11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Zur Durchführung der allgemeinen Geschäftstätigkeit der VR Bank SWW eG werden im Wesentlichen zwei unterschiedliche Ressourcen in Anspruch genommen. Zum einen Energie in Form von Strom, Heizöl, Gas, Holz-Pellets und Fernwärme sowie Kraftstoff für den Fuhrpark (siehe Kriterium 12). Zum anderen kommt der Ressourcenverbrauch großteils durch die Nutzung von Papier, Arbeitsmitteln, Drucker-Toner und sonstigen Verbrauchsmaterialen, die zum Betreiben der Druck-Stationen notwendig sind, zustande.

Aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Prozessen und damit verbundenen Pflichten zur Dokumentation wurde und wird immer noch sehr viel Papier verbraucht. Dennoch konnte der Papierverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt ca. 4,84 Tonnen Papier (2019 ca. 1,35 Tonnen Papier) reduziert werden. Diese Ersparnisse entstanden durch den Einsatz von umweltbewussten Materialien bei werblichen Maßnahmen, durch die höhere Akzeptanz der Kundschaft für das elektronische Postfach sowie durch einen bewussteren Umgang der Belegschaft in Bezug auf die Notwendigkeit des Druckens.

Zusätzlich zum Energieverbrauch aus der Nutzung des Fuhrparks, sind die daraus entstehenden CO2-Emissionen eine weitere zu berücksichtigende Komponente.

Da die VR Bank SWW eG kein produzierendes Gewerbe darstellt, ist der In- und Output von Wasser als unwesentliche Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen zu werten. Dieser Aspekt kann vernachlässigt werden, da sich daraus wenig bis kein Einsparpotential ergibt.

Zur Messung des Verbrauchs der wesentlich genutzten natürlichen Ressourcen werden unterschiedliche Methoden angewandt. Da der Verbrauch der verschiedenen Energien (Strom, Wärme) zur Abrechnung von den jeweiligen Energieversorgern gemessen wird, fließen die Angaben aus den Abrechnungen in das Datenmanagement hinein.

Mit der Reduzierung der Lieferanten für Materialen im Zusammenhang mit der Druckerzeugung besteht eine klare Datenkonsistenz. Somit ist eine verlässliche Datenbasis gegeben. Seit dem Berichtsjahr 2019 wird der Output der externen Druckstraßen der Fiducia & GAD IT AG und des DG Verlages herangezogen.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Das Ziel, die Nutzung des elektronischen Kontoauszugs auszuweiten, wurde auch im Jahr 2020 erreicht. So konnte der Verbrauch an Kontoauszugsdruckerpapier um ca. 5 % (ca. 245 kg) reduziert werden. Dieser Trend wird weiterhin verfolgt.

Ebenso hat die VR Bank SWW eG im vergangenen Jahr ein weiteres Elektrofahrzeug beschafft.Das Elektromobilitätskonzept der Bank sieht weiterhin vor bei der künftigen Beschaffung von Fahrzeugen, bevorzugt Fahrzeuge mit Elektroantrieb zu berücksichtigen. Auch in den folgenden Jahren ist es vorgesehen, den Fuhrpark um weitere Elektrofahrzeug auszuweiten.

Das Ziel, den Anteil an erneuerbaren Energien, bei der Beschaffung von Strom und Wärme, um weitere 5 Prozentpunkte zu steigern wurde in 2020 nicht erreicht. Der Anteil stieg unwesentlich um 0,3 Prozentpunkte. Die VR Bank SWW eG verfolgt allerdings weiterhin das Ziel, den Anteil an erneuerbaren Energien bei der Beschaffung von Strom und Wärme in einem angemessenen Verhältnis auszuweiten. Es ist vorgesehen, Strom und Gas im größtmöglichen Umfang CO2-neutraler zu beschaffen.

Die VR Bak SWW eG befindet sich in einem kontinuierlichen Optimierungsprozess der Ressourcenver(sch)wendung und der konsequenten Reduzierung des Ressourcenverbrauchs.

Anteil der erneuerbaren Energien im Bereich Strom Anteil der erneuerbaren Energie im Bereich der Wärme-Energie
Die Veränderung des Anteils im Bereich der Wärme-Energie ergibt sich aus Veränderungsmaßnahmen, welche i.d.R. bei Erneuerungen der Heizanlagen oder bei Neu- und Umbauten bzw. Schließungen von Filialen stattgefunden haben. Eine direkte Vergleichbarkeit kann daher im Bereich der Wäme-Energie nicht abgeleitet werden.

Der durchschnittliche Energiemix 2020 (2019; 2018; 2017) ergibt sich aus den individuellen Lieferanteilen der Energieversorger und sieht wie folgt aus: Der Wärmemix setzt sich wie folgt zusammen:
Im Sinne der standortübergreifenden Zusammenarbeit werden bereits verschiedene Medien, wie z.B. Telefon- und Web-Konferenzen, genutzt. Dies findet nicht nur im internen Umfeld, sondern auch zum Teil im externen Umgang mit Kunden und Partnern statt. Es wird auch die Möglichkeit angeboten und genutzt, Teile der Tätigkeiten im Home-Office-Betrieb auszuüben. Zur Vereinfachung der standortunabhängigen Ausübung verschiedener Tätigkeiten werden aktuell ca. 33 Prozent (38 %; 32 %; 28 %) der Arbeitsplätze mobil genutzt. Infolge der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie wurde die Möglichkeit zum Home-Office-Betrieb ausgeweitet. Dies umfasst zum 31.12.2020 ca. 62 Prozent der mobilen Arbeitsplätze.

Die meisten Dachflächen der eigenen Gebäude, welche zu einer sinnvollen Nutzung einer Photovoltaik-Anlage tauglich sind, werden in Anspruch genommen. Mit PV-Anlagen auf eigenen Dachflächen konnten im Jahr 2020 ca. 139.340 kWh (138.056 kWh; 137.877 kWh; 120.300 kWh) an Strom erzeugt werden. Davon wurden insgesamt ca. 118.659 kWh (117.451 kWh; 122.500 kWh; 111.100 kWh) in das jeweilige regionale Stromnetz eingespeist. 20.681 kWh (20.605 kWh; 15.400 kWh; 9.100 kWh) wurden durch die Bank selbst verbraucht. Die weitere vorgesehene PV-Anlage konnte im vergangenen Jahr nicht installiert werden, es besteht allerdings das Potenzial, auf zwei im Eigentum der Bank befindlichen Dachflächen, PV-Anlagen zu errichten. So ist vorgesehen,im Jahr 2021 und im Jahr 2022 jeweils eine weitere PV-Anlage zum Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung auf potenziellen Dachflächen der Bank, zu errichten.

Der gesamte Stromverbrauch der VR Bank SWW eG beläuft sich im Jahr 2020 auf 581.838 kWh (631.409 kWh; 632.506 kWh; 656.700 kWh) und konnte somit zum vierten Mal in Folge reduziert werden.

Zum Berichtszeitpunkt fand keine Prüfung der wesentlichen Risiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit, den Geschäftsbeziehungen und den Produkten und/oder Dienstleistungen der Bank ergeben und negative Auswirkungen auf die Ressourcen und Ökosysteme haben, statt, so dass der VR Bank SWW eG zum Berichtszeitpunkt keine Risiken bekannt sind.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die für die Bewertung wesentlichen eingesetzten Materialien sind Papier und Drucker-Verbrauchsmaterialien. Im Jahr 2020 hat die VR Bank SWW eG insgesamt 4,84 Mio. Blatt  (2019: 6,27 Mio. Blatt) Papier verbraucht. Umgerechnet in das Format DIN A4 sind dies 3,74 Mio. Seiten (2019: 3,90 Mio. Seiten) Papier und entspricht somit 19,95 Tonnen (2019: 24,79 Tonnen). Für das Berichtsjahr 2020 wurden ca. 51 kg (2019: 58; 2018: ca. 61 kg) an Druckertoner für eigene Druckerzeugnisse verbraucht.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Der Stromverbrauch der Gesamtbank belief sich 2020 (2019; 2018; 2017) auf 581.838 kWh (631.409 kWh; 632.506 kWh; 656.657,67 kWh). Der Verbrauch an Wärme-Energie lag 2020 (2019; 2018; 2017) bei ca.1.043.042 kWh (1.152,640 kWh; 1.197.772 kWh; 1.262.132,22 kWh). Der Anteil an Öko-Strom beträgt 66,6 Prozent (2019: 63,1 %) und der Anteil an Öko-Wärmeverbrauch 9,0 Prozent (2019: 11,1 %). Der Anteil der gesamten Öko-Energie beträgt ca. 29,7 Prozent (2019: ca. 29,5 %). Der Faktor Verkehr wird bisher nicht bewertet. Es wird weiterhin daran gearbeitet ein verwertbares Datenmanagement  sowie einen Datenbestand aufzubauen.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Aufgrund der Veränderungen und Erneuerungen in der Filialstruktur konnte der Stromverbrauch um 7,9 Prozent (2019: 1,7 %; 2018: 3,7 %) und der Wärmeverbrauch um 9,5 Prozent (2019: 3,8 %; 2018: 5,1 %) reduziert werden.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Im Berichtsjahr wurde nur durch den jeweiligen Lieferanten aufbereitetes Trinkwasser verbraucht. Der Verbrauch betrug 1,71 Megaliter (2019: 1,81 Ml; 2018: 2,63 Ml).

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Das Gesamtgewicht an Abfall belief sich in 2020 (2019; 2018) auf ca. 54,8 Tonnen (56,0 t; 67,4 t) Restabfälle und ca. 5,4 Tonnen (5,3 t; 6,6 t) Bio-Abfälle.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die wichtigsten Emissionsquellen der Bank sind zum einen die Energie in Form von Strom, Heizöl, Gas, Holz-Pellets und Fernwärme sowie Kraftstoff im Hinblick auf den Fuhrpark. Zum anderen ist es die Nutzung von Papier, Arbeitsmitteln, Drucker-Toner und sonstigen Verbrauchsmaterialen, die zum Betreiben der Druck-Stationen notwendig sind.

Ziel der VR Bank SWW eG ist es die Treibhausgasemissionen kontinuierlich in umsetzbarem Maße (siehe Kriterium 12) zu verringern. Ebenso wird auf einen schonenden Umgang mit dem Verbrauch von Energie und Wasser geachtet. In der Nutzung regenerativer Energien, zur Reduzierung von Emissionen, ist durchaus Potenzial zur Steigerung vorhanden. Zur Ermittlung der Treibhausgas-Emissionen wurde eine Treibhausgasbilanz gemäß VfU Indicators in Tonnen CO2e erstellt.

Konkrete Aussagen zu
können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden. Die VR Bank SWW eG plant in den Jahren 2021/ 2022 eine Klimastrategie zu erstellen, welche die oben aufgeführten Aspekte berücksichtigt.

Ziele zur Reduktion der CO2e:

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Nach der Berechnung des Scope 1 (direkte THG-Emission) hat die VR Bank SWW eG im Jahr 2020 (2019; 2018) 165 Tonnen (178 t; 180 t) CO2e gemäß VfU Indicators verursacht. Scope 1-Emissionen stammen aus Emissionsquellen innerhalb der betrachteten Systemgrenzen. (z.B. Heizung)

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Nach der Berechnung des Scope 2 (indirekte energiebedingte THG-Emission) hat die VR Bank SWW eG im Jahr 2020 (2019; 2018) 110 Tonnen (168 t; 209 t) CO2e gemäß VfU Indicators verursacht. Scope 2-Emissionen entstehen bei der Erzeugung von Energie, die von außerhalb bezogen wird und betrifft hauptsächlich Strom.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Nach der Berechnung des Scope 3 (sonstige indirekte THG-Emission) hat die VR Bank SWW eG im Jahr 2020 (2019; 2018) 86 Tonnen (108 t; 112 t) CO2e gemäß VfU Indicators verursacht. Scope 3-Emissionen sind sämtliche übrigen Emissionen, die durch die Unternehmenstätigkeit verursacht werden aber nicht unter der Kontrolle des Unternehmens stehen (z.B. die Zulieferung von Papier).

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Im Berichtsjahr 2018 wurde mit dem Aufbau eines Datenbankmanagement begonnen. Daraus ergeben sich folgende Veränderungen in den Kategorien. (2019; 2018) *(Rundungsdifferenzen möglich)
13a. Klimastrategien
Steigerung der Energieeffizienz in Privathaushalten
Als regional verwurzeltes Kreditinstitut vermittelt die VR Bank SWW eG mit ihren Partnern, wie beispielsweise der KfW Bankengruppe und weiteren Förderbanken, Sonderkredite zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen und Privathaushalten. Das Gesamtvergabevolumen an Förderkrediten belief sich zum Jahresende 2020 auf ca. 67 Mio. EUR. Somit konnten im Jahresverlauf ca. 17 Mio. EUR mehr vergeben, als getilgt werden.

Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz
Die Bank überprüft kontinuierlich die bezogenen Energiequellen nach ökonomischen und ökologischen Aspekten. Gegebenenfalls werden Anpassungen vorgenommen. Beispielsweise wurden bereits normale Glühbirnen auf Energiesparlampen umgerüstet. Es wurden zudem in die Jahre gekommene Heizanlagen ausgetauscht. Zur Wärmeerzeugung wurde zum Teil von fossilen Brennmitteln auf erneuerbare Brennstoffe umgestellt.

Förderung von Umweltprojekten
Zur regionalen Steigerung der Biodiversität wurden in der Vergangenheit einige Projekte umgesetzt. Darunter fielen diverse Projekte von Naturschutzvereinen sowie Kitas und Schulen. Der Umfang der Spenden zur Förderung an Umweltprojekten betrug im vergangenen Jahr über 9.000 EUR (in 2019 ca. 6.000 EUR). Es ist auch weiterhin angedacht, Projekte zur Umweltförderung in Form von Spenden zu unterstützen.

Förderung von erneuerbaren Energien
Im Jahr 2020 (2019; 2018; 2017) hat die VR Bank SWW eG mit PV-Anlagen auf eigenen Dachflächen 139.339,52 kWh (138.055 kWh; 137.877 kWh; 120.300 kWh) Strom für das regionale Stromnetz erzeugt. Zur Förderung von erneuerbaren Energien werden Heizungsanlagen genutzt, welche mit Holzpellets versorgt werden. Bei entsprechenden Möglichkeiten werden die Förderungen von erneuerbaren Energien ausgeweitet. Es ist vorgesehen, in Zusammenarbeit mit örtlichen Stromversorgern, das E-Ladennetz auszubauen.

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Leistungsindikator G4-FS5: Interaktion mit Kunden/Kapitalnehmern/Geschäftspartnern bezüglich ökologischer und gesellschaftlicher Risiken und Chancen.

Im Berichtszeitraum ergaben sich keine Interaktionen mit Kunden/Kapitalnehmern/Geschäftspartnern bezüglich ökologischer und gesellschaftlicher Risiken und Chancen. Zum aktuellen Zeitpunkt sieht die VR Bank SWW eG keine finanziellen Implikationen sowie andere Risiken und Chancen mit Blick auf den Klimawandel.

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Leistungsindikator G4-EC2 bzw. GRI 201-2: Finanzielle Folgen des Klimawandels für die Organisation und andere mit dem Klimawandel verbundene Risiken und Chancen.

Im Berichtszeitraum ergaben sich keine Interaktionen mit Kunden/Kapitalnehmern/Geschäftspartnern bezüglich ökologischer und gesellschaftlicher Risiken und Chancen. Zum aktuellen Zeitpunkt sieht die VR Bank SWW eG keine finanziellen Implikationen sowie andere Risiken und Chancen mit Blick auf den Klimawandel.