11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die wesentlichen, zur Produktion von Pigmenten und Pigmentpräparationen eingesetzten Ressourcen sind Energie, Wasser und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wie Metalloxide, Phosphorsäure, Bindemittel, Additive, PVC, Abwasserchemikalien, Schmieröle und -fette.  

Als Energieträger nutzen wir hauptsächlich Strom und Erdgas. Erdgas wird zu rund 75 % zur Dampferzeugung sowie zu 20 % für direkt befeuerte Kalzinationsaggregate zur Herstellung von Buntpigmenten bei bis zu 1.250 °C eingesetzt. Die verbleibenden 5 % entfallen auf die Beheizung von Gebäuden. Ein Großteil des Stromverbrauchs entfällt einerseits auf den Betrieb weiterer Kalzinationsaggregate sowie andererseits auf die Erzeugung der Sekundärenergie Druckluft.  

In direktem Zusammenhang steht der Ausstoß energiebedingter Emissionen. Der direkte CO2-Ausstoß setzt sich beispielsweise aus der Dampferzeugung (60 – 68 %), dem Betrieb der gasbefeuerten Kalzinationsaggregate (24 – 30 %), einigen Trocknungsaggregaten und Heizungsanlagen zusammen. Indirekte CO2-Emissionen entstehen durch den bezogenen Strom. Andere Treibhausgase als CO2 werden nicht emittiert.  

Der Großteil des eingesetzten Wassers entfällt auf Brauchwasser (2017: 79 %). Die verbleibenden 21 % des Wasserbedarfs decken wir über Trinkwasser, das wir in Sanitär- und Laborbereichen sowie in geringerem Maßstab zur Herstellung einzelner Produktlinien (z. B. wässrigen Pigmentpräparationen) verwenden.  

Durch die langjährigen Erfahrungen in der Produktion und die zahlreichen Erkenntnisse aus der Forschung und Entwicklung sind wir in der Lage, sehr ressourcenschonende Prozesse zu betreiben. Es entstehen nur wenige Produktionsabfälle, die wir nicht innerhalb des Werkes wieder aufarbeiten und so dem Wertstrom wieder zuführen.  

So werden beispielsweise an möglichst vielen Stellen staubförmige Rohstoffe aus der Filterabreinigung abgesaugt, abgeschieden und automatisch anteilig in den Herstellungsprozess zurückgeführt. Darüber hinaus arbeiten wir – sofern technisch und qualitativ möglich – nicht spezifikationskonformes Material ebenfalls wieder ein.  

Nicht am Standort wiederverwertbare Abfälle unterscheiden wir nach ihren Stoffeigenschaften und sammeln sie getrennt. Sie werden in „gefährlich“ und „nicht gefährlich“ sowie nach den Kriterien „zur Verwertung“ und „zur Beseitigung“ zusammengefasst.  

Eine ausführliche Darstellung unserer Ressourcenverbräuche, inklusive der absoluten Werte, kann in unserem Nachhaltigkeitsbericht 2017auf den Seiten 28 ff. nachgelesen werden.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Als Hersteller von chemischen Rohstoffen können wir Auswirkungen auf die Umwelt nicht komplett vermeiden, denn unser Unternehmen verbraucht Ressourcen und beim Produktionsprozess entstehen Emissionen, Abwasser und Abfälle. Zudem sind wir auf zahlreiche Einsatzmaterialien angewiesen, die, sofern sie nicht fachgerecht gehandhabt werden, Umweltbelastungen zur Folge haben können.   Besonders schwere Risiken für das Ökosystem ergeben sich aus der Geschäftstätigkeit des Unternehmens allerdings nicht.

Zu den wesentlichen Auswirkungen unserer Produktionstätigkeit gehören der Energieverbrauch und die Emission klimaschädlicher Treibhausgase. Aus diesem Grund fokussieren wir uns darauf, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Optimierung der Produktionsprozesse zu erarbeiten und zu implementieren.  

So führten wir im Jahr 2013 am deutschen Standort ein Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001 ein. Im Rahmen dessen haben wir zahlreiche Aktionen geplant und durchgeführt – beispielsweise den Einbau von Magnetventilen in Druckluftleitungen, um das Risiko von Leckagen zu minimieren, oder die Umstellung der Beleuchtung in den beleuchtungsintensiven Lagerhallen von HQL- Leuchten auf LED. Um diesen Erfolg weiter auszubauen, werden wir in den nächsten Jahren ein Konzept zur vollständigen Ausstattung der Beleuchtung mit energieeffizienten LED Leuchtmitteln erarbeiten.  

Für den Produktionsbereich am deutschen Standort entwickelten wir eine Energiestrategie bis 2020 (Basisjahr: 2015). Ziel ist es, die Energieeffizienz durch neueste Technologien bis 2020 um rund 4 % zu verbessern. Der Fokus liegt hierbei zum einen auf der energieintensiven Produktion von anorganischen Pigmenten, zum anderen auf der Optimierung der Verfahrenstechnik, die bei der Nassvermahlung zum Einsatz kommt und in nahezu allen Produktionsbereichen angewandt wird.  

Basierend auf den Betriebserfahrungen der Anfang 2018 in den USA installierten State-of-the-Art-Anlage zur Produktion von Korrosionsschutzpigmenten, möchten wir in Deutschland ab 2020 ebenfalls für einzelne Prozessschritte beziehungsweise Aggregate verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz einführen.  

Darüber hinaus sind wir bestrebt, den spezifischen Wassergesamtbedarf durch den vermehrten Einsatz von Trockenverfahren und eine Optimierung des Kühlwassersystems um 5% zu reduzieren.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Genaue Gewichts- oder Volumenangaben zu unseren eingesetzten Materialien veröffentlichen wir nicht, da wir diese Information als vertraulich erachten.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Im Jahr 2017 verbrauchte Heubach 60.254 MWh (216,7 TJ) nicht erneuerbarer Energie. Davon entfielen 49,7 % auf Erdgas und 50,3 % auf den Verbrauch von bezogenem Strom.

Erneuerbare Energien spielen im Energiemix von Heubach derzeit noch keine Rolle, allerdings ist die Umstellung des Energiebezugs auf einen Strommix mit einem Anteil erneuerbarer Energien bereits in Planung.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Auf Grund des starken Wachstums der Produktionsmengen im energieintensiven Produktionsbereich der anorganischen Buntpigmente und einer damit verbunden anlagenbedingten Kapazitätsausweitung am deutschen Standort ist der gesamte Energieverbrauch um 5,5 % (Basisjahr: 2016) gestiegen.  

Zwar ist der Erdgas-Anteil durch den partiellen Ersatz von Gas durch Strom bei den Kalzinationsprozessen um knapp 3,7 % gesunken, allerdings verzeichneten wir beim Stromverbrauch einen Anstieg von etwa 16,6 %. Da das speziell entwickelte Kalzinationsverfahren jedoch eine erhebliche Steigerung des Durchsatzes erlaubt, ist bei voller Auslastung der Anlagen mit einer Reduzierung des spezifischen Energiebedarfs zu rechnen.  

Weiterführende Informationen zur Verringerung des Energieverbrauchs, insbesondere zu den bereits umgesetzten und noch geplanten Maßnahmen, sind unserem Nachhaltigkeitsbericht 2017 zu entnehmen.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Der Großteil des für die Produktion von Pigmenten und Pigmentpräparationen eingesetzten Wassers entfällt auf Brauchwasser (2017: 120.514 m3 (79%)), das wir aus werkseigenen Brunnen gewinnen. Die verbleibenden 21 % (32.463 m3) des Wasserbedarfs decken wir über Trinkwasser, das wir in Sanitär- und Laborbereichen sowie zur Herstellung einzelner Produktlinien (z. B. wässrigen Pigmentpräparationen) verwenden. Das für diese Produktlinien eingesetzte Wasser verbleibt zu nennenswertem Anteil im Produkt (bis zum Endverbraucher) und kann aus Qualitätsgründen nicht durch Brauchwasser ersetzt werden.

Wasserverbrauch
Trotz gestiegener Produktionsmengen sank unser Wasserverbrauch 2017 gegenüber dem Vorjahr um knapp 11 % (18.225 m3). Diese deutliche Abnahme ist auf den gesunkenen Brauchwasseranteil am deutschen Standort zurückzuführen. Die Wassereinsparungen resultierten aus dem vermehrten Einsatz von Trockenverfahren (z. B. bei den Mahlprozessen) sowie aus der Optimierung einzelner Fällungsprozesse in der Produktion. Darüber hinaus trug die eingeführte Kreislaufkühlung am amerikanischen Standort maßgeblich zu dieser erfreulichen Entwicklung bei.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Der mit Abstand meiste Abfall fällt in Form von Schlämmen einerseits bei der Produktion wässriger Pigmentpräparationen, andererseits bei der Abwasserbehandlung an. Darüber hinaus fallen wässrige Abfälle sowie Verpackungen ins Gewicht.  

Papier- und Kunststoffabfälle werden mittels gängiger Verfahren durch Fachunternehmen recycelt. Das Holz der entsorgten Paletten wird geschreddert und energetisch verwertet, da die erforderliche Materialqualität zum Wiedereinsatz üblicherweise nicht erreicht wird (u. a. durch die Behandlung des Holzes oder anhaftende Verunreinigungen). Der unsortierte Restmüll geht in die thermische Verwertung.  

Die Gesamtabfallmenge betrug im Jahr 2017 insgesamt 3.873 t. Bei 624 t handelte es sich um gefährlichen, bei 3.249 t um ungefährlichen Abfall. Der Großteil unserer Abfälle wurde beseitigt (3.329 t), der Rest (550 t) verwertet.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Heubach berichtet die Treibhausgas-Emissionen in Anlehnung an die Vorgaben des Greenhouse Gas Protocol. Die relevanten Daten werden an allen Produktions- sowie Verwaltungsstandorten der Heubach GmbH-Gruppe erhoben. Die verwendeten Emissionsfaktoren beruhen auf dem Bericht “Emissionsfaktoren für Strom, Fernwärme und Kraftstoffe” des Verbandes der Automobilindustrie (2018). Es wurden die angegebenen Werte für Deutschland, China Ost und USA Ost zugrunde gelegt. Unsere Berechnung unterliegt der Annahme, dass aufgrund einer vollständigen Verbrennung aller Erdgasbestandteile nur CO2 emittiert wird.

Die chemischen Prozesse zur Produktion von Pigmenten und Pigmentpräparationen setzen selbst keine Treibhausgase frei. Vielmehr handelt es sich um energiebedingte Emissionen. Der direkte CO2-Ausstoß (Scope 1 des GHG Protocol) resultiert aus der eigenen Geschäftstätigkeit, d.h. durch den Verbrauch von Erdgas z. B. zur Dampferzeugung, dem Betrieb von Produktionsanlagen, Heizungen oder Staplern.  

Indirekte CO2-Emissionen (Scope 2 des GHG Protocol) entstehen bei der Erzeugung von Energie, die von außerhalb des Unternehmens bezogen wird (z. B. Strom).    

Da der Verbrauch von Energie und die Emission klimaschädlicher Treibhausgase zu den wesentlichen Auswirkungen unserer Produktionstätigkeit gehören, hat Heubach sich klare Ziele zu ihrer Reduktion gesetzt:  

Verbesserung der Energieeffizienz bis 2020 um 4 % (Basisjahr: 2015)
  • Etablierung der neuen Kalzinationstechnologie sowie Einführung neuer Technologien in der Nassvermahlung
  • Fortsetzung der Umstellung auf energiesparende Beleuchtung (LED)
  • Entwicklung einer Wärmetauscher-Strategie zur Wärmerückgewinnung
  • Systematische Berücksichtigung von Energieeinsparpotenzialen bei Investitionsentscheidungen
Damit einher geht auch das Ziel, die spezifischen CO2-Emissionen bis 2020 um 10 % zu senken (Basisjahr: 2017). Dies wollen wir einerseits durch die Erhöhung der Effizienz mittels neuer Fertigungstechnologien sowie durch die Umstellung des Energiebezugs auf einen Strommix mit höherem Anteil erneuerbarer Energien (ab 2020) erreichen.

Da sich die Umsetzung der Energiestrategie noch in ihrer ersten Phase befindet und sich die genannten Ziele auf die Zukunft (2020) beziehen, liegen derzeit nur Einzelwert-Betrachtungen vor. Im Nachhaltigkeitsbericht 2021 werden wir jedoch ausführlich über die Erreichung der geplanten Ziele berichten.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Unsere direkten CO2-Emissionen (Scope 1) sind im Jahr 2017 um knapp 3,7 % auf 6.050 t (2016: 6.285 t) gesunken.

Die verwendeten Emissionsfaktoren beruhen auf dem Bericht “Emissionsfaktoren für Strom, Fernwärme und Kraftstoffe” des Verbandes der Automobilindustrie (2018). Es wurden die angegebenen Werte für Deutschland, China Ost und USA Ost zugrunde gelegt. Unsere Berechnung unterliegt der Annahme, dass aufgrund einer vollständigen Verbrennung aller Erdgasbestandteile nur CO2 emittiert wird.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Bei den indirekten Emissionen (Scope 2) mussten wir in 2017 einen Anstieg von etwa 16,2 % auf 15.412 t (2016: 13.263 t) verzeichnen. Dieser ist einerseits auf die Kapazitätsausweitung der Kalzinationstechnologie und andererseits auf den partiellen Ersatz von Gas durch Strom bei den Kalzinationsprozessen zurückzuführen.  

Der Umrechnungsfaktor für Deutschland wurde von dem Stromversorger angegeben. Für die USA und China wurden die regionalen durchschnittlichen Emissionsfaktoren bezogen auf den bereitgestellten Strom des Berichts „Emissionsfaktoren für Strom, Fernwärme und Kraftstoffe” des Verbandes der Automobilindustrie (2018) herangezogen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Dieser Indikator wird derzeit nicht erhoben, da die für die Berechnung relevanten Daten noch nicht vollständig ermittelt werden konnten. Für die Zukunft ist es jedoch geplant, die Berechnung der Scope 3 Emissionen aufzubauen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Auf Grund der erstmaligen Berichterstattung für das Jahr 2017 können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben hinsichtlich der Reduzierung von THG-Emissionen infolge konkreter Maßnahmen zur Emissionssenkung gemacht werden. Im Nachhaltigkeitsbericht 2021 werden wir jedoch ausführlich über die Erreichung der geplanten Ziele berichten.

Für die Entwicklung in den vergangenen Jahren sei an dieser Stelle auf die Indikatoren 305-1 und 302-2 sowie auf unseren Nachhaltigkeitsbericht 2017 verwiesen