11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

11.1.    Ökologische Auswirkungen der Geschäftstätigkeit

Obwohl Versicherungen als nicht-physische Produkte naturgemäß geringere Auswirkungen auf die Umwelt haben als das produzierende Gewerbe, ist uns dennoch ein Einfluss in folgenden Bereichen bewusst:
  1. Verwaltung
  2. Marketing
  3. Vertrieb

Zur Verwaltung zählen das Gebäudemanagement, die interne Organisation inkl. Papierverbrauch, Stromverbrauch, Abfallmenge, Wasserverbrauch und Elektroniknutzung sowie als Sonderposten unser Betriebsrestaurant; der Ressourcenverbrauch im Marketing bezieht sich auf die Herstellung von Werbematerialien; in Betrieb und Vertrieb monitoren wir die Schadstoffausstöße auf Geschäftsreisen mit Auto, Bahn und Flugzeug.

11.2.     Einflussnahme auf ökologische Auswirkungen

Prinzipiell sehen wir Möglichkeiten, unsere Ressourcenverbräuche in den genannten Bereichen Verwaltung, Marketing und Vertrieb zu optimieren. Um dies nachhaltig anzugehen, testen wir an verschiedenen Stellen neue Maßnahmen zur Ressourcenschonung.

In unserem Betriebsrestaurant setzen wir hierzu nach wie vor auf regionale und ökologische Lebensmittel und prüfen unsere Zulieferer auf Nachhaltigkeitskriterien. Zudem haben wir 2018 Papp- und Plastikbecher sowie Einweggeschirr durch biologisch abbaubare Produkte ersetzt. Entsprechend der EU-Richtlinie zur Plastiknutzung wird in unserem Betriebsrestaurant auf Einwegplastik verzichtet.

Im Marketing läuft derweil ein Test noch nachhaltigeren Papiers im Druck unserer CSR-Broschüre. Statt wie bisher nur auf FSC-zertifiziertes Papier zu setzen, drucken wir die CSR-Broschüre auf Papier mit Blauer Engel Zertifikat.

In Vertrieb und Verwaltung setzen wir nach wie vor auf mehr digitale Meetings und motivieren unsere Vertriebsmitarbeiter zu mehr Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei unseren Vertriebsazubis prüfen wir regelmäßig den Einsatz von E-Autos. Außerdem nutzen unsere Vertriebspartner im Außendienst iPads statt Papierausdrucke.

Bestehende nachhaltige Regeln wie das Auffüllen neuer Lampen mit LEDs und die Berücksichtigung von Energieeffizienzklassen bei Elektronikanschaffungen bleiben über diese Neuerungen hinaus bestehen.

11.3. Umfang der Nutzung natürlicher Ressourcen durch die Geschäftstätigkeit

Für die Bemessung unserer Umweltkennzahlen nutzen wir die Leistungsindikatoren des VfU (Verband für Umweltmanagement). Da die INTER Außenstellen in ganz Deutschland unterhält, gestaltet sich die Darstellung der Gesamtverbräuche schwierig. Wir fokussieren im Folgenden daher den Ressourcenverbrauch der Direktion. Insgesamt fällt der Ressourcenverbrauch vergleichsweise gering aus, schließlich zählt die INTER nicht zum produzierenden Gewerbe.

Folgende natürliche Ressourcen nahmen wir 2018 in Anspruch:

Flüge
In 2018 hat die INTER insgesamt 151 Flüge gebucht, dies waren nahezu ausschließlich Inlandsflüge von Vorständen und Aufsichtsräten. Es kommen 145 Flüge für Incentives hinzu.

Fuhrpark Unser Fuhrpark hat sich geringfügig verändert. Ca. 80 Mitarbeiterfahrzeuge führten 2018 zu einer durchschnittlichen Kilometerlaufleistung von etwa 40.000 Kilometer pro Fahrzeug. Unser Umsatz bei der Deutschen Bahn ist wiederum um 27 % gestiegen. Wir haben mehr als vier Mal so viele Fahrten in der Ersten Klasse registriert, die Anzahl der Fahrten stieg um 5 %. Dies resultiert daraus, dass wir das Thema CSR in unsere Reiserichtlinie aufgenommen haben. Wir wollen noch mehr Bahnfahrten und ein ruhigeres Arbeiten in der 1. Klasse ermöglichen. In der Reiserichtlinie steht: Bei der Reiseplanung sollte neben der Wirtschaftlichkeit stets auch der Umweltgedanke im Fokus stehen. Durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kann jeder Reisende die Nachhaltigkeit (CSR) der INTER unterstützen und einen wichtigen Beitrag zur Öko-Bilanz des Unternehmens leisten.“   

Für das Geschäftsjahr 2017 zeigte sich, dass die wesentlichen Treiber unserer Emissionen der Strom- und Papierverbrauch sind. Es folgten Emissionen durch Wasser und Verkehr. Verhältnismäßig fiel der Stromverbrauch besonders ins Gewicht. Anhand der Daten aus 2017 können wir einen Vergleich mit dem Jahr 2018 anstellen. Dabei ergibt sich ein ähnliches Bild: Strom- und Papierverbrauch sind die größten Posten unserer Treibhausgasbilanz. Es folgen Abfall und Verkehr.











12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

12.1.    Ziele

Zahlreiche Außenstellen befinden sich in angemieteten Büros, was die Auswertung und Beeinflussung von Ressourcenverbräuchen sehr schwierig macht. Daher beziehen sich die quantifizierten Ziele des Ressourcenmanagements auf die Direktion der INTER.

Neben den Reduktionszielen hinsichtlich klimarelevanter Ressourcen prüft und optimiert der Bereich Zentrale Dienste den Ressourcenverbrauch. 2018 haben wir beispielsweise unseren Papierverbrauch um 4,3 % verringert. Diesen Weg wollen wir weitergehen. U. a. prüfen wir, in unserer E-Mail-Signatur entsprechende Hinweise zur Ressourcenschonung durch Nicht-Ausdrucken der Mail, einzuführen. Weiterhin setzen wir in unserem Betriebsrestaurant schon jetzt auf recycelbare Materialien anstatt auf Einmalplastik; auch in unserem Fitnessstudio finden unsere Mitarbeiter keine Wegwerfartikel aus Plastik, sondern Wischtücher aus Zellstoff vor.

Diesen Weg gehen wir - über die EU-Richtlinie zum Verbot von Einmalplastik hinaus - weiter. So prüfen wir derzeit ein Pfandsystem für die Mitnahme von Speisen aus dem Betriebsrestaurant in Mehrwegbehältern. Außerdem wollen wir unseren Mitarbeitern ab 2019 frisches von uns selbstgebackenes Brot zum Kauf für Zuhause zur Verfügung stellen. Ein weiteres Ziel liegt in der vierteljährlichen Überprüfung der Wasserqualität in der Direktion. Sollte sich das Wasser wie erwartet als dauerhaft genießbar erweisen, prüfen wir bis 2020 ein Konzept zur Versorgung unserer Mitarbeiter mit Trinkwasser, sodass die Nutzung von Plastikwasserflaschen in Zukunft zurückgeht.

Seit Anfang 2019 gibt es eine neue Möglichkeit, Kleidungsstücke reinigen zu lassen. Die Reinigung erfolgt mit einem umweltfreundlichen und materialschonenden Verfahren (Greenearth).

Das Thema Plastik betrifft wiederum auch unsere Werbematerialien, deren Hersteller wir ab 2019 fortlaufend auf die Nutzung von Plastikartikeln in den Werbematerialien überprüfen.

Weitere Ziele verfolgt unser Ressourcenmanagement in den Bereichen Mobilität, Gebäude und Digitalisierung.

Neben der Prüfung eines neuen Mobilitätskonzepts wollen wir unsere Mitarbeiter weiterhin für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sensibilisieren. Hierfür steht in unserer Dienstreiseordnung seit dem 01. Januar 2019 folgender Passus:

„Bei der Reiseplanung sollte neben der Wirtschaftlichkeit stets auch der Umweltgedanke im Fokus stehen. Durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kann jeder Reisende die Nachhaltigkeit (CSR) der INTER unterstützen und einen wichtigen Beitrag zur Öko-Bilanz des Unternehmens leisten.“

Es ist zudem geplant, dass unsere Mitarbeiter, die eine BahnCard erhalten, ein Fahrtenbuch anlegen. Dieses erleichtert es uns, den Nutzen der BahnCards zu bewerten.

Im Bereich Gebäudemanagement installierten wir 2018 eine neue Fernwärmeübergabestation. Diese gilt als effizient, umweltfreundlich und preiswert. Durch die zusätzliche Installation mehrerer Energiezähler können wir unseren Energiebedarf darüber hinaus besser einschätzen. 2019 denken wir über die Animierung der Mitarbeiter zum Treppensteigen nach. Dies würde perspektivisch zu einer Reduktion der Fahrstuhlnutzung und damit zum Stromsparen führen. Langfristig steht im Bereich Gebäudemanagement die Sanierung der Direktionsgebäude eins und zwei auf dem Plan. Die übrigen Gebäude der INTER-Direktion sind bereits energetisch saniert. Die INTER Polska hat ihren Sitz in Warschau in ein modernes Bürogebäude verlegt. Das neu bezogene Gebäude wurde gemäß Breeam-Zertifizierungssystem positiv bewertet. Zur Beleuchtung der Büros kommen dort ausschließlich LEDs zum Einsatz.

Hinsichtlich der Digitalisierung unserer Betriebsorganisation fokussieren unsere Ziele die Vermeidung von Papierverbrauch und sonstiger Ressourcen. So möchten wir die Nutzung der INTER-Postbox und der Rechnungen-App 2019 weiter steigern (zu den derzeitigen Nutzungszahlen s.Kriterium 12.2). Innerbetrieblich zielen wir auf die ausgeweitete Durchführung digitaler Meetings und von Webinaren in der Fort- und Weiterbildung.

Einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt nimmt die INTER 2019 über die Durchführung eines ökologischen Projekts wahr: Derzeit diskutieren wir mit regionalen Umweltinstitutionen über sinnvolle Maßnahmen zum Schutz einheimischer Tierarten.

Alle Ziele und Projekte werden in enger Abstimmung mit dem Vorstand formuliert und realisiert. Über die Ergebnisse wird der Vorstand regelmäßig informiert.

12.2.    Prozess der Zielerreichung

Mit unseren CSR-Umweltkennzahlen, insbesondere den Scopes nach dem VfU, steht uns ein strategisches Instrument für das Controlling unserer Umweltziele zur Verfügung.

Für das Controlling der Zielerreichung zeichnet sich der Bereich Zentrale Dienste verantwortlich. Wie in allen anderen Bereichen wird dieser Bereich vom CSR-Kernteam unterstützt. Ein wichtiger Aspekt der Zielerreichung ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter für Umweltthemen, was mit den Informationszielen zum Ressourcenverbrauch einhergeht.

Uns ist bewusst, dass Maßnahmen der Ressourcenschonung vielschichtig zu beurteilen sind. Beispielsweise erscheint die Einführung von Materialien, die als Endprodukte nachhaltiger, in ihrer Herstellung jedoch wesentlich ressourcenintensiver sind, als wenig sinnvoll. Wir wissen außerdem, dass sich unsere Anspruchsgruppen, bei der Ressourcenschonung die Mitarbeiter, ebenfalls dem Nachhaltigkeitsgedanken verschreiben müssen, damit unsere Maßnahmen ihre optimale Wirkung erzielen. Aus diesem Grund gehen der Implementierung von Maßnahmen zur Ressourcenschonung immer eine Informationssammlung, ein Test und eine intensive Prüfung voraus.

2018 erwuchsen mehrere Maßnahmen zur Schonung von Ressourcen aus unserem CSR-Management. Im Betriebsrestaurant nutzen wir nach Abschaffung von Papp- und Plastikgeschirr nun unter anderem Obstbecher aus polymerer Milchsäure (biologisch abbaubar). Zudem bieten wir unseren Mitarbeitern Bio-Limonaden und Bio-Smoothies an. Das Betriebsrestaurant folgt bei der Implementierung von CSR-Maßnahmen dem 2016 eingeführten Küchenkonzept, das auf regionale und frische Speisen setzt.

Den INTER-Mitarbeitern steht darüber hinaus ein vergünstigtes Jobticket zur Verfügung.

Um unsere Ziele im Umweltmanagement zu erreichen, beziehen wir die Möglichkeiten der Digitalisierung ein. Mit der INTER Postbox, der INTER Rechnungen-App oder dem internen, digitalen Versicherungslexikon INTERpedia sparen wir Papier und vereinfachen zugleich die Prozesse in Verwaltung und Vertrieb. Die Anzahl der App-Nutzer ist vom 31.12.2017 bis zum 31.12.2018 weiterhin von 10.498 registrierten Usern auf 26.627 angestiegen. Im Jahr 2018 erfolgten rund 100.000 Einreichungen über die App mit im Schnitt jeweils knapp drei Dokumenten. Die Nutzerzahl der INTER-Postbox stieg von 11.067 auf 14.359. Zudem konnten wir unser Webinarangebot zur Reduktion von Fahrtzeiten deutlich erhöhen – von 1rund 1.500 Webinaren im Jahr 2017 auf rund 3.000 Webinare im Jahr 2018. Unter anderem die Bereiche Maklervertrieb und INTER Akademie sowie das Vertriebsmanagement sind hier sehr aktiv und nutzen Webinare, um Vertriebspartner und Makler über die Produkte der INTER, ihre Zielgruppen und die Ansprachemöglichkeiten von Kunden zu schulen.




Bei unserem Zahntarif INTER QualiMed Z Zahn
® haben wir 2017 gesehen, wie gut unser Online-Abschluss angenommen wird. Wir wollen unseren Kunden auch künftig digitale Abschlussmöglichkeiten zur Verfügung stellen und haben im Dezember 2018 den Online-Abschluss für den INTER QualiMed Z® Stationär live geschaltet, der INTER QualiCare® wird 2019 folgen.


Auch die Nutzung von iPads und die Durchführung digitaler Meetings reduzieren Fahrtkosten. 2018 wurden 390 iPads im Außen- und 200 im Innendienst genutzt. Diesen Einsparungsmaßnahmen stehen gesetzliche Informationspflichten gegenüber. So mussten wir 2018, wie bereits in Kriterium 4 beschrieben, all unsere Kunden über unsere neue INTER Mitglieder Assistance informieren, was mit einem hohen Papierverbrauch einherging, den wir nicht vermeiden konnten.

Neben dem Papierverbrauch beim Druck von Dokumenten und Werbemitteln nehmen wir den Papierverbrauch im Betriebsrestaurant und in den sanitären Einrichtungen in den Blick. Über Aushänge animieren wir zum sparsamen Papiergebrauch in Küchen und auf Toiletten. In unseren Bereichsküchen werden wir ab 2019 fortlaufend zudem intensiver auf die korrekte Mülltrennung hinweisen.

Unseren Stromverbrauch reduzieren wir über Bewegungsmelder und LED-Lampen, die wir bei Neuanschaffungen ausschließlich einsetzen. Darüber hinaus haben wir die Energieeffizienz und Sinnhaftigkeit der genutzten elektronischen Geräte im Blick.

Dem erhöhten Wasserverbrauch durch unsere Bewässerungsanlage an der Direktion gingen wir 2018 über die Installation eines Unterzählers nach. 2019 prüfen wir hier mögliche Gegenmaßnahmen.

Erfolge in der Betriebsausstattung und im Restaurant kommunizieren wir über das Intranet, um unsere Mitarbeiter für die Ressourcenschonung zu sensibilisieren und über Änderungen zu informieren.

Ab dem Jahr 2019 gehen wir der Einführung eines Umweltmanagementleitfadens nach, in dem die Konzepte zur Ressourcenschonung gebündelt werden. Dabei kommt auch unser Mobilitätskonzept auf den Prüfstand.

Eine dazugehörige Risikoanalyse existiert derzeit nicht, da diese für uns als nicht produzierendes Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Da wir als Dienstleister keine Materialien benötigen, um Produkte herzustellen, nutzen wir diese nur indirekt, um unsere Dienstleistungen zu veranschaulichen, zu dokumentieren sowie unsere Betriebsorganisation am Laufen zu halten. Zu diesen Zwecken setzten wir 2018 folgende Materialien in den angegebenen Mengen ein:

Papier



 
Unseren Kühl- und Löschmittelverbrauch haben wir 2018 nicht ermittelt, da diese Ressourcen ausschließlich in geschlossenen Systemen verwendet wurden und es hierbei nicht zu signifikanten Verlusten bzw. einem Austausch kam.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.




 

Von unserem Stromverbrauch fielen 92 % in den Direktionsgebäuden und 8 % in den Geschäftsstellen (48 Messstellen) an.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Durch unsere CSR-Ziele und -Maßnahmen adressieren wir die Bereiche des Ressourcenverbrauchs, es ist uns allerdings nicht möglich, die dadurch entstandenen Einsparungen exakt zu beziffern. Mit dem nächsten, 2019 anstehenden Energie-Audit soll uns dies gelingen. 

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters












Die Abkürzungen der einzelnen Behälter finden Sie hier: Behälterarten Rhenus.pdf (1.56 MB)

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

13.1.    Reduktionsziele und Prozesse

Die INTER bemisst die klimarelevanten Emissionen der Hauptverwaltung nach der Treibhausgasbilanz gemäß den VfU Indikatoren 2015 und dem Greenhouse Gas Protocoll.

Unseren Kühl- und Löschmittelverbrauch erheben wir nicht, da dieser einerseits sehr gering ist und die Kühl- und Löschmittel ausschließlich in geschlossenen Systemen genutzt werden.

Die Zielerreichung mit Blick auf die Reduktionsziele orientiert sich am bestehenden Ressourcenmanagement. Die Kernaktivitäten stellen das Controlling der Umweltkennzahlen, der Test geeigneter Maßnahmen im Betriebsablauf und die Sensibilisierung der Mitarbeiter und Lieferanten für die Emissionsvermeidung dar.

Die INTER produzierte 8 t CO2-Emissionen durch ihren Verkehr (Fuhrpark und Bahnreisen) und 1.708 t CO2-Emissionen durch ihren Stromverbrauch. Ferner produzierte die INTER 759t CO2 (Verkehr: 39 t, Papier: 456 t, Wasser: 9 t, Abfall: 51 t) als indirekte Emissionen.

Die Reduktionsziele sind in Kriterium 3 nachzulesen. Maßnahmen und Konzepte finden sich in Kriterium 12. 

13.2.     Nutzung regenerativer Energien

Bislang werden keine regenerativen Energien genutzt. Eine Nutzung überprüfen wir regelmäßig.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die INTER produzierte 8 t CO2-Emissionen durch ihren Verkehr (Fuhrpark und Bahnreisen).

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die INTER produzierte 1.708 t CO2-Emissionen durch ihren Stromverbrauch.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die INTER produzierte 759t CO2 (Verkehr: 39 t, Papier: 456 t, Wasser: 9 t, Abfall: 51 t).

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Direkte THG-Emissionen senkt die INTER über die Animierung zur Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und durch digitale Meetings und Services. Die indirekten THG-Emissionen adressieren wir über die Überprüfung unserer Verbrauchskennzahlen in den Bereichen Strom, Wasser, Papier und Abfall. Je nach Stand der Verbräuche etablieren wir Maßnahmen, um die Verbräuche zu senken.

Im zweiten Jahr der Berichterstattung existieren noch keine konkreten Ziele zur Reduktionsgrößenordnung. Im Rahmen der Umsetzung unserer kurz- und langfristigen Ziele sammeln wir Daten und Erfahrungen und denken dann über die Formulierung von generellen Reduktionszielen nach.