11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Unsere Tätigkeiten mit wesentlichen Auswirkungen auf die Umwelt stellen sich wie folgt dar:
Die Nachhaltigkeitskriterien, die wir diesbezüglich beeinflussen, bzw. erfassen sind im Klammern oben ergänzt. Ab 11/2018 werden wir diese auf unserer Homepage veröffentlichen.

Unsere Büros nutzen wir gemeinsam mit anderen Unternehmen. So können Besprechungsräume und Sozialräume gemeinsam genutzt werden und der Flächenbedarf je MitarbeiterIn ist geringer.

Durch den Einsatz effizienter Technik und bedarfsgerechter Regelung – wo sinnvoll mit automatisierter Technik, versuchen wir den Strom- und Wärmebedarf möglichst gering zu halten.

Als Beratungsunternehmen agieren wir vorrangig regional, aber auch national und international. Bei überregionaler und internationaler Tätigkeit versuchen wir mit lokalen Partnern zusammenzuarbeiten und unsere Vor-Ort-Präsenz möglichst gering zu halten.

Für die Beschaffung von Lieferanten und Produkten haben wir Beschaffungsrichtlinien festgelegt. Wir legen einen großen Wert auf die sozial-ökologische Ausrichtung unserer Lieferanten und nehmen dafür höhere Preise in Kauf. Wir beziehen bspw. ausschließlich fair-gehandelten Kaffee, Honig und Tee, Fairphones, Ökostrom, PKW mit einem CO2-Ausstoß < 110 g CO2/ km. Unsere Büro-Materialien beziehen wir vorrangig beim Versandhandel memo und achten auch hier auf die ökologischsten Alternativen.

Weiterhin bieten wir unseren MitarbeitenInnen ausschließlich eine „Grüne“ Betriebsrente an.

Da wir an allen Standorten in Bürogemeinschaften sitzen, lässt sich der Umfang unseres Ressourcenverbrauchs nicht ermitteln. Eine Möglichkeit zur Erfassung wird derzeit geprüft (siehe auch Leistungsindikatoren (11-12).

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Unser größter Hebel liegt bei der erfolgreichen Nachhaltigkeitsberatung. Teilweise lassen sich die Ergebnisse quantitativ darstellen. Wir versuchen von Programm zu Programm hier immer gute Ergebnisse zur erzielen. Veröffentlicht werden diese bspw. in ÖKOPROFIT-Broschüren, Umwelterklärungen nach EMAS oder Energiesparbilanzen bei den Energiesparmodellen bei Schulen und Kitas.  

Ebenso wollen wir uns Ziele für unsere Umweltbilanz unserer Standorte setzen. Diese werden im Rahmen unserer jetzigen Teilnahme an ÖKOPROFIT in der StädteRegion Aachen erarbeitet und  in 2019 veröffentlicht.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Der Leistungsindikator Papierverbrauch ist derzeit nicht ermittelbar, da wir an allen Standorten in Bürogemeinschaften sitzen. Eine getrennte Erfassung dieser Verbrauchswerte befindet sich derzeit im Aufbau.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Stromverbrauch in 2017: 5.963 kWh  

Wärmeenergieverbrauch in 2017: 30.675 kWh

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Im Verhältnis zum Vorjahr haben wir keine Einsparungen des Energieverbrauchs erzielen können.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Der Leistungsindikator Wasserverbrauch ist derzeit nicht ermittelbar, da wir an allen Standorten in Bürogemeinschaften sitzen. Eine getrennte Erfassung dieser Verbrauchswerte befindet sich derzeit im Aufbau.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Der Leistungsindikator Abfallanfall ist derzeit nicht ermittelbar, da wir an allen Standorten in Bürogemeinschaften sitzen. Eine getrennte Erfassung dieser Werte befindet sich derzeit im Aufbau.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Wir sind stets bemüht, die von uns in unserer täglichen Arbeit verursachten CO2-Emissionen, so gering wie möglich zu halten. Wir legen sehr großen Wert auf die Nutzung von 100% Ökostrom, den wir an allen unseren Standorten beziehen. Unsere CO2-Emissionen für 2017 können im Detail den Leistungsindikatoren 13 entnommen werden.
Unsere CO2-Emissionen im Fuhrpark gleichen wir durch die Unterstützung eines Klimaschutzprojektes in Nigeria aus, bei dem durch den Einsatz hocheffizienter Brennholzkocher beim Kochen 80% Holz eingespart werden. Als Project Climate Partner sind die Reisen unserer Firmenfahrzeugen zu 100% CO2-neutral gestellt. Unsere Fahrzeuge haben heute einen CO2-Ausstoß von durchschnittlich 120 g CO2/km. Für die Neuanschaffung von Fahrzeugen haben wir einen maximalen Grenzwert von 110 g CO2/km festgelegt.  

Darüber hinaus gilt die Maxime unnötige Fahren zu vermeiden: So werden Termine zusammengelegt und wenn Mitarbeiter das gleiche Ziel haben, fahren diese gemeinsam.  

Für Fahrten innerhalb der zwei Standorte Aachen und Düsseldorf wird bevorzugt das Fahrrad bzw. der öffentliche Personennahverkehr genützt.  

Bei Fahrten außerhalb der Standorte wird nach Möglichkeiten die Bahn genutzt. Darüber hinaus haben alle Mitarbeiter im Dezember 2014 an einem Sprit-Spar-Training teilgenommen.  

Auch teilen sich mehrere Mitarbeiter bei WertSicht in Düsseldorf einen Fahrzeugpool (unternehmensinternes Car-Sharing). Zusätzlich stehen die Fahrzeuge den Mitarbeitern zur privaten Nutzung zur Verfügung, so dass zur Zeit drei Mitarbeiter gänzlich auf ein eigenes Fahrzeug verzichten können.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Da wir an allen Standorten Mieter sind werden die CO2-Emissionen der Wärmeversorgung Scope 2 zugeordnet.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

THG-Emissionen

Scope 1: 0 t (keine eigenen Anlagen)

Scope 2:
CO2-Aquivalente durch 100% Ökostrom (inkl. Vorkette) in 2017: 0,0 t  
CO2-Aquivalente durch Wärmeversorgung (inkl. Vorkette) in 2017: 4,9 t  

Scope 3:
CO2-Aquivalente Fuhrpark in 2017: 17,3 t (wird komplett kompensiert)


Da wir an allen Standorten Mieter sind werden die CO2-Emissionen der Wärmeversorgung Scope 2 zugeordnet.

Berechnet über verbrauchte kWh aus Nebenkostenabrechnung und Umrechnung mit Gemis Datenbank 4.95 (Stand 2017)

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Scope 3:
CO2-Äquivalente Fuhrpark in 2017: 17,3 t (wird komplett kompensiert)

Berechnet über Tankquittungen, bzw. DKV-Abrechnung und Umrechnung mit Gemis Datenbank 4.95 (Stand 2017)

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Wir konnten im Verhältnis zum Vorjahr keine Reduzierung der Gesamt-CO2-Emissionen erreichen.

Durch diverse Maßnahmen, wie Optimierung der Beleuchtung, Anpassung der Fuhrparks, Reduzierung von Reisen hoffen wir unseren CO2-Ausstoß in 2019 senken zu können. Eine angestrebte Einsparquote werden wir in 12/2018 formulieren.