11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

«Wenn Du ein Wasser trinkst, denke an die Quelle!» (Chinesisches Sprichwort)

Unser RHODIUS Mineralwasser verdankt seine besondere Herkunft den unterirdischen und durch Vulkangestein geprägten Wasservorkommen der Vulkaneifel. Es entstammt einer artesischen Quelle, d.h. das Mineralwasser wird durch den Druck der eigenen Kohlensäure permanent bis an die Erdoberfläche gepresst. Die ca. 500m tiefe RHODIUS-Quelle gehört zu einer der tiefsten Quellen weltweit. Um das Mineralwasser und die Quelle für die Zukunft zu erhalten, werden neben der strikten Einhaltung der Vorgaben der MTVO Vorkehrungen getroffen, die eine schonende Nutzung des Mineralwasservorkommens sicherstellen. Die Entnahmemengen müssen regelmäßig von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Gleichzeitig sorgen sogenannte induktive Durchflussmesser dafür, dass nicht mehr Mineralwasser aus den Quellen gewonnen wird, als sich auf natürlichem Weg bilden kann. In vierteljährlichen analytischen und mikrobiologischen Tests wird zudem überwacht, dass all unsere Quellen ihre ursprüngliche Reinheit beibehalten.

Neben der Ressource (Mineral-)Wasser müssen wir weitere natürliche Ressourcen wie z. B.  Rohöl (Benzin; Diesel) oder Holz (Papier) in Anspruch nehmen. Wir arbeiten kontinuierlich an Einsparmöglichkeiten und sind bemüht, umweltfreundliche Alternativen einzusetzen. So werden wir beispielsweise in Kürze ein erstes E-Auto anschaffen. Unsere Außendienstmitarbeiter bzw. Dienstwagenbesitzer wurden auf spritsparendes Fahren verpflichtet und sind darüber hinaus angehalten, eine professionelle und ressourcenschonende Tourenplanung durchzuführen. Ferner beabsichtigen wir, kurzfristig unternehmensweit auf Recycling-Papier umzustellen. Auch bei Verpackungsmaterialien verfolgen wir das Ziel, wenn irgend möglich auf Recyclingmaterialien und/oder wiederverwendbares Material (z. B. Füllmaterial; Abdeckhauben) umzustellen. Durch unser Abfallmanagement wird sichergestellt, dass anfallender Müll sortenrein getrennt und gesetzeskonform entsorgt wird, wobei jedoch das übergeordnete Ziel des Unternehmens die Müllreduzierung bzw. - wo immer möglich – die Müllvermeidung ist.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Wir haben uns ein nachhaltiges Energiemanagement, den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und den Umweltschutz zum Ziel gesetzt. Über eine Vielzahl von Einzelprojekten, die in den unternehmensweit gegründeten Nachhaltigkeitsteams erarbeitet und umgesetzt werden, arbeiten wir Schritt für Schritt an Verbesserungen.

So spielt übergreifend beispielsweise die Einsparung der Ressource Papier eine große Rolle. Durch die Digitalisierung von Prozessen und die Einrichtung von Workflows arbeiten wir gemeinsam am „papierlosen Büro“. Über alle Abteilungen hinweg lag das durchschnittliche Ziel für 2018 bei einer Einsparung von Papierausdrucken in Höhe von 12,50%; tatsächlich erreicht werden konnte eine Reduzierung um 27,73%.  

Andere Projekte befassen sich mit dem Thema Energieeinsparung, wie zum Beispiel der Reduzierung des Dieselverbrauchs. Durch die Anschaffung und den Einsatz von E-Staplern wollten wir in 2018 eine Dieseleinsparung von 15% erreichen. Dieses Ziel wurde mit einer Reduzierung um 10% zwar nicht ganz erreicht, aber wir sind mit diesem Wert auf einem guten Weg. Die Reduzierung des Dieselverbrauchs durch Anschaffung eines E-LKW wurde nicht umgesetzt, da zum einen die Anschaffungskosten das Dreifache gegenüber einer konventionellen Zugmaschine betragen und zum anderen die schweren Akkus dazu geführt hätten, dass die Ladung reduziert und die Anzahl der Touren hätte erhöht werden müssen.

Darüber hinaus konnten wir z. B. auch den Stromverbrauch in der Produktion durch den flächendeckenden Austausch von alten Halogen- gegen neue LED-Leuchten reduzieren. Unser Ziel, alle 65 Leuchten auszutauschen, konnte komplett umgesetzt werden.

Unser übergeordnetes Ziel, eine adäquate Zuordnung von Energieverbräuchen auf einzelne Verbraucher (Aggregate der Produktionsanlagen) durch den Aufbau einer Messstellensystematik zu ermöglichen, konnte im Berichtsjahr für die Energieart Strom umgesetzt werden. Im Bereich Gas wird weiter an einer Spezifizierung gearbeitet.

Risiken oder negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit ergeben, sehen wir nicht.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Wir erheben im Rahmen der jährlichen Auditierung den CO2  Fußabdruck auf Produktebene. Eine differenzierte Betrachtung der eingesetzten Materialien - getrennt nach erneuerbar / nicht erneuerbar - hat bis dato nicht stattgefunden. Für das kommende Jahr streben wir im Bereich Materialwirtschaft eine derartige Erhebung an.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

  2017 2018
Strom (kWh) 5.418.596 5.370.302
Gas (kWh)   17.115.607   16.663.198
Diesel (l)        170.360        170.587

Im Bereich Strom werden wir erstmals in 2019 eine Bewertung hinsichtlich des Bezugs von Ökostrom vornehmen und dieses Kriterium in unsere Ausschreibung aufnehmen.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der Energieverbrauch hat sich in 2018 wie folgt gegenüber 2017 entwickelt:
Strom -0,9%; Gas -2,6%; Diesel +0,1 %.  

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Die Gesamtwasserentnahme belief sich in 2018 auf 865.518 m³. 
Es handelt sich um Süßwasser, welches arthesisch bzw. mittels Tiefenbohrungen (Pumpvorgang) gewonnen bzw. gefördert wird.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Abfallbilanz 2018 Gewicht in t
PET Kunststoffe 1017,1
Glas 278,9
gemischte Verpackungen 165,1
Verpackungen aus Papier und Pappe 122,7
Verpackungen aus Kunststoff 76,9
Stahl-Mischschrott 76,4
Alu-Dosen 49,5
Verpackungen aus Metall 21,0
Verpackungen aus Holz 28,4
Feste Abfälle aus Erstfiltration 9,6
Gemische aus oder getrennte Fraktionen von Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik mit Ausnahme derjenige, die unter 17 01 06 fallen 17,8
Gebrauchte Aktivkohle 5,4
Verpackungen, die Rückstände gefährlicher Stoffe enthalten oder durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind 2,2
Abwasserkanäle und Bauwesen 3,4
Biologisch abbaubare Abfälle 3,1
Holz 3,4
Kunststoff 2,0
Grünabfälle 1,9
nichtchlorierte Maschinen-, Getriebe- und Schmieröle auf Mineralölbasis 0,7
anderes Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht oder solche Stoffe enthält 0,3
Straßenkehricht 0,3
  1886,0
 
In Summe liegt die relative Abfallmenge in 2018 bei 0,6 kg/100 Füllungen.
Die Recyclingquote liegt im Jahr 2018 bei 98,88% gegenüber 98,44% in 2017.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Rhodius kann seit dem Jahr 2015 ein zertifiziertes Energiemanagement nach der DIN EN ISO 50.001 nachweisen. Im Rahmen der energetischen Bewertung und der damit verbundenen Optimierung liegt der Fokus auf den Energieträgern Strom, Gas und Diesel. Es handelt sich dabei um die Energieträger, die im Abfüllprozess die größten Verbräuche vorweisen können. Eine kontinuierliche Überwachung der verbrauchstechnischen Entwicklungen auf absoluter als auch spezifischer Ebene wird durch ein engmaschiges Reporting im Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement sichergestellt. Neben den beschriebenen Energieträgern sind auch noch weniger verbrauchsintensive Energieträger wie Flüssiggas und Heizöl Bestandteil der energetischen Gesamtbetrachtung sowie der Berechnung des CO2-Fußabdrucks der Unternehmung. Für das Jahr 2018 konnte auf dieser Basis ein CO2-Fußabdruck von 7.637 Tonnen ermittelt werden. Im Vergleich zu 2017, wo eine Tonnage von 7.730 Tonnen berechnet wurde, liegt in der absoluten Betrachtung eine Einsparung von 1,2 % vor. Der von Rhodius als wichtige Kenngröße erachtete spezifische CO2-Ausstoß pro 100 Füllungen hat sich sogar um ca. 8,1 % im Vergleich zu 2017 reduziert. Neben der bereits thematisierten Erhöhung der Produktionsmenge haben Investitionen in eine energieeffizientere Anlagentechnik wie beispielsweise die Umstellung von Elektro- auf Gasbrenner in der Verpackungsstraße der Dosenanlage einen entscheidenden Beitrag zu Reduzierung der Energieverbräuche und des Emissionsfaktors geführt.

Konkrete Projektierungen für das Kalenderjahr 2019 wurden durch das Energiemanagement- und Nachhaltigkeitsteam eindeutig formuliert und werden in den Projektsitzungen unter Berücksichtigung der energetischen Entwicklung bewertet. Als Beispiele seien hier benannt: Ermittlung des CO2-Verbrauchs aller RHODIUS Produkte und Identifizierung der Einparpotenziale, Prüfung Bezug von Öko-Strom, Reduzierung Dieselverbrauch/CO2-Ausstoß durch ECO Trainings für LKW-Fahrer.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Eine Ermittlung der CO2 Emissionen wird bei uns in der Gesamtbetrachtung auf Unternehmensebene durchgeführt. Die Differenzierung zwischen indirekten und direkten THG-Emissionen wird erstmals für das Jahr 2019 gemeinsam mit unserer Energiemanagementberatung bewertet.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Eine Ermittlung der CO2 Emissionen wird bei uns in der Gesamtbetrachtung auf Unternehmensebene durchgeführt. Eine Differenzierung zwischen indirekten, direkten oder auch indirekten energiebedingten THG-Emissionen existiert momentan nicht. Wir werden gemeinsam mit unserer Energiemanagement-beratung erstmals für das Jahr 2019 entsprechende Auswertungen aufsetzen.  

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Eine Ermittlung der CO2 Emissionen wird bei uns in der Gesamtbetrachtung auf Unternehmensebene durchgeführt. Eine Differenzierung zwischen indirekten, direkten oder sonstigen indirekten THG-Emissionen existiert momentan nicht. Wir werden gemeinsam mit unserer Energiemanagement-beratung erstmals für das Jahr 2019 entsprechende Auswertungen aufsetzen. 

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Da wir derzeit keine differenzierten Angaben zu THG-Emissionen machen können, können wir auch keine Angaben zu möglicherweise erreichen Senkungen in Folge von Initiativen zur Emissionssenkung machen. In Zusammenarbeit mit unserer Energiemanagementberatung werden wir in 2019 entsprechende Auswertungssysteme aufbauen.