Kalenderjahr 2017, soweit nicht anders gekennzeichnet.
Berichtet wird in unserer ersten Erklärung über den Hauptstandort Würselen. Hier sind wir Mieter und von der externen Nebenkostenabrechnung abhängig, die zum Berichtszeitpunkt nur vollständig für 2017 vorliegt.

a. 109,8 t CO2-Äquivalent (2017)
b.  
c.  
d. 2017 ist das Basisjahr.
  i. Wir sind Mieter. Die relevanten Daten liegen nur komplett für 2017 vor.
  ii.  
  iii.  
e. Trifft nicht zu.
f.  
g. Berechnet mit dem Tool "Ecocockpit".

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Kennzahlen beziehen sich auf das Kalenderjahr 2017, soweit nicht anders gekennzeichnet.
Berichtet wird in unserer ersten Erklärung über den Hauptstandort Würselen. Hier sind wir Mieter und von der externen Nebenkostenabrechnung abhängig, die zum Berichtszeitpunkt nur vollständig für 2017 vorliegt.

a. 295,5 t CO2-Äquivalent (2017)
b.  
c.  
d. 2017 ist das Basisjahr.
  i. Wir sind Mieter. Die relevanten Daten liegen nur komplett für 2017 vor.
  ii.  
  iii.  
e.  
f.  
g. Berechnet mit dem Tool "Ecocockpit".

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Kennzahlen beziehen sich auf das Kalenderjahr 2017, soweit nicht anders gekennzeichnet.
Berichtet wird in unserer ersten Erklärung über den Hauptstandort Würselen. Hier sind wir Mieter und von der externen Nebenkostenabrechnung abhängig, die zum Berichtszeitpunkt nur vollständig für 2017 vorliegt.

a. 801,0 t CO2-Äquivalent (2017)
b.  
c.  
d. Geschäftsreisen mit externen Transportmitteln (Personenzug, Flug, PKW-Benzin, PKW-Diesel) (65,88%)
Holz, Papier und Pappe (0,51%)
e.  
  i. Wir sind Mieter. Die relevanten Daten liegen nur komplett für 2017 vor.
  ii.  
  iii.  
f.  
g. Berechnet mit dem Tool "Ecocockpit".

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Kennzahlen beziehen sich auf das Kalenderjahr 2017, soweit nicht anders gekennzeichnet.
Berichtet wird in unserer ersten Erklärung über den Hauptstandort Würselen. Hier sind wir Mieter und von der externen Nebenkostenabrechnung abhängig, die zum Berichtszeitpunkt nur vollständig für 2017 vorliegt.

a. Die Werte wurden im Rahmen des Umweltprojektes Ökoprofit aktuell erstmals erfasst und gelten somit als Referenzwerte für die kommenden Jahre und Messungen. Über Projekte und Maßnahmen in den Bereichen nachhaltiges Mobilitätsmanagement und Standortmanagement wird der Umfang der THG-Emissionen reduziert werden.
b. s.o.
c. 2017
d. -
e. Berechnet mit dem Tool "Ecocockpit".