11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

In allen Bereichen der Versorgung von Kunden mit Gas, Wasser, Wärme, Strom und Telekommunikation sollen Umwelteinflüsse auf Bodenflächen, Grundwasser und Luft, die durch den Bau, Betrieb und die Instandhaltung von Anlagen und Netzen entstehen, so gering wie möglich gehalten bzw. ganz vermieden werden. Grundsätzlich hält EWR die in Deutschland geltenden gesetzlichen Vorgaben sowie Auflagen ein. Darüber hinaus sollen in den nächsten Jahren Netzstationen und Leitungsverläufen von EWR sukzessive mit bestehenden Schutzflächen abgeglichen werden: Um bei der Festlegung von Trassen, Kabeln und Rohren durch eine ökologische Baubegleitung mögliche Standorte und Flächen zu schützen, zu umgehen oder Maßnahmen zu ergreifen, die dem Naturschutz dienen - z. B. durch Festlegung von Bauzeiten, Schaffung von Ersatzflächen, Pflanzen von biodiversitätsfördernden Bäumen, Büschen und Sträuchern sowie Vermeidung von Mäharbeiten auf ausgewiesenen Flächen. Hierzu wurden in den letzten Jahren seit 2018 in Zusammenarbeit mit den lokalen Naturschutzverbänden bereits 4 Flächen naturnah aufgewertet: die EWR Hauptverwaltung, eine Umspannanlage, ein Solarpark sowie eine Trafostation. Weitere Flächen sind in der Planung.

Im Geschäftsbereich Wasser ist die Grundwasserentnahme zur Versorgung unserer Trinkwasserkunden eine der Schlüsselgrößen zur Beschreibung der Nutzung natürlicher Ressourcen. Die Grundwasserentnahme 2019 lag trotz eines Hitzesommers unter dem Vorjahresniveau. Es wurden 3,5 % weniger Grundwasser zur Versorgung der Bevölkerung entnommen als im Vorjahr. Beim Anteil des Eigenverbrauches ist eine Steigerung von 0,2 % zum Vorjahresniveau zu verzeichnen.

Der Eigenverbrauch, der zum Betrieb der Wasseraufbereitung im Wasserwerk notwendig ist (Filterspülung), wird durch Versickerung vor Ort wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt. Bei einem geringeren Wasserdurchfluss, durch die Entnahme von Kunden, ist es notwendig, dass die Rohre regelmäßig gespült werden. Hierdurch kommt es zu einem höheren Eigenverbrauch. Auch Leckagen und Rohrbrüche können ungeplant zu einem Anstieg des Wasserverbrauchs führen.

Förderung + Bezug 2018 vs. 2019:
7.446,8 tm³ (2018) * 96,5 % =7.191,81 tm³ (2019)

Eigenverbrauch 2018 vs. 2019:
133,34 tm³ (2018) * 111 % = 148,17 tm³ (2019)

Anteil Eigenverbrauch 2018 + 2019
2018: 7.446,80 tm³ * 1,8 % = 133,34 tm³

2019: 7.191,81 tm³ * 2,0 % = 148,17 tm³

Direkte Umwelteinflüsse wie Treibhausgasemissionen entstehen auch durch die Versorgung von Verwaltungsgebäuden und Betriebsstätten mit Wärme und Strom. Bei der Sanierung des Hauptverwaltungsgebäudes in Worms vor einigen Jahren wurden bereits bei der Planung Maßnahmen zur Energieeinsparung berücksichtigt. Durch eine Generalsanierung konnte 2017 der Gesamtverbrauch an kWh im Vergleich zum Basisjahr 2013 um knapp 800.000 kWh reduziert werden. Dies entspricht einer prozentualen Energieeinsparung von circa 45 % bei verbessertem Komfort für die Mitarbeiter. In der zweiten Jahreshälfte 2018 fusionierten die Alzeyer er-p GmbH und die EWR AG. So wird klar, warum der Gesamtenergieverbrauch der EWR Gruppe sich im Jahresvergleich 2018/2019 wie eine Steigerung darstellt. Die 2019er Zahlen stellen dabei die neue Grundlage dar, die Energieverbräuche gesamt zu monitoren und Einsparpotenziale zu ermitteln:

Energieverbrauch Gebäude der EWR Gruppe
2018 Verbrauch CO2   2019 Verbrauch CO2
  kWh kg     kWh kg
Strom 2.689.354 793.359   Strom 2.949.317 822.859
Erdgas 1.216.277 154.043   Erdgas 1.283.598 162.569
Wärme 194.400 24.621   Wärme 375.310 47.533

Gesamtenergiebedarf der EWR AG und EWR Netz GmbH:
Die beiden Unternehmen EWR und erp in Alzey haben Ende 2018 fusioniert. Zur Datenerfassung waren unterschiedliche Softwaresysteme im Einsatz. Eine Harmonisierung der Software und Datenerfassung ist geplant. Die Vergleichsauswertung für 2018 war zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vollständig, daher ist die Aussagekraft für 2018 begrenzt.
2019   2018
Eingesetzte
Energie /
Energiequelle /
Energieträger
Energie-verbrauch in kWh Anteil am Gesamtenergie-verbrauch CO2 in kg   Eingesetzte
Energie /
Energiequelle /
Energieträger
Energie-verbrauch in kWh Anteil am Gesamtenergie-verbrauch CO2 in kg
 
Kraftstoff 2.733.829 3,5% 581.455   Kraftstoff 2.283.042 3,4% 681.152

Fuhrpark:
EWR bemüht sich im Zuge einer umweltverträglichen Energieversorgung um alternative Antriebstechniken. Hierbei setzt das Unternehmen bereits heute auf eine Reihe von E- bzw. Hybrid- und Gas-Fahrzeugen. Bei jeder Neu- bzw. Ersatzbeschaffung von für den Netzbetrieb notwendigen Fahrzeugen erfolgt, sofern technisch möglich und wirtschaftlich abbildbar, die Anschaffung von E- bzw. Hybrid- und Gas-Fahrzeugen. EWR beobachtet kontinuierlich die entsprechenden neuen technischen Fortschritte. Die Umstellung auf alternative, umweltfreundliche Antriebsarten ist somit ein fester Bestandteil der strategischen Ausrichtung des Fuhrparks.

In der EWR AG sind ca. 60 Fahrzeuge als Dienst-/Pool- und Bereitschaftsfahrzeuge eingesetzt, wovon derzeit 10 Fahrzeuge mit einem Hybrid- und weitere 11 Fahrzeuge mit Elektroantrieb ausgestattet sind.

In der EWR Netz GmbH werden ca. 160 Fahrzeuge als Dienst-/Pool- und Bereitschaftsfahrzeuge eingesetzt, wovon derzeit 3 Fahrzeuge mit einem Hybridantrieb ausgestattet sind. Weitere 30 Fahrzeuge werden mit Gas betrieben.

Mitarbeitern, die einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt bekommen, werden primär Fahrzeuge mit Hybridantrieb angeboten. Darüber hinaus werden Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb in die Dienstwagenauswahl aufgenommen. Ziel ist es, bis Ende 2021 alle Fahrzeuge auf Elektro-/Hybridantriebe oder reinen Elektrobetrieb umzustellen. Um hier als Unternehmen auch eine Vorbildfunktion zu übernehmen, wurde bei EWR die entsprechende Ladeinfrastruktur aufgebaut. Mittlerweile besteht für alle Mitarbeiter die Möglichkeit, Fahrzeuge an jedem Standort des Unternehmens mit Strom zu versorgen.

Um Anreize für die Anschaffung im privaten Bereich der Mitarbeiter zu schaffen, wurde in Zusammenarbeit mit der Fa. Audi ein besonderes Leasingangebot für einen Audi A 3 etron (Hybridfahrzeug) erstellt. Von dieser Möglichkeit machten 70 Mitarbeiter Gebrauch. Diese Mitarbeiter haben die Möglichkeit, kostenfrei die Ladeinfrastruktur von EWR zu nutzen. Daneben wird allen Mitarbeitern eine Unterstützung beim Kauf eines Pedelecs als „JobRad“ angeboten.

EWR hat bereits in den vergangenen Jahren ca. 30 Gasfahrzeuge überwiegend für den Bereich der Nutzfahrzeuge/Poolfahrzeuge eingesetzt, um die Region möglichst CO2-neutral mit Dienstleistungen zu versorgen. Allerdings ist festzustellen, dass die bestehende Infrastruktur für Erdgastankstellen und die Beständigkeit der Versorgung nicht durchgängig ist bzw. praktikabel zur Verfügung steht. Aus diesem Grund muss das Unternehmen den Fokus vermehrt auf zukunftsfähigere Lösungen legen. Alternative Antriebsarten für Transporter wurden in der Vergangenheit bei EWR bereits in Feldversuchen getestet. Allerdings ist deren Reichweite und Ladefähigkeit für unsere Zwecke derzeit noch nicht ausreichend. Marktbeobachtungen und Testeinsätze von neuen Möglichkeiten sind bei EWR fest verankert und laufen kontinuierlich. Meister-/Baubeauftragte- und Poolfahrzeuge werden bei Neubeschaffung immer auf Umsetzbarkeit der Umstellung auf Elektro-/Hybridantrieb geprüft und kontinuierlich umgestellt.

Bei der folgenden Aufstellung wurden Sonderfahrzeuge wie Steiger, Kranwagen, Unimog mit Kranfunktion sowie Tieflader und Transportfahrzeuge für den Masttransport nicht betrachtet. Wie schon bei der Darstellung der Energieverbräuche ist auch die Zunahme von Kraftstoff- und Energiemengen ist der Fusion geschuldet, bei der die ehemalige Alzeyer er-p GmbH vollständig in die neue EWR AG aufgegangen ist. Da alle Mitarbeiter und Betriebsflächen übernommen wurden, muss 2019 als neues Basisjahr für eine zukünftige Ressourceneffizienzbetrachtung dienen und kann nicht im Vergleich zu 2018 stehen.

2018   2019
Kraftstoff Menge Energie CO2   Kraftstoff Menge Energie CO2
    kWh kg       kWh kg
Diesel 163.750 l 1.630.950 433.937   Diesel 190.119 l 1.893.581 503.814
Otto 55.318 l 498.965 128.114   Otto 65.844 l 544.438 139.873
Erdgas 11.898 kg 153.126 19.394   Erdgas 22.984 kg 295.810 37.465
Produkte & Dienstleistungen
Durch einen Anteil von über 65 % Ökostrom und klimaneutralem Erdgas im Gesamtproduktportfolio liegt die CO2-Belastung von EWR 2019 mit 207 g/kWh deutlich unter dem deutschlandweiten Gesamtstrommix mit 352 g/kWh.


12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die aus dem Klimawandel und dem Artensterben resultierenden Risiken können schwerwiegende finanzielle und existentielle Folgen mit sich führen: Wasserverknappung und -verschmutzung, Landversiegelung, extreme Hitzewellen und Dürren sind nur einige Beispiele. EWR hat den Ressourcenschutz als wesentliches Handlungsfelder identifiziert und trifft durch Gewässerschutz, die Sicherheit & Qualität der Trinkwasserversorgung und Ressourcenschonung, durch die Abfall-Reduktion, die Verringerung von CO2- und andere Emissionen & Treibhausgasen sowie Aufforstungsprojekte, Waldschutz, Förderung von Biodiversität zahlreiche Maßnahmen zur Ressourceneffizienz & -schonung. Ein aus der rein vertrieblichen Geschäftstätigkeit entstehendes wesentliches Risiko ist nicht vorhanden.

Im Gegenteil: Als umweltbewusster Energiedienstleister möchte EWR die eigenen Umweltauswirkungen so niedrig wie möglich halten. EWR setzt sich für eine ressourcenschonende und klimafreundliche Stromerzeugung ein und trägt Sorge, dass Umweltschäden nach Möglichkeit erst gar nicht entstehen. Darüber hinaus bietet EWR energieeffiziente Lösungen für seine Kunden. Um den eigenen Energieverbrauch kontinuierlich reduzieren zu können, ist die Erstellung einer Treibhausgasbilanzierung inklusive aller CO2-Quellen sowie weiterer relevanter Treibhausgas-Emissionen geplant. Dies gilt darüber hinaus auch für den Umgang mit den Ressourcen Wasser und Abfall. Hieraus soll sich eine Minderungsstrategie ableiten, mit dem Ziel die Umweltauswirkungen kontinuierlich zu reduzieren.

Konkrete Ziele zur Ressourceneffizienz und den Einsatz Erneuerbarer Energien wurden bisher nicht verabschiedet. Das Unternehmen achtet darauf seinen eigenen Energieverbrauch zu reduzieren, Ressourcen effizient zu nutzen und Abfälle zu vermeiden. Nachfolgend sind exemplarisch bereits umgesetzte Maßnahmen zur Ressourceneffizienz aufgeführt. 

Generalsanierung der EWR Hauptverwaltung: 
Mit der Generalsanierung der EWR Hauptverwaltung im Jahr 2017 leisten wir einen Beitrag zum aktiven Klimaschutz. So konnte der Gesamtverbrauch an kWh im Vergleich zum Basisjahr 2013 um knapp 800.000 kWh reduziert werden. Diese Vorteile schreiben sich mit jedem Jahr der Nutzung fort.

Tiefbau:

Hier werden, soweit möglich, ausgebaute Materialien wieder eingebaut. Das verdrängte Material wird fachgerecht entsorgt.

Abfalltrennung: 

Die Abfalltrennung und Entsorgung erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften. Eine entsprechende Abfallbilanz wird erstellt. 

Der Ressourcenschonung: 
Ein Beispiel für eine Ressourcenschonung und Verbesserung der Nachhaltigkeit bei Nutzern von Kühl- und Heizkreisläufen ist das Projekt "Korrosionsschutz". Auf dieses Beispiel wird unter Punkt 10, Innovations- und Produktmanagement, ausführlich eingegangen.

Umgang mit gebrauchtem IT-Equipment:

Bei der Entsorgung von Hardware setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen ein. Mitarbeiter haben die Möglichkeit ihre alten Geräte wie z.B. Notebooks, Monitore oder Smartphones käuflich zu erwerben. Datenträger werden durch einen zertifizierten Fachbetrieb gemäß gesetzlichen Datenschutzvorgaben entsorgt. Zukünftig ist eine Kooperation mit dem NABU geplant. Ziel ist es durch Handyrecycling Ressourcen zu schonen, Naturschutzprojekt zu fördern und durch eine Verlängerung der Nutzungsdauer von Altgeräten CO2 einzusparen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Im EWR-Konzern werden noch keine Kennzahlen zu Verpackungsmaterialien erfasst. Wir legen großen Wert auf die Wiederverwendung von Verpackungsmaterialen. So werden z.B. leere Verpackungskartons intern wiederverwendet: Registrierungen lt. Verpackungsgesetz:

jährlich 2018 und 2019
EWR AG
EWR Netz GmbH
Kunststoff 2,5 kg 1 kg
Papier/Pappe/Karton 370 kg 32,5 kg
Sonstige Verbundverpackungen 10 kg 10 kg

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Siehe hierzu auch 11 (Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen) 

Energieverbrauch Gebäude der EWR Gruppe
2018 Verbrauch CO2   2019 Verbrauch CO2
  kWh kg     kWh kg
Strom 2.689.354 793.359   Strom 2.949.317 822.859
Erdgas 1.216.277 154.043   Erdgas 1.283.598 162.569
Wärme 194.400 24.621   Wärme 375.310 47.533

Gesamtenergiebedarf der EWR AG & EWR Netz GmbH:
Die beiden Unternehmen EWR und erp in Alzey haben Ende 2018 fusioniert. Zur Datenerfassung waren unterschiedliche Softwaresysteme im Einsatz. Eine Harmonisierung der Software und Datenerfassung ist geplant. Die Vergleichsauswertung für 2018 war zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vollständig, daher ist die Aussagekraft für 2018 begrenzt

  2018 2019 Differenz 2019 vs. VJP. i n %
Kraftstoff 2.283.042 3,4 % 2.733.829 3,5 % + 20 %

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Gesamtenergieverbräuche der EWR Ag & Netz GmbH in kWh
  2018 2019 Differenz 2019 vs. VJP. i n %
Kraftstoff 2.283.042 3,4 % 2.733.829 3,5 % + 20 %

 

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Jahr Förderung und Bezug in Tausend m³ Eigenverbrauch in Tausend m³
2018 7.446,8 133,34
2019 7.191,8 148,2

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Abfall:Die Abfallbilanzen der EWR AG und Netz GmbH liegen getrennt vor.

Komprimierte Abfallbilanz der EWR AG
Abfallart ABFS-Nr. Entsorgungs-verfahren 2016 Anteil in % 2017 Anteil in % 2018 Anteil in % 2019 Anteil in % 2020 Anteil in %
Schlämme aus d. Abwasseraufbereitung 020204 R 12 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Kunststoffabfälle 070213 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Verpackungen aus Papier und Pappe 150101 R 13 6,2 33,16% 5,545 16,54% 6,135 36,05% 5,31 34,40% 10,35 94,69%
Aktenvernichtung 150101 R 13 12,39 66,26% 9,935 29,64% 8,873 52,13% 5,808 37,67% 0 0,00%
Verpackungen aus Kunststoff 150102 R 13 0,03 0,16% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Verpackungen aus Holz 150103 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
gemischte Verpackungen 150106 R 13 0,08 0,43% 0,335 1,00% 0,495 2,91% 0,08 0,50% 0,08 0,73%
Beton 170101 R 13 0 0,00% 0 1,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Ziegel 170102 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Gemische aus Beton, Ziegel, Fliesen, Keramik 170107 R 13 0 0,00% 13,84 41,29% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Holz  170201 R 13 0 0,00% 0,66 1,97% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Kunststoff 170203 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Bitumengemische n.g. 170302 R 05 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Misch-/Blechschrott (allgemein) 170405 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Kabel 170411 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Boden und Steine mit Ausnahme derj., die unter 170503 fallen 170504 R 13 0,00 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Baustoffe auf Gipsbasis mit Ausnahme derj., die unter 170801 fallen 170802 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Gemischte Bau- und Abbruchabfälle 170904 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Speisereste 200108 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Holz mit Ausnahme desjenigen, das unter 191206 fällt 191207 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
sonstige Abfälle 191212 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Papier und Pappe+F1402 200101 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0,91 5,35% 0 0,00% 0 0,00%
biologisch abbaubare Abfälle 200201 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Holz mit Ausnahme desjenigen, das unter 200137 fällt 200138 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Kunststoffe 200139 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Sperrmüll 200307 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Summe nicht gefährliche Abfälle     18,70 100,00% 30,315 91,44% 16,413 96,44% 11,198 72,57% 10,43 95,42%
andere Basen 060205* D 15 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
feste Salze 060313* D 15 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
quecksilberhaltige Abfälle 060404* D 15 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0,013 0,08% 0 0,00%
andere Reaktions- und Destillationsrückstände 070208* D 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Farb- und Lackabfälle, die org. Lösemittel enthalten 080111* R 12 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Klebstoffe- und Dichtmassenabfälle, die organische Lösemittel oder andere gefährliche Stoffe enthalten 080409* D 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
halogenfreie Bearbeitungsemulsionen und -lösungen 120109* R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Altöl 130205* R 12 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Schlämme aus Öl-/Wassergemisch 130502* R 12 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Schlämme aus Einlaufschächten 130503* R 03 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
andere Lösemittel und Lösemittelgemische 140603* R 12 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Aufsaug- und Filtermaterialien (einschließlich Ölfilter a.n.g.) Wischtücher und Schutzkleidung, die durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind ölverschmutzt 150202* R 12 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
gebrauchte Geräte, die teil- und vollhalogenierte Flourkohlenwasserstoffe enthalten 160211* R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
gefährliche Bestandteile enthaltende Geräte 160213* R 04 0 0,00% 3,203 9,55% 0,539 3,48% 0,436 2,83% 0,5 4,57%
gebrauchte Geräte mit Ausnahme 160214 R 04 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
aus gebrauchten Geräten entfernte gefährliche Bestandteil 160215* D 15 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
gef- Stoffe enth. Gase in Druckbehältern 160504* R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Laborchemikalien, die aus gef. Stoffen bestehen oder solche enthalten 160506* D 15 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
gebr. anorg. Chemikalien, die aus gef. Stoffen bestehen oder solche enthalten 160507* D 15 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Bleibatterien 160601* R 04 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 3,677 23,85% 0 0,00%
Alkalibatterien (außer 160603) 160604 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
ölhaltige Kabel 160708* R 03 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
gef. Bauschutt 170106* R 03 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Glas, Kunststoffe und Holz, die gefährliche 170204* R 13 0 0,00% 0 0 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Stoffe enthalten oder durch gefährliche 0 0 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%        
Stoffe verunreinigt sind 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%        
kohlenteerhaltige Bitumengemische 170301* R 05 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Kabel, die Öl, Kohlenteer oder andere gefährliche Stoffe ent 170410* R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
anderes Dämmmaterial 170603* R 01 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
asbesthaltige Baustoffe 170605* D 01 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Holz, das gefährliche Stoffe enthält 191206* R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Leuchtstoffröhren 200121* R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Batterien 200133* D 01 0 0,00% 0 0,00% 0,072 0,42% 0,095 0,60% 0 0,00%
Summe gefährliche Abfälle     0,00 0,00% 3,20 9,55% 0,61 3,90% 4,22 28,01% 0,50 4,57%
Summe gesamt:     18,70 0,00% 33,52 100,00% 17,02 100,00% 15,42 100,00% 10,93 100,00%
                         
Summe zu verwertende Abfälle
Schlüssel     Tonnen Anteil in % Tonnen Anteil % Tonnen Anteil % Tonnen Anteil % Tonnen Anteil %
R 01   R 01 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
R 03   R 03 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
R 04   R 04 0 0,00% 0 0,00% 0,539 3,05% 4,113 26,80% 0,5 4,57%
R 05   R 05 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
R 12   R 12 0 0,00% 3,203 9,56% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
R 13   R 13 18,7 100,00% 30,315 90,44% 16,413 92,88% 11,198 72,59% 10,43 95,43%
Summe zu verwertende Abfälle     18,7 100,00% 33,52 100,00% 16,952 95,93% 15,311 99,39% 10,93 100,00%
                         
Summe zu beseitigende Abfälle
Schlüssel     Tonnen Anteil in % Tonnen Anteil in % Tonnen Anteil in % Tonnen Anteil in % Tonnen Anteil in %
D 01   D 01 0 0,00% 0 0,00% 0,72 0,00% 0,095 0,62% 0 0,00%
D 13   D 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
D 15   D 15 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00% 0,013 0,08% 0 0,00%
Summe zu beseitigende Abfälle     0 0,00% 0 0,00% 0,72 4,07% 0,108 0,70% 0 0,00%
Summe Gesamt      18,7 100% 33,52 100% 17,672 100% 15,419 100% 10,93 100%

Komprimierte Abfallbilanz der EWR Netz GmbH
Da im Bericht der EWR Netz GmbH von 2017 die Werte für das Kalenderjahr 2016 herangezogen wurden, sind nun die zwischenzeitlichen Werte ausgewiesen:

Abfallart ABFS-Nr. Entsorgungs-verfahren 2017 Anteil in % 2018 Anteil in % 2019 Anteil in %
Schlämme aus d. Abwasseraufbereitung 020204 R 12 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Kunststoffabfälle 070213 R 13 2,44 0,04% 0 0,00% 0 0,00%
Verpackungen aus Papier und Pappe 150101 R 13 12,5 0,18% 12,175 0,36% 8,38 0,18%
Aktenvernichtung 150101 R 13 1,09 0,02% 0 0,00% 0 0,00%
Verpackungen aus Kunststoff 150102 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Verpackungen aus Holz 150103 R 13 3,09 0,05% 9,96 0,29% 9,87 0,21%
gemischte Verpackungen 150106 R 13 48,93 0,72% 42,17 1,23% 33,665 0,71%
Beton 170101 R 13 10,51 0,16% 0,88 0,03% 14,33 0,30%
Ziegel 170102 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Gemische aus Beton, Ziegel, Fliesen, Keramik 170107 R 13 374,11 5,52% 3,92 0,11% 13,49 0,30%
Holz  170201 R 13 2,54 0,04% 1,84 0,05% 1,44 0,03%
Kunststoff 170203 R 13 4,96 0,07% 12,9 0,38% 9,83 0,21%
Bitumengemische n.g. 170302 R 05 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Misch-/Blechschrott (allgemein) 170405 R 13 102,18 1,51% 63,62 1,86% 59,09 1,25%
Kabel 170411 R 13 1,21 0,02% 2,54 0,07% 2,82 0,06%
Boden und Steine mit Ausnahme derj., die unter 170503 fallen 170504 R 13 5.207,06 76,86% 2.665,38 78,02% 3.503,18 74,12%
Baustoffe auf Gipsbasis mit Ausnahme derj., die unter 170801 fallen 170802 R 13 0 0,00% 10,95 0,32% 0 0,00%
Gemischte Bau- und Abbruchabfälle 170904 R 13 4,26 0,06% 0 0,00% 0 0,00%
Speisereste 200108 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Holz mit Ausnahme desjenigen, das unter 191206 fällt 191207 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0,118 0,00%
sonstige Abfälle 191212 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Papier und Pappe+F1402 200101 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0,75 0,02%
biologisch abbaubare Abfälle 200201 R 13 0 0,00% 0 0,00% 2,38 0,05%
Holz mit Ausnahme desjenigen, das unter 200137 fällt 200138 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0,28 0,01%
Kunststoffe 200139 R 13 0 0,00% 0 0,00% 1,23 0,03%
Sperrmüll 200307 R 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Summe nicht gefährliche Abfälle     5.774,88 85,24% 2.826,34 82,73% 3.660,85 77,49%
andere Basen 060205* D 15 0,00 0,00% 1,28 0,04% 0,00 0,00%
feste Salze 060313* D 15 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
quecksilberhaltige Abfälle 060404* D 15 0 0,00% 0 0,00% 0,095 0,00%
andere Reaktions- und Destillationsrückstände 070208* D 13 1,22 0,02% 0,986 0,03% 0,957 0,02%
Farb- und Lackabfälle, die org. Lösemittel enthalten 080111* R 12 0 0,00% 0,211 0,01% 0,156 0,00%
Klebstoffe- und Dichtmassenabfälle, die organische Lösemittel oder andere gefährliche Stoffe enthalten 080409* D 13 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
halogenfreie Bearbeitungsemulsionen und -lösungen 120109* R 13 0,539 0,01% 1,01 0,03% 0,527 0,01%
Altöl 130205* R 12 0 0,00% 4 0,12% 0,705 0,02%
Schlämme aus Öl-/Wassergemisch 130502* R 12 0 0,00% 60,74 1,78% 0 0,00%
Schlämme aus Einlaufschächten 130503* R 03 0 0,00% 77,16 2,26% 0 0,00%
andere Lösemittel und Lösemittelgemische 140603* R 12 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Aufsaug- und Filtermaterialien (einschließlich Ölfilter a.n.g.) Wischtücher und Schutzkleidung, die durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind ölverschmutzt 150202* R 12 0 0,00% 0,24 0,01% 0,273 0,01%
gebrauchte Geräte, die teil- und vollhalogenierte Flourkohlenwasserstoffe enthalten 160211* R 13 0,024 0,00% 0,303 0,01% 0,116 0,00%
gefährliche Bestandteile enthaltende Geräte 160213* R 04 112,48 1,66% 68,772 2,01% 89,905 1,90%
gebrauchte Geräte mit Ausnahme 160214 R 04 1,337 0,02% 0,536 0,02% 0 0,00%
aus gebrauchten Geräten entfernte gefährliche Bestandteil 160215* D 15 0,118 0,00% 0,334 0,01% 0,391 0,01%
gef- Stoffe enth. Gase in Druckbehältern 160504* R 13 0,033 0,00% 0,017 0,00% 0,018 0,00%
Laborchemikalien, die aus gef. Stoffen bestehen oder solche enthalten 160506* D 15 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
gebr. anorg. Chemikalien, die aus gef. Stoffen bestehen oder solche enthalten 160507* D 15 0,086 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Bleibatterien 160601* R 04 2,42 0,04% 2,725 0,08% 1,07 0,02%
Alkalibatterien (außer 160603) 160604 R 13 0 0,00% 0,072 0,00% 0 0,00%
ölhaltige Kabel 160708* R 03 0 0,00% 1 0,03% 0 0,00%
gef. Bauschutt 170106* R 03 0 0,00% 0 0,00% 102,04 2,16%
Glas, Kunststoffe und Holz, die gefährliche Stoffe enthalten oder durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind 170204* R 13         0 0,00%
kohlenteerhaltige Bitumengemische 170301* R 05 868,65 12,82% 367,64 10,76% 854,34 18,06%
Kabel, die Öl, Kohlenteer oder andere gefährliche Stoffe ent 170410* R 13 7,07 0,10% 1,69 0,05% 5,8 0,06%
anderes Dämmmaterial 170603* R 01 3,58 0,05% 0 0,00% 0 0,00%
asbesthaltige Baustoffe 170605* D 01 0,28 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Holz, das gefährliche Stoffe enthält 191206* R 13 0 0,00% 0 0,00% 0,128 0,00%
Leuchtstoffröhren 200121* R 13 0,513 0,01% 0,843 0,02% 0,82 0,02%
Batterien 200133* D 01 0 0,00% 0,25 0,01% 0,195 0,01%
Summe gefährliche Abfälle     999,85 14,76% 589,807 17,27% 1065,722 22,49%
Summe gesamt:     6.774,73 100,00% 3.416,14 100,00% 4.726,58 99,98%
                 
Summe zu verwertenden Abfällen                
Schlüssel     Tonnen Anteil % Tonnen Anteil % Tonnen Anteil %
R 01   R 01 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
R 03   R 03 0 0,00% 78,16 2,29% 102,04 2,16%
R 04   R 04 116,237 1,72% 72,033 2,11% 90,975 1,92%
R 05   R 05 868,65 12,82% 367,64 10,76% 854,34 18,08%
R 12   R 12 3,58 0,05% 65,191 1,91% 1,134 0,02%
R 13   R 13 5784,549 85,38% 2830,27 82,85% 3676,448 77,78%
Summe zu verwertenden Abfällen     6773,016 99,97% 3413,294 99,92% 4724,937 99,97%
                 
Summe zu beseitigenden Abfällen                
Schlüssel     Tonnen Anteil in % Tonnen Anteil in % Tonnen Anteil in %
D 01   D 01 0,28 0,00% 0,25 0,01% 0,195 0,00%
D 13   D 13 1,22 0,02% 0,986 0,03% 0,957 0,02%
D 15   D 15 0,204 0,00% 1,612 0,05% 0,486 0,01%
Summe zu beseitigenden Abfällen     1,704 0,03% 2,848 0,08% 1,638 0,03%

Die Energiemanagement-Zertifizierung ist aktuell mangels Personalressourcen derzeit ausgesetzt. Im Rahmen der Klimabilanzerstellung sollen die entsprechenden klimarelevanten Daten zukünftig jedoch wieder erhoben werden. 

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Negative Auswirkungen der Geschäftstätigkeit von EWR in Form von klimaschädlichen Emissionen sollen kontinuierlich reduziert bzw. vermieden werden. Hierzu wird 2021 eine Klimabilanz auf Basis des aktuellen Berichtsjahres 2019 erstellt, denn nur durch eine systematischen Erfassung kann eine Verringerung oder Neutralstellung gelingen. Hieraus können dann zukünftig auch Klimaziele für ein systematisches Klimamanagement abgeleitet werden.

Der effiziente Betrieb unserer Anlagen sowie Investitionsprogramme in erneuerbare Energien tragen hierzu schon jetzt maßgeblich bei. Auch das Produkt- und Dienstleistungsangebotes setzt auf den Dreiklang von Vermeiden (durch das Angebot von Ökostrom), Vermindern (Energieeffizienzberatung und -umsetzung) sowie Ausgleich (klimaneutrales Erdgas und CO2-Kompensationen).
Von Emissionen betroffen sind:

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Fuhrpark:
Anhand der in Rechnung gestellten Kraftstoffe (Diesel, Benzin und Erdgas) ergeben sich nachfolgende CO2 Emissionswerte:
2019
  2018 2019
EWR AG 193.947 kg CO2 184.570 kg CO2
EWR Netz GmbH 387.721 kg CO2 496.742 kg CO2

Die Steigerung des Emissionswertes der EWR Netz GmbH ist auf die Fusion mit der e-rp GmbH zurückzuführen, deren Bestandsfahrzeuge in den Gesamtfuhrpark integriert wurden. Aufgrund von geplanten Fahrzeugstandardisierungen für Dienstwägen und Nutzfahrzeugen unter Berücksichtigung der Elektromobilität, wird ein Rückgang dieser Werte angestrebt.

Der wesentliche Unternehmenszweck der EWR-Töchter EWR Neue Energien GmbH sowie auch der PIONEXT-Gruppe ist es, durch deren Geschäftstätigkeit Treibhausgas-Emissionen zu verringern.Im Jahr 2017 betrugen die Stromeinspeisungen aus Fotovoltaikanlagen insgesamt 2.427 MWh.

Im Jahr 2019 beliefen sich diese auf 2.545 MWh. Das entspricht einer Steigerung von 5%. Die CO2 Einsparung beträgt hier rd. 1.500 Tonnen.

Im Bereich Wind verbesserten sich die Mengen von 150.876 MWh in 2017 auf 154.171 MWh in 2019 = 2 %. Aufgrund des guten Windjahres 2020 kann auch weiter von Ertragssteigerungen und Einspeisemengen von rund 160.000 MWh ausgegangen werden. Hier beträgt die CO2 Einsparung dann sogar rd. 95.000 Tonnen.

Darüber hinaus bietet die EWR Neue Energien GmbH Dienstleistungen rund um Fotovoltaik- und Windkraftanlagen an. Mittlerweile wurden gemeinsam mit regionalen Unternehmen über 160 Mio. € in die Region investiert. Durch diese Investitionen trägt die EWR Neue Energien GmbH maßgeblich zu Umweltschutz und zur Energiewende bei.

Für 2020 ist die Inbetriebnahme eines weiteren Windparks mit einer Anfangsleistung von rd. 7.000 MWh geplant. Für 2021 ff. sind hier 14.000 MWh mit entsprechenden CO2 Einsparungen geplant. Darüber hinaus ist die Erschließung weiterer Windparks in Planung.

Im Bereich der Fotovoltaikaktivitäten sind zwei Anlagen in der Größenordnung von über 100 MW aktuell in der Bau- und Genehmigungsphase.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Zu den Scope 2-Emissionen liegen uns aktuell keine Daten vor. Im Rahmen der geplanten Klimabilanz sollen diese Daten aber zukünftig ermittelt werden.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Zu den Scope 3-Emissionen liegen aktuell ebenfalls noch keine Daten vor. Auch diese sollen im Rahmen der geplanten Klimabilanz zukünftig ermittelt werden.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Zukünftig sollen bei Erneuerungen von Energiezentralen sowohl im privaten als auch kommunalen Bereich die CO2-Einsparungen bilanziert werden.