11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Im Rahmen unseres EMAS-Umweltmanagementsystems werden die wesentlichen Umweltaspekte identifiziert und Umweltziele abgeleitet. Die Zielerreichung wird über die Umweltleistungsindikatoren in der Umwelterklärung gemessen.

Bewertung der Umweltaspekte gem. EMAS stellt die Bewertung der ökologischen Auswirkungen der Tätigkeit dar. Hier wurden Emissionen in die Atmosphäre, Energieeffizienz, die Nutzung natürlicher Ressourcen und Verkehr als wesentlich ermittelt.

Unsere Einflussmöglichkeiten liegen sowohl in der Nutzung aktueller Kraftwerkstechnik, moderner Nahverkehrstechnologie und der Hebung von Energieeinsparpotentialen bei unseren Kundinnen und Kunden.

Für unsere Tätigkeit wurden Eigenverbräuche wie folgt ermittelt:

EIGENVERBRAUCH SWL/NETZ LÜBECK (INKL. GEBÄUDE) EINHEIT 2019 2017
Strom GWh 7,7 8,1
CO2 in t 639,1 672,3
Wasser Tsd. m3 5,8 9,1
Gas GWh 5,0 7,0
CO2 in t 990,0 1.386,0
Kraftstoff für Kfz Tsd. l 97,0 106,0
CO2 in t 258,6 282,6
Erdgas für Kfz t 37,0 40,0
CO2 in t 9,3 10,0
Heizöl für Anlagen m3 280,0 58,0
MWh 2.809,7 582,0
CO2 in t 724,2 150,0
Summe CO2-Eigenverbrauch CO2 in t 2.621,2 2.500,9
CO2/Mitarbeiter:innen CO2 in t 4,5 4,3
Energieeffizienz als Eigenverbrauch pro Mitarbeiter:in MWh/ Mitarbeiter:in 27,0 25,8

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Der SWLH Konzern steht für eine umweltfreundliche und leistungsstarke Versorgung mit Energie und Mobilität sowie Wasser und Telekommunikation. Mit unserer Geschäftspolitik leisten wir einen deutlichen Beitrag zur Umsetzung nationaler, regionaler und lokaler Klimaschutzziele. Unser EMAS-zertifiziertes Umweltmanagementsystem gewährleistet hier die Berücksichtigung der Betrachtung der wesentlichen Umweltaspekte, wie zum Beispiel Energieeffizienz, klimarelevante Emissionen und Materialverbrauch und trägt damit zu einem aktiven Ressourcenmanagement bei. Entsprechende qualitative und quantitative Ziele und deren Erfüllungsgrad sind dem Nachhaltigkeitsbericht unter Umweltleistungen zu entnehmen.

Dies sind (beispielhaft):

FERNWÄRMEAUSBAU FÜR LÜBECK
Zielsetzung dieses Projekts ist die Erhöhung des KWK-Anteils in der Fernwärme von 38 Prozent in 2014 auf 65 Prozent in 2020.

Im Zuge dieses Projekts wurden

ERRICHTUNG UND EINSATZ VON ZWEI ELEKTROHEIZKESSELN
Zielsetzung dieses Projekts ist die Stabilisierung des Stromnetzes, indem der Übertragungsnetzbetreiber diese Anlage als Sekundärregelleistung abrufen kann.

Im Zuge des Projekts

SUKZESSIVE UMSTELLUNG DES SL-FUHRPARKS AUF REIN ELEKTRISCH BETRIEBENE FAHRZEUGE BIS 2035
Zielsetzung dieses Projekts ist die Einsparung von ca. 600 t CO2 und 4 t NOx zusätzlich pro Jahr.

Im Zuge des Projekts
Die zur Umsetzung der Zielvorgaben beschlossenen Maßnahmen werden weiterentwickelt und befinden sich im Zeitplan.

Wesentliche Risiken, die die Ausbauvorhaben beeinflussen können, ergeben sich vor allem aus Änderungen der gesetzlichen Vorgaben, beispielsweise in Bezug auf das KWK-Gesetz oder das Erneuerbare-Energien-Gesetz.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die Analyse der eingesetzten Materialien ist in unserem Nachhaltigkeitsbericht unter Umweltleistung nicht berücksichtigt, da diese nicht wesentlich sind. Daher erfolgte keine Messung und Dokumentation.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Es erfolgt keine Umrechnung in Joule.

Verbräuche Fahrzeugflotte:
  EINHEIT GENINER STRASSE RATEKAUER WEG
inkl. Fähren
GNEVERSDORFER WEG

    2019 2017 2019 2017 2019 2017
Kraftstoff Tsd. l 97 106 3.885 3.992 1.104 1.102
Erdgas t 37 40 / / / /

Energieverbrauch:
  EINHEIT GENINER STRASSE RATEKAUER WEG GNEVERSDORFER WEG

    2019 2017 2019 2017 2019 2017
Strom GWh 7,7 8,1 1,4 1,3 0,2 0,2
Gas GWh 5 7 0,3 0,1 0,5 0,4
Fernwärme GWh / / 2,2 2,1 / /

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Alle relevanten unternehmensweiten Energieverbräuche sind unserem Nachhaltigkeitsbericht unter Umweltleistung zu entnehmen. Die wesentlichen Verbräuche stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: 
Eigenverbrauch:
  Einheit 2019 2017
Strom GWh 9,3  9,7
Gas GWh 5,6 7,5
Wasser Mio. m³ l 15,1 19,0
Kraftstoffe Busse Tsd. l 4.575 4.663
Kraftstoffe Fähre Tsd. l 414 431

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wasserentnahmen:
  Einheit 2019

2017

Eigenförderung Trinkwasser Mio. l 8,6 8,1
Bezug Trinkwasser aus Hamburg Mio. l 4,2 4,2

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Abfälle SWLH, SWL und Netz Lübeck:


Abfälle SL:


Abfälle LVG:

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Im Rahmen unseres Umweltmanagementsystems erfolgt - ausgehend von den Tätigkeiten und Prozessen des SWLH Konzerns – die Aufnahme der direkten Umweltaspekte und anschließende Bewertung der Relevanz durch die jeweiligen Führungskräfte.

Als wesentliche Emissionen wurden CO2- und NOx-Emissionen ermittelt. Die stärkste Emissionsquelle hierfür sind die Treibstoffverbräuche der SL und der LVG. 

Emissionen aus Kältemitteln für Klimaanlagen sind nicht relevant, da die pro Jahr nachgefüllte Menge sich deutlich unter dem Schwellenwert befindet. Das in den 110-kV-Schaltanlagen eingesetzte SF6 ist vollständig gekapselt, es wurden in 2019 keine Verluste festgestellt. Angaben dazu befinden sich in unserem Nachhaltigkeitsbericht unter Umweltleistung.

Die wesentlichen Emissionsquellen sind von uns nur indirekt beinflussbar, da diese wesentlich von der Inanspruchnahme durch die Kundinnen und Kunden abhängen. Wir können nur durch effiziente Kraftwerkstechnik im Bereich der KWK-Strom- und Wärmeerzeugung sowie durch die eingesetzten Fahrzeuge im ÖPNV diese Emissionen mittelbar beeinflussen. Daher wurden keine konkreten Reduktionsziele benannt, sondern nur punktuelle Ziele für diese beinflussbaren Komponenten festgelegt.

Dies sind beispielhaft die oben unter Kriterium 12 genannten und näher ausgeführten Maßnahmen, wie beispielsweise der Fernwärmeausbau für Lübeck, die Errichtung und der Einsatz von zwei Elektroheizkesseln sowie die sukzessive Umstellung des Fuhrparks auf rein elektrisch betriebene Fahrzeuge bis 2035. Diese und weitere Ziele sind in unserem Nachhaltigkeitsbericht auf den Seiten 65 bis 73 abgebildet.

Genaue Angaben zu den CO2-Emissionen unserer Unternehmen SWL, Netz Lübeck, SL und LVG sind ebenfalls in unserem Nachhaltigkeitsbericht, Kapitel Umweltleistung, Tabellen zur Umweltbilanz, zu finden. Hier dokumentieren wir

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

  Einheit 2019 2017
CO2 (Eigenverbrauch) t 2.621,2 2.500,9
Davon Fahrzeuge SWL, Netz Lübeck  t 287,9 292,6

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Für unsere eigenen Anlagen ermitteln wir die Werte im Rahmen der EMAS-Zertifizierung. Für Kundenanlagen ist dieses aufgrund des hohen Diversifizierungsgrades der Anlagen auf dieser Ebene nicht wirtschaftlich verhältnismäßig.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Für unsere eigenen Anlagen ermitteln wir die Werte im Rahmen der EMAS-Zertifizierung. Für Kundenanlagen ist dieses aufgrund des hohen Diversifizierungsgrades der Anlagen auf dieser Ebene nicht wirtschaftlich verhältnismäßig.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Ziele für die CO2-Reduzierung sind im Nachhaltigkeitsbericht unter Umweltleistung dargestellt und mit dem Aspekt Emissionen gekennzeichnet (vgl. NHB 2020, S. 70-72).  

Im Vergleich zu 2017 haben sich die CO2-Emissionen um 123,3 t erhöht. (2.621,2 t in 2019 zu 2.500,9 t in 2017 für Eigenverbrauch).