11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Durch unsere Tätigkeit nehmen wir die natürlichen Ressourcen in folgenden Bereichen in Anspruch:
Die Maßeinheiten in den jeweiligen Bereichen sind Folgende:
Energie ist in kWh anzugeben, bei der Fläche (Biodiversität) messen wir derzeit die m² die überbaut oder versiegelt wurden. Wir sind dabei eine eigene Kennzahl zu entwickeln.
Bei den Rohstoffen unterscheiden wir Rohmaterial und Abfall.  Rohmaterial wird in verschiedenen Einheiten (Stück, m², m³, ...) gemessen und der Abfall wird in Tonnen gemessen.  Bei der Luftqualität messen wir keinen Feinstoff, sondern haben Daten was Treibhausgas-Emissionen betrifft, hier rechnen wir in CO2e.
 
Als wichtigste Ressource sehen wir für uns die Energie, da wir gerade im Strombedarf einen sehr großen Posten haben. Danach folgt die Biodiversität, da durch unsere großen Fertigungshallen auch große Eingriffe in die Umwelt nötig waren und sein werden.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die Firma hat es sich zum Ziel gesetzt bis 2025 klimaneutral zu produzieren.

Es wurde ein Nachhaltigkeits-Kreis gebildet und die Verantwortlichkeiten konkret verteilt. Dieser sammelt Vorschläge in einer Ideenkiste. Nach Überprüfung auf die Machbarkeit umgesetzt werden. Im Bereich der Gebäudetechnik gibt es einen Beauftragten, der Energieeinsparpotentiale im Blick hat. Es wurden Energie- und Ressourcendaten erhoben, damit ein Trend für die nächsten Jahre ablesbar werden kann.

Als wesentliche Risiken für die Umwelt sehen wir aktuell unseren Stromverbrauch und unsere Abfallwirtschaft. Außerdem sind unsere Produkte in weiten Teilen nach dem Ende ihres Lebenszyklus schwer zu recyceln.

Zielerreichung
Im Bereich der Energie haben wir durch unsere PV-Anlage schon große Fortschritte gemacht. Um unser Ziel der Klimaneutralität zu erreichen sind weitere Maßnahmen in Planung. Beim Thema Energieeinsparung haben wir schon große Schritte gemacht, die Umstellung auf LED-Leuchtmittel geht zügig voran.
Bei den Rohstoffen haben wir eine Wabenplatte eingeführt, die deutlich weniger Kunststoff enthält als unser herkömmliches Produkt (Styrodur wurde ersetzt). Aufgrund von Preissteigerungen bei dieser Wabenplatte, waren wir gezwungen wieder auf die alte Materialkombination (Styropor) umzustellen. Ein Erfolg ist, dass wir unsere XPS-Reste wieder an den Lieferanten zurückgeben können. Ein Ziel für die nächsten Jahre könnte es sein ähnliches Verfahren auch für andere Kunststoffe einzurichten.
Wir verarbeiten verschieden Rohmaterialien zu Verbundelementen. Somit ist eine Trennung nur sehr schwer möglich und nach dem Lebenszyklus können unsere Produkte nicht einfach recycelt werden.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Unserer Produkte werden hauptsächlich über Transportgestelle, welche sich im Kreislauf zwischen Lieferanten und Kunde bewegen transportiert. Zusätzlich werden Mehrwegpaletten eingesetzt. Dies ist vor allem bei den Kunden möglich, die in der näheren Umgebung angesiedelt sind.

Wenn nötig werden die Produkte in Karton und Wickelfolie eingepackt.
Im Geschäftsjahr 20/21 haben wir etwa 41,79m³ Strechfolie verwendet. Das entspricht
1,037 m³/ 1.000.000€ Umsatz, was eine Verringerung zum Vorjahr von knapp 9 Prozent darstellt.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Unser Kraftstoffverbrauch aus nicht erneuerbaren Quellen gliederte sich wie folgt auf:
Wir haben im Jahr 20/21 keine erneuerbaren Kraftstoffe verwendet.

Unser Energieverbrauch teilt sich wie folgt auf:

Wir haben auch Energie in Form von Strom verkauft. Dies waren in diesem Jahr 179.453 kWh

Gesamt hatten wir damit einen Energiebedarf von 4.851 MWh

Die Kennzahlen wurden nach eigenen Berechnungen vorgenommen. Die Umrechnungsfaktoren basieren auf der IHk Softwarelösung ecocockpit.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Durch unsere Maßnahmen Energie einzusparen konnte der Energieverbrauch im Verhältnis zum Umsatz im Vergleich zum Jahr 2019/20 um 12,89% gesenkt werden.

In diese Berechnung haben wir unseren Strombedarf und alle anderen Kraftstoffe mit einbezogen.
Auf das Basisjahr 19/20 beziehen wir uns, da seit diesem Jahr die neue Produktionshalle ihre Tätigkeit voll aufgenommen hat.

Unsere Berechnungen wurden über eigene Berechnungen in Excellisten vorgenommen.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Unser Wasserverbrauch beläuft sich auf Grundwasser, wovon wir im Jahr 20/21 etwa 1743m³ verbraucht haben. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir diesen um 15.11% gesenkt.

Wir haben unsere Produktionsstätten nicht in Gebieten mit Wasserstress.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Wir hatten im Bezugsjahr ein gesamtes Abfallaufkommen von 1.898t. Diese schlüsseln sich auf in folgende Kategorien:

806,79 t  --  16025 gemischte Gewerbeabfälle   
518,37 t  --  14002 Holz A2 / A3   
296,36 t  --  13018 Gemischte Kunststoffe zur Sortierung   
210,18 t  --  14006 Holzspäne + Staub   
36,08 t    --  11005 Kartonagen / Mischpapier   
18,63 t    --  12002 Mischschrott   
3,51 t      --  11003 Mischpapier   
2,18 t      --  2917 Farb- und Lackabfälle, die org. Lösemittel enth.   
1,06 t      --  19005 Altöl   
0,55 t      --  12052 Aluminium-Geschirr

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Der elektrische Strom ist unsere größte Energiequelle und daher auch der größte Emissionsfaktor. (allerdings sind unsere Scope 3 Emissionen noch unbekannt). Bisher wird er als Strommix bezogen und hat dadurch den Ausstoß von Treibhausgas (THG)-Emissionen zur Folge. Als weitere Emissionsquelle kann die Heizung der einzelnen Werke genannt werden. Die meisten Heizungen laufen über Gas, welches bisher noch ohne Biogasanteil bezogen wird.

Wir wollen bis 2025 klimaneutral produzieren und unseren Bedarf an Strom bilanziell weitgehend selbst decken. Außerdem wollen wir den Gasverbrauch deutlich reduzieren.

Der Neubau S11 wurde nach dem höchsten Standard (KfW Effizienzhaus 55) gebaut. So ist im Lackraum und bei der Absaugung ein sehr effektives Wärmetauschkonzept eingebaut, wodurch die Wärme wieder nutzbar wird. Auch in den Späneabsaugungen gibt es Wärmerückgewinnungstechnik. Das Dach unserer Produktionshalle S11 ist vollständig mit einer PV-Anlage belegt. Auch in der zusätzlichen Gasheizung könnten wir durch den Einsatz von Biogas auf einen erneuerbaren Energieträger umsteigen. Hierzu gibt es gute Möglichkeiten vor Ort in Kisslegg.

Durch die Errichtung der PV-Anlage auf dem Dach der Siemensstraße 11 konnten wir diesem Ziel ein großes Stück näherkommen. Es stehen noch einige Flächen zur Verfügung, die mit PV-Modulen bestückt und somit zu unserer Stromdeckung beitragen können. Die LED-Umstellung ist in vollem Gange und soll 2021 abgeschlossen sein. Ein großes Ziel wurde mit der Einbindung der Vakuumerzeugung in den Heizkreislauf der Siemensstraße 11 erreicht. Hier dient nun die Abwärme der Vakuumerzeugung dazu die Heizanlage zu unterstützen. Bei der S8 wollen wir mit dem Einbau von neuer Technik die gleichen Vorteile nutzen.

Wir versuchen bei unseren Berechnungen alle Firmenbereiche mit einzubeziehen. Dabei beziehen wir uns auf das Basisjahr 2016/17 in dem wir angefangen haben uns mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Dabei schauen wir welche Daten wir anhand der bisherigen Buchführung ermitteln können und rechnen uns daraus unsere THG-Belastung heraus. Um eine Vergleichbarkeit zwischen den Jahren zu erreichen, setzen wir diese Belastung immer ins Verhältnis zum Umsatz.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Bei unseren Berechnungen der THG-Emissionen greifen wir auf alle Gase zurück. Unsere Umrechnungsfaktoren haben wir mit dem Eco-Cockpit der IHK Baden-Württemberg abgeglichen.

Unsere gesamten Emissionen in Scope 1 waren im Berichtsjahr bei 483t CO2-Äquivalent.

Als Basisjahr wählen wir das Jahr 19/20, da hier unsere neue Halle voll betrieben wurde.
In diesem Basisjahr waren die Emissionen bei 377t CO2-Äquivalent was eine Erhöhung von 21,85% bedeutet.

Nehmen wir die Werte jedoch relativ zum Umsatz, hat sich unser CO2-Äquivalent von 1,17t/100.000€ auf 1,20t/100.000€ gesteigert, heißt ein Plus von nur 2,57%

Diese Erhöhung kommt durch die Heizungsumstellung zustande, welche im Frühjahr 2020 gemacht wurde. Dabei wurde die bisherige Resteverbrennung (Holzreste) abgeschafft und stattdessen auf Gas umgestellt.
Wir konnten nur schwer reines Holz zum Verbrennen beschaffen und hatten dadurch viel Holz mit Verunreinigung in unseren Öfen. Dieses Risiko für die Umwelt wollten wir vermeiden und haben uns daher für die sauberere Verbrennung von Gas entschieden.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Durch unseren Energiebezug in Scope 2 verursachten wir im Berichtsjahr THG-Emissionen von 594t CO2-Äquivalent.
Auch hier wurde das Basisjahr 19/20 herangezogen welches mit 521t CO2-Äquivalent wieder unter dem Berichtsjahr liegt (14%)

Nehmen wir die Werte jedoch relativ zum Umsatz, hat sich unser CO2-Äquivalent von 1,61t/100.000€ auf 1,47t/100.000€ gesenkt, heißt ein Minus von 8,55%

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Scope 3 wurde in diesem Bericht noch nicht berücksichtigt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Unsere gesamten THG-Emissionen liegen im Berichtsraum bei 1.077 t CO2-Äquivalent.

Im Basisjahr 19/20 lagen die Emissionen noch bei 898 t CO2-Äquivalent was ein Plus von 19,92% darstellt.

Nehmen wir die Werte jedoch relativ zum Umsatz, hat sich unser CO2-Äquivalent von 2,78t/100.000€ auf 2,67t/100.000€ gesenkt, heißt ein Minus von 3,88%

Im Vergleich zum Jahr 18/19 in dem die Emissionen bei 1523 t CO2-Äquivalent lagen ergibt sich sogar eine absolute Reduzierung von 29,3% und eine relative Reduzierung von 37,74%

Diese Reduzierung kommt hauptsächlich aus Scope 2, da wir durch die eigene Stromgewinnung durch PV unseren Zukaufanteil deutlich reduzieren konnten.
In Scope 1 haben wir durch die Heizungsumstellung einen etwas höheren Ausstoß als in den Vorjahren (vgl. oben). Dafür werden die Kleberrückstände nun nicht mehr in unserer dafür ungeeigneten Anlage verbrannt.