11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Versicherungen sind nicht-physische Produkte, naturgemäß beansprucht die INTER daher im Rahmen ihres Kerngeschäfts vergleichsweise weniger natürliche Ressourcen als dies etwa im produzierenden Gewerbe der Fall ist. Gleichwohl ist uns bewusst, dass auch unsere Geschäftstätigkeit Umweltauswirkungen hat – diese zu reduzieren, haben wir uns langfristig zum Ziel gesetzt.

Der Ressourcenverbrauch der INTER betrifft im Wesentlichen die folgenden Bereiche:
Da die INTER Außenstellen in ganz Deutschland unterhält, gestaltet sich die Darstellung des Gesamtverbrauchs schwierig. Im Folgenden liegt der Fokus daher auf dem Ressourcenverbrauch der Direktion in Mannheim.

In 2019 wurden Daten für die folgenden Bereiche erfasst:  

Fuhrpark:
Unser Fuhrpark umfasste 2019 rund 115 Fahrzeuge. Darin sind alle Fahrzeuge enthalten. Davon stehen rund 67 Leasingfahrzeuge mit einer durchschnittlichen Kilometerlaufleistung von etwa 34.000 Kilometer pro Fahrzeug und Jahr unseren Mitarbeitern im Außendienst zur Verfügung. Unsere Auszubildenden haben 26 Opel Adam und seit Dezember 2019 8 Ford Fiesta in Gebrauch. Hinzu kommen 14 Poolfahrzeuge.  

Dienstreiseverkehr:
In 2019 hat die INTER insgesamt 180 Flüge gebucht, es handelte sich dabei vorwiegend um Inlandsflüge. Die Anzahl der Bahnfahrten ist im Berichtszeitraum um 2,5 Prozent auf 1.958 gesunken. Der Anteil der Fahrten in der 1. Klasse betrug 26,4 Prozent und lag damit um 8 Prozent über dem Vorjahreswert.  

Stromverbrauch:
2.882.144 kWh

Papierverbrauch:
14.859 kg

Wasserverbrauch:
8.812 m3

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Gemäß unseren CSR-Zielen (vgl. Kriterium 3) prüfen wir im Rahmen des Ressourcenmanagements unseren Ressourcenverbrauch regelmäßig auf Einsparpotenziale und Alternativen und haben diesbezüglich im Berichtsjahr verschiedene Maßnahmen ergriffen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei stets die Sensibilisierung der Mitarbeiter der INTER für Umweltthemen. Vor diesem Hintergrund wird 2020 die zentrale Arbeitsanweisung der INTER um einen Hinweis zur CSR/Nachhaltigkeit erweitert.

Für das Controlling der Zielerreichung im Bereich Ressourcenmanagement zeichnet der Bereich Zentrale Dienste unterstützt vom CSR-Kernteam verantwortlich. Das Kernteam seinerseits berichtet an den Vorstand.

Aus Kapazitätsgründen konnten wir das Thema Ressourcenmanagement im Berichtsjahr 2019 nicht in dem Maße vorantreiben wie ursprünglich vorgesehen. Für 2020 ist geplant, die Stelle eines CSR-Managers zu schaffen. Hinzu kommt der Umstand, dass die INTER ihre Gesamtunternehmensstrategie derzeit überarbeitet, dies betrifft auch unsere Zielsetzungen in Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit. In Folge dessen befindet sich auch unser Konzept für das Ressourcenmanagement derzeit in Überarbeitung, die Ergebnisse der Überarbeitung inklusive Risikoanalyse und konkreter Zielsetzungen werden Bestandteil der nächstjährigen DNK-Erklärung sein.  

Fuhrpark:
Maßnahmen zur Ressourcenschonung sind vielschichtig zu beurteilen. Die Einführung von Materialien oder Produkten, die als Endprodukte nachhaltiger, in ihrer Herstellung jedoch extrem ressourcenintensiv sind, erscheint uns wenig sinnvoll. Ehe wir neue Maßnahmen ergreifen, prüfen wir diese daher intensiv. 2019 haben wir den Einsatz von E-Autos als Dienstfahrzeuge für unsere Auszubildenden geprüft, jedoch hat sich diese Option als für uns nicht wirtschaftlich erwiesen. Ebenso erscheint uns nach Prüfung die Freigabe von Hybrid-Fahrzeugen für unsere Fahrzeugflotte als wirtschaftlich und ökologisch nicht empfehlenswert, unter anderem da die Ladeinfrastruktur noch nicht lückenlos gegeben ist. Sobald die Aufladung des Hybridfahrzeugs nicht konsequent erfolgt, ist der Verbrauch im Vergleich zum herkömmlichen Diesel oder Benziner sogar erhöht.

Dienstreise- und Pendelverkehr:
Wir wollen unsere Mitarbeiter für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sensibilisieren. Während die Mitarbeiter Bahnfahrten selbst buchen können, bedürfen Flugbuchungen der ausdrücklichen Genehmigung durch den Bereichsleiter. Die DRO wurde um den Punkt „Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Reisen“ ergänzt. Dieser beinhaltet folgenden Passus: „Bei der Reiseplanung sollte neben der Wirtschaftlichkeit stets auch der Umweltgedanke im Fokus stehen. Durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kann jeder Reisende die Nachhaltigkeit (CSR) der INTER unterstützen und einen wichtigen Beitrag zur Öko-Bilanz des Unternehmens leisten.“
Um den Pendlerverkehr mit Privat-PKW zu reduzieren, steht den INTER-Mitarbeitern ein vergünstigtes Jobticket zur Verfügung. Außerdem bietet die INTER ihren Mitarbeitern im festgelegten Rahmen die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten. Vermutlich auch bedingt durch die derzeit extrem angespannte Verkehrssituation im Rhein-Neckar-Raum wurde dieses Angebot 2019 verstärkt genutzt. Zudem forcieren wir Webinare in der INTER Akademie und im Maklervertrieb, wodurch zahlreiche Fahrten eingespart werden konnten.

Stromverbrauch / Energieeffizienz:
Seit 2019 befasst sich ein Team im Bereich Immobilienmanagement mit dem Energiemanagement in der Direktion in Mannheim. Um Energieeffizienzthemen voranzutreiben, wurde eine Agenda erstellt, die unter anderem vorsieht, die Leistung des Kühlsystems im Rechenzentrum an den tatsächlichen (geringeren) Bedarf anzupassen. Den Einsatz von erneuerbaren Energien beobachten wir weiter, im Moment wird auf eine Umstellung aus wirtschaftlichen Gründen noch verzichtet.
Unseren Stromverbrauch reduzieren wir bereits über Bewegungsmelder und LED-Lampen, die wir bei Neuanschaffungen ausschließlich einsetzen. Darüber hinaus haben wir die Energieeffizienz und Sinnhaftigkeit der genutzten elektronischen Geräte im Blick. Alle unsere Elektrogeräte sind mit der E-Check-Plakette versehen.
Die geplante energetische Sanierung der Direktionsgebäude 1 und 2 in Mannheim wurde verschoben.

Papierverbrauch:
Verschiedene Digitalisierungsmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass wir Prozesse in der Verwaltung und im Vertrieb vereinfachen konnten und gleichzeitig Papier sparen. So ist die Nutzerzahl der INTER-Rechnungen App im Berichtsjahr weiter gestiegen: von 26.627 Nutzern in 2018 auf 40.504 Nutzer in 2019. Die Nutzungszahlen der INTER-Postbox stiegen 2019 auf 17.515 User (2018: 14.359). Nach guten Erfahrungen in den Vorjahren mit dem Angebot von Online-Abschlüssen haben wir 2019 die Möglichkeiten dafür erweitert. 
Wir arbeiten aktuell daran, den Antragsweg „Papier“ abzuschaffen: Seit September 2019 gilt die Aufforderung, Anträge nur noch elektronisch zu übermitteln und auf handschriftliche Anträge zu verzichten.
Gleichwohl sind der Reduktion beim Papierverbrauch insofern Grenzen gesetzt, als wir speziell in der Kundenkorrespondenz in vielen Fällen gesetzlich verpflichtet sind, unsere Kunden auf dem Postweg zu informieren, beispielsweise bei der Information über Beitragsanpassungen. 
Für Dokumente und Werbemittel testen wir den Einsatz von nachhaltigem Papier (FSC-Siegel oder Blauer Engel). Die für 2020 geplante CSR-Broschüre wird auf Papier gedruckt, das mit dem Blauer-Engel-Siegel zertifiziert ist. In den Teeküchen und den sanitären Einrichtungen animieren wir mit Aushängen zum sparsamen Papierverbrauch.

Umwelt- und Artenschutz:
Um den Artenschutz zu fördern, setzt sich die INTER für einheimische Vogelarten ein: Rund um die Direktionsgebäude wurden 2019 mehrere Vogelhäuschen und Nistkästen installiert. In unserem Betriebsrestaurant haben wir Ende 2019 testweise ein Pfandsystem eingeführt, um das Abfallaufkommen und Einwegplastik zu reduzieren. Die Mitnahme von Speisen ist nun in Mehrwegbehältern möglich. 
Derzeit prüfen wir Kosten und Machbarkeit für die Aufstellung von Wasserspendern in unseren Gebäuden, mit dem Ziel Wasserflaschen mittelfristig zu eliminieren.

Bei unseren Werbematerialien streben wir danach den Anteil von Plastikartikeln so weit wie möglich zu reduzieren und Einwegplastik komplett zu vermeiden. Unsere Werbemittellieferanten sind von uns angehalten, so wenige Verpackungsmaterialien wie möglich zu verwenden.

Detaillierten Aufschluss über den Energieverbrauch und weitere Möglichkeiten zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs wird das Ergebnis des Energieaudits bringen, das 2019 bei der INTER durchgeführt wurde. Auf Basis der Resultate des Audits werden wir unsere Einsparziele für die kommenden Jahre formulieren. Bis zum Redaktionsschluss dieser Erklärung lagen die Ergebnisse noch nicht vor. 

Alle Ziele und Projekte werden in enger Abstimmung mit dem Vorstand formuliert und realisiert. Über die Ergebnisse wird der Vorstand regelmäßig informiert.

Die Mitarbeiter der INTER werden über aktuelle Maßnahmen und Erfolge im Ressourcenmanagement im Intranet informiert und auf diese Weise auch zum Mitmachen und Weiterdenken animiert. Im kommenden Jahr soll die CSR-Seite auf der INTER-Website ebenfalls verstärkt als Kommunikationskanal eingebunden werden.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Da wir als Dienstleister keine Materialien benötigen, um Produkte herzustellen, nutzen wir diese nur indirekt, um unsere Dienstleistungen zu veranschaulichen, zu dokumentieren sowie unsere Betriebsorganisation am Laufen zu halten. Zu diesen Zwecken setzten wir 2019 folgende Materialien ein:  

Papier:
14,9 t

Unseren Kühl- und Löschmittelverbrauch haben wir 2019 nicht ermittelt, da diese Ressourcen ausschließlich in geschlossenen Systemen verwendet wurden und es hierbei nicht zu signifikanten Verlusten bzw. einem Austausch kam.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Kraftstoffverbrauch:
Die Fahrzeuge unserer Außendienstmitarbeiter verbrauchen im Durchschnitt 7,1 Liter Dieselkraftstoff pro 100 km. Die Laufleistung liegt im Schnitt bei etwa 34.000 Kilometern pro Jahr und Fahrzeug.  

Stromverbrauch:
Strom: 2.882.144 kWh

Heizenergieverbrauch:
Fernwärme: 1.587.840 kWh

Beide Werte beziehen sich auf unsere Direktionsgebäude in Mannheim.  

Für die Berechnung der Umweltkennzahlen verwenden wir das Tool des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) Version 2018.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Durch unsere CSR-Ziele und die daraus resultierenden Maßnahmen streben wir eine Verringerung des Ressourcenverbrauchs an. Die Berechnungsgrundlagen haben wir im Jahr 2019 neu aufgestellt und nehmen diese als Basis für die kommenden Jahre.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Das Abwasser und die Wasserentnahme sind bei uns deckungsgleich. Der Wert beträgt 8.812 m3.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Abfall zur Verwertung: 26,71 Tonnen
Mischpapier (Altpapier zur Verwertung): 13,58 Tonnen
Glas (gesamt): 0,56 Tonnen
Leuchtstoffröhren: 120

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Haupttreiber bei den klimarelevanten Emissionen der INTER sind Verkehr (Fuhrpark und Bahnreisen) sowie Stromverbrauch und Papierverbrauch. Berechnet wurden die Daten mit Hilfe des anerkannten VfU Kennzahlen Tool. Im Ergebnis ergibt sich folgendes Bild:



Da wir die Erhebung unserer klimarelevanten Emissionen in 2019 neu aufgesetzt haben, ist keine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten gegeben. Konkrete Aussagen über die Entwicklung der Emissionswerte werden wir daher erst im kommenden Jahr treffen können. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass wir unseren Stromverbrauch verringern konnten.

Mit dem Ziel ressourcen- und klimaschonendes Verhalten zu fördern, werden wir 2020 die zentrale Arbeitsanweisung der INTER um einen Hinweis zur CSR/Nachhaltigkeit erweitern. Konkrete Maßnahmen, um klimarelevante Emissionen zu verringern, wurden bereits im Bereich Immobilienmanagement, Dienstreiseverkehr und Papierverbrauch eingeleitet.

Seit 2019 befasst sich ein Team im Bereich Immobilienmanagement mit dem Energiemanagement in der Direktion in Mannheim. Um Energieeffizienzthemen voranzutreiben, wurde eine Agenda erstellt, die unter anderem vorsieht, die Leistung des Kühlsystems im Rechenzentrum an den tatsächlichen (geringeren) Bedarf anzupassen. Den Einsatz von erneuerbaren Energien beobachten wir weiter, im Moment wird auf eine Umstellung aus wirtschaftlichen Gründen noch verzichtet.

Maßnahmen wie digitale Meetings oder Geschäftsreisen per Bahn, sorgen dafür, dass klimarelevante Emissionen vermieden werden. Die Anzahl von Flügen soll zugunsten von Bahnreisen reduziert werden. Der Maklervertrieb zielt darauf ab, in Kombination mit Bahnfahrten und den Möglichkeiten von Videomeetings und Carsharing deutschlandweite Reisen zu minimieren.

Weitere Maßnahmen sind unter Kriterium 12 aufgeführt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die INTER produzierte 713 t CO2-Emissionen durch ihren Verkehr (Fuhrpark und Bahnreisen).

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die INTER produzierte 2.065 t CO2-Emissionen durch ihren Stromverbrauch.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die INTER produzierte 400t CO2 (Verkehr: 350t, Papier: 23t, Wasser: 8t, Abfall: 19t)

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Direkte THG-Emissionen senkt die INTER über die Animierung zur Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und durch digitale Meetings und Services. Die indirekten THG-Emissionen adressieren wir über die Überprüfung unseres Verbrauchs in den Bereichen Strom, Wasser, Papier und Abfall. Je nach Stand der Verbräuche etablieren wir Maßnahmen, um die Verbräuche zu senken.

Da wir die Erhebung unserer klimarelevanten Emissionen in 2019 neu aufgesetzt haben, ist keine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten gegeben. Konkrete Aussagen über die Entwicklung der Emissionswerte werden wir daher erst im kommenden Jahr treffen können. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass wir unseren Stromverbrauch verringern konnten.