11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Uns ist bekannt, welche ökologischen Auswirkungen wir durch unsere Tätigkeit verursachen.

Nutzung natürlicher Ressourcen
Natürliche Ressourcen Umfang der Nutzung / Datenlage
Materialien Nutzung von Garnen für die Produktion aus Baumwolle
Energie Energie wird v.a. in Form von Strom für die Produktion benötigt
Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen Wir verlängern die Lebensdauer unserer Produkte immer weiter und sind auch an einer Weiterverwertung interessiert


Wir haben entlang der Wertschöpfungskette bereits Einflussmöglichkeiten im Bereich Umweltschutz identifiziert.
Wahrnehmung der Einflussmöglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette und Nutzung der wesentlichen natürlichen Ressourcen für die Geschäftstätigkeit: Die Einflussmöglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette beginnen bei der Beschaffung unserer Garne. Hier ist sichergestellt, dass alle Zulieferer gemäß des Global Recycle Standard (GRS) oder Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert sind:
Ziel von GOTS ist es, einen weltweit einheitlichen, kontrollierbaren, sozialen und ökologischen Standard aufzubauen, der die gesamte Produktionskette von Textilien umfasst und nachvollziehbar macht. Inhaltlicher Schwerpunkt ist der Einsatz von Chemikalien während der Herstellung. Er ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt und wir verpflichten uns alle GOTS-Kriterien einzuhalten, die wir sehr gerne erfüllen.
Ziel von GRS ist es, die Lieferkette der Textilherstellung nachhaltiger zu gestalten. Der GRS überprüft unabhängig Anforderungen von Unternehmen, den Recyclinganteil ihrer (Fertig- und Zwischen-) Produkte, um sicherstellen, dass soziale, ökologische und chemische Vorschriften in der Produktion erfüllt werden. Ziel des GRS ist die Definition von Anforderungen an eine korrekte Spezifikation von verwendeten Substanzen und Materialien sowie an korrekte Arbeitsbedingungen. Er stellt die Rückverfolgbarkeit der Materialen und die umweltfreundliche Produktion sicher. In der Beschaffung liegt der Fokus entsprechend auf der nachhaltigen Herstellung der Fasern. Eine nachhaltige Weiterverarbeitung stellen wir bei uns im Haus nach den genannten Standards sicher.
Der Anbau von Biobaumwolle benötigt große Mengen an Wasser und ist daher nicht ressourcenschonend. Da es außerdem nicht möglich ist genügend Biobaumwolle zu produzieren, um den Gesamtbedarf an Baumwolle abdecken zu können, bedienen wir uns deshalb den Regeneraten um Ressourcen enorm einzusparen. Daher legen wir ganz besonderen Wert darauf gemäß des GRS zu arbeiten.
Darüber hinaus setzen wir bei der Färbung des Garns, welche einen Bereich der Textilveredelung darstellt, auf einen Zulieferer aus Deutschland, der als einer der ökologischen Protagonisten in der Branche gilt.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Qualitative und quantitative Ziele für die ökologischen Aspekte der Unternehmenstätigkeit
ThemaZielKriteriumErreichungOperationalisierung
RessourceneffizienzSteigerung des Anteils an recycelten MaterialienQualitativTeilweiseZunehmende Entwicklung von Produkten aus recycelten Materialien mit gleicher oder höherer Qualität
Einsatz erneuerbarer EnergienSteigerung des Anteils an erneuerbaren EnergienQualitativVollständigBau einer Photovoltaikanlage auf die Produktionshallen und Lagerhallen in Lauterbach
Steigerung der RohstoffproduktivitätReduzierung der WebkantenabfälleQualitativVollständigDie Webkantenabfälle sind auf ein Minimum zu reduzieren
EnergieeffizienzSenkung des StromverbrauchsQualitativTeilweiseWir tauschen regelmäßig unsere stromintensiven Webmaschinen gegen neue effiziente Modelle aus - Senkung des Stromverbrauchs um 20% in den letzten 3 Jahren

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Im Folgenden machen wir Angaben zu Rohstoffen und Betriebsstoffen.

Gesamtgewicht eingesetzte erneuerbare und nicht erneuerbare Materialien
MaterialGewicht
Gesamtgewicht erneuerbares Material (in t)1.252,40
Gesamtgewicht nicht erneuerbares Material (in t)579,10


Eingesetzte Rohstoffe
RohstoffMengeEinheitHerkunftErneuerbarkeitMessmethode
Baumwolle450.000,00kgexternerneuerbarSchätzung
Regenerate (Anteil Baumwolle)698.400,00kgexternerneuerbarSchätzung
Regenerate (Anteil Kunststoff)21.600,00kgexternnicht erneuerbarSchätzung
Polyester540.000,00kgexternnicht erneuerbarSchätzung
Andere Garne, z.B. Leinen90.000,00kgexternerneuerbarSchätzung


Eingesetzte Betriebsstoffe
BetriebsstoffMengeEinheitHerkunftErneuerbarkeitMessmethode
Plastikrollen, auf dem das Garn aufgewickelt ist17.500,00kgexternnicht erneuerbarSchätzung
Papprollen, auf dem das Garn aufgewickelt ist14.000,00kgexternerneuerbarSchätzung

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Unsere Organisation hat im Berichtszeitraum Energie gekauft, eigenerzeugt und verkauft.

Kraftstoffverbrauch aufgeschlüsselt nach Kraftstoffart
EnergieträgerEnergie (GJ)
Nicht erneuerbare Energieträger
Heizöl519,95
Erdgas1.620,44
Gesamter Energieverbrauch durch Kraftstoffe2.140,39


Gesamtmenge des Energieverbrauchs von Strom / Fernwärme / Dampf / Kälte aufgeschlüsselt nach erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energieträgern
EnergieträgerEnergie (GJ)
Erneuerbare Energieträger
Strom1.642,66
Nicht erneuerbare Energieträger
Strom0,00
Gesamter indirekter Energieverbrauch1.642,66


Gesamtmenge der eigenerzeugten Energie aufgeschlüsselt nach erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energieträgern
EnergieträgerEnergie (GJ)
Erneuerbare Energieträger
Strom2.463,99
Gesamte eigenerzeugte Energie2.463,99


Verkaufte Energie aufgeschlüsselt nach Energieträgern
EnergieträgerEnergie (GJ)
Erneuerbare Energieträger
Strom2.463,99
Gesamte verkaufte Energie2.463,99


Summe des Energieverbrauchs innerhalb der Organisation aufgeschlüsselt nach erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energiequellen
EnergierartGesamt (GJ)davon erneuerbar (GJ)davon nicht erneuerbar (GJ)
Eingekauft3.783,051.642,662.140,39
Eigenerzeugt2.463,992.463,990,00
Verkauft2.463,992.463,990,00
Gesamtenergieverbrauch innerhalb der Organisation3.783,051.642,662.140,39

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

In den letzten drei Jahren gelang uns eine Energieeinsparung von mehr als 20% (945,76 GJ) durch folgende Maßnahmen:
- Kontinuierliche Investitionen in energieeffizienteren Webmaschinen: Energieeffizienz durch quantifizierte Analyse und daraus resultierender Energieeinsparung, neues Maschinendesign für stärkere Kraft- und Energieflüsse
Kontinuierliche Investitionen in energieeffizienteren Konfektionsmaschienen: Steigerung der Maschienenleistung bei gleichzeitiger Reduzierung des Energieverbrauchs durch neue Antriebstechnologie, Reduzierung des Luftverbrauchs mittels alternativem Einsatz von Elektromotoren, Verzicht auf effizienzmindernde Bremsen
- Austausch der Beleuchtung in der Produktion von Leuchtstoffröhren zu LED-Beleuchtung
- Einbau effizienter Dunkelheizstrahler in den Lagern
- Schulung der Mitarbeiter durch die Betriebsleiter und konsequentes Achten auf effiziente Maschinenbedienung, Licht und Heizung ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden etc.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Gesamtwasserentnahme aufgeschlüsselt nach Quellen (in m3)

QuelleWasserentnahme (in m3)
Wasserversorger994,00
Summe aller Quellen994,00


Die oben dargestellten Werte beruhen auf Schätzungen.

Folgende Standards, Methoden oder Annahmen wurden bei der Schätzung bzw. Messung angewandt: Als Basis unserer Datengrundlage wurde die Abrechnung unseres Wasserversorgers verwendet.

Der Wasserverbrauch stellt im Unternehmen einen relativ geringen direkten Verbrauch an Ressourcen dar. Dennoch haben wir Maßnahmen ergriffen, um den Wasserverbrauch zu senken. So werden beispielsweise die Toilettenspülungen im Unternehmen regelmäßig kontrolliert und wassersparend eingestellt.
Einen größeren Effekt innerhalb der Wertschöpfungskette hat unser indirekter Wasserverbrauch von der Produktion des Garns bis zur Färbung. Bei der Färbung das Garns, das einen Bereich der Textilveredelung darstellt, arbeiten wir mit einem Zulieferer aus Deutschland zusammen, der im Bereich Wassereffizienz und ökologischer Verarbeitung von Materialien ein Vorreiter in seiner Branche ist.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.



In unserer Organisation fällt nur ungefährlicher Abfall an.

Ungefährlicher Abfall nach Abfall- und Entsorgungsarten
AbfallartMenge (in t)EntsorgungsartInformation zur Entsorgungsart
Plastikrollen17,50RecyclingDirekt von der Organisation verfügt oder anderweitig direkt bestätigt
Papierrollen14,00RecyclingDirekt von der Organisation verfügt oder anderweitig direkt bestätigt
Webkantenabfälle60,00RecyclingDirekt von der Organisation verfügt oder anderweitig direkt bestätigt
Summe der ungefährlichen Abfälle91,50

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Das sind die klimarelevanten Emissionen des Unternehmens:
- Stromverbrauch
- Wärmeverbrauch

Regenerative Energien werden bei uns in folgendem Umfang verwendet:
Der Einsatz erneuerbarer Energien spielt eine wichtige Rolle, um unsere Produktion nachhaltig zu gestalten. So haben wir das gesamte Dach unserer Produktionsanlage und das Lager in Lauterbach mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.

Im Jahr 2006 wurden die ersten Photovoltaikanlagen angebracht. Seitdem werden die Anlagen kontinuierlich weiter ausgebaut. In Zweijahresschritten konnten wir Erweiterungen realisieren. Mittlerweile beläuft sich die Leistung der Photovoltaikanlagen auf 220 kW Peak. Die Photovoltaikanlage deckt circa 60% des Strombedarfs von Wenzel & Hoos. Seit 2006 konnten somit rund 975.000 kg CO2 eingespart werden.Derzeit sind keine weiteren Reduktionsziele geplant

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Unsere Organisation berechnet alle Scope-1-CO2-Emissionen mit der Nachhaltigkeits-Software 360report. Die Emissionsfaktoren, die 360report zugrunde liegen, stammen hauptsächlich von DEFRA (Department for Environment, Food and Rural Affairs), aber auch von GEMIS (Globales Emissions-Modell integrierter Systeme) und dem IFEU-Institut. Für weitere Informationen zu den Datenquellen siehe Webseite von 360report.

Im Folgenden werden die Ergebnisse der eingegebenen bzw. berechneten Scope-1-CO2-Emissionen dargestellt.

Scope 1 CO2e-Emissionen
Emissionsquellet CO2eProzentwert (%)
Stationäre Verbrennung122,72100,0%
Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien0,000,0%
Gesamt122,72100,0%


Außerhalb der Scopes - Biogene CO2e-Emissionen durch die Verbrennung von Biomasse
Emissionsquellet CO2e
Außerhalb der Scopes: Emissionen durch Verbrennung von Biomasse im Bereich stationäre Verbrennung0,00


Methoden der Datenerhebung der direkten CO2e-Emissionen (Scope 1)
EmissionsquelleMethode der Datenerhebung
Stationäre VerbrennungBerechnung mit publizierten Emissionsfaktoren
Energieerzeugung aus erneuerbaren EnergienBerechnung mit publizierten Emissionsfaktoren


Wir nutzen als Konsolidierungsansatz für THG-Emissionen aus Scope 1 den Equity-Share-Ansatz.

Zu unserem unternehmenseigenen Fuhrpark gehören zwei LKWs, zwei Transporter und ein PKW. Die Daten zum Kraftstoffverbrauch wurden jedoch noch nicht erfasst und gehen daher nicht in die direkten THG-Emissionswerte mit ein.
Für die stationäre Verbrennung haben wir Rechnungen des Erdgasversorgers und des Heizöllieferanten als Grundlage der Werte herangezogen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Unsere Organisation berechnet alle Scope-2-CO2-Emissionen mit der Nachhaltigkeits-Software 360report. Die Emissionsfaktoren, die 360report zugrunde liegen, stammen hauptsächlich von DEFRA (Department for Environment, Food and Rural Affairs), aber auch von GEMIS (Globales Emissions-Modell integrierter Systeme) und dem IFEU-Institut. Für weitere Informationen zu den Datenquellen siehe Webseite von 360report.

Im Folgenden werden die Ergebnisse der eingegebenen bzw. berechneten Scope-2-CO2-Emissionen dargestellt.

Scope 2 CO2e-Emissionen
Emissionsquellet CO2e marktbasiertt CO2e standortbasiertProzentwert (%) marktbasiertProzentwert (%) standortbasiert
Strom0,00216,090,00%100,00%
Gesamt0,00216,090,00%100,00%


Methoden der Datenerhebung der direkten CO2e-Emissionen (Scope 2)
EmissionsquelleMethode der Datenerhebung
StromBerechnung mit publizierten Emissionsfaktoren


Wir nutzen als Konsolidierungsansatz für THG-Emissionen aus Scope 2 den Equity-Share-Ansatz.

Als Berechnungsgrundlage der indirekten Emissionen durch den Stromverbrauch, haben wir die Rechnungen des Stromanbieters gewählt.
Circa 60% des Stromverbrauchs wird rechnerisch durch die hauseigene Photovoltaikanlage gedeckt, die übrigen 40% werden als Ökostrom beim regionalen Stromanbieter zugekauft.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Wir erfassen unsere Scope-3 CO2-Emissionen bisher nicht, dennoch haben wir auch hier Maßnahmen eingeleitet, um die Treibhausgase, die mit unserer Unternehmenstätigkeit in Zusammenhang stehen, zu minimieren.
Die Transporte unserer zahlreichen Pakete erfolgt effizient und klimaneutral durch unseren Partner DPD. Dank des Einsatzes von Elektro- oder Erdgasfahrzeugen oder innovativer Zustelllösungen werden die CO2-Emissionen des Paketversandes reduziert. Durch den Kauf von Emissionszertifikaten finanziert DPD Projekte für erneuerbare Energien und eine saubere Energieerzeugung und kompensiert so entstandene Emissionen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Wir haben bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen um die CO2-Emissionen zu senken:
- Bereits im Jahr 2008 wurde eine Photovoltaikanlage mit der bis Ende 2016 circa 1.000 t CO2 eingespart wurden
- Der Transport unserer Pakete erfolgt klimaneutral durch unseren Dienstleister DPD
- Geschäftsreisen erfolgen, wenn möglich, mit dem Zug
- Für Mitarbeiter, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, wurden Fahrradabstellplätze geschaffen, um mehr Anreize für das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad zu bieten