11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Unter nachhaltigem Bankbetrieb verstehen wir auch Klimaschutz und die Schonung von Ressourcen. Unsere wirtschaftlichen Tätigkeiten haben Einfluss auf die Umwelt, aus deren ökologischen Folgen wiederum Kosten entstehen. Mit einem umweltbewussten Verhalten in der eigenen Geschäftstätigkeit möchten wir unserer Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft gerecht werden.

Die Sparkasse Rhein-Nahe verfolgt das Konzept einer kontinuierlichen Verkleinerung des ökologischen Fußabdruckes. Daher gehört es zu unseren wesentlichen Zielen, den Energie- und Ressourcenverbrauch im Bankbetrieb zu verringern und die CO2-Bilanz des Unternehmens zu verbessern. Des Weiteren sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter für ein umweltbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz und beziehen sie aktiv in die Maßnahmen sowie deren Umsetzung ein. Unter Anwendung dieses Konzeptes, verzeichnen wir bereits, u.a. im Bereich der Strom- und Heizkosten, Rückgänge.    
In einer Energiedatenbank werden die Entwicklungen von relevanten Nachhaltigkeitsindikatoren controllt, um wesentliche Verbesserungen auf die Nachhaltigkeit festzustellen. Im Anschluss wird dem Vorstand berichtet. Hierzu werden Daten zu folgenden Kernbereichen erhoben: Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Papierverbrauch, Flächenverbrauch und CO2-Emission. Konkrete Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauches wurden zuletzt in einem internen Energieaudit 2016 durch den Vorstand der Sparkasse Rhein-Nahe beschlossen und eingeleitet. Das ursprünglich für das Jahr 2019 geplante externe Energieaudit wurde im ersten Halbjahr 2020 durchgeführt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind in die weiteren Überlegungen eingeflossen. Somit planen wir im Herbst 2021 eine Messung und Einstellung der Heizungs- und Kälteanlage in unserem Gebäude S Finanz Forum, um die Effektivität noch weiter zu erhöhen. Aufgrund der geringen Anwesenheit der Mitarbeiter/-innen in 2020 wurde diese Maßnahme leider verschoben.

Im direkten Vergleich hat unsere Geschäftstätigkeit als Finanzinstitut geringere, unmittelbare Auswirkungen auf die Umwelt als beispielsweise produzierende Unternehmen. Die von der Sparkasse Rhein-Nahe wesentlich verursachten Auswirkungen betreffen z.B. Papier-, Strom- und Heizenergieverbrauch. Tier- und Pflanzenarten, die auf der sogenannten „Roten Liste“ der IUCN der gefährdeten Arten stehen, werden weder bedroht, noch beeinträchtigt. Darüber hinaus hat unsere Geschäftstätigkeit keine negative Auswirkung auf die Gemeinden unserer Standorte. Daher sind wesentliche Risiken in Bezug auf Umweltbelange für uns nicht erkennbar.

Der Umfang der genutzten Ressourcen wird im Abschnitt „Leistungsindikatoren (11-12)“ dieser DNK-Erklärung quantifiziert dargelegt.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die nachhaltige Sanierung unserer Gebäude ist für uns von großer Bedeutung. Im Zuge der stetigen Verbesserung unserer Ressourceneffizienz wurden energetische Sanierungen durchgeführt sowie deutliche, wirtschaftliche Einsparungen erzielt. Auch bei zukünftigen Maßnahmen werden wir die Absicht  der zielgerichteten Verbesserung der Ressourceneffizienz weiter verfolgen.

In den letzten Jahren haben wir folgende Maßnahmen umgesetzt: Im Rahmen der sukzessiven Umstellung von reinen Kraftstofffahrzeugen auf Elektro-/Hybridfahrzeuge, wird schrittweise die Ladeinfrastruktur unserer Standorte erweitert.   Weiterhin wurden mit dem S Finanz Forum und dem Neubau Ingelheim, Kelteneck, Gebäude mit hocheffizienter Energienutzung (Geothermie sowie Fotovoltaik) in Betrieb genommen. Durch die Inbetriebnahme der neuen Standorte kommt es temporär zu erhöhten Energieaufwänden. Mittelfristig wird im Rahmen unserer Immobilienstrategie der Gebäudebestand reduziert, was zu einer nachhaltigen Senkung der Ressourcen- und Energieaufwände beiträgt.   
  
Im Kalenderjahr 2020 wurde ein Energieaudit durchgeführt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden in einem Maßnahmenplan konkretisiert und umgesetzt. Auf Basis unserer Geschäftstätigkeit als Kreditinstitut, sind uns keine Risiken bekannt, die Auswirkungen auf Umweltbelange haben könnten. Dies umfasst auch Ressourcen und Ökosysteme.
  
Ziele für unser unternehmerisches Handeln in diesem Bereich, leiten wir aus dem aktuellen Energieaudit ab. Dabei werden die vorgeschlagenen Handlungsfelder und ökonomischen, aber auch wirtschaftlichen Aspekten beleuchtet. Eine Risikoanalyse wurde und wird nicht durchgeführt, da wir auf Grund unserer Geschäftstätigkeit keine erhöhten Risiken sehen.

Konkrete Risiken können wir nicht feststellen, da wir bislang keine Risikoanalyse durchgeführt haben. Auf Grund unserer Geschäftstätigkeit sehen wir hier keinen Bedarf. Ein Managementkonzept oder qualitative und quantitative Zielsetzungen werden bisher ebenfalls nicht verfolgt und es kann derzeit kein fester Zeitpunkt für deren Einführung genannt werden.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Beim Papierverbrauch werden die wesentlichen Verbrauchspositionen erhoben.
Der Gesamtpapierverbrauch betrug in 2020: 3.855.000 Blatt
Der Papierverbrauch fiel 2020 gegenüber 2019 um 25,74 %

Hierbei setzt die Sparkasse Rhein-Nahe aus ökologischen Gesichtspunkten schon seit mehreren Jahren ausschließlich 100 %-FSC-zertifiziertes Papier ein.
Im Spannungsfeld „Zunahme gesetzlicher/aufsichtsrechtlicher Dokumentationspflichten“ (=Mehrverbrauch) vs. „Umsetzung Digitalisierung“ (=Einsparung) ist es das Ziel, den Jahresverbrauch weiter zu reduzieren. In 2020 konnte das Ziel erreicht werden. Dies soll künftig u.a. durch die Implementierung des standardmäßigen Duplexdrucks erfolgen.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Um die Angaben zu den Energiequellen nach „erneuerbaren“ und „nicht erneuerbaren“ Energien aufzuteilen, benötigen wir diverse Messeinrichtungen oder alternative Auswertungen/Angaben der Energieversorger, auf der Ebene der einzelnen Geschäftsstellen/ Organisationseinheiten. Aufgrund des Kostenaufwands (u.a. zusätzlicher Energieaufwand) sind Messeinrichtungen nicht geplant. Unterstützung seitens der Energieversorger ist nicht greifbar.

Die Sparkasse Rhein-Nahe betreibt eine Energiedatenbank, in der folgende objektbezogene Energiearten erfasst und analysiert werden.

Betrieblicher Gesamtenergieverbrauch 2020: 3.900.675 kWh
Die Einsparung gegenüber dem Vorjahr beträgt somit 5,88 %.
Eine kontinuierliche Fortschreibung und Analyse der Daten erfolgt.

Eine kontinuierliche Fortschreibung und Analyse der Daten erfolgt.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Durch Maßnahmen, die im Energieaudit aufgezeigt wurden, versucht die Sparkasse Rhein-Nahe in den Folgejahren ihren Energieverbrauch zu reduzieren. Maßgeblich wurde der Austausch der Beleuchtung betrachtet. Andere Kleinmaßnahmen oder Hinweise wurden bereits umgesetzt. Der Austausch der Beleuchtung führt zu einer geringeren Kühllast in den betroffenen Zonen. Diese Maßnahme wirkt sich somit positiv auf die Gesamtenergiebilanz aus.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Betrieblicher Wasserverbrauch 2020: 6.294 m3
Eine kontinuierliche Fortschreibung und Analyse der Daten erfolgt.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Da die Abfallentsorgungsbetriebe die Abfälle nicht nach Gewicht berechnen und dies auch bei Entsorgung nicht ermittelt wird, ist eine Darstellung des Gewichts der Abfälle der Sparkasse Rhein-Nahe nicht möglich.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die CO2-Emissionen wurden erstmals 2015 im Rahmen des Energieaudits veröffentlicht und mit dem nächsten Audit in 2020 fortgeschrieben. In 2020 wurde die letzte Ölheizung entfernt. In 2015 wurden erstmalig die CO2-Emissionen im Rahmen des Energieaudits veröffentlicht und in 2020 fortgeschrieben.

Für die Berechnung der CO2-Emissionen wurden verschiedene Bezugsgrößen herangezogen. Durch die unterschiedliche Beheizung unserer Geschäftsräume wurden die verschiedenen Verbräuche miteinander kombiniert. So wurden sowohl Heizöl in Litern, Gas in kWh und Strom in kWh zu einem CO2-Emissionswert verrechnet. Die stärkste Emissionsquelle der Sparkasse Rhein-Nahe stellen die Heizungsanlagen dar. Nach deren Prüfung werden die daraus empfohlenen Maßnahmen fortlaufend umgesetzt.

Um CO2-Emissionen zu verringern werden u.a. folgende Maßnahmen verfolgt: Ziel der Sparkasse Rhein-Nahe ist es, in absehbarer Zukunft im Bereich der Energien, CO2-Neutralität zu erreichen. Eine explizite Zielerreichung kann nicht gemessen werden. Im Immobilienbereich wird bei Neubauten hier ein expliziter Fokus darauf gelegt. Bei der Erfassung und Analyse des CO2-Fußabdrucks wird im Rahmen des Greenhouse-Gas-Protocol (GHGProtocol) zwischen direkten (Scope 1) und indirekten Emissionen (Scope 2 und Scope 3) unterschieden. Nach dem GHG-Protocol werden neben CO2 noch fünf weitere bedeutende klimarelevante Gase unter dem Begriff CO2-Äquivalente (CO2e) zusammengefasst: Methan (CH4), Lachgas (N2O), Schwefel-Hexafluorid (SF6) und zwei Gruppen von Fluor-Kohlenwasserstoffen (PFCs und HFCs).

Einen genauen Zeitpunkt der Zielerreichung für klimarelevante Emissionen kann noch nicht genannt werden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Bei der Sparkasse Rhein-Nahe ist CO2 das einzige Treibhausgas. Unter Scope 1 fallen bei der Sparkasse Rhein-Nahe nur Emissionen des Diesel-Notstromaggregats der beiden Hauptstellen, des S Finanz Forums sowie des eigenen Fuhrparks. Die für 2020 erfasste CO2-Menge betrug 53 Tonnen.
Maßnahmen/Controlling: Die Kälteanlagen der Sparkasse Rhein-Nahe werden regelmäßig einer Dichtheitsprüfung unterzogen. 2020 kam es zu keinem Kältemittelverlust.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Emissionen, die bei der Erzeugung eingekaufter Energie wie Strom und Fernwärme nicht im Unternehmen selbst anfallen (Scope 2), sind der Hauptposten in den Emissionen der Sparkasse Rhein-Nahe.

Auf Grund unseres Geschäftsmodells (Kreditinstitut) sehen wir hier keine Wesentlichkeit um eine Erhebung durchzuführen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Aus der vorgelagerten und nachgelagerten Wertschöpfungskette werden derzeit noch keine Daten erhoben.

Auf Grund unseres Geschäftsmodells (Kreditinstitut) sehen wir hier keine Wesentlichkeit um eine Erhebung durchzuführen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Einsparung von CO2-Emissionen kann in erster Linie durch den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien für nahezu alle Standorte erreicht werden. Gleiches gilt für den Bezug von Geothermie für neue Verwaltungsgebäude.

Zur Verringerung der CO2-Emissionen setzt die Sparkasse Rhein-Nahe bspw. auf Elektrofahrzeuge bei sukzessivem Austausch der Poolfahrzeuge einschließlich etwaiger Dienstwagen.

Auf Grund unseres Geschäftsmodells (Kreditinstitut) sehen wir hier keine Wesentlichkeit um eine Erhebung durchzuführen.