11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als kommunal verankertes Unternehmen übernimmt badenova Verantwortung für den regionalen Umweltschutz. Die wesentlichen Umweltauswirkungen werden für jeden Bereich aufgenommen und entlang der Wertschöpfungskette bewertet (siehe Kriterium 4).

Wesentliche negative Umweltauswirkungen sind der Energieverbrauch / -erzeugung, der Ressourcenverbrauch (z.B. Fläche, Energieträger, Materialien), das Abfallaufkommen und der Verkehr. Wir verfolgen zahlreiche Maßnahmen zur Minimierung unserer Umweltauswirkungen, z.B. energetische Sanierung der Verwaltungsgebäude, die Getrenntsammlung von Kunststoffarten zur Erhöhung des Recyclingsanteils oder die Förderung umweltfreundlicher Mobilitätsformen durch Zuschüsse für den ÖPNV oder Jobrad. Jedoch gibt es auch positive Umweltauswirkungen im Bereich Biodiversität und Bewusstseinsbildung. Durch die Verankerung dieser beiden Themen in unserer Nachhaltigkeitsstrategie, versuchen wir positiv auf die Umwelt einzuwirken z.B. durch die Schaffung artenreicher Wiesen und durch die Sensibilisierung unserer Mitarbeitenden und Menschen in der Region zum Thema Nachhaltigkeit.

Die relevanten Auswirkungen werden durch das Monitoring von Kennzahlen laufend überwacht und mithilfe von Maßnahmen jährlich verbessert. Eine Auflistung der eingesetzten Ressourcen und der damit verbundenen Emissionen ist im Nachhaltigkeitsbericht in Kapitel 6 zu finden.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die kommunalen Anteilseigner haben der badenova bereits 2008 den "regionalen Auftrag" erteilt. Er fordert die badenova auf, eine "Energiewende für alle" in ihrem Marktgebiet herbeizuführen. Neben der Ressourceneffizienz und ökologischen Verträglichkeit haben wir den Anspruch, die Energiewende für alle "mitmachbar" zu gestalten, so z.B. bei den Bürgerbeteiligungen von großen Erzeugungsanlagen. Alle strategischen Ziele und unternehmerisches Engagement werden auf Basis dieses regionalen Auftrags entschieden. Die strategischen Ziele werden durch ein Gremium aus Vorstand und Geschäftsführung verabschiedet. Zusammen mit den Bereichen werden dann Maßnahmen zur Erreichung der Ziele erarbeitet und diese gemonitort.  
Unsere neuen Nachhaltigkeitsziele haben die alten strategischen Umweltziele abgelöst, welche bis 2020 alle erreicht wurden. Die Zielerreichung der alten Umweltziele sind ebenfalls in Kriterium 3 beschrieben.

Wir unterscheiden zwischen laufenden Zielsetzungen und unseren strategischen Zielen im Bereich Umwelt. Mit den laufenden Zielsetzungen möchten wir unsere Umweltleistung verbessern. Hierzu definieren wir im Rahmen unseres Umweltprogramms jährlich bereichsspezifische Ziele und Maßnahmen. Diese sind im Nachhaltigkeitsbericht in Kapitel 5 zu finden. Mit den strategischen Zielen verfolgen wir  unternehmensweite Nachhaltigkeitszielen in den Dimensionen Umwelt, Soziales und Wirtschaft. Die Schwerpunkte in der Dimension Ökologie sind im Kriterium 3 aufgeführt und sollen in den nächsten 3-5 Jahren mittels bereits definierter Maßnahmen erreicht werden. Das Nachhaltigkeitsmanagement überwacht zusammen mit den Verantwortlichen aus den verschiedenen Bereichen die Umsetzung der Maßnahmen und führt regelmäßig interne Audits durch.

Außergewöhnliche, nicht planbare oder abwendbare Gefährdungen bei der badenova bestehen vor allem im Havariefall an Erzeugungsanlagen und bei der Netzinfrastruktur z.B. in einer möglichen Verunreinigung von Quellwasser, oder einer Leckage im Erdgasnetz. Für diese Fälle gibt es ein Krisenmanagement, das die Bewältigung von kritischen, technischen Ereignissen einschließlich entsprechender Vorbereitung (Prävention) und Nachbereitung (Postvention) in Prozessen regelt, Verantwortlichkeiten festlegt und diese laufend auf einem aktuellen Stand hält.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

In den letzten Jahren lag der Fokus auf dem Papierverbrauch, den badenova bereits erfolgreich senken konnte:  

2018: 6.400.175 gekaufte Blätter Papier
2019: 7.621.760 gekaufte Blätter Papier
2020: 5.753.000 gekaufte Blätter Papier  

Zusätzlich wurde Anfang 2020 konzernweit das Druckerpapier auf Recyclingpapier mit dem "blaue Engel Siegel" umgestellt. Weitere Maßnahmen im Bereich Papier sowie bei anderen Materialien werden in den nächsten Jahren weiterverfolgt. Für die Zahlen in 2020 ist zu bedenken, dass viele Mitarbeitenden von zuhause gearbeitet haben was zu einer Abnahme des Papierverbrauchs in den Büros geführt hat.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.



 Eigenverbrauch Energie  2018 2019 2020
 Eigenverbrauch Strom [MWh]  15.691  14.608 15.018
 Eigenverbrauch Gas [MWh]  13.738 16.107 15.959
 Eigenverbrauch Wasser [m³]  15.558 14.218 33.147
 Eigenverbrauch Dampf [MWh]   0  0     0

 Fuhrpark  2018 2019 2020
 Benzinverbrauch  [kWh]   1.066.932  922.134  719.644
 Dieselverbrauch [kWh]  6.221.770   6.022.759  5.754.948
 Erdgasverbrauch [kWh]   243.821   214.670  217.487

 Verkaufte Energie  2018 2019 2020
 Verkaufter Strom [MWh]   3.323.173  3.676.232   3.094.761
 Verkaufte Heizungsenergie [MWh]    225.116  240.194    226.943
 Verkaufte Kühlenergie [MWh]     0   0  0
 Verkaufter Dampf [MWh]     0 0 0

Gesamter Energieverbauch innerhalb der Organisation: 1.393.733,5 GJ.
Der Eigenverbauch Kühlenergie wird nicht erfasst, da die Menge, relativ zu den anderen Verbräuchen, zu vernachlässigen ist.
 
Die Daten stammen aus der Energiebilanz, die aus Abrechnungsdaten ermittelt wurde.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die badenova Gruppe betreibt ein nach EMAS validiertes Umwelt- und Energiemanagementsystem, dessen Ziel unter anderem die Steigerung der energetischen Leistung beinhaltet. Um den fortschreitenden Effizienzsteigerungsprozess zu überwachen, werden Maßnahmen in allen Bereichen umgesetzt und dokumentiert. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, werden, falls möglich, alle Maßnahmen anhand der eingesparten CO2 -Äquivalente verglichen.

Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick in beispielhafte Maßnahmen:  
Maßnahme Einsparungen t CO2 Äq.
Nahwärmenutzung für Übernahmestation Erdgas in Nenzingen 243
Ersetzen zweier alter Heizungsanlagen durch effiziente Neuanlagen
im Bereich Erdgasversorgung in Müllenbach
150
Umbau der Heizungsanlage am Standort Lörrach 85,1
Rückbau der Kälteanlage und USV von Serverräumen 44,9


Weitere Maßnahmen sind im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht zu finden. Auch auf Kundenseite engagiert sich die badenova Gruppe für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. So bieten wir für Privatkunden, Kommunen und Geschäftskunden beispielsweise Ökostrom, Förderprogramme aus Eigenmitteln, Energieaudits, Energieberatungen und Sensibilisierungsmaßnahmen in Schulen und Bildungseinrichtungen.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen: 

Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen* 2018 2019 2020
Oberflächenwasser [Ml] 0 0 0
Grundwasser [Ml] 23065 22309 23339
Meerwasser [Ml] 0 0 0
produziertes Wasser [Ml] s. Grundwasser s. Grundwasser s. Grundwasser
Wasser von Dritten [Ml] 0 0 0
Ml (Mega Liter)
*Freiburg und Lahr, hier besitzt badenova wasserrechtliche Genehmigungen

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Abfallbilanz der gesamten badenova-Gruppe  2018 2019 2020
Gesamt Abfall [t] 1.041.778 2.481 5.209
gefährliche Abfälle [t] 592.188 710 1.318
gefährliche Abfälle zur Verwertung [t] 589.598 671 1.283
gefährliche Abfälle zur Beseitigung [t] 2.590 39 35
Verwertungsquote gefährliche Abfälle [%] 99,6 94,5 97,4
nicht gefährliche Abfälle [t] 449.590 1.771 3.891
nicht gefährliche Abfälle zur Beseitigung [t] 315.360 1.732 3.882
nicht gefährliche Abfälle zur Verwertung [t] 133.405 39 9
Verwertungsquote nicht gefährlicher Abfälle [%] 70,1 97,8 99,8
Verwertungsquote aller Abfälle [%] 86,9 96,9 99,2


Allgemein fallen die größten Abfallmengen im Baubereich oder beim Betrieb der technischen Versorgungsanlagen an. Daher hat die Anzahl der Bau- und Sanierungsmaßnahmen, die zum Kerngeschäft gehören, einen großen Einfluss auf die jährlichen Mengen des Abfalls und deren Schwankungen. Die Verwertungsquote der Gesamtabfälle konnte über die letzten Jahre verbessert werden.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die wichtigsten Emissionsquellen der badenova sind Erdgas, Treibstoffe und fluorierte Treibhausgase. Genaue Angaben zu den Emissionen sind in Kapitel 6 des Nachhaltigkeitsberichtes zu finden unter

Die Emissionen in den Bereichen Strom- und Energieverbrauch konnten im Jahr 2020 gesenkt werden. Zusätzlich hatte die Covid-19 Pandemie einen vermindernden Effekt auf die Verbräuche. Der Ausstoß von CO2- Äquivalenten bei der Energieerzeugung aus Kraftwerken hält sich stabil. Im Bereich des Verkehrs und der Flugreisen wurden in 2020 deutliche Sondereffekte der Covid-19 Pandemie sichtbar.

Eine Herausforderung bezüglich klimarelevanter Emissionen ist die Abhängigkeit von externen Faktoren, wie z.B. politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Beispielsweise gesetzliche Vorgaben zur Einspeisevergütung erneuerbarer Energien oder die gesellschaftliche Akzeptanz neuer Technologie wie Tiefengeothermie, die ein hohes Reduktionspotential unserer Emissionen für die Wärmegewinnung darstellen würde. Die badenova begegnet diesen Herausforderungen in ihrem Handlungsrahmen z.B. durch Mitarbeit in Verbänden oder Sensibilisierungsmaßnahmen für Bürger_innen. 

Der Energiebeauftragte überwacht die Verbräuche und Emissionen und erfasst sie in einer unternehmenseigenen Datenbank. Die Datenbank erlaubt die Auswertung langjähriger und aktueller Verbräuche. Eines der strategischen Ziele ist die Klimaneutralität bis 2035 (Scope 1 und 2).

Im Jahr 2020 betrug der Anteil an Erneuerbarer Energien 39 % der Eigenproduktion der badenova. Die in den unternehmenseigenen Biogas-, Wasser- und Windkraftanlagen erzeugte Wärme und Strom werden an Privat- und Geschäftskunden sowie an Kommunen verkauft.

Insgesamt erzeugt die badenova in den unternehmenseigenen Biogas-, Wasser- und Windkraftanlagen Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien im Umfang von 349.483 MWh (inkl. des eigenen Anteils aller Beteiligungen) und verkauft diese an Privat- und Geschäftskunden sowie an Kommunen.  

Die Emissionen aus dem Energieeinsatz für die direkten Emissionen (Eigenverbräuche) berechnen wir mittels der Faktoren aus der GEMIS-Datenbank, mit Ausnahme des Ökostroms, der nach der Stromkennzeichnungsverordnung mit 0 g/kWh CO2-Äquivalent angesetzt wird.

Schwerpunkt für die nächsten Jahre ist das Erreichen einer Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 aus eigener Kraft. Hier bezieht sich die badenova auf die eigenen Energieverbräuche und die Energieeinsätze zur Energieerzeugung. Ein entsprechender Planungs- und Finanzierungsmechanismus wird derzeit mit den Fachbereichen erarbeitet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

badenova nutzt den Eigenkapitalansatz zur Berechnung der Emissionen. Im Jahr 2020 wurden 50.349 t CO2 äq. direkte Emissionen ausgestoßen. Weitere Informationen sind im Nachhaltigkeitsbericht zu finden.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

badenova nutzt den Eigenkapitalansatz zur Berechnung der Emissionen. Im Jahr 2020 wurden 2.405 t CO2 äq. indirekte Emissionen ausgestoßen (Scope 2). Basis für die Berechnung ist der marktbasierte Bilanzierungsansatz. Weitere Informationen sind im Nachhaltigkeitsbericht zu finden.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Scope 3 Emissionen werden aktuell nur teilweise erfasst, jedoch wird die Erfassung ausgebaut. Beispielsweise erheben wir bereits die Emissionen der zugekauften Energie, die direkt an unsere Kunden weiterverkauft wird oder die Emissionen, welche bei Dienstreisen unserer Mitarbeitenden anfallen. Diese Informationen sind im Nachhaltigkeitsbericht unter dem Punkt 6.2 und 6.4 nachzulesen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Das strategische Ziel, innerhalb von 3 Jahren (2018 bis 2020, verglichen mit dem Basisjahr 2017), 500 t CO2 einzusparen, wurde übererfüllt. Insgesamt konnten durch die ergriffenen Maßnahmen fast 600 t CO2-Äquivalente eingespart werden. Zu diesen Maßnahmen zählten beispielsweise die Nahwärmenutzung für die Übernahmestation Erdgas in Nenzingen (243 t CO2), das Ersetzen zweier alter Heizungsanlagen durch effiziente Neuanlagen im Bereich Erdgasversorgung in Müllenbach (150 t CO2); der Umbau der Heizungsanlage am Standort Lörrach (85,1 t CO2); oder die Beschaffung neuer Rechner für alle Gesellschaften der badenova Gruppe (48,6 t CO2) etc.
Im Rahmen der neuen Nachhaltigkeitsstrategie setzen wir uns neue ambitionierte Ziele, u.a. das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 (Scope 1 und 2).  

Daneben führen wir laufend zahlreiche Maßnahmen durch, um unsere direkten und indirekten Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Insbesondere im Bereich Mobilität haben wir Anreize für Mitarbeiter geschaffen, um private Fahrten zu reduzieren z.B. über unseren internen Paket-, Apotheken-, und Wäscheservice. Weitere Einsparungen der indirekten Emissionen werden in Zukunft z.B. durch die Einführung von Fairphones als Diensthandys und die Überarbeitung der Car-Policy für die gesamte badenova erzielt werden. 2020 wurde das Angebot des steuerlich vergünstigten Fahrradleasings via Jobrad eingeführt und innerhalb des Förderprojekts bnMobil wird die Etablierung eines innerbetrieblichen Sharingsystems vorangetrieben. Zusätzlich wurden E-Roller und E-Bikes mit Lastenanwendung angeschafft und den Mitarbeitenden für dienstliche Fahrten zur Verfügung gestellt werden. Auf dem Mitarbeitendenparkplatz am Standort Freiburg wurden 40 neue E-Auto Ladeparkplätze bereitgestellt. Einen großen reduzierenden Effekt auf die Mobilität der Mitarbeitenden im Jahr 2020 hatte der coronabedingte Umstieg auf mobiles Arbeiten in allen Bereichen in denen dies möglich war.